AT105399B - Kippwagen mit nach beiden Seiten kippbarem Kasten. - Google Patents

Kippwagen mit nach beiden Seiten kippbarem Kasten.

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AT105399B
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Austria
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tilting
rollers
box
tilted
car body
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Inventor
Rudolf Ing Diederich
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Rudolf Ing Diederich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kippwagen mit nach beiden Seiten   kippbarem Kasten.   



   Die bisher gebräuchlichen Kippwagen weisen den Übelstand auf. dass bei der Kippbewegung des Wagenkastens einerseits durch zu geringe Neigung desselben eine vollständige Entleerung erschwert ist, 
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 bleiben. 



   Um diesen   t'bestand   zu beseitigen, wird gemäss vorliegender Erfindung der Drehpunkt des Kipp- 
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 Radius bewegt wird, welcher grösser ist als der des Wagenrades und sieh infolgedessen bei fortschreitender Kippung eine immer grössere Entfernung des Kippkastens vom   Radscheitel   ergibt. was besonders wichtig ist, da auf der Kippseite eine stärkere Belastung des Fahrzeuges und damit im   Zusammenhang eine stärkere   Senkung des Wagenkastens erfolgt. Hiebei wird überdies erreicht. dass der Wageninhalt möglichst weit neben den Rädern abgelagert wird. 
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 gelagerten Schraubenspindel 13 gegen Verdrehung gesichert sich bewegen können.

   Die Schraubenspindel   7-   erhält ihren Antrieb durch ein Schneckenrad 14 und eine Schnecke 15, welche auf einer in der Fahrzeug-   längsachse   liegenden Welle 16 sitzt. Diese wird entweder vermittelst einer Handkurbel oder, wie in der beispielsweisen Ausführungsform Fig. 1 dargestellt, vom Wagengetriebe durch Zwischenschaltung zweier   Kettenräder 77 und   einer Rolle 18 angetrieben. 



   Auf der Welle 16 sitzt eine Scheibe   19,   auf welcher ein Reibring 20 aufgepasst ist, an dessen Auge 21 zwei Lenker   22   angreifen, welche mit zwei   Stützbalken 2. 3   gelenkig verbunden sind. Diese sind ihrerseits vermittelst Lagern 24 am Fahrzeugrahmen 6 gelenkig aufgehängt und können sich weehselweise an den 
 EMI1.4 
 



   Der Vorgang beim Kippen des Wagenkastens 2 ist folgender : Die Drehhacken 9 werden auf der der Kipprichtung abgewendeten Seite des Fahrzeuges durch Umlegen geöffnet. Hierauf wird vermittelst einer Handkurbel oder unter Zuhilfenahme des Wagengetriebes durch die   Kettenräder 17   und die Kette 18 die Welle   16   gedreht. Mit ihr drehen sieh die auf ihr aufgekeilten Schnecken   15, welche   ihrerseits die   Schneckenräder     14,   in welche sie eingreifen, drehen. Diese nehmen wieder die Schraubenspindeln   13,   auf welchen sie festsitzen, mit und auf diesen bewegen sieh nun die Wandermuttern 12 gegeneinander und bewirken hiebei ein Knicken des durch die   Lenker 11.   die an sie angelenkt sind, gebildeten Kniehebelgelenkes.

   Hiedurch wird die Rolle 10 vertikal geradlinig nach aufwärts bewegt. Diese rollt nun unter   gleichzeitiger Hebung der Bogenschiene   4 in dieser ab, u. zw. so. dass die im jeweiligen Berührungspunkte zwischen Rolle und Bogenschiene an beide gemeinsam gelegte Tangente annähernd horizontal ist, so 

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 dass nur vertikale Belastungen und keine durch   Horizontalkräfte   hervorgerufenen Biegungsbeanspruchungen in das Kniehebelgelenk kommen. 



   Die sich hebende Bogensehiene 4 nimmt nunmehr den mit ihr verbundenen Rahmen 1 des Wagenkastens 2 mit, welcher auf der der Kipprichtung zugekehrten Seite durch seine   Atislegestützen   auf dem Bolzen 7 der Stützlager 5 sitzen bleibt, da er auf dieser Seite durch die Drehhacken 9 gehalten wird. während diese auf der andern Seite geöffnet wurden und somit ein Abheben der   Auslegestützen. 3 von   den Bolzen, der   Stützlager. 5   gestatten. Während der Kippbewegung wird der Kastenschwerpunkt weit über das Kipplager hinaus verlegt und der Wagenkasten in diesem Falle durch die Rollen 10, welche aus diesem Grunde in der Bogenschiene von oben und unten geführt werden (Fig. 5) sowie die Lenker   11   am Fahrzeug festgehalten. 



   Die Kippbewegung wird durch Anlaufen der Rollen 10 an das Ende der Bogenschiene 4 begrenzt. 



   Bei der zur Kippung notwendigen Drehung der Welle 16 nimmt die Scheibe 19 den   Reibring : 20   in jener Richtung mit, nach welcher gekippt wird. Dieser bewegt wieder einen der Lenker 22 und damit auch einen der   Stützbalken 23   gegen die Platten 25, wo sieh dieser anstützt, während der zweite Lenker und Stützbalken aus ihrer Ruhestellung gegen die Wagenmitte bewegt werden. Hiedurch wird auf der Kippseite eine Ausschaltung der Wirkung der Wagenfeder, also eine feste Abstützung des Wagenrahmens an der Wagenachse bewirkt. Beim Zurückdrehen des Kastens tritt die umgekehrte Wirkung ein. um sich bei Drehung bzw. Kippung nach der andern Seite zu wiederholen.

   In der Ruhestellung ist der Reibring 20 und damit die Stützbalken 23 in geeigneterweise, beispielsweise durch eine federnde Klinke, festgestellt, welche vor Einleitung der Kippbewegung angehoben werden muss, so dass keinerlei Beeinträchtigung der Federwirkung des Fahrzeuges eintritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kippwagen mit nach beiden Seiten kippbarem Kasten, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige seitliche Drehpunkt des Kippkastens   (2)   unterhalb des Mittels der Radachse   (26)   des Fahrzeuges angeordnet ist, um beim Kippen den Kippkasten   (2)   in einem Radius bewegen zu   können.   welcher grösser ist, als der des Fahrzeugrades, so dass sich bei fortschreitender Kippung eine immer grössere Entfernung des Kippkastens vom Radscheitel ergibt.

Claims (1)

  1. 2. Kippwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer an sich bekannten Bogenschiene (4) laufenden Hubrollen (10) von oben und unten geführt sind, um ein Ausschwenken des Kippkastenschwerpunktes über das Kipplager hinaus möglich zu machen. EMI2.1 dass die in der Bogensehiene (4) gleitenden Rollen (10) an den freien Enden je zweier Lenker (11) sitzen. deren zweite Enden an je eine Mutter (12) angelenkt sind, welche Muttern ah einer mit gegenläufigem Gewinde versehenen Schraubenspindel (13) sitzen, so dass bei Drehung der Schraubenspindel die Rollen (10) gehoben und gesenkt und der Wagenkasten gekippt werden können.
    4. Ausführungsform des Kippwagens nach Anspruch 1 bzw. 1 bis'3, dadurch gekennzeichnet, dass am Wagenkasten schräg nach unten gerichtete, verstellbare Stfitzarme vorgesehen sind. welche bei Einleitung der Kippbewegung sich an der Seite, nach welcher gekippt wird, auf Lagerstücke ( : 2. 5) abstützen, welche an der Radachse (26) vorgesehen sind, wodurch die Federn entlastet werden.
AT105399D 1925-04-07 1925-04-07 Kippwagen mit nach beiden Seiten kippbarem Kasten. AT105399B (de)

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AT105399B true AT105399B (de) 1927-01-25

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