DE558710C - Anordnung der zur Fuehrung von Gleisketten dienenden Hilfsraeder von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anordnung der zur Fuehrung von Gleisketten dienenden Hilfsraeder von KraftfahrzeugenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/104—Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames
- B62D55/108—Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames with mechanical springs, e.g. torsion bars
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung der zur Führung von Gleisketten
dienenden Hilfsräder von Kraftfahrzeugen, bei der die Hilfsräder an einem unter Federwirkung
stehenden Hebel gelagert sind.
Die Tragfähigkeit der Kraftfahrzeuge unter entsprechender Berücksichtigung einer
bestimmten Radbelastung hängt von der Zahl der tragenden Achsen ab. Bei den Straßenfahrzeugen,
insbesondere bei Lastkraftwagen und Anhängern, sind normalerweise zwei oder drei Achsen vorhanden. Dementsprechend
kann der zweiachsige Lastwagen nur bis zu einem Gewichte belastet werden, das den gesetzlich zulässigen Raddrücken entspricht.
Will man.das Fahrzeug auch nur ausnahmsweise darüber hinaus belasten, so
müssen mehr Achsen bzw. Räder angeordnet werden. Die zusätzliche Unterstützung des
ao Rahmens findet hier praktisch nur an einer
Stelle statt und verhindert so die für die erhöhte Last notwendige gleichmäßige Belastung
des Rahmens. Bei den weiteren bisher bekannt gewordenen Bauarten handelt es
a5 sich durchweg um Sonderkonstruktionen, die
nicht in die Gruppe der handelsüblichen Fahrzeuge fallen. Nach Wegnahme der Konstruktion zum Führen und Tragen der
Gleiskette werden diese Wagenkonstruktionen unbenutzbar.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß
der zur Lagerung der Hilfsräder dienende Hebel unmittelbar am Fahrzeugrahmen vor
der Achse der Hilfsräder gelagert ist und diesen in der Nähe der Treibräderachse mittels
der zwischengeschalteten Blattfeder unterstützt.
Bei dem Erfindungsgegenstand nehmen die Hilfsräder die erhöhte Last in der Weise auf,
daß die Hinterachse entlastet wird, dagegen nicht die Vorderachse. Zum Entlasten der
Vorderachse, wie sie manchmal bei der Fahrt über ganz weichen Boden erforderlich wird,
dient eine besondere Vorrichtung, die am Ende des Hebels angreift. Sie besteht aus
einer Führungsstange, die gelenkig an dem Schwinghebel angreift und zum Verstellen
einer Schraubenfeder dient, die sich wiederum gegen den Fahrzeugrahmen stützt. Zieht
man die Mutter auf der Führungsstange an, so wird die Federkraft größer und wird dadurch
die Vorderachse entlasten.
In der Zeichnung sind beispielsweise mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt schematisch die Rahmenbelastung
der bekannten Anordnung,
die Abb. 2 die Lastverteilung nach Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
Die Abb. 3 bis 6 zeigen zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar
Abb. 3 die Seitenansicht,
Abb. 4 die Hinteransicht auf den Schwinghebel und die Schraubenfederführung zur
Vorderachsentlastung,
Abb. 5 die Draufsicht der Ausführung nach Abb. 3 und
Abb. 6 die Ansicht einer weiteren Ausführungsform.
An dem Fahrzeugrahmen ι ist ein Lagerbock 2 befestigt, in dem der Schwinghebel 3
um den Bolzen 4 drehbar gelagert ist. Auf diesem Schwinghebel 3 ist eine Blattfeder 5
befestigt, die an ihrem freien Ende auf dem Federsattel 6 aufliegt, der ebenfalls am Rahmen
ι angeordnet ist. Am Ende der Schwinge befindet sich die freitragende Achse 7, um
die in der angegebenen bekannten Ausführungsform die beiden Räder 8 und 9 schwingen,
die zu beiden Seiten durch einen doppelarmigen Hebel 10 geführt werden. Für den
ao Fall, daß eine Gleiskette benutzt wird, dienen
die beiden Räder 8 und 9 zum Tragen und Führen, das Hinterrad 12 zum Antrieb der
Gleiskette.
Soll die zusätzliche Tragkonstruktion entfernt werden, so ist aus dem Lagerbock 2
lediglich der Bolzen 4 zu entfernen.
Zur Veränderung der Radbelastung greift an dem Federbund 15, der die Feder 5 mit
der Schwinge 3 verbindet, gelenkig eine Führungsstange 16 an. Um diese Führungsstange
ist die Schraubenfeder 17 angeordnet, die zwischen zwei Federtellern 18 nach oben
gegen den Stützbock 19 und nach unten gegen eine Mutter 21 drückt, die auf der Führungsstange
16 verstellbar ist. Der Stützbock 19 ist fest an dem Hilfsrahmen 20 angeschraubt,
der wiederum mit dem Fahrzeugrahmen 1 fest verbunden ist. Schraubt man die Mutter
21 nach oben, so spannt sich die Schraubenfeder 17, und gleichzeitig erhöhen sich die
Raddrücke der Räder 8 und 9. Bei der Anordnung nach Abb. 6 greift das Gelenk der
Führungsstange in einem Auge des Federsattels 13 an, und die Blattfeder 5 ist bei 14
an dem Fahrzeugrahmen 1 befestigt. An der übrigen Ausführung ändert sich dagegen
nichts.
Um infolge Abnützung der Radreifen die Gleiskette nachspannen zu können, besteht die
Schwinge 3 aus zwei Teilen, dem festen, um den Bolzen 4 drehbaren Teil 3 und dem verstellbaren
Teil 22, an dem die freitragende Achse 7 sitzt. Der verstellbare Schwingenteil 22 ist auf der Schwinge 3 schlittenartig
verschiebbar. Die Verschiebung wird durch eine Spindel 23 bewirkt, die in dem Muttergewinde
des festen Schwinghebelteils 3 gedreht wird und auf diese Weise die Entfernung der Achse 7 zu der Hinterachse 24 des
Hinterrades 12 beliebig verstellt.
Bei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich um eine Konstruktion, die an jedem normalen
handelsüblichen Kraftfahrzeug oder sonstigen Fahrgestell je nach Bedarf mit wenigen Handgriffen angebracht oder von
ihm entfernt werden kann. Durch die Verwendung einer Blattfeder an Stelle der weniger
geeigneten Schraubenfedern wird erreicht, daß die zusätzlichen Stützpunkte des Rahmens möglichst weit auseinanderliegen
und der eine davon sehr nahe an die eigentliche Hinterachse herangeschoben werden
kann, mindestens aber zwischen den beiden Aufhängepunkten der Hinterachsfeder zu liegen kommt. Die Kräfte greifen also da an,
wo die größten Beanspruchungen des Rahmens auftreten. Schematisch zeigt das die
Abb. 2. Die unterstützende Kraft Q2 befindet sich dicht bei der Resultierenden Q1 der
Federaufhängung, und die Resultierende R aus der Gesamtbelastung liegt zwischen den
beiden neuen Stützpunkten Q2 und Q2'. Aus
der Abb. 1 dagegen geht hervor, daß die beiden neuen Stützpunkte bei den bekannten Anordnungen
ganz dicht beielnanderliegen und somit praktisch den Rahmen nur an einer
Stelle unterstützen und daß die Resultierende R zwischen Qx und Q2 liegt.
Claims (2)
1. Anordnung der zur Führung von Gleisketten dienenden Hilfsräder von
Kraftfahrzeugen, bei der die Hilfsräder an einem unter Federwirkung stehenden Hebel gelagert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der zur Lagerung der Hilfsräder (8, 9) dienende Hebel (3) unmittelbar am Fahrzeugrahmen (1) vor der Achse der
Hilfsräder gelagert ist und diesen in der Nähe der Treibräderachse (24) mittels der
zwischengeschalteten Blattfeder (5) unterstützt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3)
unter der Wirkung einer zusätzlichen, zwischen ihm und dem" Fahrzeugrahmen
(1) eingeschalteten Schraubenfeder (17) steht, die in der Nähe der Tragachse (7)
angreift und mit einer Nachspannvorrichtung (16, 18, 21) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE558710T | 1930-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558710C true DE558710C (de) | 1932-09-13 |
Family
ID=6565434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930558710D Expired DE558710C (de) | 1930-11-06 | 1930-11-06 | Anordnung der zur Fuehrung von Gleisketten dienenden Hilfsraeder von Kraftfahrzeugen |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US1922768A (de) |
| DE (1) | DE558710C (de) |
| FR (1) | FR708672A (de) |
| GB (1) | GB361796A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2627442A (en) * | 1952-01-28 | 1953-02-03 | Junker Christ | Endless tread traction attachment for vehicles |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2584512A (en) * | 1948-08-13 | 1952-02-05 | Claude A Strait | Caterpillar attachment for trucks |
| CH324110A (de) * | 1954-07-02 | 1957-08-31 | Porsche System Engineering Ltd | Laufrollenaufhängung an Raupenfahrzeugen |
| US4817746A (en) * | 1987-12-22 | 1989-04-04 | Caterpillar Inc. | Suspension mechanism for a track-type vehicle |
| US4874052A (en) * | 1987-12-23 | 1989-10-17 | Caterpillar Inc. | Suspension system for a vehicle |
| DE102006015153A1 (de) * | 2006-03-30 | 2007-10-04 | Claas Industrietechnik Gmbh | Raupenlaufwerk |
| CA3072509A1 (en) * | 2019-02-13 | 2020-08-13 | Arctic Cat Inc. | Rear suspension system for a snowmobile |
-
1930
- 1930-04-03 FR FR708672D patent/FR708672A/fr not_active Expired
- 1930-11-06 DE DE1930558710D patent/DE558710C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-03-31 US US526744A patent/US1922768A/en not_active Expired - Lifetime
- 1931-04-02 GB GB10041/31A patent/GB361796A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2627442A (en) * | 1952-01-28 | 1953-02-03 | Junker Christ | Endless tread traction attachment for vehicles |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1922768A (en) | 1933-08-15 |
| FR708672A (fr) | 1931-07-27 |
| GB361796A (en) | 1931-11-26 |
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