DE98246C - - Google Patents

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DE98246C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
HEINRICH von EINSIEDEL in DRESDEN. Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1897 ab.
. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Eisenbahnwagen-Kupplung, bei welcher das Lösen und Verbinden zweier Wagen von der einen oder anderen Seite des Wagens aus bewirkt werden kann.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Kupplung in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt.
Auf der nicht unbeweglich befestigten Stange c schwingt der Hebel h, dessen oberer und unterer Arm etwas nach rückwärts gebogen ist. Der untere Arm des Hebels h ist mit einer Lasche u durch Bolzen ν verbunden, an welche mittelst Bolzens v1 und Gabel g der Haken f angelenkt ist.
Zwischen ein Querstück .der Hakengabel g und den unteren Arm des Hebels h stützt sich eine Feder x. Auf der über und hinter der Stange c angeordneten drehbaren Stange d ist ein Excenter k aufgekeilt. Letzteres ist dazu bestimmt, den oberen Arm des Hebels h nach vorn und dadurch den unteren Arm nach rückwärts zu drängen, um die Spannung der Kupplungskette zu verstärken. Zu beiden Seiten des Excenters k ist drehbar auf der Stange d je ein Haken / aufgesetzt. Dieser Haken umgreift die Stange c und verhindert, dafs diese, dem Anzüge des Hakens f folgend, sich durchbiegt. An dem Excenter k sind zwei Stifte k1 vorgesehen, die die Haken so weit nach oben mitnehmen, dafs der Weg für den Hebel h auf der Stange c frei wird. Auf der -drehbaren Stange d sitzt aufserdem ein Sperrrad 0, in welches eine Sperrklinke ρ eingreift. Eine Transportkette s ist mit je einem ihrer Enden bei y am Hebel h befestigt und durch Oesen t, sowie durch eine an der Sperrklinke ρ sitzende Oese % geführt. Diese Anordnung dient zum Auslösen des Gesperres.
Sollen zwei zusammengeschobene Eisenbahnwagen gekuppelt werden, so zieht man mittelst der Kette s von einer Seite des Wagens aus den Hebel h des einen und darauf den des anderen Wagens an sich, bis an das Ende der Stange c, und hängt den Haken f des einen Wagens in ein Glied der Kette des anderen Wagens. Hierauf werden mittelst der Ketten s beide Hebel h an ihren Platz zurückgebracht und mittelst der Stange d die excentrische Scheibe, k so weit gedreht, dafs der obere Arm des Hebels h von hinten nach vorn gedrängt wird, wodurch die Kupplung gespannt wird. Schon vor Eintritt einer schärferen Anspannung legen sich die Haken i über die Stange c, die den Hebel h trägt, um sie in dem bei dem Anzug nöthigen Widerstand gegen Durchbiegen zu unterstützen. Die Sperrklinke ρ verhindert das Zurückweichen der Scheibe k aus der Spannungslage gegen Hebel h. Der Vorgang der Nachspannung ist bei dem anderen Wagen derselbe. Will man die Kupplung lösen, so wird von einer Seite des Wagens aus der obere Theil der Kette s angezogen, nachdem sich die Stange d so weit gedreht hat, dafs die Sperrklinke ρ von der Stützfläche des Sperrzahnes etwas entfernt ist. Durch das dabei erfolgende Spannen der Kette s wird der- Kopf der Sperrklinke ρ gehoben. Nun kann die Stange d gedreht und die excentrische Scheibe k von der Widerlage gegen Hebel h abbewegt werden. Infolge dessen läfst die Spannung, in der Kupplung
nach und die Hebel h können nach den Seiten der Wagen gezogen und ihre Ketten und Haken ausgehängt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kupplung für Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch einen auf einer Querstange oder Querschiene an den Stirnseiten der Wagen schwingend angebrachten Hebel, dessen unterer Arm Kupplungskette und -Haken trägt und der so weit nach dem einen oder anderen Ende der Stange — nach dem aufserhalb der Buffer seitwärts des Wagens stehenden Kupplungsarbeiter hin — mittelst Transportkette gezogen werden kann, dafs dem Arbeiter ein vorläufiges Kuppeln der Wagen ermöglicht wird, während die Vollendung des Kuppeins dadurch bewirkt wird, dafs eine mittelst einer drehbaren Stange bethätigte excentrische Scheibe so gegen den oberen Arm des an seinen Wirkungsplatz zurückgeführten Hebels gedreht wird, dafs sie, indem sie diesen oberen Arm des Hebels nach vorn, den unteren Arm (mit Küppelhaken und -Kette) nach hinten drängt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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