DE36972C - Läuteapparat für Strafsenbahnwagen - Google Patents

Läuteapparat für Strafsenbahnwagen

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Publication number
DE36972C
DE36972C DENDAT36972D DE36972DA DE36972C DE 36972 C DE36972 C DE 36972C DE NDAT36972 D DENDAT36972 D DE NDAT36972D DE 36972D A DE36972D A DE 36972DA DE 36972 C DE36972 C DE 36972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
bell
brake
bell device
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36972D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. SICKER in Dresden-Neustadt, Wiesenthor 8
Publication of DE36972C publication Critical patent/DE36972C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/07Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
JULIUS SICKER in DRESDEN. Läuteapparat für Straßenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1886 ab.
Um dem Kutscher eines Strafsenbahnwagens oder eines anderen Fahrzeuges die Möglichkeit zu bieten, ein Warnungssignal zu geben, ohne die Hand von der Bremskurbel wegnehmen zu müssen, wird nach vorliegender Erfindung die Bremskurbel auf der Bremsspindel festgemacht, und auf diese festsitzende Kurbel wird eine Alarmglocke lose aufgesetzt, deren Klöppel durch ein ebenfalls nur an der Kurbel sitzendes Hebelwerk in jeder Kurbelstellung ganz unabhängig von der Bremswirkung leicht in Schwingung versetzt werden kann, wodurch die Glocke zum lauten Tönen gebracht wird, da dieselbe nach allen Seiten hin frei ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Einrichtung' in Fig. 1 in Ansicht und theilweisem Schnitt und in Fig. 2 im Grundrifs, wobei die Glocke abgenommen ist, dargestellt.
Die Kurbel α wird auf das Vierkant der in bekannter Weise an der Perronwand χ gelagerten Bremsspindel b gesteckt und mittelst der Schraube c festgestellt. In ein zweites Loch dl der Kurbelwarze wird die auf einem Stab d lose sitzende Glocke e mit dem. am Stabende befindlichen konischen Zapfen lose eingesteckt; am oberen Theil des Stabes d ist der hammerartige Klöppel / bei f'2 drehbar befestigt, welcher in seinem unteren Theil zwei gabelartig vorstehende Stifte f1/1 trägt, zwischen welche der an der Kurbelwarze um c drehbar befestigte Hebel g greift. An diesem Hebel ist eine Zugstange h drehbar befestigt, welche mit ihrem anderen Ende mit dem einen Schenkel eines bei i drehbar an dem Kurbelarm befestigten Winkelhebels k verbunden ist; der andere Schenkel des Winkelhebels greift lose in das Auge Z1 eines in dem hohlen Kurbelzapfen al geführten Stiftes /, welcher mit einem über den hohlen Kurbelzapfen αλ greifenden Handgriff m verbunden ist. Eine in die Höhlung des Handgriffes eingelegte Schraubenfeder η hält den Stift Z beim Nichtläuten in der Normalstellung, so dafs also die Bremse auch ohne zu läuten angezogen oder gelöst werden kann. Durch die angegebene Anordnung und Verbindung der Theile wird bei Auf- und Abbewegung des Handgriffes Ot, was in jeder Kurbelstellung und ohne Beeinflussung der Bremswirkung mit Leichtigkeit erfolgen kann, eine schwingende Bewegung des Klöppels f und somit ein Tönen der ganz freistehenden Glocke e hervorgebracht.
Die Glocke kann anstatt auf die Kurbel auch auf die Bremsspindel gesetzt werden.
Die neue Einrichtung zeichnet sich auch noch vorzüglich durch ihre grofse Einfachheit und Billigkeit aus, denn man hat die Glocke nur so auf die Kurbel zu stecken, dafs die Stifte f1 des Glockenklöppels den Hebel g erfassen , was selbst im Finsteren, und das ist bei den genannten Fahrzeugen sehr wesentlich, ganz leicht ausführbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Läuteapparat für Strafsenbahnwägen und andere Fahrzeuge, gekennzeichnet durch die Anordnung einer durch Stift (d dl) mit der Bremskurbel (a) oder mit der Bremsspindel (b) verbundenen abnehmbaren Alarmglocke (e) und zweier durch eine Stange (h) verbundener Hebel (g k) direct an der Bremskurbel faj, von denen der eine (g) mit dem Glockenklöppel ff) und der andere (k) mit dem Kurbelhandgriff fm) in directer loser Verbindung stehen, zum Zwecke, die Glocke bei Auf- und Abbewegung des Kurbelhandgriffes in jeder Kurbelstellung zum Tönen zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36972D Läuteapparat für Strafsenbahnwagen Expired - Lifetime DE36972C (de)

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ID=312757

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DENDAT36972D Expired - Lifetime DE36972C (de) Läuteapparat für Strafsenbahnwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE36972C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0196720A1 (de) * 1985-03-28 1986-10-08 Koninklijke Eijsbouts Klokkengieterij En Fabriek Van Torenuurwerken B.V. Läut- oder Spielglocke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0196720A1 (de) * 1985-03-28 1986-10-08 Koninklijke Eijsbouts Klokkengieterij En Fabriek Van Torenuurwerken B.V. Läut- oder Spielglocke

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