DE343650C - Kraftwagen mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsraedern - Google Patents

Kraftwagen mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsraedern

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DE343650C
DE343650C DE1919343650D DE343650DD DE343650C DE 343650 C DE343650 C DE 343650C DE 1919343650 D DE1919343650 D DE 1919343650D DE 343650D D DE343650D D DE 343650DD DE 343650 C DE343650 C DE 343650C
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lifting
lowering
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/12Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with variable number of ground engaging wheels, e.g. with some wheels arranged higher than others, or with retractable wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

AUSGEGEBEN DEUTSCHES REICH AIS 5· NOVEMBER 192Ϊ
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63c GRUPPE 4
Paul Bock in Berlin-Reinickendorf.
Kraftwagen mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsrädern.
Zusatz zum Patent 343649.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Oktober 1919 ab. Längste Dauer: 5. März 1934.
In dem Patent 343649 ist ein einspuriger Kraftwagen beschrieben, bei welchem die Hilfsräder bei ihrer Senkung auf die Fahrbahn gleichzeitig mit zum Tragen der Wagenlast herangezogen werden. Zum Heben und Senken der Hilfsräder gelangt dabei ein von
einem Handhebel aus betätigter Rollenzug zur Verwendung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die in dem Patent 343649 beschriebene Einrichtung dadurch verbessert, daß das Heben und Senken der Hilfsräder auf maschinellem
Wege vom Fahrzeugmotor selbst abgeleitet wird. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß die wahlweise einzuschaltende Kupplung zwischen dem Senk- und Hebemechanismus zu den Hilfsrädern und der Schwungscheibe des Fahrzeugmotors sich selbsttätig wir der auslöst, sobald die Hilfsräder auf die Fahrbahn aufgesetzt und einen Teil der Wagenbelastung übernommen haben.
ίο An sich sind Vorrichtungen, die dazu dienen, hebe- und senkbare Stützräder durch den Wagenmotor aus der einen Endstellung in die andere zu bewegen und alsdann den Motor selbsttätig abzuschalten, nicht neu. Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung soll sich aber gerade für Wagen eignen, deren Gestell sich beim Heben und Senken der Hilfsräder mithebt und senkt. Eine diesem Zweck genügende Verwirklichung ist auf der Zeichnung, dargestellt. Abb. ι zeigt in Rückansicht die Kupplungsvorrichtung für die Schwungscheibe in teilweisem Schnitt,
Abb. 2 ist eine Aufsicht auf den gesamten Mechanismus,
Abb. 3 zeigt die Steuervorrichtung in Seitenansicht, und
Abb. 4 ist eine Ansicht der selbsttätigen Ausrückvorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus einer Reibscheibe i, mit der ein kleines Kettenrad la starr verbunden ist. Die Reibscheibe 1 sitzt auf einem gekröpften Achsstummel 4, der in einem am Hilfsrahmen befestigten Lager 5 gelagert ist (Abb. 1 und 2). Auf dem freien Ende dieses Achsstummels 4 wie auch auf einem zweiten in gleicher Weise gelagerten Achsstummel 4' sitzt ein V-förmiger Rahmen 17, der durch eine gefederte Stange oder Stellhebel 2 hin und her bewegt werden kann. Bei dieser Bewegung der Stange oder des Stellhebels 2 wird die Reibscheibe 1 gegen die Schwungscheibe 18 des Motors angedrückt oder von ihr entfernt. Innerhalb des Rahmens 17 befindet sich ein Bügel 3, der mit einer Bohrung 19 für das untere Ende 2a des Stellhebels 2 versehen ist. Gleichzeitig dient der Bügel 3 als Anschlag für eine Distanznase 20 des Hebels 17. Der Bügel 3 ist über eine Stange 6 mit einer Muffe 7' verbunden (Abb. 2, 3 und 4), die auf der Welle 12 befestigt ist, die zum unmittelbaren oder mittelbaren Heben und Senken der Hilfsräder dient. Beim Anpressen der Reibscheibe χ gegen die Schwungscheibe 18 wird die Bewegung der Reibscheibe 1 durch die Kette 21 vom Kettenrade ia auf ein Kettenrad 9 und von hier von dem mit dem Kettenrade 9 starr verbundenen Zahnrade 13 auf das auf der Welle 12 sitzende Zahnrad 11 übertragen; Kettenrad 9 und Zahnrad 13 sitzen zusammen mit einer Bremsscheibe 22 auf einer Welle 10, die in festen Lagern 16 gelagert ist. Der Bolzen 14 zeigt das eine Ende des Bremsbandes 8, dessen anderes Ende bei 23 an die Muffe 7' angeschlossen ist. An dem Zahnrade Ii sind Stifte na und ΐΐέ vorgesehen, durch welche bei genügender Senkung der Hilfsräder bzw. Heben die Muffe 7' gedreht und hierdurch der Bügel 3 ausgeschwenkt wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist danach wie folgt.
* Sobald durch den Hebel 2 über Bügel 3 die Reibscheibe 1 gegen das Schwungrad 18 bewegt ist, findet ein Antrieb der Welle 12 durch das Zahnrad 11 statt. Hierbei wird die Muffe 7' in dem Augenblick, wo die Hilfsräder ihre Endlage erreicht haben, durch die Anschläge ii* und 11* derart mitgenommen, daß durch den Bügel 3 der Hebel 2 mitsamt Reibscheibe 1 und Bremsscheibe 22 vom Schwungrade 18 wegbewegt wird. Eine Sperrnase 15 greift im gleichen Augenblick in ein Loch der Welle 12 ein und verhindert auf diese Weise ein weiteres Vor- oder Rückdrehen dieser Welle, so daß die Hilfsräder in der bei der Abschaltung vorhandenen Lage stehenbleiben. Die Bremsscheibe 22 verhindert ein zu schnelles Herabfallen der zu senkenden Hilfsräder.

Claims (1)

1 Patent-Anspruch:
Kraftwagen mit zwei in seiner Längsmittelebene befindlichen Laufrädern und zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsrädern nach Patent 343649, gekennzeichnet durch erne auf einer gekröpften Welle aufgesetzte und gegen die Schwungscheibe (18) des Motors zu bewegende Reibscheibe (1), die durch einen Kettentrieb (22) o. dgl. mit einer Zahnübersetzung (13, 11) zur Bewegung der Heb- und Senkwelle (12) gekuppelt ist, während auf letzterer lose drehbar eine zum Abziehen der gekröpften Welle von der Schwungscheibe (18) dienende Zugstange (6) vorgesehen ist, die ihrerseits eine das Heben und Senken überwachende Bremse (8, Abb. 4) beeinflußt und anderseits mit- no tels eines Armes (7, Abb. 2 und 4) in den Bereich von Anschlägen (ua und ii6) reicht, durch, welche eine selbsttätige Ausrückung der Vorrichtung erzielt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919343650D 1919-10-01 1919-10-01 Kraftwagen mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsraedern Expired DE343650C (de)

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DE343650T 1919-10-01

Publications (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2511055A1 (fr) * 1981-08-07 1983-02-11 Decaux Jean Francois Motocycle pour le nettoyage des sols

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2511055A1 (fr) * 1981-08-07 1983-02-11 Decaux Jean Francois Motocycle pour le nettoyage des sols
EP0072711A1 (de) * 1981-08-07 1983-02-23 Decaux, Jean-François Kraftrad zum Reinigen von Bodenflächen

Also Published As

Publication number Publication date
DE343649C (de) 1921-11-05

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