DE358957C - Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Mehrfachanschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Mehrfachanschluessen

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DE358957C
DE358957C DES53953D DES0053953D DE358957C DE 358957 C DE358957 C DE 358957C DE S53953 D DES53953 D DE S53953D DE S0053953 D DES0053953 D DE S0053953D DE 358957 C DE358957 C DE 358957C
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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  • Schaltungsanordnung für Leitungswähler mit Mehrfachanschlüssen. Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Schaltungsanordnung für Leitungswähler mit Mehrfachanschlüssen, bei :der zur Auffindung einer freien Leitung-, eines Mehrfachanschlusses die Bewegungs- und Kopplungsmagnete des Wählers durch die der letzten Ziffer der feilnehmernunimer entsprechenden Stromstöße betrieben wer-den, die von der die Verbindung verlangenden Stelle ausgehen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Weiterbildung der Anordnung nach dern Hauptpatent und bezieht sich auf solche Mehrfachanschlüsse, deren Leitungswahl die Zahl der in einer Kontaktgruppe des Wählers anschließbaren Leitungen übersteigt. Es ist nun schon vorgeschlagen worden, bei derartigen Mehrfachanschlüssen zum Aufsuchen irgendeiner freien Leitung in jeder Leitungsgruppe Einrichtungen zu treffen, durch die ein Wähler auf die zuerst erreich-bare Leitungsgruppe eingestellt und auf die nächste Gruppe selbsttätig weitergeschaltet wird, wenn in der zuerst erreichbaren Gruppe alle Leitungen be- setzt sind. Bei Mehrfachanschlüssen, deren Leitungen mehrere Leitungsgruppen umfassen, kann es vorkommen, daß die Stromstöße für -die Wahl in einer Leitungsgruppe an den Wähler gelangen, bevor in diesem die Gruppenwahl und die U.mschaltung für die Wahl in derjenigen Gruppe, in der noch freie Leitun,-en vorhanden sind, beendet ist.
  • Durch die Erfindung soll ein vollständig einwandfreies Arbeiten des Leitungswählers auch bei schnellster Bedienung des Senders dadurch erreicht werden, daß für die Gruppenwahl von der Sendestelle eine Stromstoßreihe entsprechend derjenigen Leitungsgruppe z# ausgesandt wird, für die die größte Anzahl von Stromstößen erforderlich ist. Gleichzeitig wird durch die Erfindung der weitere Vorteil erreicht, daß im Gegensatz zu iden bekannten Anordnungen eine besondere Umschaltung der Antriebsorgane f#r die Gruppen##,ahl vermieden wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-,spiel der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Ist der Leitungswähler LW von einer anrufenden Verbindungsleitung belegt worden, so spricht an ihm das Relais R in bekannter Weise an. Hierdurch wird der Kontakt ii geschlossen und das als Verzögerungsrelais ausgebildete Auslöserrelais V, erregt. Demgemäß wird der Kontakt 12 geöffnet und der Kontakt 13 geschlossen. Für die in der IX. und X. Kontaktreihe angeschlossenen Mehr-Z> fachanschlüsse werden zehn Stromstöße in bekannter Weise durch Unterbrechen der Leitungsschleife ausgesandt. Demzufolge wird das Relais R bei jedem Stromstoß stromlos und schaltet absatzweise den Hubmagneten H durch Schließen des Kontaktes 12, ein. Stromkreis: Erde, Batterie, Kontakt 14, Hubmagn - et H, Kontakt 15, Verzögerungsrelais V." Kontakte 1:2, 13, Erde. Ist in der IX. Reili# eine Leitung frei, so spricht das Gruppenprüfrelais P, über den Arm i oo, Kontakt 16 und den Kontakt (z. B. 3) eines noch nicht erregten Relais TIX in folgendem Stromkreis an: Erde, Batterie, Kontakt 17, Gruppenprüfrelais P, Kontakt 18, Arm ioo, Kontakte 16, 3, Erde. Das Relais P, unterbricht bei 14 den Stromkreis des Hubmagneten und macht dadurch weitere Stromstöße unwirksam. Gleichzeitig wird das Unischaltrelais U erregt (Erde, Batterie, Kopfkontakt k, Relais U, Kontakt 2o, Erde). Das Relais U hält sich über seinen Kontakt2i. Bei den folgenden Stromstößen wird der Drehmagnet über Erde, Batterie, Kontakt 22-, Drehmagnet D, Kontakt 23, Verzögerungsrelais V", Kontakte 12, 13, erregt. Bei der folgenden Einzelleitungswahl lieü das Relais P, über Kontakt 37 des während der Stromstoßreihe erregten Relais V., dauernd an dem Prüfarm c und spricht beim Äuffinden der freien Leitung über das dieser zugeordnete Relais TIx in folgendem Stromkreis an: Erde, Batterie, Relais 3 Tix, Prüfarm e, Kontakt 24, 25, 37, Relais P, Kontakt --97, Erde. Das ansprechende Relais P, schließt bei 25 seine hochohmige Wicklung kurz und schaltet fern-er die Sprechader bei 28, --9 durch. Ferner schaltet es das Läuterelais L ein (Erde, Batterie, Unterbreeher, Läuterelais L, Kontakte 30, 34 32, Erde). über die Kontakte 33, 34 wird sodann Rufstrom an die Leitung angelegt. Meldet sich der angerufene Teilnehmer, so spricht das Relais Y an, schließt seinen Kontakt 35 und schaltet damit das Verzögerungsrelais V" ein.
  • Die Auslösung des Leitungswühlers LW erfolgt bei Gesprächsschluß erst dann, wenn beide Teilnehmer ihren Hörer angehängt haben, da die von den Verzögerungsrelais V, und V, abhängigen Kontakte 35', 36 im Stromkreis des Auslösernagneten M hintereinander und die Kontakte 27, 37 im Stromkreis des Prüfrelais P, parallel geschaltet sind.
  • Wird mit demselben Leitungswähler LW eine in den Kontaktgruppen I-VIII liegende Leitung eines Einzelteilnehmers gewählt, so dient das Gruppenprüfrelais F, des Mehrfachanschlusses, als Einzelleitungsprüfrelais. D#ieses wird durch das Relais V, am Kontakt 26 erst nach Beendigung der Stromstoßreiheein-,eschaltet. DasRelaisP,kannabernichtan sprechen, da die Relais T der Einzelleitung-en an dem gleichen Potential(Erde)liegen wie P...

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Leitungswähler mit Mehrfachanschlüssen nach Patent 289714, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrfachanschlüssen, deren Leitungszahl die Zahl der in einer Kontaktgruppe des Wählers anschließbaren Leitungen übersteigt# für die Gruppenwahl von der Sendestelle eine Stromstoßreihe entsprechend derjenigen Leitungsgruppe ausgesandt wird, für die die größte Zahl voll Stromstößen erforderlich isst.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen einer Leitungsgruppe, in der noch freie Mehrfachanschlußleitungenvorhanden sind, die Gruppenwahl unterbrochen wird und weitere Stromstöße unwirksam gemacht werden. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch:2, Z, dadurch gekennzeichnet, daß -die Gruppenprüfung durch das bei Einfachanschlüssen die Einzelleitungen prüfende Relais (P,') erfolgt.
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