DE361392C - Einfaedige Spitzenkloeppelmaschine - Google Patents

Einfaedige Spitzenkloeppelmaschine

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DE361392C
DE361392C DES58990D DES0058990D DE361392C DE 361392 C DE361392 C DE 361392C DE S58990 D DES58990 D DE S58990D DE S0058990 D DES0058990 D DE S0058990D DE 361392 C DE361392 C DE 361392C
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Germany
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driver
auxiliary driver
auxiliary
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DES58990D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/38Driving-gear; Starting or stopping mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Einfädige Spitzenklöppelmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine einfädige Spitzenklöppelmaschine derjenigen Art, bei welcher unter jedem Teller ein stetig umlaufender Haupt- und ein nur zeitweise gedrehter Hilfstreiber angeordnet ist und das Stillsetzen der vom Haupttreiber mitgenommenen Klöppel dadurch erfolgt, daß die Klöppel durch eine besondere Gestaltung der Teller aus dem Bereich des Haupttreibers entfernt werden, während der Hilfstreiber nach seiner Kupplung mit dem Haupttreiber die Klöppel erneut in Bewegung setzt, wobei sie durch die Gestaltung des Tellers wieder in den Bereich des Haupttreibers gelangen.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art ist der Hilfstreiber auf der NTabe des Haupttreibers drehbar sowie heb- und senkbar angeordnet, und beide Treiber sind mit Kupplungsgliedern versehen, welche bei angehobenem Hilfstreiber ineinandergreifen, bei gesenktem Hilfstreiber dagegen voneinander `gelöst sind. Das Anheben des Hilfstreibers, d. h. seine Kupplung mit dem Haupttreiber, wird durch den Zug des Musterwerks bewirkt, während das Senken und Entkuppeln des Hilfstreibers durch dessen Eigengewicht mit Unterstützung durch eine Feder erfolgt. Diese Feder muß besonders kräftig sein, da j edesmal sowohl die gegenseitige Reibung der Kupplungsglieder als auch die Reibung der Hilfstreiberbohrung an der Nabe des Haupttreibers überwunden werden muß, anderseits aber .auch leicht Hemmungen des Hilfstreibers durch Staub, von den Flechtfäden abgeriebene Fasern, dick gewordenes 01 o. dgl. auftreten. Das bedingt eine hohe Belastung des Musterwerks, da dieses nicht allein die Masse des Hilfstreibers entgegen dessen Eigengew ichtswirkung beschleunigen, sondern zugleich auch die starke Spannung der Ausrückfeder überwinden muß, was naturgemäß . einen verhältnismäßig großen Kraftaufwand erfordert. Ferner besteht der Mangel, daß die Auskupplung des Hilfstreibers mittels Gewichts- und Federwirkung immer unzuverlässig bleibt und selten mit der erforderlichen Schnelligkeit und Genauigkeit erfolgt, da einerseits die Hemmungen durch Staub und verdicktes Öl sowie die von den Fäden abgeriebenen Fasern häufig sehr stark sind, anderseits aber die Federn meist bald erlahmen. Das hat zur Folge, daß die Drehzahl der Treiber nicht über ein gewisses Maß gesteigert werden kann, wenn nicht Störungen im Gang der Maschine auftreten sollen.
  • Alle diese Mängel zu beseitigen, ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, welche darin besteht, daß die Abwärtsbewegung, d. h. die Entkupplung des vom Musterwerk freigegebenen Hilfstreibers - soweit dazu das Eigengewicht desselben nicht ausreicht -durch mit dem Hilfstreiber oder seiner Verschiebevorrichtung zusammenwirkende, keilförmige Anschläge oder Nocken kraftschlüssig bewirkt wird. Dadurch fallen einerseits die bisher zur Entkupplung notwendigen kräftigen Federn fort, was eine wesentliche Entlastung des Musterwerks bedeutet. Anderseits ist die Entkupplung des Hilfstreibers zwangläufig gesichert, so daß sie mit der größten Genauigkeit stattfindet. Es ist so möglich, die Drehzahl der Treiber bedeutend zu erhöhen, ohne daß Störungen im Gang der Maschine zu befürchten sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwat zeigen die Abb. r und 2, einen Pfeiler der Klöppelmaschine mit darauf gelagertem Haupt und Hilfstreiber in Seitenansicht bei gekuppeltem und entkuppeltem Hilfstreiber, Abb.3 eine Draufsicht auf einen Pfeiler, wobei die Gangbahn in strichpunktierten Linien angedeutet ist, und Abb. d. die Unteransicht des Treiberrades. Dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine einfädige Spitzenklöppelmaschine der beispielsweise aus den deutschen Patentschriften 237948 und z39917 bekannten Art zugrunde gelegt, bei welcher die, wie üblich, auf einem Kreise angeordneten Teller a, a in der Umfangsrichtung jenes Kreises länger sind als in dessen radialer Richtung. Hierbei ist unter jedem Teller ein stetig umlaufender Haupttreiber b mit kurzen Flügeln angeordnet, so daß die von diesem mitgenommenen Klöppel an der Kreuzungsstelle der von den Tellern a, a und den zugehörigen Gany,-plattenausschnitten gebildeten beiden wellenförmigen Klöppellaufbahnen durch die eigenartige Gestaltung der Teller aus dem Bereich: der Treiberflügel herausgeführt und somit stillgesetzt werden. Anderseits befindet sich unter jedem Teller ein nur zeitweise angetriebener Hilfstreiber c mit langen Flügeln, der bei seinem Antrieb die stillgesetzten Klöppel wieder in Bewegung setzt. Diese werden dann durch die Gestaltung der Teller in den Bereich der Flügel des Haupttreibers b zurückgeführt, worauf der Hilfstreiber wieder ausgerückt wird.
  • Der Haupttreiber ist, .wie bekannt, auf dem den zugehörigen Teller tragenden Pfeiler d drehbar gelagert, und er wird durch das auf seiner Nabe f sitzende Treiberrad g stetig gedreht. Auf der Nabe f des Haupttreibers ist der Hilfstreiber c .drehbar und auf und ab beweglich. Er wird beim Anheben in seine obere Endstellung durch am Haupttreiber b vorgesehene Kupplungsklauen 1a, die in übereinstimmende Aussparungen i des Hilfstreibers eingreifen, mit dem ersteren gekuppelt, um vorübergehend an dessen Drehbewegung teilzunehmen, während er bei seiner Bewegung in die untere Endlage vom Haupttreiber entkuppelt und dann durch nicht dargestellte Anschläge in einer bestimmten Stellung festgehalten wird.
  • Zum Heben und Senken des Hilfstreibers c ist eine Stellgabel k vorgesehen, die in eine Ringnut in der Treibernabe n eingreift. Diese Stellgabel k sitzt fest an einer in Löchern von Gangplatte o und Grundplatte p senkrecht geführten Stange q, deren unteres Ende an einem Winkefhebel t angelenkt ist, an dem das Zugorgan des Musterwerks angreift. Das Heben des Treibers c, d. h. seine Bewegung in die Kupplungsstellung; erfolgt durch den Zug des Musterwerks, das Senken, d. h. die Entkupplung, dagegen durch das Eigengewicht von Hilfstreiber c, Stellgabel k und der Stange q. Die Eigengewichtswirkung ist aber nicht zuverlässig genug, da dar Treiber durch Staub, von den Flechtfäden abgeriebene Fasern und verdicktes t51 o. dgl. leicht in seiner Bewegung gehemmt wird. Gemäß der Erfindung sind deshalb Vorrichtungen angebracht, welche den Hilfstreiber, sobald er vom Musterwerk freigegeben ist, zwangläufig aus der Kupplungsstellung herausbewegen, wenn die Eigengewichtswirkung für diese Bewegung nicht ausreicht. Im Beispiel sind an der Unterseite des Treiberrades g zwei einander diametral gegenüberliegende, keilförmige Nocken r, r- angeordnet, die mit einem auf der Stange q befestigten Hebelarm s zusammenwirken, dessen vorderes Ende vorteilhaft ebenfalls einen etwas keilförmigen Querschnitt besitzt. Die Anordnung der Nocken r, r ist derart, daß nach Aufhören des Zuges des Musterwerks der eine oder andere Nocken auf den Hebelarm s trifft und dadurch unter Vermittlung der Stange q und der Stellgabel k den Hilfstreiber c kraftschlüssig nach abwärts, d. h. in die entkuppelte Stellung, bewegt.
  • Wie ohne. weiteres ersichtlich, ist dadurch die erreichbar größte Genauigkeit in den Bewegungen des Hilfstreibers gewährleistet, und Fehlsteuerungen der Klöppel infolge gar nicht oder nicht rechtzeitig erfolgter Entkupplung des Hilfstreibers sind gänzlich ausgeschlossen. Dadurch ist es aber möglich, die Maschine erheblich schneller laufen zu lassen als bisher und so die Erzeugung von Spitzen ganz wesentlich zu steigern.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind auch andere Ausführungen möglich. Insbesondere könnte die kraftschlüssige bzw. z-,vangläufige Abwärtsbewegung des Hilfstreibers statt durch am Treiberrad g angeordnete, auf dunen Arm s der Stange q einwirkende Nocken r, r# auch durch unmittelbar auf den Treiber einwirkende, ortsfeste, z. B. all der Gangplatte angeordnete Keilnasen o. dgl. erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfädige Spitzenklöppelmaschine mit in der Umfangsrichtung des Tellerkreises verlängerten Tellern, -,vobei unter jedem Teller ein stetig angetriebener Haupttreiber mit kurzen Flügeln und ein damit zeitweise gekuppelter heb- und senkbarer Hilfstreiber mit langen Flügeln angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Senken des Hilfstreibers (c) zwecks Entkupplung vom Haupttreiber (b) - soweit dazu das Eigengewicht des Hilfstreibers nicht ausreicht - durch mit dem Hilfstreiber (c) oder seiner Verschiebevorrichtung (k, q) zusammenwirkende, keilförmige Anschläge oder Nocken (r-, r) zwangläufig bewirkt wird. a. Einfädige Spitzenklöppelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Treiberrades (ä) zwei einander-gegenüberliegende, keilförmige Nocken (r, r) derart angeordnet sind, daß nach Aufhören des Zuges des Musterwerks der eine oder andere Nocken (r-, r) auf einen Arm (s) der die Stellgabel (k) für den heb- und senkbaren Hilfstreiber (c) tragenden Stange (q) im Sinne des Senkens des Hilfstreibers (c) einwirkt.
DES58990D Einfaedige Spitzenkloeppelmaschine Expired DE361392C (de)

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