DE384972C - Schaltungsanordnung fuer den Fernverkehr in Fernsprechaemtern mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer den Fernverkehr in Fernsprechaemtern mit Waehlerbetrieb

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DE384972C
DE384972C DES56761D DES0056761D DE384972C DE 384972 C DE384972 C DE 384972C DE S56761 D DES56761 D DE S56761D DE S0056761 D DES0056761 D DE S0056761D DE 384972 C DE384972 C DE 384972C
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DE
Germany
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connection
relay
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line
arrangement according
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DES56761D
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English (en)
Inventor
Fritz Lubberger
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Description

  • Schaltungsanordnung für den Fernverkehr in Fernsprechämtern mit Wählerbetrieb. Die Erfindung bezweckt, den Fernverbindungsverkehr in Fernsprechämtern mit Wähferbetrieb zwecks größtmöglichster Ausnutzung der Fernleitungen äußerst einfach zu gestalten, mit möglichst wenigen Beamtinnen auszukommen und die Beamtinnen nach Möglichkeit zu entlasten.
  • Erfindungsgemäß werden diese Betriebsverbesserungen dadurch erreicht, daß jeder Fernleitung am ankommenden Ende zwei Sammelleitungen zugeordnet sind, von denen Zugangsleitungen zu den Verbindungseinrichtungen des Ortsverkehrs abzweigen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einfacher Darstellung gezeigt.
  • F ist das ankommende Ende einer Fernleitung, das mittels einer unter dem Einfluß des abgehenden Amtes stehenden Umschalteeinrichtung, dem polarisierten Relais 11I, wechselweise mit einer der beiden Sammelleitungen (SZ, bzw. SZ,) verbunden werden kann. Jeder Sammelleitung sind zwei oder mehrere Zugangsleitungen I, II, III bzw. IV usw. zugeordnet die zu den Ortsverbindungseinrichtungen, Vorwählern V.W., V.W.', den Gruppenw ählern I. G.W., I. G.W.' und II. G.W., Il. G.W.' und den Leitungswählern L.W., LTF.' führen. Von den jeder Sammelleitung zugeordneten Zugangsleitungen wird zunächst die durch die erste vorbereitete Verbindung belegte Zugangsleitung an die Sammelleitung angeschaltet. Eine über eine zweite der gleichen Sammelleitung zugeordnete Zugangsleitung vorbereitete Verbindung schaltet sich erst nach dem Freiwerden der zuerst belegten Zugangsleitung selbsttätig an die Sammelleitung an, während eine bzw. mehrere weitere einer Sammelleitung zugeordnete Zugangsleitungen als Reserve bei auftretenden Störungen in den Ortsverbindungseinrichtungen dienen.
  • Der Betrieb wickelt sich in folgender Weise ab: Die Beamtin im ankommenden Fernamt erhält in irgendeiner hier belanglosen Weise (z. B. mittels Schnelltelegraph) die Teilnehmernummern der nacheinander herzustellenden Verbindungen mitgeteilt und will z. B. die Zugangsleitung I zu den Ortsverbindungseinrichtungen, d. h. den Wählern V.W., I. G.W., IL G.W. und L.W., in Benutzung nehmen. Sie betätigt zu diesem Zweck die dieser Zugangsleitung zugeordnete Taste T1, wodurch zunächst folgender Stromkreis für das An,-Relais geschlossen wird: Erde, Taste T" Kontakt ¢, Wicklung An" Batterie, Erde; das Relais An, spricht daher an, legt sich über den eigenen Kontakt 6 an, in einen Haltestromkreis und schließt ferner seine Kontakte 5 im Stromkreis des Drehmagneten des Vorwählers 7 und im Stromkreis des E,-Relais, ferner 1d., durch den der Stromkreis des P-Relais vorbereitet wird. Über Kontakt 5 an, wird der Stromkreis für den Drehmagneten Dl des Vorwählers V.W. geschlossen: Erde, Ruhekontakt 8 p" Kontakt 5 an" -.\Llagnet-%vicklung I)" Unterbrecher U, Batterie, Erde. Sobald dieser Vorwähler auf einen freien 1-Gruppenwähler 1. G.LI-. auftrifft, spricht das zugehörige Relais I' an: Erde, Wicklung I des Relais P, Ruhekontakt 9p, c-Schaltarin des V.lV., Wi- derstand w, Batterie, Erde. Das Relais P unterbricht beim Ansprechen durch i offnen seines Kontaktes 8p den Stromkreis für den Drehmagneten I), des h.W., so daß dieser stillgesetzt wird, und legt sich über seine eignen Kontakte iop in einenHaltestroinkreis: Erde, Batterie, Wicklung 11 des Relais P, Kontakt i op. Ruhekontakt TrT" Kontakt 14 an,. Das Relais < In, hat an seinem Kontakt; an, einen Stromkreis für das Relais E, geschlossen: Erde, Batterie, Kontakt 7 an" Ruhekontakte 16e;, 17c.=, Wicklungen II und 1 des Relais E" Ruhekontakt i8v, Erde. Die Relais R und V sind ini vorliegenden Beispiel nicht erregt, (la sich die vorn anrufenden Fernamt bediente Umschalteeinrichtung (das polarisierte Relais M) in der Stellung befindet, in der ihre Kontakte ein), i2ni und 13))1. geschlossen sind.
    Durch Betätigen der Taste T, legt (iie Be-
    amtin g eiczeitig u ier c i irnr@al@te@rg-^erni
    2o-i'i erastei@ire`pr`cligarnitur an die
    angs eitting 1 und bereitet das Anschalten
    ihres bei Fernverbin(luug üblichen Stronistoßsenders au dieselbe Leitung vor. Sie stellt nun ihren Strotnstoßsender entsprechend der gewünschten Teilnehmernummer ein. Beim Einstellen der letzten Ziffer (Betätigen der Einertaste) wird über den Kontakt 21 dieser Einertaste ET das Relais N zum Ansprechen gebracht: Erde, Kontakt 21, Wicklung 1". Batterie, Erde. Das Relais 11' schaltet an seinen Kontakten -23)i und 24)). die Fernsprechgarnitur der Beamtin für (lie Dauer der Stromstoßreihen von (fer Zugangsleitung I ab, schaltet über seinen Kontakt 221t den Stromstoßsender an die Zugangsleitung I und setzt gleichzeitig den Kupplungsmagneten (der in .der Zeichnung fortgelassen ist, (ia diese Einrichtung bekannt) unter Strom, so (laß sich der Stromstoßsender in Bewegung setzt. Das Relais N hält sich über den eigenen Kontakt 2,5m weiter erregt, bis der Stronistoßsender in seine Anfangsstellung zurückkehrt. Die vom Stromstoßsender ausgesandten Stromstiiße der I. Stronistoßreilie nehmen ihren Weg von: Erde, Stronistoßkontakt i, Kontakt 22.n., Kontakt i9, der Taste T, eingestellter Vorwähler, a-Ader, Ruhekontakt 26p" des Relais P,, Wicklung A" Batterie, Erde. Das Relais A, überträgt nun in bekannter Weise die Stromstöße auf die Wählereinstellmagnete des I. Gruppenwählers 1. G.W. Dieser wird eingestellt. Sein Prüfrelais P, spricht daher an, hält sich über die 1I. eigene Wicklung und schaltet an den Kontakten 27p, und 28p, die Verbindung auf einen 11. Gruppenwähler 1I. G.Ii". durch. Die dann vom Stromstoßender abgegebene zweite Stromstoßreihe beeinflußt nunmehr das Relais zL, (las in der eben beschriebenen Weise die Einstellung des 11. Gruppenwählers 1t. G. ff'. bewirkt. Das Prüfrelais P, spricht an, hält sich wie üblich über seine 11. Wicklung und schaltet die Leitungen des I,-Relais entsprechend auf den Leitungswähler L .ll'. durch. Die dann folgende 3. und d.. Stromstoßreihe stellt den Leitungswähler L.IF. ein. Das Prüfrelais I',, des Leitungswählers L.If'. spricht an, hält sich über seine 11. Wicklung und nimmt die entsprechenden Schaltmaßnahmen zur Vervollständigung der Verbindung vor.
  • Sobald der Kontaktarm Ka, des Stromstoßsenders auf den letzten Kontakt -29 trifft, wird der Stromkreis für (las Relais 1" geöffnet, so daß es sich aberregt und daher an den Kontakten 231a und 24.1). die Sprechgarnitur der Beamtin wieder anschaltet und den Stroinstoßsender am Kontakt 22b von der Zugangsleitung I abschaltet. Ferner wird durch Auftreffen des Kontaktarmes ha, auf den letzten Kontakt 29 des Relais L- erregt Erde, Kontaktaren ha,. Kontakt 29. Wicklung I_, Batterie, Erde. Das Relais I. legt sich über seinen eigenen Kontakt 3ol und den Ruhekontakt 32s eines S-Relais in eineu Haltestromkreis und bringt durch Schließen seines Kontaktes 311 im Stromkreis des K-Relais über seinen io-Sek.-Schalter (las Relais h zum Ansprechen: Erde, io-Sek.-Schalter, Wicklung IL, Kontakt 311, Batterie, Erde. leas Relais _richt li st alle_io_Sekatt@%n.yht@dp le@r,...t>#scha.ltung der Fernsprechgarnitur .über die Kontakte 33I,. und 34.h eine Rufstroniquelle Rii an die eingestellte Verbindung, so daß der Teilnehmer selbsttätig angerufen wird. Sobald sich der Teilnehmer meldet, spricht das Relais S an, da sein Stromkreis: Erde, Wicklung S, Kontakte 33))), 2.I)), Teilnehmerschleife. Kontakte 231), 34;1i, Drosselspule Dr, Batterie, Erde geschlossen ist. Das Relais S öffnet seinen Kontakt 32s, wodurch der Haltestromkreis für das Relais I_ aufgetrennt wird. Da sich (las Relais I_ also nun aberregt, wird durch Offnen seines Kontaktes 31l auch das Relais K ausgeschaltet. Die Rufstronigabe zum Teilnehmer hört daher auf und die Fernsprechgarnitur der Beamtin wird an den Kontakten 33)- und 34)- wieder angeschaltet. Die Beamtin setzt den Teilnehmer von (lein kommenden Ferngespräch iu Kenntnis. Der Teilnehmer hängt seinen -Fernhörer wieder ein, und die Beamtin liest die Taste T, aus (z. B. durch Betätigen einer besonderen Auslösetaste). Die eingestellte Verbindung wird dadurch nicht aufgetrennt, da das P-Relais auch beim Abfallen des An,- Relais über den Kontakt 58e, des erregten E,-Relais geerdet bleibt.
  • In unserm Beispiel, in dem noch keine Verbindung lestand, wurde durch das Ansprechen des Relais Alt, über dessen Kontakt 7 all, das Relais E, erregt: Erde, Batterie, Kontakte 7 art." 16e2 des E,-, 17e.. des E3 Relais, Wicklungen II und I des Relais E" Widerstand w, Ruhekontakt 18v des TI-Relais, Erde. Die Erregung des E,. Relais unterbricht am Kontakt 15e, den Stromkreis des An,- Relais. Das P-Relais bleibt jedoch trotz Öffnen des Kontaktes 14 alt, durch das gleichzeitige Schließen des Kontaktes 58e, geerdet. Das Relais E, hat dann über seinen Kontakt 35e, seine hochohmige Wicklung II kurzgeschlossen, hält sich über seine Wicklung I erregt und hält durch das Schließen seiner Kontakte 47e1 und 48e, über die Ortsverbindungseinrichtungen (LW., IL G.W., I. G. W., V.W. und Zugangsleitung I) und über die nun wieder ausgelösten Kontakte ig und 2o der Taste 7', .die 'Jerbindung vom Teilnehmer mit der Sammelleitung SZ, bis an die Kontakte i rii, 211a der Umschalteeinrichtung 11I durchgeschaltet. Soll nun das Ferngespräch geführt ,werden, so beeinflußt die Beamtin des anrufenden (fernen) Amtes die in dein polarisierten Relais jl1 bestehende Umschalteeinrichtung, indem sie eine Batterie (z. B. + Pol an die a-Ader und -Pol an die b-Ader) an die Fernleitung legt. Hierdurch schließt das polarisierte Relais M seine Kontakte im und 2111. in der Sammelleitung SZ, und den Kontakt 311t im Stromkreis der Relais V und R und öffnet die entsprechenden zur Leitung SI_2 gehörigen Kontakte iinn-, i 2M und i3712. An den Kontakten im und 21t2 ist die Fernleitung F mit der Sammelleitung SZ, und «-eiter über die Zugangsleitung I und die Ortsverbindungseinrichtungen V.97., I. G.W., II. G. TV., LW. mit dem Teilnehmer Tn verbunden. Am Kontakt 31n ist der Stromkreis für die Relais R und V geschlossen. Erde, Wicklung v, Wicklung R, Kontakt 3z11, Batterie, Erde. Die Relais R und V sprechen an. Das Relais R hält nun über seinen Kontakt 36r den Stromkreis für das Relais E, auch beim Öffnen des Kontaktes i8v durch das V-Relais geschlossen; am Kontakt 37r schließt es einen Stromkreis für das Läuterelais L t (Erde, io-Sek.-Schalter, Ruhekontakt 49 ab, Kontakt 371-, Wicklung Lt, Batterie, Erde), und über den Kontakt 38y bereitet es -einen Stromkreis für das Abschalterelais Ab vor. Da in den Stromkreis des Läuterelais Lt ein io-Sek.-Schalter eingeschaltet ist, spricht dieses alle io Sekunden an und legt über seine Kontakte 391t. und 4o lt. eine Rufstromquelle Rar, an die Sammelleitung SL" so daß über diese, den Zugang I und die Ortsverbindungseinrichtungen V.W., I. G.W., IL G.W. und L.li'. Rufstrom zum Teilnehmer Tn gelangt. Beiin Teilnehmer Tn ertönt der Wecker. Der Teilnehmer meldet sich. Durch Abheben des Fernhörers an der Teilnehmerstation ist der Sprechstromkreis geschlossen, und das im Speisestromkreise Erde, Batterie, Drosselspule 1r, Teilnehmerschleife, Wicklung I', Erde liegende Relais Y wird durch den Speisestrom erregt. Das Relais Y schließt seinen Kontakt 4iy im Stromkreis des Abschaltrelais Ab, Kontakt42y im Stromkreis des U-Relais und öffnet die Kontakte 43y und 44y, die auch beim Schließen der Kontakte 45r1 und 461t des U-Relais die Batterie B von dein Relais 0 abgeschaltet halten. Am Kontakt 4iy wird der für das Abschalterelais Ab bereits vorbereitete Stromkreis geschlossen und über Kontakt 42y wird das Relais U eingeschaltet. Das Relais Ab spricht an, schaltet durch Öffnen seines Kontaktes 49 ab das Läüterelais Lt aus, so daß die Rufstromgabe zum Teilnehmer aufhört, und legt sich über den eignen Kontakt 5o ab in einen Haltestromkreis. Das Gespräch kann jetzt geführt erden.
  • Die Beamtin im angerufenen Amt hat die Überwachung und Trennung der Fernverbindungen nicht vorzunehmen. Ihre Tätigkeit beschränkt sich vielmehr darauf, weitere Verbindungen vorzubereiten.
  • Die nächste Verbindung wird von der Beamtin in der gleichen Weise, wie beschrieben, über eine Zugangsleitung, z. B. IV, die der Sammelleitung SL2 zugeordnet ist, vorbereitet.
  • Eine dritte Verbindung wird dann über die Zugangsleitung II oder III, die der Sam-, zugeordnet sind, vorbereitet. Da über die Sammelleitung SL, und die Zugangsleitung I ein Gespräch geführt wird, so ist das Relais E, erregt. Wird jetzt in der beschriebenen Weise, z. B. über die ZugangsleitungII eine weitere Verbindung vorbereitet, so kann das dieser Zugangsleitung zugeordnete Relais E2 nicht zum Ansprechen kommen, da das Relais E, den Stromkreis des E.-Relais am Kontakt 51 e, geöffnet hält, also kann auch die Anschaltung der Zugangsleitung an die .Sammelleitung durch die Kontakte 6oe. und 61e2 noch nicht erfolgen.
  • Die Vorbereitung der Teilnehmerschleife und Benachrichtigung des vom Fernamt gewünschten Teilnehmers Tri durch die Beamtin an den Ortsverbindungseinrichtungen kann jedoch wie vorher erfolgen, da das Relais An. nach einmaliger Erregung auch nach der Auslösung der Taste T2 über Erde, Ruhekontakt 63e des unerregten EZ-Relais Kontakt 62 an. les : In,-Relais, Wicklung _d n., Batterie, Erde l,is zur Erregung des E.=-Relais eingeschaltet bleibt. Der Stromkreis des P'-Relais ist daher am Kontakt 64 ait_ geerdet.
  • Eine vierte Verbindung wird dann wieder über eine zweite der Sammelleitung SL, zugeordnete Zugangsleitung vorbereitet.
  • Angenommen, daß das über die Ferirleitungr, Sammelleitung SL" Zugangsleitung 1, Ortsverbindungseinrichtungen h.TF., 1. G.W., Il. G.W., L.W. mit dem Teilnehmer TJt ge- führte Gespräch beendet ist, so hängt der Teilnehmer Tst seinen Fernhörer ein. Das im Speisestromkreis liegende Relais Y wird dadurch aberregt und öffnet so seinen Kontakt 4131, im Stromkreis des Abschalterelais Ab seinen Kontakt 42@, im Stromkreis des L'-Relais und schließt die Kontakte 4331 und 441 für Stromkreis der Batterie R und des Relais (l. Durch das Öffnen des Kontaktes 42j! wird das Relais L' aberregt. Weil das Relais L' jedoch als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, wird es noch einen Augenblick seine Kontakte 451r und 461( an der Batterie B geschlossen halten, so daß von der Batterie B, Kontakte a611, 4431, 21J1, L'e-Wicklung 1I, Relais C), t'e-Wicklung I, Kontakte int, 4331 und 4511 zur Batterie zurück der Stromkreis für (las Relais O geschlossen wird. Dieses spricht während einer kurzen Zeit an und legt über seine Kontakte 55q und 56q in der Fernleitung F eine Rufstromquelle Rir, über einen Rufstroniübertrager t'e, an die Fernleitung, wodurch im fernen (anrufenden) Amt ein Schlußzeichen zum Ansprechen gebracht wird. Die benutzten Ortsverbindungseinrichtungen 1'.1l"., 1. G.W., II. G.TY., L.11-. werden dadurch noch nicht ausgelöst, und die Zusaminenschaltung der Zugangsleitung 1 mit der Satriinelleitung und dieser mit der Fernleitung wird noch nicht aufgehoben. Die Fernhearritin des fernen anrufenden Amtes kann vielmehr noch mit dein Teilnehmer in Verbindung treten (z. B. zwecks -Mitteilung der Gesprächsgebühr usw.). Hat die Fernbeamtin im fernen anrufenden Amt (las Schlußzeicheii erhalten und die Schlußfrage gestellt, so legt sie wieder ihre Batterie an die Fernleitung, und zwar dieses 11a1 den - Pol an die a-Ader und den -7 Pol an die h-Ader. Hierdurch erhält das polarisierte Relais :11 Strom in umgekehrter Richtung und legt seine Kontakte um. Es öffnet also die Kontakte i ni, 2111 und 31J7 und schließt die Kontakte 11111, 12111, 13111. Durch das Offnen des Kontaktes 311i wird der Stromkreis für die Relais R und T" unterbrochen. Beide Relais fallen ab. Das Relais R öffnet seine Kontakte 36r im Stromkreis aller R-Relais, 371- im Stromkreis des Läuterelais Lt und 381- im Stromkreis des Abschalterelais .-3b. Da das Relais 1' als Verzögerungsrelais erst nach einiger Zeit seinen Anker abfallen läßt, also seinen Kontakt i8z, iin Stromkreis aller E-Relais noch einige Augenblicke geöffnet gehalten wird, das Relais R aber sofort seinen Kontakt 36r öffnet, so wird der Stromkreis für das E,-Relais tmterbrochen. Das Relais E,_ wird also aberregt. Seine Kontakte 47e, und 48e, in der Samnielleitung SL, und sein Kontakt 58e, im Stromkreis des P-Relais öffnen sich und Kontakt 51e, im Stromkreis des E,-Relais und Kontakt 57e" das den Stromkreis für das ES-Relais vorbereitet, schließen. An den Kontakten 47e, und 48e, wird die Aasschaltung der "Zugangsleitung I an die Sammelleitung aufgehoben, und am Kontakt 58e, wird der Prüfstromkreis für die eingestellten Ortsverbin#iungseinric@itungen G.W., L.TI". aufgetrennt, wodurch diese in bekannter Weise ausgelöst werden.
  • Dadurch, daß das Relais E, aberregt wird und seinen Kontakt Sie, im Stromkreis des E,-Relais schließt, wird jetzt dessen Stromkreis geschlossen. (über die Zugangsleitung 1I ist ja im Beispiel auch eine Verbindung vorbereitet worden.) Das Relais E. spricht an, nimmt in der beschriebenen Weise die Zusammenschaltung der ZugangsleitungII niit der Sammelleitung SZ, vor und verhindert durch t)ffnen seiner Kontakte 17e, und 59('_" daß die Relais E, bzw. ES bei Vorbereitung einer folgenden Verbindung die Allschaltung einer weiteren Zugangsleitung an die Sammelleitung SL, bewirken.
  • Durch die Umschaltung des polarisierten Relais (Schließen der Kontakte i i J1a, i 2m, 13111) ist die Zusammenschaltung der über die "Zugangsleitung IV und die Sammelleitung S L., vorbereiteten Verbindung mit der Fernleitung erfolgt. Der Anruf des Teilnehmers sowie die übrigen Schaltmaßnahmen erfolgen wie in der oben beschriebenen Weise.
  • Um der Beamtin die -Iöglichkeit zu geben, bei Irrtümern (z. B. beim Einstellen einer falschen Nummer) die eingestellten Ortsverbindungseinrichtungen (Wähler 1.W., I. (i.TT'., IL G.TI'., L.TT'.) auslösen zu können, ist jeder Zugangsleitung eine Trenntaste Tr.T., bzw. Tr.T., zugeordnet, durch deren Betätigung der Prüfstromkreis der eingestellten Wähler aufgetrennt und dadurch diese Wähler ausgelöst werden.
  • Die in der vorbeschriebenen Schaltungsanordnung gezeigten Wähler sind bekannter und als 1_.T3". werden vorteilhaft bekannte Orts- und Fernleitungswähler vertundet, um die Vorbereitungsbeamtin in den S S tand zu setzen, bei Ortsbesetztsein eines Teilnehmers diesen doch zu erreichen bzw. die Ortsverbindung zugunsten einer Fernverbindung trennen zu können.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCRE: i. Schaltungsanordnung für den Fernverkehr in Fernsprechämtern mit Wählerbetrieb,- dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fernleitung (F) am ,ankommenden Ende zwei Sammelleitungen (SZ, und SLZ) zugeordnet sind, von denen verschiedene gleichwertigeZugangsleitungen (I, II, III bzw. IV) zu den Verbindungseinrichtungen (Vorwähler V.W., Gruppenwähler I. G.W. und II. G.W. und Leitungswähler L.W.) des Ortsverkehrs abzweigen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für eine Fernleitung (F) über die verschiedenen Ortsverbindungseinrichtungen (h.W., I. G.W., II. G.W., L.W.) vorbereiteten Gesprächsverbindungen auf beide Sammelleitungen (SL, und SZ,) verteilt werden und die Anschaltungen der letzten an die Fernleitung (F) wechselweise in der Reihenfolge der Belegungen der Ortseinrichtungen erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß zur wechsel-%veisen Anschaltung der beiden Sammelleitungen (SLl bzw. SZ.) der Fernleitung (F) eine Umschaltevorrichtung (M) zugeordnet ist. .l. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteeinrichtung (11I) an der Fernleitung (F) von dem anrufenden Fernamt gesteuert wird. -5. Schaltungsanordnung nachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltevorrichtung in einem durch Stromrichtungsänderung gesteuerten polarisierten Relais (M) besteht. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Ortsverbindungseinrichtungen (h.W., I. G'LT7@, II. G.W., L.W.) nur von der Umschaltevorrichtung (M) abhängt. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umschaltung der Fernleitung (F) von der ersten Sammelleitung auf die zweite gleichzeitig die Auslösung der Ortsverbindungseinrichtungen (V. W., I. G. W., 1I. G. W.; L. W.) erfolgt, mit denen die Fernverbindung über die erste Sammelleitung verbunden war. B. Schaltungsanordnung nachAnspruch6, dadurch gekennzeichnet, daß den Zugangsleitungen (I, II, III .bzw. IV) Relais B,, E_ bzw. E9) zugeordnet sind, die unter dem Einfluß der Umschaltevorrichtung (M) die Auslösung der Ortsverbindungseinrichtungen (Tl.W., 1. G.W., 1I. G.W., L.W.) bewirken. g. Schaltungsanordnung nachAnspruch8, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais E" E= bzw. E3) an jeder Sammelleitungsgruppe von Hilfsrelais (R, Tl bzw. R1, T,) gesteuert werden, welche von der Umschaltevförrichtung (M) beeinflußt werden. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Hilfsrelais als Verzögerungsrelais (V) ausgebildet ist. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslösung hervorrufende Relais (E" E2 bzw. E3) gleichzeitig die Anschaltung der über die Ortsverbindungseinrichtung (V.''W., I. G.W., II. G.W., L.W.) vorbereitete Gesprächsverbindung an die Sammelleitung (SZ, bzw. SLZ) bewirkt. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Auslösungsrelais (E" E, bzw. E3) an den Zugangsleitungen (I, II, III bzw. IV) durch Schalteinrichtungen (An" A712) erfolgt, die der Herstellung der Verbindung zwischen Zugangsleitung (I, II, III bzw. IV) und Ortsverbindungseinrichtung (V.W., IL G.W., L.W.) dienen. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Einfluß der Schalteinrichtungen (An" An,...) die sofortige Anschaltung einer über das Ortsnetz vorbereiteten Verbindung erfolgt, sobald die der vorbereiteten Verbindung zugehörige Sammelleitung unbenutzt ist. 1¢. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sammelleitungen (SLl, SLz) zugeordneten Anschaltrelais (E" E2, E3) sich gegenseitig derart beeinflussen, daß nie mehr als ein Anschalterelais in jeder Sammelleitungsgruppe (SZ,. bzw. SLZ) zur Wirkung kommen kann. 15, Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Schalteinrichtungen (T1, T2 . . .) diejenigen Relais (An" An, ...) beeinflussen, die als Anlaßrelais für selbsttätige Schaltglieder (El, E= bzw. E3) zur Herstellung der Verbindung zwischen Zugangsleitung (I, II, III bzw. IV) und Ortsverbindungseinrichtungen (V.W., I. G.W., II. G.W., L.W) dienen.
DES56761D 1921-06-22 1921-06-22 Schaltungsanordnung fuer den Fernverkehr in Fernsprechaemtern mit Waehlerbetrieb Expired DE384972C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767130C (de) * 1937-05-11 1951-10-31 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zum unterschiedlichen Anruf von Teilnehmerstellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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