DE4879C - Neuerungen an einem Mefsapparat für Flüssigkeiten, insbesondere für brennbare - Google Patents

Neuerungen an einem Mefsapparat für Flüssigkeiten, insbesondere für brennbare

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DE4879C
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Dr. A. BERNSTEIN in Friedenau bei Berlin
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/42Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type
    • G01F11/44Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type for liquid or semiliquid

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Description

1878.
Klasse 42.
Dr. A. BERNSTEIN in FRIEDENAU bei BERLIN. Neuerungen an einem Mersapparate für Flüssigkeiten, insbesondere für brennbare.
Zusatz-Patent zu No. 1029 vom 28. October 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1878 ab. Längste Dauer: 27. October 1892.
Beim Ausschank von Flüssigkeiten kann ein Betrug dadurch stattfinden, dafs die Mafse nicht vollständig entleert werden. In dem unter No. 1029 patentirten Apparate ist ein solcher Betrug sehr leicht zu bewerkstelligen, wenn man die Kurbel nicht vollständig bis zum Anschlage umlegt und dieselbe, bevor die im Innern des Apparates befindlichen Mafse sich völlig entleert haben, zu 'früh zurückzieht und auf einen Nullpunkt stellt. Um dem Käufer die Sicherheit zu gewähren, dafs die Kurbel wirklich um volle 45 ° gedreht und dort so lange ruhen gelassen wird, bis die entsprechenden Mafse vollständig geleert sind, hat der Erfinder zwei neue Vorrichtungen hergestellt. Es bestehen diese Vorrichtungen im folgenden:
Die Kurbel a, Fig. 1 und 2, hat einen federnden Stift in b, welcher auf einem Bo^en c schleift. Der Bogen c hat Sperrzähne und verhindert, dafs die Bewegung, wenn sie einmal über den Nullpunkt hinaus stattgefunden hat, wieder zurückgebracht werden kann, sobald man die Kurbel nicht vollständig um 45 ° bewegt hat. Erst, wenn dies der Fall ist, senkt sich der federnde Stift bei d und liegt hiernach unter dem Bogen c Die Kurbel kann jetzt wiederum nach der anderen Seite gelegt werden, jedoch hat die untere Seite des Bogens c gleichfalls Sperrzähne in entgegengesetzter Richtung, so dafs wiederum die Kurbel ihre volle Bewegung machen mufs und nicht vor ihrem vollen , Hube zurückgelegt werden kann. Damit aber die Kurbel an den Endpunkten ihrer Bewegung so lange festgehalten wird, bis die entsprechenden Gefäfse sich entleert haben, dient folgende Vorrichtung.
In dem Ausflufs e, Fig. 1 und 2, befindet sich eine Platte h, welche oben um eine Axe drehbar ist, die an beiden Seiten nach aufsen geht. An den Enden dieser Axe / und g sind zwei Arme m und η so angebracht, dafs dieselben sich mit der Platte h bewegen. In 111 ist eine Stange 0 angebracht, die sich hebt, wenn die Platte h von der Flüssigkeit aus ihrer senkrechten Lage in die horizontale geschoben wird. Eine gleiche Stange befindet sich an der entgegengesetzten Seite, Fig. 2, und wird auch von der ausströmenden Flüssigkeit vermittelst der Klappe h in die Höhe gehoben. Zur Regulirung befindet sich in p, Fig. i, ein kleines verschiebbares Gegengewicht.
Jeder der Stifte 0 und ol bewegt sich mit möglichst geringer Reibung durch die Lager q und q\ und beide Stifte steigen infolge der Bewegung von h derart in die Höhe, dafs sie, so lange die Flüssigkeit noch nicht völlig ausgeströmt ist, vor dem federnden Stift b stehen, und somit verhindern, dafs die Kurbel zurückbewegt werden kann. Auf diese Weise ist jeder Verkäufer gezwungen, die Kurbel um volle 45 ° umzulegen und mit der Rückbewegung derselben zu warten, bis die Mafsgefäfse entleert und die Platte h und mit ihr die Stifte o1 und ο nach unten gegangen sind.
Eine zweite Verbesserung an dem Hähne selbst ist in Fig. 3 und 4 dargestellt. Der Hahn α ist ein doppelter Vierwegehahn und gestattet das gleichzeitige Ein- und Ausströmen einer Flüssigkeit aus zwei gesonderten Mafsen. Diese Einrichtung hat den Vortheil, dafs man gleichzeitig den Inhalt zweier Gefäfse messen kann, für deren Summe ein einziges Mafs nach dem Aichgesetz nicht existirt. So z. B. wird nach dem Gesetz für das Deutsche Reich ein Mafs von 0,3 1 und 0,4 1 nicht geaicht; man mufs vielmehr, wenn man 0,3 oder 0,4 1 messen will, sich zweier Mafse von 0,1 und 0,2 1 bezw. zwei mal des 0,2 1-Mafses bedienen, da nur 0,1, 0,2, 0,5 etc. 1 geaicht werden. Durch die Vorrichtung können sich zwei geaichte Mafse von 0,1 und 0,2 1 gleichzeitig aus den Röhren b und c entleeren, wodurch man 0,3 1 erhält etc.
Eine dritte Verbesserung ist folgende: Bei dem unter No. 1029 patentirten Apparate ist ein Schwimmventil in Anwendung gebracht, welches dadurch geschlossen wird, dafs eine Kugel auf dem Niveau der eintretenden Flüssigkeit schwimmt, sich mit derselben hebt und gegen eine Klappe drückt. Diese Klappe soll durch ihr eigenes Gewicht und den Luftdruck niedersinken, wenn die Flüssigkeit aus dem Mafs ausfliefst; doch wird häufig der Fall ein-
treten, dafs die Klappe an der oberen Gefäfswandung sehr stark adhärirt, und das Gewicht der Klappe und der Luftdruck nicht hinreichen, die Klappe schnell genug wieder herabzudrücken. Zur Verhütung dieses Uebelstandes dient folgende Verbesserung, Fig. 5. Mit der Kurbel parallel ist auf der Kurbelwelle ein Stift α befestigt, der an seinem Ende zwei Knaggen b b hat. Eine Stange c c ist nach oben und unten verschiebbar in'den Lagern dd angebracht. Die Stange ist an ihrem oberen und unteren Ende nach rechts und links um 90 ° gebogen, so dafs die Stücke e und / entstehen. Geht nun die Kurbel von links nach rechts, so drückt der Knopf b des Stiftes α kurz vor Vollendung des Kurbelweges auf das umgebogene Stück/ der Stange cc; infolge dessen senkt sich die Stange und mit ihr das Stück e, welches dann auf einen Stift g drückt, der auf der Ventilklappe befestigt ist, und es wird so die Klappe geöffnet. Eine Feder h drückt die Stange c c wieder in die Höhe, und wenn sich das Mafsgefäfs wieder entleert, d. h. wenn die Kurbel nach der entgegengesetzten Seite hinbewegt wird, kann sich die Klappe wieder schliefsen, und das vorherbeschriebene Spiel geht auf der anderen Seite in genau derselben Weise vor sich.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Der doppelte Vierwegehahn, der mehrere Mafse gleichzeitig entleert.
2. Der Bogen mit Sperrzähnen, in welchen der federnde Stift beim jedesmaligen Umlegen, bald oben, bald unten, am willkürlichen Rückgang gehemmt ist.
3. Die Klappe h, welche durch den Druck der Flüssigkeit bewegt wird und durch die mit ihr in Verbindung stehenden Stangen verhindert, dafs die Kurbel zurückbewegt werden kann, bevor die Flüssigkeit vollständig ausgeströmt ist.
4. Die Vorrichtung zur Verminderung der Adhäsion bei dem Schwimmerventil.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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