DE373370C - Schmiervorrichtung fuer Achsen - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Achsen

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DE373370C
DE373370C DEH90293D DEH0090293D DE373370C DE 373370 C DE373370 C DE 373370C DE H90293 D DEH90293 D DE H90293D DE H0090293 D DEH0090293 D DE H0090293D DE 373370 C DE373370 C DE 373370C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/24Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil by built-in lubricating pumps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM It. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE
(Hgo2g3 II/sod)
Hans Haupt in Charlottenburg.
Schmiervorrichtung für Achsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1922 ab.
Gemäß der Erfindung soll bei Achsen, besonders solchen von Eisenbahnfahrzeugen mit Unterschmierung, ein Empordrücken des Schmiermittels zum Achsschenkel durch eine mit entsprechend steilen Gängen versehene Schneckenpumpe bewirkt werden. Hierdurch soll in einfacher Weise mittels einer gegen Unreinigkeiten des Schmiermittels besonders unempfindlichen und daher keine Wartung erfordernden Vorrichtung ein gleichmäßiges, sicheres Zufließen des Schmiermittels erreicht werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die Innenlängsseitenansicht eines an der Achse eines Eisenbahnwagens angebrachten, die Schneckenpumpe enthaltenden Ölbehälters,
Abb. 2 eine Innenqueransicht dieses Ölbehälters mit einem Schnitt der Achse,
Abb. 3 von einer zweiten Ausführungsform die Innenlängsseitenansicht eines an der Achse eines Eisenbahnwagens angebrachten, die Schneckenpumpe enthaltenden Ölbehälters,
Abb. 4 hiervon wieder eine Innenqueransicht des Ölbehälters mit einem Schnitt der Achse,
Abb. 5 in größerem Maßstabe teils in Seitenansicht, teils im Schnitt eine mit einem Getriebe versehene Schnecke. '
Abb. 6 eine Sperrvorrichtung des Getriebes dieser Schnecke und
Abb. 7 das Getriebe dieser Schnecke in einer Seitenansicht.
Bei der ersten Ausführungsform ist 1 der gefüllte Ölbehälter und 2 die Achse des Fahrzeuges. 3 ist die Förderschnecke, die in einem unten offenen und am Ölbehälter angelenkten Gehäuse 4 angeordnet ist. 5 ist ein am oberen Ende der Schneckenachse befestigtes Rad, das zwecks Antriebes der Schnecke seitlich gegen die Achse 2 gedrückt wird, indem das Schneckengehäuse 4 durch Federn 6, die auf Führungsstäben 7 sitzen, angehoben wird. 8 ist ein am oberen geschlossenen Ende des Gehäuses befindliches Abflußrohr, das das aus dem Ölbehälter geförderte Öl auf eine Verteilungsplatte 9 führt, die in einem mittleren Punkte 10 derart aufgehängt ist, daß sie sich durch ihr Gewicht längs der Achse 2 leicht anlegt und in ihrer ganzen Länge das Öl an die Achse abgibt.
Dadurch, daß die Schneckenpumpe nur mit einem Ende in das Schmiermittel eintaucht,
soll sie beim Anlaufen des Achsschenkels, wo das Schmiermittel infolge Abkühlung verdickt ist, leichter in Gang zu setzen sein.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 ist 11 der an der Achse 12 eines Eisenbahnwagens sitzende ölbehälter und 13 die Schnecke, die wiederum in einem unten offenen und am ölbehälter angelenkten Gehäuse 14 angeordnet ist. 15 ist das auf der Schneckenachse sitzende Rad, das bei dieser Ausführungsform nicht seitlich, sondern von unten gegen die Achse 12 gedruckt wird. Hierzu dienen die Federn 16, die auf Führungsstäben 17 sitzen und das Schneckengehäuse entsprechend anheben. 18 ist das Abflußrohr, das wiederum das öl auf eine längs der Achse anliegende Verteilungsplatte 19 führt.
Bei der Ausführungsform der Schneckenpumpe nach den Abb. 5 bis 7 ist 31 die Schnecke, 32 das Gehäuse und 33 das auf der Schnecke sitzende Antriebsrad. Die Schnecke ist hierbei mit einem Wendegetriebe versehen. 34, 20 und 21 sind die Getriebezahnräder, und zwar ist das Rad 34 mit der Schnecke und das Rad 20 durch einen um die Schneckenachse drehbaren Hülsenkörper 22 mit dem Antriebsrad 33 fest verbunden, während das Rad 21, das um eine um die Schneckenachse schwenkbare Achse 23 drehbar ist, diese beiden Räder kuppelt. 24 ist ein an der Achse 23 festsitzender Winkelärm, an dem ein Arm 25 derart pendelt, daß er mit seinem unteren Ende gegen die Achse 23 anschlägt und somit durch einen am Rad 21 sitzenden Zapfen 26 (Abb. 5 und 7) nur in einer der beiden Drehrichtungen dieses Rades fortgestoßen werden kann und eine Drehung in der anderen Richtung verhindert. 27 ist ein am Getriebegehäuse aufgehängtes Pendel, das derart gegen einen Zapfen 28 anschlägt, daß es bei einer Drehung der Achse 23 um die Schneckenachse durch die Achse 23 wiederum nur bei der Drehung nach einer Richtung beiseite geschohen werden kann, während es ein Drehen in der anderen Richtung verhindert. Wird also das Antriebsrad 33 und somit auch das Zahnrad 20 in Richtung des Pfeiles 29 gedreht, so wird sich naturgemäß die um die Schneckenachse drehbare Achse 23 mitdrehen, und zwar bis sie durch Anschlagen an das Pendel 27 festgehalten wird. Nunmehr kann das aus den Zahnrädern gebildete Wendegetriebe in Tätigkeit treten, da ja bei einer Drehung des Antriebsrades 33 in Richtung des Pfeiles 29 das Zahnrad 21 in Richtung des Pfeiles 30 (Abb. 7) gedreht wird und durch den Pendelarm 25 unbehindert bleibt. Es wird also die mit dem Zahnrad 34 verbundene Schnecke in der dem Pfeile 29 entgegengesetzten Richtung gedreht werden. Wird dagegen nun das Antriebsrad 33 der Richtung des Pfeiles 29 entgegengesetzt gedreht, so werden sich das Zahnrad 21 und auch die Achse 23 ihrer bisherigen Richtung entgegengesetzt drehen wollen, so daß jetzt die Drehung des Rades 21 durch das Pendel 25 verhindert wird, während die Drehung der Achse 23 durch das Pendel 27 unbehindert bleibt. Da also die Drehung des Rades 21 um seine Achse verhindert wird, aber nun die Achse 23 um die Schneckenachse gedreht wird, wird also wiederum die mit dem Zahnrad 34 verbundene Schnecke in der dem Pfeile 29 entgegengesetzten Richtung gedreht werden.
Dadurch, daß also die Schnecke auch bei Umkehrung der Antriebsrichtung stets in ein und derselben Drehnichtung gedreht wird, wird erreicht, daß sie sowohl bei Vorwärtsais auch bei Rückwärtslauf der zu schmierenden Achse fördert und nicht für jede dieser beiden Drehrichtungen eine besondere Schnecke erforderlich wird.
Die Schnecke kann man natürlich anstatt saugend auch drückend wirken und sich mit oder ohne Gehäuse drehen lassen; auch kann sie sowohl eingängig als auch mehrgängig sein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schmiervorrichtung für Achsen, besonders von Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Empordrücken des Schmiermittels zum Achsschenkel (2, 12) unmittelbar durch eine mit entsprechend stellen Gängen versehene Schneckenpumpe bewirkt wird.
2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecken- ioo pumpe nur mit einem Ende in das Schmiermittel eintaucht.
3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (31, Abb. 5) mit einem Getriebe versehen ist, durch das sie auch bei Umkehrung der Antriebsrichtung stets in ein und derselben Drehrichtung gedreht wird.
4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe aus einem Wendegetriebe besteht, bei dem Drehteile (21, 23) infolge von Sperrvorrichtungen (25, 27) nur in einer Richtung gedreht werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH90293D 1922-06-29 1922-06-29 Schmiervorrichtung fuer Achsen Expired DE373370C (de)

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DEH90293D DE373370C (de) 1922-06-29 1922-06-29 Schmiervorrichtung fuer Achsen

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DE373370C true DE373370C (de) 1923-04-11

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