DE36615C - HEILMANN'sche Kämm - Maschine mit verstärktem Kämmlings-Vliefs - Google Patents
HEILMANN'sche Kämm - Maschine mit verstärktem Kämmlings-VliefsInfo
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- DE36615C DE36615C DENDAT36615D DE36615DA DE36615C DE 36615 C DE36615 C DE 36615C DE NDAT36615 D DENDAT36615 D DE NDAT36615D DE 36615D A DE36615D A DE 36615DA DE 36615 C DE36615 C DE 36615C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G19/00—Combing machines
- D01G19/06—Details
- D01G19/14—Drawing-off and delivery apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
.EAXENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
L. OFFERMANN in LEIPZIG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1886 ab.
Die Heiimann'sche Kämm - Maschine erzielt
nur dann ein günstiges Kämmlingsverhältnifs, wenn die Wollfasern vor dem Kämmen durch mindestens viermaliges Strecken
möglichst parallel gelegt sind.. Da sich dieses Strecken auch auf die kürzeren Fasern ausdehnt,
so entsteht ein Kämmling, dessen Länge bestimmt ist durch das Mafs der Speisung und
die Stellung· und den Durchmesser des Abzugscylinders. Wenn letzterer etwas weiter
von der Zange abgerückt wird, so erhält man ein wesentlich ungünstigeres Kämmlingsverhältnifs,
wofür der alsdann erzeugte, etwas längere, mithin werthvollere Kämmling jedoch keinen Ersatz bietet.
Anders ist es in den Kreiskämm-Maschinen von Noble, Lister, Holden u. A. Diese
Maschinen beanspruchen keine sorgfältige Parallellegung der Fasern, die Wolle kommt in
unvollkommen gestrecktem Zustande auf die Kämm-Maschine und enthält daher der Kämmling
dieser Maschinen so viel lange Fasern, dafs er in der Streichgarnspinnerei vielfach
ohne Zusatz von Wolle versponnen werden kann. Dieser Kämmling stellt also ein bereits
gekrempeltes, demnach auch für mangelhaft ausgerüstete Spinnereien spinnfähiges Material
dar und hat daher dem Kämmling der Heilmann'schen Maschine gegenüber einen unverhältnifsmäfsig
hohen Werth.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, in der Heilmann'sehen Maschine einen Kämmling
herzustellen, dessen Länge den Anforderungen des Consums und' der Qualität der WTolle beliebig
angepafst werden kann. Sie besteht in der Einfügung einer Speisevorrichtung in die
Kämm-Maschine, welche derart angeordnet ist, dafs sie das in den Kämmling überzuführende
gekrempelte Material der Kammtrommel oder der Kämmlingsbürste darbietet, welch letztere
die Fasern von der Speisevorrichtung abzieht und auf das vollständigste mit dem der
Kammtrommel entnommenen Kämmling mischt.
Diese Einrichtung gewährt noch den Vortheil, dafs bereits bei der Sortirung der Rohwolle
die kurzstapeligen Vliefstheile, welche für den Zug unvortheilhaft, für die Streichgarnspinnerei
aber um so werthvoller sind, zu diesem Zwecke ausgeschieden werden können.
In Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung
bezeichnet α die Kammtrommel, b die Kämmlingsbürste, c die Krempelwalze, von welch
letzterer der Kämmling durch den Hacker in bekannter Weise abgeschlagen wird, d d1 d11
sind die Wände des Staubkastens, welcher die von der Bürste fortgeschleuderten schweren
Schmutztheile aufnimmt.
Die in den Kämmling überzuführende Wolle befindet sich in Bandform auf dem Wickel e,
deren mehrere neben einander aufgesteckt sind, derart, dafs die einzuführenden Bänder auf der
ganzen Breite der Maschine angemessen vertheilt sind.
Die Speisevorrichtung besteht aus zwei geriffelten Walzen f, deren untere vom Leder
ohne Ende g umschlungen ist. Die Speisewalzen lagern in den Klauen h h1. und werden
durch die Feder i zusammengeprefst. Das Leder g ist um die Walzen k k1 k11 geführt
und bildet mit der Wand d des Staubkastens eine Hübner'sehe Zange, so dafs die unten
eingeführten Wollbänder durch die Vorwärtsbewegung des Leders nach oben zu den
Speisewalzen geführt werden.
Der Antrieb der Speisevorrichtung geschieht in folgender Weise: Die belederte Walze
trägt ein Rad Z, welches in das Rad ll eingreift,
auf dessen Nabe das Sperrrad m und der mit dem Sperrkegel η versehene schwingende
Arm ο aufgekeilt sind. Letzterer ist durch die Schubstange j? mit dem den Abzugwagen
der Maschine hin- und herbewegenden Gabelarm r in Verbindung gebracht. Bei
jedem Wagenschub wird also dem Sperrrad und folglich der Speisevorrichtung/ eine kleine
Drehbewegung ertheilt. Der Arm ο ist mit langem Schlitz versehen, damit bei jedem
Wagenschub das Sperrrad um einen, zwei oder mehr Zähne vorwärts gedreht wird, so
dafs die Menge der in den Kämmling überzuführenden Wolle nach Belieben regulirt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Heilmann'sche Kämm - Maschine, in welcher dem ausgeschiedenen Kämmling vor seiner Ablösung von der Austragwalze ein Band von schon gekrempelter Wolle zugeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36615C true DE36615C (de) |
Family
ID=312422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36615D Expired - Lifetime DE36615C (de) | HEILMANN'sche Kämm - Maschine mit verstärktem Kämmlings-Vliefs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36615C (de) |
-
0
- DE DENDAT36615D patent/DE36615C/de not_active Expired - Lifetime
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