DE962108C - Vorrichtung zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkoerben befindlichen Reinigermasse - Google Patents

Vorrichtung zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkoerben befindlichen Reinigermasse

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DE962108C
DE962108C DEB24135A DEB0024135A DE962108C DE 962108 C DE962108 C DE 962108C DE B24135 A DEB24135 A DE B24135A DE B0024135 A DEB0024135 A DE B0024135A DE 962108 C DE962108 C DE 962108C
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DE
Germany
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insert
traverse
cleaning
compound
discharging
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Expired
Application number
DEB24135A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Guntermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
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Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE962108C publication Critical patent/DE962108C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/26Regeneration of the purifying material contains also apparatus for the regeneration of the purifying material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkörben befindlichen Reinigermasse Das in dem Hauptpatent 938 564 beschriebene Verfahren und, die zu dessen Durchführung vorgesehenen Einrichtungen befassen, sich mit der Austragung der in den aus der Turmreinngungsanlage herausgefahrenen Einsatzkörben befindlichen Reinigermasse. Die Austragung geschieht hierbei in der Weise, daß sie in den von Einbauten freien, die Reinigermasse enthaltenden Einsatzkörben durch Kippen, oder mechanisch entfernt wird. Im letzteren Fall derart, daß die Reinigermasse des auf eine Drehscheibe gesetzten Einsatzkorbes mechanisch durch Messer, Pflugscharen, Fräsapparat od. dgl. ausgetragen wird. Man hat auch schon bei feststehend angeordneten Reinigerkästenanlagen, bei denen die Reinigermasse in mehreren Lagen fest im Gehäuse auf Horden u. dgl. angeordnet i,st, den Vorschlag gemacht, die Masse maschinell auszutragen. Jedoch mußte bei derartigen Anlagen erst die oberste Masseschicht in ihrer ganzen Ausdehnung entfernt werd, ehe die Austragung der folgenden, darunter befindlichen Masselagen erfolgen konnte. Es ist auch bekannt., die Austragung der in eingebauten Reinigerkästen befindlichen Masse durch Entfernen eines entsprechend der Schichtsitärke unterteilten Zentralrohres vorzunehmen.
  • Gegenüber diesen Anordnungen weist die Erfindung Vorteile bezüglich des erleichterten Austragens der Reinigungsmasse aus den Einsatzkörben von Turmreinigeranlagen auf, die den Aufbau der Anlage wirtschaftlicher gestalten.
  • Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht darin, daß in dem die Reinigermasse in mehreren getrennten Schichten enthaltenden Einsatzkorb ein entsprechend der Schichtstärke unterteiltes Zentralrohr in Richtung eines die Reinigermasse aufnehmenden Schachtes angeordnet ist, wobei die einzelnen Teilstücke des Zentralrohres zwecks Auflockerung und Austragung der Reinigermasse h-rausnchmbar sind.
  • Der Vorteil der Anordnung des unterteilt,-n Zentralrohres ergibt sich daraus, daß durch dieses die aufgelockerte Masse direkt in die unter der Anlage befindliche Grube gelangt, ohne da.ß irgendw-eIche Fördermittel erforderlich sind.
  • Zur Erleichterung der Austragung der Reinigermasse aus den Einsatzkörben können die mannigfaltigsten Vorrichtungen angewendet werden, wobei über einer den Einsutzkorb aufnehmenden, dreh baren und über einem zentralen Schacht befindlichen Scheibe eine heb- und. senkbare, mit Messern, Kratzern o. d;gl. und mit eine Kurvenform aufweisenden Austragsblechen ausgerüstete Traverse angeordnet ist und die Traverse an einer heb- und senkbaren Spindel angeordnet sein kann.
  • An. Stelle den Einsatzkorb drehbar anzuordnen, kann dieser auch feststehend sein, wobei die Ausräumw,-erkzeuge und Austragsbleche an einer drehbaren., dabei heb- und senkbaren Traverse befestigt sind. Dabei ist der Tragring höherzverschiebbarund die drehbare Traverse bezüglich ihrer Höhenlage fest angeordnet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. i den Querschnitt eines. mit zwei Mn.sselagen ausgestalteten, auf einer Drehscheibe aufgesetzten Einsatzkorbes, Fig. 2 die dazugehörige Draufsicht, Fig. 3 den Querschnitt durch einen feststehenden Einsatzkorb mit darüber angeordneter heb- und senkbarer, dabei drehbarer, die Ausräumwerkzeuge tragender Traverse, Fig. q. den Querschnitt durch einen feststehenden, dabei aber heb- und senkbaren Einsatzkorb mit durübeir angeordneter drehbarer, dieAu.sräumwerkzeuge tragender Traverse.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2 ist über der Schachtöffnung i der Grube die kreis förmige Rollenlaufbahn 2 angeordnet, auf welcher die Drehscheibe 3 läuft, die eine zentrische, in die Schachtöffnung i reichende Austragsöffnung q. aufweist. Auf die Drehscheibe 3 wird der Einsatzkorb 5 gesetzt, in dem zwei Reinigermasseschichtsn 6 auf den Lochblechen 7 liegen, von denen das obere, eventuell auch das untere herausnehmbar ist. Durch die Masseschichten 6 sind die Zentralrohrteile 8 geführt und herausnehmbar angeordnet, wobei das untere Zentralrohrteil 8 mit seinem Ansatzring g auf dem Tragring io der Drehscheibe 3 aufruht, während das obere Zentralrohrteil 8 mit seinem Ansatzring i i auf der auf dem unteren Zentralrohr befestigten verbreiterten. Auflagefläche 12 aufruht.
  • An den Tragsäulen 13 ist eine heb- und senkbare Tragvorrichtung 14 angeordnet, an der eine Spindel 15 befestigt ist, die an ihrem nach unten gerichteten Ende eine Traverse 16 trägt, welche die Ausräumwerkzeuge 17 und die gekrümmten Austragsbleche 18 trägt.
  • Die Austragung der in dem Einsatzkorb befindlichen Masseschicht 6 geht in folgender Weise vor sich.: Das obere Zentralrohr 8 wird zuerst herausgezogen, dann wird die Drehscheibe 3 mit dem Einsatzkorb 5 in Drehung versetzt und die Traverse 16 mit ihren Ausräumwerkzeugen 17 und den Austragsblechen 18 abwärts gesenkt, so daß die Masseschicht aufgelockert wird, welche gegen die feststehenden Austragsbleche 18 geführt und infolge deren spiralförmigen Gestaltung zur Austragsöffnung des unteren Zentralrohres 8 und durch dieses zur Schachtöffnung i gelangt. Nachdem die oberste Mas@seschicht ausgetragen ist, erfolgt die Austragung der unteren Schicht, nachdem das obere Lochblech 7 und das untere Zentralrohrteil 8 entfernt worden sind, in der gleichen oben beschriebenen Weise. So kann nach und nach aus jedem Einsatzkorb die Masse ausgetragen werden.
  • Nach der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist über der Schächtöffnung i der Grube ein Tragring i9 angeordnet, auf den der Einsatzkorb 5 fest aufgesetzt wird, der wie beim ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls mit zwei Masseschichten 6 angefüllt ist und in dem ebenfalls die beiden herausnehmbaren Zentralrohrteile 8 angeordnet sind. An den Tragsäulen 13 ist die heb-und senkbare Tragvorrichtung 14 angeordnet, in der jedoch die Spindel 15 drehbar läuft und somit auch die an ihr befestigte Traverse 16 mit den an ihr befestigten Ausräumwerkzeugen 17 und ihren gekrümmten Austragsblechen 18.
  • Bei Inbetriebnahme der Anlage wird ebenfalls das obere Zentralrohrteil 8 zunächst entfernt, dann die Tragvorrichtung 14 mit ihrer drehbaren Traverse 16 abgesenkt. Die sich drehenden Ausräumwerkzeuge reißen die Masseschicht auf, und die aufgelockerte Reinigermas.se gelangt mittels der Austragsbleche 18 zur öfl~nung des unteren Zentralrohrteiles 8 und durch dieses hindurch zur Schachtöffnung i. Danach erfolgt wie beim ersten Ausführungsbeispiel auch die Austragung der unteren Mas.seschicht.
  • Bei dem in Fig. q. dargestellten Ausführungsbeispiel ist für den Austragungsvorgang der Einsatzkorb heb- und senkbar wie folgt angeordnet: Durch die Schachtöffnung i ist die hohle Tragsäule 2o geführt, deren oberes. Ende in eine Tragplatte 21 mündet, die am äußeren Umfang mehrere Hubzylinder 22 aufweist, die auf feststehenden Kolben 23 gleiten. Die Bewegung der Hubzylinder 22 erfolgt dabei entweder hydraulisch, pneumatisch oder' auf son5tige mechanische Weise.
  • Der Einsatzkorb 5 ruht fest auf und die Austragung der Reinigermasse 6 erfolgt hierbei durch die an der drehbaren Traverse 16 angeordneten Ausräumwerkzeuge 17 und Austragsbleche 18 in der oben beschriebenen Weise, wobei jedoch der Einsatzkorb 5 mit seinen Masseschichten gegen die sich drehenden Ausräumwerkzeuge- 17 gehoben wird. Der Antrieb der Spindel i5 erfolgt durch den hier gezeigten Motor 2q., der auf dem Traggestell 25 angeordnet ist. Die aufgelockerte Masse ge .langt durch die mitgehobene Tragsäule 2o in die Grube.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkörben befindlichen Reinigermasse nach Hauptpatent 938 56q., dadurch ' gekennzeichnet, daß in dem die Reinigermasse in mehreren getrennten Schichten enthaltenden Einsatzkorb (5) ein entsprechend der Schichtstärke unterteiltes Zentralrohr (8) in Richturig eines dive Reinigermasse aufnehmenden Schachtes (i) angeordnet ist, wobei die einzelnen Teilstücke des Zentralrohres (8) zwecks Auflockerung und Austragung der Reinigermasse herausnehmbar sind.
  2. 2. Vorrichtung zum Austragen der Reinigermasse mit Einsatzkörben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über einer den Einsatzkorb (5) aufnehmenden, drehbaren und über einem zentralen Schacht (i) befindlichen Scheibe (3) eine heb- und senkbare, mit Messern, Kratzern (17) od. dgl. und mit eine Kurvenform aufweisendenAustragsblechen (18) ausgerüstete Traverse (16) angeordnet isst.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse: (16) an einer heb- und senkbaren Spindel (15) angeordnet ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der den Einsatzkorb (5) aufnehmenden Scheibe ein fester Tragring (i9) angeordnet und die heb- und senkbare Traverse (16) drehbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring höhenverschiebbar und die drehbare Traverse (16) bezüglich ihrer Höhenlage fest angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 663 598; G 1 u u d , Handb. d. Kokerei, Bd. 1I, 1928, S. g i, Abb. 42 in Verbindung mixt S. 9q., Zeile 22 bis 32.
DEB24135A 1953-02-07 1953-02-07 Vorrichtung zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkoerben befindlichen Reinigermasse Expired DE962108C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114974B (de) * 1957-12-24 1961-10-12 Power Gas Ltd Vorrichtung zum Aufbrechen und Austragen von Gasreinigungsmasse aus Einsatzkoerben
DE1153484B (de) * 1958-05-28 1963-08-29 Power Gas Ltd Vorrichtung zum Aufbrechen und Austragen von Gasreinigungsmasse aus Einsatzkoerben

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE663598C (de) * 1936-12-25 1938-08-10 Aug Kloenne Fa Gasreiniger

Patent Citations (1)

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