DE79697C - - Google Patents

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DE79697C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L15/00Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE .2Q: Eisenbahnbetrieb.
Gegenstand der Erfindung ist eine Brems- und Läutevorrichtung für Fuhrwerke aller Art, besonders für Gleisfahrzeuge. Dieselbe ermöglicht sowohl ein schnelles und kräftiges Bremsen als auch mit letzterem gleichzeitig die Abgabe eines laut tönenden Signals, sowie jede dieser Hervorbringungen für sich allein. ,
Auf beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung durch Fig. 1 in der Vorderansicht, durch Fig. 2 in der Seitenansicht und durch Fig. 3 im Grundrifs dargestellt.'
In den senkrechten Seiten eines nahe dem Kutschersitz aufzustellenden und durch entsprechend lange Stützen b getragenen Rahmens α lagert drehbar, aber nicht verschiebbar eine mit rechts- und linksgängigem Schraubengewinde . versehene Spindel c. Durch die Drehung derselben in dem einen oder anderen Sinne werden zwei runde, durch Stifte/ in Längsschlitzen geführte Muttern d und e einander genähert oder von einander bis zu einer gewissen Grenze entfernt.
Unterhalb dieser Muttern ist eine scheerenartige Hebelanordnung eingestellt, deren lose Drehpunkte k in einem Schlitz h der Stütze geführt sind. Die Enden der oberen Arme i dieser Hebelanordnung sind mit den beiden Muttern d, und e und der untere, lose verschiebbare Drehpunkt k durch Stangen und über Lenkrollen geführte Ketten mit der Bremsvorrichtung des betreffenden Fuhrwerks verbunden. Durch entsprechende Drehung der Spindel c und dadurch hervorgerufene Auf- und Abwärtsbewegung des Punktes k kann die Bremse ein- und ausgelöst werden. Diese Drehung erfolgt durch einen winkelförmig gestalteten Hebelarm Z, welcher, um die an der oberen Seite des Rahmens α angeordnete senkrechte Drehachse m schwingbar, mit seinem als Gabel gebildeten senkrechten Arm η über den Zapfen 0 einer' Kurbelscheibe ρ greift, die auf der Spindel c aufserhalb des Rahmens α befestigt ist. Der Angriff der Hand bei dieser Bethätigung geschieht an einem in dem waagerechten Arm Z drehbar gelagerten Knebel (Handgriff) q. Letzterer dient als Drehachse für eine Kettenscheibe r, welche mittelst Kette s mit einer zweiten an demselben Arm drehbar angebrachten Scheibe t verbunden ist. Ein am Kranz der letzteren befindlicher Zapfen u stellt durch eine Stange ν deren Verbindung mit einem Klöppel w her, welcher an der innerhalb einer Glocke χ angeordneten Achse y befestigt ist. Die Glocke χ wird von dem am Arm / befestigten Bügel \ getragen.
Bei alleiniger Drehung des Knebels q erfolgt ein Anschlagen der Glocke χ und bei alleinigem Hin- und Herschwingen des Armes Z mittelst desselben Knebels ein Anziehen oder Lösen der Bremsen des Gefährtes, während bei gleichzeitiger Vornahme beider Bewegungen eine Bethätigung der Bremse und ein Läuten der Glocke im Sinne des beabsichtigten Zweckes eintritt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Eine Brems- und Läutevorrichtung für Fahrzeuge aller Art, gekennzeichnet durch die scheerenartige Anordnung von Hebeln mit verschiebbaren Drehpunkten (k) und die feste Verbindung der oberen Endglieder (i) dieser Hebel mit zwei auf rechts-
    und linksgängigem Gewinde einer gemeinsamen Spindel (c) neben einem der nicht drehbar gelagerten, durch Drehung der Spindel von einander zu entfernenden Muttern d und e, sowie des unteren beweglichen Drehpunktes (k) mit dem Zugorgan der Bremse, zum Zwecke, durch Drehung der Spindel eine schnelle und energische Bremsung des Fuhrwerkes herbeizuführen.
  2. 2. Eine Brems- und Läutevorrichtung der unter i. geschützten Art, gekennzeichnet durch die Anordnung eines am Lagerrahmen (a) der Spindel (c) um eine Drehachse horizontal schwingbaren winkelförmigen Armes (I), welcher mit seinem als Gabel ausgebildeten freien verticalen Ende (n) über den Zapfen (o) einer mit der Spindel (c) fest verbundenen Kurbelscheibe (p) greift, zu dem Zwecke, beim Schwingen des Armes eine Drehung der Spindel und eine Bethätigung der ganzen Bremsvorrichtung herbeizuführen.
    Eine Brems- und Läutevorrichtung der durch i. und 2. geschützten Art, gekennzeichnet durch einen an dem rechtwinkligen Arm (I) drehbar gelagerten, mit einer Kettenscheibe (r) versehenen Knebel (Handgriff q), durch dessen Drehen ein Läutewerk in Betrieb gesetzt wird, bei gleichzeitiger Bethätigung der Bremsvorrichtung durch das Schwingen des Armes (I).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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