DE373370C - Schmiervorrichtung fuer Achsen - Google Patents
Schmiervorrichtung fuer AchsenInfo
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- DE373370C DE373370C DEH90293D DEH0090293D DE373370C DE 373370 C DE373370 C DE 373370C DE H90293 D DEH90293 D DE H90293D DE H0090293 D DEH0090293 D DE H0090293D DE 373370 C DE373370 C DE 373370C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/24—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil by built-in lubricating pumps
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM It. APRIL 1923
AM It. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE
(Hgo2g3 II/sod)
Schmiervorrichtung für Achsen.
Gemäß der Erfindung soll bei Achsen, besonders solchen von Eisenbahnfahrzeugen mit
Unterschmierung, ein Empordrücken des Schmiermittels zum Achsschenkel durch eine
mit entsprechend steilen Gängen versehene Schneckenpumpe bewirkt werden. Hierdurch
soll in einfacher Weise mittels einer gegen Unreinigkeiten des Schmiermittels besonders
unempfindlichen und daher keine Wartung erfordernden Vorrichtung ein gleichmäßiges,
sicheres Zufließen des Schmiermittels erreicht werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die Innenlängsseitenansicht eines an der Achse eines Eisenbahnwagens angebrachten,
die Schneckenpumpe enthaltenden Ölbehälters,
Abb. 2 eine Innenqueransicht dieses Ölbehälters mit einem Schnitt der Achse,
Abb. 3 von einer zweiten Ausführungsform die Innenlängsseitenansicht eines an der Achse
eines Eisenbahnwagens angebrachten, die Schneckenpumpe enthaltenden Ölbehälters,
Abb. 4 hiervon wieder eine Innenqueransicht des Ölbehälters mit einem Schnitt der
Achse,
Abb. 5 in größerem Maßstabe teils in Seitenansicht, teils im Schnitt eine mit einem Getriebe
versehene Schnecke. '
Abb. 6 eine Sperrvorrichtung des Getriebes dieser Schnecke und
Abb. 7 das Getriebe dieser Schnecke in einer Seitenansicht.
Bei der ersten Ausführungsform ist 1 der gefüllte Ölbehälter und 2 die Achse des Fahrzeuges.
3 ist die Förderschnecke, die in einem unten offenen und am Ölbehälter angelenkten
Gehäuse 4 angeordnet ist. 5 ist ein am oberen Ende der Schneckenachse befestigtes Rad, das
zwecks Antriebes der Schnecke seitlich gegen die Achse 2 gedrückt wird, indem das
Schneckengehäuse 4 durch Federn 6, die auf Führungsstäben 7 sitzen, angehoben wird.
8 ist ein am oberen geschlossenen Ende des Gehäuses befindliches Abflußrohr, das das aus
dem Ölbehälter geförderte Öl auf eine Verteilungsplatte 9 führt, die in einem mittleren
Punkte 10 derart aufgehängt ist, daß sie sich durch ihr Gewicht längs der Achse 2 leicht anlegt
und in ihrer ganzen Länge das Öl an die Achse abgibt.
Dadurch, daß die Schneckenpumpe nur mit einem Ende in das Schmiermittel eintaucht,
soll sie beim Anlaufen des Achsschenkels, wo das Schmiermittel infolge Abkühlung verdickt
ist, leichter in Gang zu setzen sein.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 ist 11 der an der Achse 12 eines Eisenbahnwagens
sitzende ölbehälter und 13 die Schnecke, die wiederum in einem unten
offenen und am ölbehälter angelenkten Gehäuse 14 angeordnet ist. 15 ist das auf der
Schneckenachse sitzende Rad, das bei dieser Ausführungsform nicht seitlich, sondern von
unten gegen die Achse 12 gedruckt wird. Hierzu dienen die Federn 16, die auf Führungsstäben
17 sitzen und das Schneckengehäuse entsprechend anheben. 18 ist das Abflußrohr,
das wiederum das öl auf eine längs der Achse anliegende Verteilungsplatte 19
führt.
Bei der Ausführungsform der Schneckenpumpe nach den Abb. 5 bis 7 ist 31 die
Schnecke, 32 das Gehäuse und 33 das auf der Schnecke sitzende Antriebsrad. Die Schnecke
ist hierbei mit einem Wendegetriebe versehen. 34, 20 und 21 sind die Getriebezahnräder,
und zwar ist das Rad 34 mit der Schnecke und das Rad 20 durch einen um die Schneckenachse
drehbaren Hülsenkörper 22 mit dem Antriebsrad 33 fest verbunden, während das Rad
21, das um eine um die Schneckenachse schwenkbare Achse 23 drehbar ist, diese beiden
Räder kuppelt. 24 ist ein an der Achse 23 festsitzender Winkelärm, an dem ein Arm
25 derart pendelt, daß er mit seinem unteren Ende gegen die Achse 23 anschlägt und somit
durch einen am Rad 21 sitzenden Zapfen 26 (Abb. 5 und 7) nur in einer der beiden Drehrichtungen
dieses Rades fortgestoßen werden kann und eine Drehung in der anderen Richtung verhindert. 27 ist ein am Getriebegehäuse
aufgehängtes Pendel, das derart gegen einen Zapfen 28 anschlägt, daß es bei einer
Drehung der Achse 23 um die Schneckenachse durch die Achse 23 wiederum nur bei der
Drehung nach einer Richtung beiseite geschohen werden kann, während es ein Drehen in
der anderen Richtung verhindert. Wird also das Antriebsrad 33 und somit auch das Zahnrad
20 in Richtung des Pfeiles 29 gedreht, so wird sich naturgemäß die um die Schneckenachse
drehbare Achse 23 mitdrehen, und zwar bis sie durch Anschlagen an das Pendel 27 festgehalten wird. Nunmehr kann das aus
den Zahnrädern gebildete Wendegetriebe in Tätigkeit treten, da ja bei einer Drehung des
Antriebsrades 33 in Richtung des Pfeiles 29 das Zahnrad 21 in Richtung des Pfeiles 30
(Abb. 7) gedreht wird und durch den Pendelarm 25 unbehindert bleibt. Es wird also die
mit dem Zahnrad 34 verbundene Schnecke in der dem Pfeile 29 entgegengesetzten Richtung
gedreht werden. Wird dagegen nun das Antriebsrad 33 der Richtung des Pfeiles 29 entgegengesetzt
gedreht, so werden sich das Zahnrad 21 und auch die Achse 23 ihrer bisherigen
Richtung entgegengesetzt drehen wollen, so daß jetzt die Drehung des Rades 21 durch das
Pendel 25 verhindert wird, während die Drehung der Achse 23 durch das Pendel 27 unbehindert
bleibt. Da also die Drehung des Rades 21 um seine Achse verhindert wird, aber
nun die Achse 23 um die Schneckenachse gedreht wird, wird also wiederum die mit dem
Zahnrad 34 verbundene Schnecke in der dem Pfeile 29 entgegengesetzten Richtung gedreht
werden.
Dadurch, daß also die Schnecke auch bei Umkehrung der Antriebsrichtung stets in ein
und derselben Drehnichtung gedreht wird, wird erreicht, daß sie sowohl bei Vorwärtsais
auch bei Rückwärtslauf der zu schmierenden Achse fördert und nicht für jede dieser beiden Drehrichtungen eine besondere
Schnecke erforderlich wird.
Die Schnecke kann man natürlich anstatt saugend auch drückend wirken und sich mit
oder ohne Gehäuse drehen lassen; auch kann sie sowohl eingängig als auch mehrgängig
sein.
Claims (4)
1. Schmiervorrichtung für Achsen, besonders von Eisenbahnfahrzeugen, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Empordrücken des Schmiermittels zum Achsschenkel (2, 12)
unmittelbar durch eine mit entsprechend stellen Gängen versehene Schneckenpumpe bewirkt wird.
2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecken- ioo
pumpe nur mit einem Ende in das Schmiermittel eintaucht.
3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke
(31, Abb. 5) mit einem Getriebe versehen ist, durch das sie auch bei Umkehrung der
Antriebsrichtung stets in ein und derselben Drehrichtung gedreht wird.
4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe
aus einem Wendegetriebe besteht, bei dem Drehteile (21, 23) infolge von Sperrvorrichtungen
(25, 27) nur in einer Richtung gedreht werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH90293D DE373370C (de) | 1922-06-29 | 1922-06-29 | Schmiervorrichtung fuer Achsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH90293D DE373370C (de) | 1922-06-29 | 1922-06-29 | Schmiervorrichtung fuer Achsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373370C true DE373370C (de) | 1923-04-11 |
Family
ID=7165825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH90293D Expired DE373370C (de) | 1922-06-29 | 1922-06-29 | Schmiervorrichtung fuer Achsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373370C (de) |
-
1922
- 1922-06-29 DE DEH90293D patent/DE373370C/de not_active Expired
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