DE30698C - Selbstthätige, von der Seite auslösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Selbstthätige, von der Seite auslösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE30698C
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Germany
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coupling
railway vehicles
coupling hook
bolt
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DENDAT30698D
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English (en)
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TH. L. mc. KEEN in Easton, Pennsylvanien, V. St. A
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1884 ab.
A ist der Wagenkörper und B das Zugfederhaupt. Quer durch letzteres geht ein Bolzen C, welcher auch durch einen vorstehenden Arm D geht, der sich etwa in der Mitte zwischen den zwei Seiten des Zugfederhauptes befindet. An dem Bolzen C hängt der Kuppelungshaken E, der einen Schlitz F in seinem hinteren Ende hat, der den Bolzen C in sich aufnimmt.
Das Zugfederhaupt wird durch den Arm D in zwei Abtheilungen G und H getheilt, und befindet sich der Kuppelungshaken E in einer dieser Abtheilungen und wird durch Scheiben / centrisch in derselben gehalten.
Die Scheiben / sitzen an dem Bolzen C, und zwar an den entgegengesetzten Seiten des geschlitzten Kuppelungshakens.
In der zweiten Abtheilung H ist eine Platte J angeordnet, die eine schiefe Ebene bildet, welche zum Querbolzen C hinanführt.
Eine Stange K geht parallel unter und vor dem Bolzen C ebenfalls durch dasl Zugfederhaupt. An den Enden der Stange K befinden sich Sperrräder L, in deren Zähne die Sperrkegel M einfallen. Die Stange K ist bei N, wie Fig. 3 und 4 darstellen, gebogen oder gekrümmt, so dafs das hervorragende Ende des Kuppelungshakens sich auf den gebogenen Theil N stützt.
Man kann somit durch Umdrehen der Stange K den Kuppelungshaken derart heben oder senken, dafs sein freies Ende genau in diejenige Stellung kommt, welche ihm gestattet, in die Kuppelung am nächsten Wagen einzufallen.
Dreht man die Räder L in einer Richtung mittelst passend angebrachter Kurbeln oder Hebel, so wird das freie Ende des Kuppelungshakens gehoben. Dreht man die Räder in der umgekehrten Richtung, so senkt sich der Haken.
Die Platte J kann entweder an der Stange K befestigt sein oder auf dem Kuppelungsbolzen C; alsdann ruht das untere Ende desselben auf der Stange K. Wenn die Wagen zusammenkommen, stöfst das hervorragende Ende des Hakens gegen den unteren Theil der geneigten Platte J des zu kuppelnden Wagens, gleitet an dieser Platte aufwärts entlang, bis derselbe den Kuppelungsbolzen C mit dem hakenförmigen Theil umfafst, und durch den Eingriff dieser Theile wird die Kuppelung vollzogen.
Zur Auslösung der Wagen hebt man die Haken von dem Querbolzen ab, was mittelst der Stange K von der Seite des Wagens aus geschehen kann.
Die vorspringenden freien Enden des Zugfederhauptes dienen als Buffer, wenn die Wagen beim Zusammenkuppeln oder beim Anhalten des Zuges zusammenstofsen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei einer selbstthätigen Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge:
    i. Der Kuppelungshaken C mit dem länglichen Schlitz F und dem gebogenen Theile e in Combination mit dem gabelförmigen Zugfederhaupt -B, dem Bolzen C, der mit dem gebogenen Theil N versehenen Querwelle k, welcher (N) das freie Ende des Kuppelungshakens trägt und seine Stellung bestimmt, sowie den Rädern L und dem Sperrkegel M zu dem beschriebenen Zweck.
    In Combination mit der unter ι. genannten Combination die Anordnung des durch den Arm D in die Abtheilungen G und H getheilten Zugfederhauptes behufs Aufnahme des Kuppelungshakens E einerseits und der schiefen Ebene J andererseits zu dem beschriebenen Zweck.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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