DE361298C - Vorrichtung zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle

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DE361298C
DE361298C DEF49921D DEF0049921D DE361298C DE 361298 C DE361298 C DE 361298C DE F49921 D DEF49921 D DE F49921D DE F0049921 D DEF0049921 D DE F0049921D DE 361298 C DE361298 C DE 361298C
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articulated
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/14Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
    • B60S9/205Power driven manoeuvring fittings, e.g. reciprocably driven steppers or rotatably driven cams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum !Haben und Drehen eines Kraftfahrzeuges auf der Stelle, bei der in bekannter Weise zwischen den Rädern des Fahrzeuges ein hebbares und und senkbares Stützorgan am Wagengestell eingebaut und mit einer Einrichtung zum .Anheben und Drehen .des :ganzen, auf dem Stützorgan frei ruhenden Wagens versehen ist.
  • Man, hat Vorrichtungen dieser Art mit mechanisch durch Zahnradgetriebe einstellbaren, senkrechten Schraubenfüßen oder auch mit Standplatten ausgestattet, allein diese Einrichtungen haben sich aus dem Grunde nicht bewährt, weil sie dem Kippmoment bei ungleich belastetem Wagen und namentlich auf steiniger oder unebener Fahrstraße nicht Rechnung tragen, so daß das Anheben :und Drehen des Wagens damit wohl auf ebenem Boden. vorgenommen, aber nicht bei besetztem Wagen oder auf unebener Fahrstraße ausgeführt ;werden kann, ohne .daß der Wagen dabei umkippt. Wenig vorteilhaft sind auch dieEinrichtungen, bei denen derWagen durch ein System isenkrechter Schraubspindeln, für ,deren Unterbringung,der heutige Motorwagen keinen genügenden Raum darbietet, gehoben wird.
  • Aus diesem Grunde hat man daran gedacht, das Heben des Wagens mittels einer hydraulischen oder pneumatischen Presse o. dgl. herbeizuführen und den Ständer mit einem oder mehreren Treilbkolben zum Heben des Wagens ausgestattet.
  • Die vorliegende Erfindung löst die Au fgiabe in neuer eigenartiger Weise und mit zum größten Teile neuen Mitteln. Dabei werden für gewöhnlich wagerecht hängende Gelenkbeine als Stützorgan für den Wagen verwendet, die in besonderer Ausführungsforim einerseits an einem wagerechten, mit dem Wagengestell verbundenen und in seiner Höhenlage durch ein mechanisches Stellhebelwerk einstellbaren Ring anfassen oder angelenkt sind,-der pden Drehpunkt für die hebelartig wirkenden Beine idarbietet, und die überdies an einem Kranz angelenkt sind, ider mit dem Kolben einer von der Maschine des Fahrzeu!ges angetriebenen hydraulischen Hubvorrichtung verbunden ist, deren Zylinder am Wagengestell befestigt ist.
  • Der Kranz ist durch eine Außenverzahnung gleichzeitig dazu nutzbar gemacht, unter der Wirkung eines von d er Maschinenwelle angetriebenen Zahnrades die Drehung des bei angeho'benarn Wagen lediglich auf dem Kolben ruhenden Fahrzeuges um beliebige Winkel zu vermitteln. Die neue Vorrichtung .bietet gegenüber den bekannten Hebeständern den Vorteil :des verhältnismäßig geringen Gewichts, was bei Kraftfahrzeugen .von höchster Bedeutung ist; @dazu kommt die erhebliche Greifbreite oder Standweite der wagerechten Gelenkbeine, die eine mit den bisher bekannt gewordenen Hebeständern nicht erreichbare Standsicherheit des Fahrzeuges, selbst auf unebener Fahrstraße, .gewährleisten rund dennoch in -hochgehobener Ruhelage .bei schwierigsten Fiahrstraßen kein Fahrthindernis bilden. Dabei beansprucht die Bedienung .des Fahrzeuges :keine besondere Handkraft, das Niedersetzen der Beine auf den Boden kann augenblicklich bei Umsteuerung eines Handhebels erfolgen, der zugleich die Maschine für den Antrieb der hydraulischen Hebevorrichtung einkuppelt, so.daß ider Wagen schnell gehoben und gewendet werden kann.
  • :Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtur»g beispielsweise in der besonderen Ausführungsform dargestellt, bei der das Niederlassen der hängenden Beine Kauf den Boden .durch ein besonderes Stellwerk erfolgt :und nur das Anheben des Wagens durch eine hydraulische Vorrichtung vermittelt wird. Man kann aber auch bei geeigneten Fahrzeugen. die mechanische Vorrichtung fortlassen. und das Senken der Füße sowie das Anheben des Wagens Tallein mittels der hydraulischen Vorrichtung .bewirken. Es sind Abb. i ein Längsschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung. Abb. 3 zeigt -zum Teil im Schnitt die Verbindung des Stellhebelwerkes mit dem Ringe, die Abb. 4 und 5 stellen die verschiedenen tagen eines der Gelenkbeine :dar.
  • Abb. 6 .zeigt ein Gelenkbein in Draufsicht. Aibb.7 zeigt das Tragkreuz im Wagengestell nmit angehängtem Ringe.
  • LA,bb. 8 ist ein senkrechter Schnitt -des Ringes mit tiefstehendem Kolben und Kranz nach A-B der Abb. 7, Abb. 9 ein gleicher ;Schnitt nach C-D der Abb. 7.
  • Die Vorrichtung besitzt zur Kraftübertragung eine kleine Pumpe P mit vier oder mehr Kolben, die 8o bis ioo Atm. Flüssigkeitsdruck liefert und von der Motorachse a aus mittels Rad und Kette, die für gewöhnlich leer laufen, angetrieben wird.
  • Kolben und Ventile arbeiten im Ölbad, wobei das Öl außer ass Schmiermittel noch als Druckflüssigkeit benutzt wird. In der Mitte des Fahrzeuges sitzt am Rahmen t das aus vier Armen H bestehende Tragkreuz, an dem der eigentliche :Stand-, Hebe-, und Drehapparat hängt. In kurzer Entfernung von dem die Arme H vereinigenden Ringe y ist in jedem Arm eine senkrecht stehende Hülse oder Muffe K' vorgesehen, in der ein Zahnriegel G hängt, der oben durch einen Lenker K mit einem in einem Horne der Muffe ,gelagerten Winkelhebel T verbunden und unten mittels einer :Gabel an den Ring A angeschlossen ist. Auf diese Weise wird der die Drehpunkte für die hebelartig wirkenden Beine B :bildenden Ring A von ,den vier Zahnriegeln G getragen. -Die Hebel I sind paarweise :durch Zugstangen W mit einer Welle verbrunden, die durch einen Steuerungshandhebel L gedreht werden kann. Es sei gleich hier bemerkt, daß bei :der Stellung des Hebels L in Abb. I (ausgezogene Linien) die Zahnriegel G mit dem Ringe A ihre Hochstellung wie in Abb: i und 3 und damit auch die Standbeine B ihre Ruhe- oder Hochstellung wie gen Abb. i und 4 (ausgezogene Linien) einnehmen, während nach dem Umlegendes Hebels L in -die in strichpunktierten Linien -dargestellte Lage die Riegel G mit dem Ringe A (Abb. 3) und die Beine B (Abb. 4) die in punktierten Linien angegebene Tiefstellungeinnehmen.
  • In die Verzahnung der Riegel G :klingt eine Federklinke V (Abb. 3) ein, die mittels .eines kleinen Hebels :gesteuert wird, der .durch eine biegsame Leitung R am Handhebel L seine Bedienung findet.
  • In dem Ringe A ist der Zylinder Y mit dem Kolben M der hydraulischen Hebevorrichtung angeordnet, der die Drudkflüssigikeit von der durch die Maschine anzutreibenden Pumpe F mittels Rohrleitung T (Abb. i rund 9) izugeleitet wird. Mit dem Kolben M ist eine mit einer Kugelbahn S (Abb. 8 und 9) versehene Scheibe D verbunden, deren Umfang ein Zahnkreuz D' bildet und an welcher die drei Beine B -angelenkt sind, idie überdies mit j e ernenn Haken X (Abb. 4 und 8) ran Ringe A aufgehängt sind, so daß, wenn der Ring emporgehoben wird, sämtliche drei Beine angehoben werden und die 4n ausgezogenen Ligeien .dargestellte Lage in Abb. i und 4 einnehmen. Senkt man durch den Hebel L den Ring A, @so schwingen die Beine B aus dieser Lage ia in die Lage 211 (Abb. i) über und ruhen mit ihren Schuhen Z auf -dem Boden. Gleichzeitig damit drückt der Hebel L, sobald er in die :Endlage seiner Aussdhwingung kommt, auf einen Anschlag N, welcher die Muffe F einer Reibungskupplung in Eingriff bringt und hierdurch die Druckpumpe in Gang setzt. Damit wird Druckflüssigkeit in den Zylinder Y getrieben; und da die Pumpe einer hinreichenden Kraftentwicklung fähig ist, wird der Kolben M mit dem Zahnkranz D' und den daran .angelenkten Beinen B emporgehoben, d. h. ,der ganze Wagen wird angehoben, denn .indem die Beine @um ihre Gelenke auf den Schuhen eingezogen werden, müssen sie .sich aufrichten, und @da sie mittels Rollen E gegen den Ring A istarr anliegen, so heben, sie ,dabei den Ring und daher auch das nunmehr auf dem Ringe lastende Fahrzeug an. Auf diese Weise kann mit der ganzen Kraftentwicklung, deren die hydraulische Hebevorrichtung fähig ist (sie kann einige Tonnen leicht erreichen), -dasEmporheben desWagens um die Höhe S' (Ab-b. i) bewirkt werden.
  • Die Enden :der Beine B sind in .den Schuhen Z mittels einer kleinen Rolle gleitbar geführt, um den Beinen die durch das Heben bedingte Einwärtsbewegung -zu gestatten.
  • Um nach erfolgtem Emporheben die Umidrehung des Wagens zu bewirken, rückt man @durch den Hebel 0 die Reibungskupplung F ein; durch Vermittlung der Schnecke V, des Schneckenrades V', der Spindel I und Zahnrades I' (Abb. i und 2) wird das Zahnrad I' auf dem Zahnkranz D e'hgerollt !und damit der ganze mit dem Wagenrahmen fest-venbundene Wagenkörper in Umdrehung versetzt. Die Drehung des Walgens währt so lange, als man .den Hebel niederhält. Man käue idamit also dem Wagen eine beliebige Winkelverstellung geben.
  • Um den Wagen wieder auf die Fahrstraße zurückzubringen, genügt es, den das D;ruckpumpenventil lüftenden Knopf 0 niederzudrücken, wodurch die Flüssigkeit runter dem Druck des Wagengewichtes in den Pumpenbehälter zurückgetrieben wird. Nachdem so ,der Zylinder entleert .ist, wird der Hebel L in seine Anfangsstellung zurückgebracht, um den Ring A wieder emporzuheben; damit kehren auch die drei ,Beine in ihre Ruhe- oder Hochlage nach id (Abb. i) zurück.
  • Der Griff .des Hebels L betätigt auch -den biegsamen Dnabtzug R, welcher idie Sperrklinke h des Riegels G (Abb. 3) steuert und damit das Heben rund Senken des Ringes A gestattet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Heben und iWen-.den von Kraftfahrzeugen auf der Stelle, bei welcher unter dem Wagengestell ein heb- und senkbares Stützorgan angeordnet und mit einer Einrichtung zum Anheben und Drehendes schwebenden Wagens versehen ist, dadurch :gekennzeichnet, d'aß ,Gelenkbeine (B) als Stütze dienen, die einerseits an einen mit dem Wagengestell .verbundenen, hängenden Ring (A) anfassen und überdies an einen Kranz (D) an-,gelenkt sind, der finit dem Kolben einer von der .Maschine des Fahrzeuges iangetri.ebenen, hydraulischen Hebevorrichtung verbunden ist, deren Zylinder am Wagengestell .fest angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da-;durch !gekennzeichnet, daß der die Gelenkbeine haltende Ring (A) mittels Zabnrriegel (G), die .durch einen Stellhebel (L) und :geeignete Übertragungsglieder oinge-@stellt werden, an einem mit dem Wagengestell verbundenen Arm'krenz (M, H') in der Höhenlage verstellbar aufgehängt ist. so daß idie an diesem Ring anfassenden Beine (B) durch dieses Stellwerk aus .der Ruhelage in die Bodenstellung niedergelassen werden können, bevor .die hydraulische Hebevorrichtung zum. Anheben der Beine und ides !ganzen Eahrzeuges eingeschaltet wird. .
  3. 3. Ausführu ngsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet"daß beim Umlegen. des Stellhebels (L) zwecks :Senkens der Beine (B) zugleich die Pumpe (F) der hydraulischen Hebevorrichtung mit dem Motor gekuppelt und angelassen, wird, woben auch die Sperrklinken (U) der Zahnriegel (G) mittels seines biegsamen Drahüzugies (R) vom Handhebel aus ein- und ausgerückt wer-,den können. q..
  4. Vorrichtung- nach Anspruch i oder 2, ,dadurch ,gekennzeichnet, daß der ran Kolben (M) hängende, auf Kugeln (S) ruhende und die Beine (B) Mhrende Kranz (D) am Umfange eine Verzahnung (Dr) 'besitzt, in .die ein von ,der Motorwelle durch Schneckentrieb (L', V', I) o. dgl. angetriebene Zählrad (I') eingreift, mittels dessen der hochgehobene Wagen um einen beliebigen Winkel gedreht werden kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, 2, 3 oder 4, .dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (B) Reit .Schuhen (Z) versehen sind, auf denen sie sich mittels einer Rollenführung einstellen können.
DEF49921D 1921-04-30 1921-08-13 Vorrichtung zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle Expired DE361298C (de)

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IT361298X 1921-04-30

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DEF49921D Expired DE361298C (de) 1921-04-30 1921-08-13 Vorrichtung zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle

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DE (1) DE361298C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007042393A1 (de) * 2007-09-04 2009-03-05 Özcan, Ünal Schwenkbar gelagerte Auslegerkonstruktion für Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007042393A1 (de) * 2007-09-04 2009-03-05 Özcan, Ünal Schwenkbar gelagerte Auslegerkonstruktion für Kraftfahrzeuge

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