DE35486C - Durchschnittsprobenehmer für Flüssigkeiten - Google Patents

Durchschnittsprobenehmer für Flüssigkeiten

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DE35486C
DE35486C DENDAT35486D DE35486DA DE35486C DE 35486 C DE35486 C DE 35486C DE NDAT35486 D DENDAT35486 D DE NDAT35486D DE 35486D A DE35486D A DE 35486DA DE 35486 C DE35486 C DE 35486C
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DENDAT35486D
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E. SPANDAU in Magdeburg, Hartstrafse 7 II
Publication of DE35486C publication Critical patent/DE35486C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/16Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state with provision for intake at several levels

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1885 ab.
In den verschiedenen Gewerben ist es erforderlich, zu Zwecken der Betriebsaufsicht die in den verschiedenen Schritten der Fabrikation erzielten Flüssigkeiten nicht allein der Menge nach festzustellen, sondern auch Durchschnittsproben zu nehmen, welche einen Ueberblick über den Gang der Herstellung und somit eine Prüfung derselben ermöglichen.
Werden nun Gefä'fse bei dem Herstellungsverfahren in bestimmten Zeitabschnitten gefüllt, so ist es leicht, durch den in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Durchschnittsprobenehmer obige Arbeit auszuführen und so einen Ueberblick über den Gang der Herstellung zu erhalten.
Ist A, Blatt I, das periodisch zu füllende und abzulassende Gefäfs, so wird innerhalb desselben ein Schwimmer B angeordnet, welcher sich auf der Schwimmerstange C bewegt.
Der Schwimmer B ist im Innern mit einer Röhre versehen, bewegt sich also lose auf der Schwimmerstange C und findet einen Widerstand nur in den Stellringen E und D.
Ist das Gefäfs beinahe bis zu seinem höchsten Flüssigkeitsstande gefüllt, so legt sich der Schwimmer B gegen den Stellring E und bewegt sonach die um die Achse P drehbare Uebersetzungsstange F.
Indem nun F durch die Zugstange Q mit dem Schieber H und durch die Stange G, die um P1 drehbaren Hebel F1 und die Zugstangen Q.1 mit den Schiebern H1 in Verbindung steht, wird somit die Bewegung des Schwimmers B auf die mit E und G in Verbindung stehenden Schieber H und H1 übertragen.
Die Schieber öffnen durch ihren Schlitz die verschiedenen Verbindungsröhrchen des Hauptrohres J, wodurch, wie leicht erklärlich, J mit dem Inhalt von A zeitweise in Verbindung gesetzt wird, einmal bei Berührung und Bewegung des oberen Stellringes E, dann beim Ablassen der Flüssigkeit durch Berührung des Stellringes D.
Es wird also sowohl beim Einführen der Flüssigkeit in den Behälter .A durch die vier oder mehr angeordneten Schieber eine Probe genommen, als auch beim Ablassen der Flüssigkeit aus dem Behälter A.
Um jedoch die Durchschnittsprobenahme noch richtiger zu bewerkstelligen und dieselbe nicht der periodischen Füllung des Apparates analog ebenfalls zeitweise vornehmen zu müssen, hat, wie auf Blatt II dargestellt, der auf der Schwimmerstange C ebenfalls bewegliche Schwimmer B wieder seinen Anschlag an den stellbaren Stellringen E und D, nur ist die Schwimmerstange C oben als Zahnstange ausgebildet und greift letztere in ein Zahnrad K ein.
Es wird demnach die durch den Schwimmer B bewirkte Bewegung der Schwimmerstange C sich auf das Rad K übertragen und die horizontale Welle L in Bewegung setzen. Durch Anordnung eines Kegeltriebes wird dementsprechend die Röhre M, welche unten geschlossen ist, sowohl bei Füllung des Behälters A, als wie bei Entleerung desselben, gedreht werden, und zwar einmal hin und einmal zurück. ,
Am unteren Ende der Röhre M befindet sich ein Zweiweghahn, dessen Construction aus Schnitt a-b und c-d ersichtlich ist. Derselbe
besitzt zwei Oeffnungen, welche derart angeordnet sind, dafs bei Verbindung mit A die eine geschlossen ist und bei Verbindung mit der äufseren Luft diese Verbindung mit dem Behälter versperrt ist.
Tritt nun, in das Gefäfs A die Flüssigkeit ein, so ist die Stellung des Hahnes wie im Schnitt c-d gezeichnet.
Es wird daher die Flüssigkeit genau wie im Gefäfs A in den Hohlraum zwischen der Röhre M und der Glasröhre N, welche um die Röhre M angeordnet ist, treten und die Flüssigkeit sich genau in derselben Höhe und in derselben Zusammensetzung wie im Behälter A einstellen.
Kurz bevor die Füllung von A beendet ist, schlägt der Schwimmer B gegen den oberen Stellring E, bringt hierdurch das Rad K in Bewegung und dreht den Hahn derart um, dafs die Oeffhung nach A hin geschlossen, die Abflufsöffnung dagegen geöffnet ist.
Es mufs also die inzwischen im Hohlraum zwischen M und N eingetretene Durchschnittsprobe beliebiger Quantität nach aufsen in ein untergestelltes Gefäfs abfliefsen und so also der Durchschnitt der in A enthaltenen Flüssigkeit qualitativ bestimmt werden können.
Beim Ablassen des Gefäfses sinkt der Schwimmer B, trifft schliefslich auf den Stellring D und dreht infolge dessen den Hahn wieder zurück, so dafs bei neuer Füllung des Behälters A dasselbe Spiel sich wiederholt.
Auf Blatt III ist der gleiche Behälter dargestellt, nur mit dem Unterschiede, dafs die Anordnung der ganzen Probenehmer im Innern des Gefäfses A angeordnet ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung eines Durchschnittsprobenehmers in periodisch zu füllenden und zu entleerenden Flüssigkeitsbehältern derart, dafs durch einen zeitweise zur Wirksamkeit gelangenden Schwimmer B, Blatt I, mittelst des Gestänges CFG die Schieber HH1 geöffnet werden und hierdurch in bestimmter Füllungshöhe des Gefäfses sowohl beim Füllen, als auch beim Entleeren eine Probe aus demselben genommen wird.
2. Die entweder im Innern, Blatt III, oder aufserhalb, Blatt II, des Gefäfses A befindliche Anordnung eines Durchschnittsprobenehmers in periodisch zu füllenden und zu entleerenden Flüssigkeitsbehältern derart, dafs durch einen zeitweise zur Wirksamkeit gelangenden Schwimmer B die beim Anschlagen des Schwimmers an die Stellringe E und D eintretende Bewegung der Schwimmerstange· vermittelst des Zahnradr getriebes K, der Welle L und eines Paares konischer Räder zur Drehung eines an der unten geschlossenen Röhre M angebrachten Zweiweghahnes Q. benutzt wird, um die bei der ersten Stellung desselben im Hohlraum zwischen den Röhren M und iV aufgefangene Durchschnittsprobe in Verbindung mit dem Ablafsgefäfs zu bringen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35486D Durchschnittsprobenehmer für Flüssigkeiten Expired - Lifetime DE35486C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0681863A3 (de) * 1994-05-10 1996-02-21 Collagen Corp Apparat und Verfahren zum Mischen von Materialien in einer kernfreien Umgebung.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0681863A3 (de) * 1994-05-10 1996-02-21 Collagen Corp Apparat und Verfahren zum Mischen von Materialien in einer kernfreien Umgebung.
US5823671A (en) * 1994-05-10 1998-10-20 Collagen Corporation Apparatus and method of mixing materials in a sterile environment

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