DE874515C - Fallrohr zur Probeentnahme aus Silos - Google Patents

Fallrohr zur Probeentnahme aus Silos

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DE874515C
DE874515C DEM2056D DEM0002056D DE874515C DE 874515 C DE874515 C DE 874515C DE M2056 D DEM2056 D DE M2056D DE M0002056 D DEM0002056 D DE M0002056D DE 874515 C DE874515 C DE 874515C
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DE
Germany
Prior art keywords
downpipe
slide
shaft
downpipe according
actuating shaft
Prior art date
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Expired
Application number
DEM2056D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Constein
Oscar Froeb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/20Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Fallrohr zur Probe entnahme aus Silos Die Erfindung betrifft ein Fallrohr zur Probeentnahme von Lagergut aus Silozellen.
  • Vorrichtungen zur Probeentnahme mit durch Schieber verschließbaren Öffnungen sind bekannt.
  • Sie bestehen aus zwei ineinandergesteckten Rohren mit versetzten Öffnungen, die durch Drehen der Rohre zur Deckung gebracht werden können und so ein Durchtreten von Gut in das innere Rohr zum Zwecke der Probeentnahme gestatten Bei dieser Anordnung kann aber unbeabsichtigt Gut in das innere Rohr gelangen, wenn die Notwendigkeit besteht, beim Verdrehen der Rohre mehrere Öffnungen zu überspringen, um Proben an bestimmter Stelle zu entnehmen.
  • Außerdem ist die bekannte Vorrichtung nicht als Fallrohr ausgebildet, sondern in erster Linie zum Einstechen in Speicher od. dgl. und zur Entnahme mittels Hebeeinrichtung im Rohrinnern vorgesehen. Diese Ausführung schließt die Durchführung von Geruch proben praktisch völlig aus.
  • Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Mängel dadurch beseitigt, daß an den Entnahmeöffnungen des Fallrohres selbständige Einzelschieber vorgesehen sind, die mit Hilfe einer gemeinsamen Betätigungswelle mit Eiupplungsmitteln für jeden Schieber unabhängig voneinander einzeln zu betätigen sind.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. I den Teilausschnitt einer Silozelle mit Fallrohr und Entnahmeeinrichtung, Abb. 2 die vergrößerte Darstellung des Schiebers mit seinem Betätigungsglied in geschnittener -Seitenansicht, Abb. 3 eine Draufsicht zur Abb. 2, Abb. 4 die vergrößerte Darstellung der Verstelleinrichtung, Abb. 5 den Grundriß der Anzeigescheibe mit den Kennmarken.
  • In Abb. I ist mit a die Wand der Silozellen bezeichnet. ln der Silozelle ist das Fallrohr b mit Hilfe von Befestigungsschellen c von oben nach unten durchgeführt.
  • In dem Fallrohr b sind in Abständen voneinander Öffnungen d angeordnet, die durch Schirme e abgedeckt sein können. Diese Öffnungen.d sind durch Schieber f verschließbar, die in ihrer Formgebung der Form des Rohres angepaßt sind. In der Schließstellung werden die Schieber f durch Federn g mit Nocken h lösbar gehalten. Die Nocken greifen dabei unter Anschläge i, die an dem Schieber f festgemacht sind.
  • Die Schieber f besitzen ferner Anschläge k, die mit den Nocken I von Betätigungsgliedern m zusammenarbeiten, und zwar in der Weise, daß die Nocken mit den Anschlägen k in Eingriff gebracht oder gelöst werden.
  • Sämtliche Betätigungsglieder eines Fallrohres sind auf einer gemeinsamen senkrecht stehenden Welle n in der Weise angeordnet, daß ihre Nocken zueinander versetzt stehen. Diese Welle n kann in Drehung versetzt und axial verstellt werden. Zur Verdrehung der Welle n ist auf dieser ein Kegelrad o festgemacht, das mit einem :Kegelrad auf einer Welle mit Handhabe q kämmt. Wird die Handhabe q gedreht, so führt auch die Welle n eine Drehung aus.
  • Zur axialen Verstellung der Welle n dient die Spindel r (vgl. Abb. 4). Diese Spindel r kann durch das Handrad s gedreht werden und schraubt sich dadurch in dem Gewinde t auf oder ab. Entsprechend erfährt die Welle n, die mittels Kugellager gegen die Spindel r abgestützt ist, eine Höhenverstellung.
  • Auf der Betätigungswelle n ist ferner eine Anzeigevorrichtung in Gestalt einer Scheibe X angebracht, die am Umfang entsprechend den Betätigungsgliedern mit Ziffern versehen und in dem Gehäuse v untergebracht ist. Das Gehäuse v kann gleichzeitig das Gewinde t für die Spindel r aufweisen.
  • Die Ziffern auf der Anzeigescheibe X werden in Schauöffnungen w des Gehäuses v sichtbar.
  • Die Bedienungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Soll irgendein Schieber f des Fallrohres b geöffnet werden, so wird die Welle n mittels der Handhabe q so lange gedreht, bis die dem Schieber f zugehörige Ziffer in der oberen Schauöffnung erscheint. Dann ist der Nocken I des betreffenden Betätigungsgliedes m mit dem Anschlag k des Schiebers f in Eingriff gebracht. Wird nun die Spindel r durch Drehung des Handrades s in eine abwärts gerichtete Bewegung versetzt, so erfährt auch die Welle n eine axiale und nach abwärts gerichtete Verstellung. Dabei wird der Schieber f, dessen Anschlag k mit dem Nocken I des Betätigungsgliedes m gekuppelt ist; nach abwärts bewegt, d. h. geöffnet. Zu Anfang dieser Abwärtsbewegung wird die Haltevorrichtung i, h gelöst.
  • Während der Abwärtsbewegung der Welle n bewegt sich auch die Anzeigescheibe X nach unten und schließlich erscheint die Ziffer in der unteren Schauöffnung w.
  • Beim Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, daß die Möglichkeit vorgesehen ist,» den Schieber f nur teilweise zu öffnen, um Luft aus der Silozelle abzusaugen. Um dabei zu verhindern, daß Lagergut durch die Öffnung in das Fallrohr eindringen kann, ist der Schirm e vorgesehen. Die Luft wird am unteren Ende des Fallrohres b in der Nähe der Einstellvorrichtung für die Betätigungswelle n mittels Schlauchleitung x abgesaugt und gegebenenfalls mittels Thermometers y gemessen. Im Anschluß an die Leitung x ist der Staubfilter z angeordnet. An dieser Stelle können auch Vorkehrungen getroffen sein, um die Luft auf Geruch zu prüfen.
  • Bei Probeentnahme von Lagergut wird der Schieber f ganz geöffnet. Das in das Fallrohr b eindringende Lagergut wird am unteren Ende des Fallrohres, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aufgefangen und kann zur Untersuchung weitergegeben werden.
  • Zum Schließen des Schiebers f wird die Handhabe s in umgekehrter Richtung gedreht. Die Welle n macht dann eine aufwärts gerichtete Bewegung, wobei der Nocken 1 des Betätigungsgliedes m den Schieber f vor sich her bis in die Schließstellung führt. In der Schließstellung geht die Haltevorrichtung i, h wieder selbsttätig in Sperrstellung.
  • PATENTANSPROCHE: I. Fallrohr mit durch Einzelschieber verschließbaren Öffnungen zur Probeentnahme von Lagergut aus Silozellen, dadurch gekennzeichnet, daß zur wahlweisen Betätigung für die sämtlichen Einzelschieber (f) eines Fallrohres (b) ein gemeinsames Betätigungsmittel (n) vorgesehen ist, welches Kupplungsmittel (nt, 1) für die Schieber (f) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Fallrohr nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschieber (f) durch lösbare Haltemittel (i, h) in der Schließstellung gehalten werden.
    3. Fallrohr nach den Ansprüchen I und2, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinstimmenden Kupplungsmittel an der Betätigungswelle (n) Betätigungsglieder (m) mit Nocken (I) und an den Schiebern (f) Anschläge (k) sind.
    4. Fallrohr nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (I) der einzelnen Betätigungsglieder (m) an der Welle (n) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    5. Fallrohr nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eines Betätigungsgliedes mit seinem Schieber (f) durch Drehen, z. B. mittels Kegelräderpaar (o, p) und Handhabe (q), und das Öffnen und Schließen des Schiebers (f) durch axiale Verstellung der gemeinsamen Betätigungswelle (n), z. B. mit Hilfe von Spindel (r) und Handrad (s), erfolgt.
    6. Fallrohr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (n) eine Anzeigevorrichtung (u, 7e) aufweist oder mit einer solchen in Verbindung steht, die die jeweilige Stellung der Schieber (f) sichtbar macht.
    7. Fallrohr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeigevorrichtung eine mit der Betätigungswelle (n) verbundene Scheibe (X) mit Kennmarken, z. B. Zahlen, dient, die durch Schauöffnungen eines Verkleidungsgehäuses (v) sichtbar werden.
DEM2056D 1942-02-07 1942-02-07 Fallrohr zur Probeentnahme aus Silos Expired DE874515C (de)

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DEM2056D DE874515C (de) 1942-02-07 1942-02-07 Fallrohr zur Probeentnahme aus Silos

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DE874515C true DE874515C (de) 1953-04-23

Family

ID=7291508

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DEM2056D Expired DE874515C (de) 1942-02-07 1942-02-07 Fallrohr zur Probeentnahme aus Silos

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DE (1) DE874515C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3319469A (en) * 1964-11-27 1967-05-16 Chevron Res Multibed sampler for particulate solids

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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