DE28499C - Neuerungen an Niederdruckmessern für Flüssigkeiten - Google Patents
Neuerungen an Niederdruckmessern für FlüssigkeitenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/24—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
- G01F3/26—Tilting-trap meters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1884 ab. Längste Dauer: 15. November 1897.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt des Messers,
Fig. 2 ebenfalls, jedoch mit einer veränderten Stellung der Mechanismen;
Fig. 3 ist ein Querschnitt des Apparates.
In der Patentschrift No. 22496 sind Einrichtungen
des Mefsgefäfses beschrieben, um die Fehler auszugleichen, welche dadurch entstehen,
dafs das Mefsgefäfs eine gewisse Zeit braucht, um von einer Ruhelage in die andere zu kommen,
während welcher Zeit noch eine mit der Zuflufsgeschwindigkeit veränderliche Flüssigkeitsmenge in die bereits in der Entleerung begriffene
Kammer nachfliefst. Hier ist nun eine Einrichtung hinzugefügt, um die während der
Kippung des Mefsgefäfses noch zufliefsende Flüssigkeitsmenge auf ein möglichst geringes
Mafs und damit den verbleibenden Fehler auf das erreichbare Minimum zu reduciren.
Das wie im Haupt-Patent gestaltete Mefsgefäfs K dreht sich um zwei Schneiden s s. Die
zu den Schneiden gehörigen Pfannen befinden sich in einem gabelförmigen Hebel H. Der
Hebel H ist drehbar um zwei Zapfen h h, welche in dem Gehäuse des Wassermessers gelagert
sind.
Der Einlaufsmechanismus besteht wesentlich aus zwei Ventilen A und B, welche über einander
angeordnet sind. Das obere Ventil A entspricht dem im Haupt-Patent beschriebenen
Zuflufsventil; es steht vermittelst ,des Hebels M
und der Stange N mit einem Schwimmer S in Verbindung und hat den Zweck, den Zuflufs
des Wassers abzusperren, wenn der Abflufs des gemessenen Wassers aus dem Gehäuse verhindert
ist. Das zweite Ventil B besitzt eine Oefifnung b, durch welche auch dann, wenn dasselbe
geschlossen ist, noch Wasser zufliefst. Das Ventil B steht in Verbindung mit dem
Hebel C und dieser durch die Stange D mit dem Hebel H, an welchem das Mefsgefäfs
hängt.
Die aus dem Zuflufsrohr E kommende Flüssigkeit
läuft durch die Ventile A und B in einen Trog F, über die Ränder ff dieses Troges in
die Kanäle G und aus diesen in das Mefsgefäfs K. Die Uebersetzungsverhältnisse der
Hebel C und H sind nun so gewählt, dafs mit Berücksichtigung des Druckes, den die einfliefsende
Flüssigkeit auf das Ventil B ausübt, das Mefsgefäfs sich senkt und das Ventil B
schliefst, wenn die nach aufwärts gerichtete Hälfte des Mefsgefäfses nahezu gefüllt ist; der
Mechanismus kommt dadurch in die Stellung der Fig. 2. Da das Ventil B geschlossen ist,
so findet ein Zuflufs von Flüssigkeit nur noch durch die Oeffnung b dieses Ventils statt. Dieser
Zuflufs ist möglichst schwach gewählt und daher auch die Flüssigkeitsmenge, welche während der
nunmehr erfolgenden Kippung des Gefäfses noch zufliefst, möglichst gering.
Sobald das Mefsgefäfs umgeschlagen ist, kehrt der Mechanismus wieder in "die Stellung der
Fig. ι zurück, so dafs das Ventil B wieder ge-
öffnet ist und der Zuflufs in voller Stärke stattfindet.
Bezüglich der sonstigen Einrichtungen des Apparates ist zu bemerken, dafs sich, wie
schon erwähnt, das Mefsgefäfs nicht wie früher um Zapfen, sondern um Schneiden ί s dreht,
wodurch bezweckt wird, Reibungseinflüsse bei der Drehung des Mefsgefäfses möglichst zu vermeiden.
Die Anordnung des Behälters F und die damit in Verbindung stehenden Kanäle G, deren
Abflufsöffnungen// höher liegen als die Ausflufsmündung des Ventilkastens, haben den
Zweck, erstens den Stofs, der aus dem Zuflufsrohr E in das Mefsgefäfs einfliefsenden, unter
Druck stehenden Flüssigkeit zu beseitigen, und zweitens den Ausfiufs der zu vermessenden
Flüssigkeit aus dem Zuflufsrohr E unter Wasser stattfinden zu lassen, wodurch das Geräusch,
welches der Ausfiufs unter Druck stehender Flüssigkeit verursacht, vermieden wird.
Claims (3)
1. Die Anordnung zweier Ventile A und B am
Einlauf, wovon das Ventil A das Absperren des Zuflusses bei verhindertem Abflufs der
gemessenen Flüssigkeit, das Ventil B die Reduction der Zuströmung kurz vor der
Entleerung' des Mefsgefäfses bezweckt.
2. Die dargestellte Verbindung des Ventils B mit dem Mefsgefäfs zu dem Zweck, durch
das Gewicht der in das Gefäfs eingelaufenen Flüssigkeit den Schlufs des Ventils B und
dadurch kurz vor der Entleerung des Mefsgefäfses eine Reduction der Zuströmung der
zu vermessenden Flüssigkeit herbeizuführen.
3. Die Anordnung eines Troges F am Einlauf
bei welchem die Abflufsöffnungen höher liegen, als die Ausflufsmündung J des Ventilkastens.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE22496T | 1882-11-16 | ||
| DE28499T | 1884-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28499C true DE28499C (de) | 1884-08-27 |
Family
ID=304740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188428499D Expired DE28499C (de) | 1882-11-16 | 1884-03-06 | Neuerungen an Niederdruckmessern für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28499C (de) |
-
1884
- 1884-03-06 DE DE188428499D patent/DE28499C/de not_active Expired
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