DE475852C - Zapfvorrichtung fuer OEl oder andere Fluessigkeiten in abgemessenen Mengen - Google Patents

Zapfvorrichtung fuer OEl oder andere Fluessigkeiten in abgemessenen Mengen

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DE475852C
DE475852C DEK101616D DEK0101616D DE475852C DE 475852 C DE475852 C DE 475852C DE K101616 D DEK101616 D DE K101616D DE K0101616 D DEK0101616 D DE K0101616D DE 475852 C DE475852 C DE 475852C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/58Arrangements of pumps
    • B67D7/60Arrangements of pumps manually operable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Zapfvorrichtung für Öl oder andere Flüssigkeiten in abgemessenen Mengen Zum Ausgeben von Flüssigkeiten, beispielsweise Öl, Benzin o. dgl., dienen häufig feststehend oder beweglich angeordnete Vorrichtungen, welche aus einem Vorratsbehälter für die auszugebende Flüssigkeit mit an- oder eingebauter Förderpumpe bestehen, deren vorzugsweise durch Handkurbel zu bedienende Antriebsvorrichtung mit einem Anschlag für die zur Förderung einer bestimmten Mengeneinheit der Flüssigkeit erforderliche Handkurbelbewegung ausgestattet und mit einem die Zahl der ausgegebenen Mengeneinheiten angebenden Zählwerk verbunden ist.
  • Bei den bekannten Flüssigkeitsausgabevorrichtungen der obigen Art ist nun ein erheblicher Nachteil, daß die Förderpumpe auch bei geleertem Vorratsbehälter bewegt werden kann, wodurch das mit der Antriebsvorrichtung verbundene Zählwerk in Unordnung gerät und so die Kontrolle der ausgegebenen Flüssigkeitsmengen unmöglich wird.
  • Diese Nachteile sind bei der Ausgabevorrichtung nach der Erfindung vermieden. Der die für eine bestimmte Fördermengeneinheit erforderliche Handkurbelbewegung begrenzende Anschlag ist in bekannter Weise in Form einer mit einem am Kurbeltrieb vorgesehenen Anschlag zusammenwirkenden Klinke ausgebildet, welche selbsttätig nach Förderung einer Mengeneinheit in Tätigkeit tritt und vor Beginn einer neuen Ausgabe von außen, beispielsweise durch Druckknopfbetätigung, ausgerückt werden muß. Im Bereich der Anschlagklinke ist nun ein Sperrhebel vorgesehen, welcher durch Führungsgestänge o. dgl. mit einem im Innern des Vorratsbehälters angeordneten Schwimmer in Verbindung steht und beim Sinken des Flüssigkeitsspiegels unter die untere zulässige Grenze die Anschlagklinke gegen Auslösen sperrt, wodurch die Bewegung des Kurbelantriebs der Förderpumpe bis zur Wiederauffüllung des Behälters verhindert und so ein einwandfreies Arbeiten des Zählwerks und die zuverlässige Kontrolle der ausgegebenen Flüssigkeitsmengen ermöglicht wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine der Erfindung entsprechende Ausgabevorrichtung in Abb. z in senkrechtem Schnitt durch den Ausgabebehälter dargestellt.
  • Abb. 2 zeigt teils in Ansicht, teils im Schnitt nach einer senkrecht zu der den Förderkolben bewegenden Kurbelwelle stehenden Ebene die Fördervorrichtung, Abb. 3 eine Schnittansicht durch dieselbe Vorrichtung nach einer zur Kurbelwelle parallelen Ebene, Abb. q. eine der Abb. z entsprechende Teilansicht in anderer Stellung der Teile.
  • Abb. 5 stellt im einzelnen eine Oberansicht des Ausgaberohres dar.
  • Die Ausgabevorrichtung ist in einen Vorratsbehälter von beispielsweise viereckigem Querschnitt eingebaut, dessen Seitenwände z unten durch einen ebenen Boden 2 und oben durch eine Deckelwand 3 verbunden sind, die zum Teil in Form eines in den Behälter eingesenkten Einstelltroges q. in bekannter Weise ausgebildet ist, der mit einer Füll- und Rücklauföffnung 5 versehen ist. Der Innenraum des Einstelltroges kann außer Gebrauch durch den Klapphebel 6 abgeschlossen werden.
  • Neben dem Einstelltrog ist an der Unterseite des geraden Teils 3 der Deckelwand eine Gestenplatte 7 befestigt, von der abwärts ragende Stützwangen 8, g ausgehen, die unten zu einem Tragring io vereinigt sind. An der Unterseite dieses Tragrings ist der für sich ausgebildete Körper des Zylinders ii, welcher unten durch das Bodenstück 12 abgeschlossen wird, mittels der durch die überragenden Ränder des Tragrings io und des Bodenstücks 12 gesteckten Verbindungsschrauben 13 befestigt. Der innerhalb des Zylinders ii bewegliche Kolben 14 hat einen Querzapfen 15, an welchem der untere Kopf 16 einer Schubstange 17 angreift, deren oberer Kopf 18 auf dem Kurbelzapfen ig sitzt, der durch den Kurbelarm 2o mit der Welle 21 verbunden ist. Die letztere ist in der Lagerbüchse 22 mittels der Handkurbel 23 drehbar, welche außerhalb der von der Lagerbüchse 22 durchsetzten Seitenwand des Behälters leicht zugängig angebracht ist.
  • Auf der Kurbelwelle 21 sitzt neben dem inneren Ende der Lagerbüchse ein Sperrad-24,-in das eine Sperrklinke 25 eingreift, die mittels des Zapfens 26 an der Innenseite der Stützwange g befestigt ist und durch ihr Eigengewicht oder eine Feder mit den Zahnlücken des Sperrades 24 in Eingriff gehalten wird. Dieser Eingriff der Sperrklinke hindert die Drehung der Kurbel in einer Drehrichtung und gibt nur die Drehbewegung der Handkurbel 23 im Sinne des Uhrzeigers frei. Hierdurch wird die Zwangläufigkeit der Bewegung des Kurbelzapfens ig in dem Sinne erreicht, daß ohne Möglichkeit von Zwischenbewegungen der Kolben unter der Wirkung der Handkurbel 23 abwechselnd seinen vollen Saughub und Druckhub ausführen muß.
  • Der Abschluß jedes aus Saug- und Förderhub bestehenden Arbeitsganges wird dadurch bestimmt, daß eine am oberen Kopf 18 der Schubstange 17 sitzende Anschlagnase 27 gegen das Ende einer Anschlagklinke 28 stößt, die um den am Gestellarm 2g angebrachten Zapfen 30 drehbar ist und durch eine Feder 31 in den Bereich der Anschlagnase 27 vorgeschwungen gehalten wird. Das andere Ende der zweiarmigen Anschlagklinke trägt oben- einen Druckknopf 32, der durch ein Loch der Gestellplatte 7 und der Deckelwand 3 von außen so eingedrückt werden kann, daß das Anschlagende dieser Klinke aus dem Bereich der Anschlagnase 27 kommt und dadurch die weitere Drehbewegung der Kurbel für einen neuen Kolbenhub freigibt.
  • Damit der Druckknopf nicht bis zum Vorübergehen der Anschlagnase 27 an den Enden der Klinke von Hand festgehalten werden muß, ist ein Sperrhebel 33 vorgesehen, der um den Zapfen 34 an der Seitenfläche des Gestellarmes2g schwingbar ist und durch die Feder 35 für gewöhnlich durch Anschlag an passender Stelle so festgehalten wird, daß sich der am oberen Arm dieses Hebels angebrachte Sperrhaken 36 im Bereich eines seitlichen Vorsprungs 37 der Anschlagklinke befindet. Beim Niederdrücken der letzteren gelangt der Vorsprung 37 unter den Sperrhaken 36, so daß dadurch die Anschlagklinke in Freigabestellung festgehalten wird. Der untere Arm des doppelarmigen Sperrhebels 33 liegt jedoch im Bewegungsbereich der Anschlagnase 27 oder eines andern mit der Schubstange 17 verbundenen Teils, so daß beim Vorübergehen dieser Schubstange während des ersten Teils des Förderhubes des Kolbens der Sperrhebel 33 aus seiner Sperrlage zurückgedrückt und dadurch die Anschlagklinke 28 freigegeben wird. Diese nimmt dann unter der Einwirkung ihrer Feder 3r die- Sperrlage wieder ein.
  • Das den unteren Abschluß des Zylinders bildende Bodenstück i2 ist mit einem doppelten Anschlagstutzen 38 versehen, an dessen eine Öffnung -sich das bis zum Boden des Behälters reichende Saugrohr 39 anschließt, in das oben -ein Saugventil 40 eingebaut ist. Mit der anderen Öffnung des Anschlagstutzens ist das Druckventilgehäüse 41 verbunden; welches das unter Federwirkung stehende Druckventil 4a enthält und an dessen unteremAusgang sich das Förderrohr 43 anschließt. Dieses ist im Bogen bis zur unteren Wand des Einstelltroges 4 geführt, durchdringt diese und ist oberhalb derselben durch ein Klappgelenk 44 mit dem Ausgaberohr 45 verbunden, das mittels einer Halteschelle 46 an der Innenseite des Deckels so befestigt ist, daß sich dieses Rohr beim Schließen des Deckels mit diesem in den Einstelltrog umlegen läßt. Der Auslaufschenkel 47 des Ausgaberohrs setzt sich zunächst mit rückwärts gegen den Deckel gerichteter Abdeckung an das obere Ende des geraden Teils des Ausgaberohrs 45 an und ist an diesem Rohr vorbei nach vorn gerichtet. Diese Anordnung hat den Zweck, zu verhindern, daß sich das Ausgaberohr beim Umlegen mehr oder weniger weit entleeren kann, weil dadurch die Menge der beim nächsten Hub ausgegebenen Flüssigkeit vermindert werden würde.
  • Wie leicht ersichtlich, wird bei jeder Umdrehung der Handkurbel das durch Durchmesser und Hub des Kolbens bestimmte Flüssigkeitsmaß aus dem Auslaufschenkel 4,7 des Auslaufrohrs zum Auslauf gebracht, so daß es durch einen untergestellten Behälter aufgefangen werden kann. Bei Ausgabe von Öl wird zweckmäßig das Volumen des Förderhubes auf 11 oder ein Vielfaches davon bestimmt. Die Zahl derKurbeldrehungen wird durch ein im Innern des Behälters angebrachtes Zählwerk 48 gezählt, dessen Schalthebel 49 in die Bahn des oberen Schub- Stangenkopfes 18 kurz vor der oberen Hubgrenze hineinragt.
  • Um zu verhüten, daß bei nahezu vollständiger Entleerung des Vorratsbehälters durch die untere Öffnung des Saugrohrs statt 01 Luft in den Meßzylinder eingesaugt werden kann, ist in diesem Behälter ein Schwimmer 50 angeordnet, welcher am Ende eines Führungshebels 51 sitzt, der durch eine an ihn angreifende Hubstange 52 mit einem Hebel 53 verbunden ist, welcher am unteren Ende des Gestellarmes 29 um den Schwingzapfen 54 drehbar ist und einen nach oben gerichteten Winkelarm 55 hat. Das obere Ende dieses Winkelarmes ist so angeordnet, daß es in den Bereich des den Druckknopf tragenden Endes der Anschlagklinke 48 vorschwingt, wenn der Schwimmer bei gesunkenem Flüssigkeitsstand seine tiefste, zulässige Grenzlage erreicht. Hierdurch wird die Auslösungsbewegung der Anschlagklinke und dadurch die Weiterdrehung der Handkurbel sowie die Ausgabe weiterer Flüssigkeitsmengen unmöglich gemacht.
  • Statt durch einen Kurbelantrieb die Größe des Förderhubes des Kolbens eindeutig zu bestimmen, kann man dasselbe auch bei Verwendung des bekannten Zahnstängenantriebes oder der Bewegung des Kolbens durch einen Hebel erreichen, wenn man bei Begrenzung der Hublänge mittels Anschläge die Einrichtung so trifft, daß durch geeignete Sperrvorrichtungen die Bewegungsumkehr des Kolbens außer an den Hubgrenzen ummöglich gemacht wird. Die Sperrung der Rückwärtsbewegung kann hierbei entweder durch in die Lücken von Sperrzahnreihen eingreifende, jeweilig in der Totpunktstellung umgelegte Sperrklinken oder auch durch hydraulische Sperrung des Förderkolbens selbst erreicht werden, beispielsweise indem die Bewegung des Saug- und Druckventils des Förderkolbens zwangläufig so gesteuert wird, daß während des Saughubes das selbsttätige Öffnen des Druckventils der Förderpumpe nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zapfvorrichtung für 01 oder andere Flüssigkeiten in abgemessenen Mengen mit einer durch Handkurbel angetriebenen Förderpumpe und einer von außen zurückziehbaren Anschlagklinke für die der Ausgabe einer begrenzten Flüssigkeitsmenge- entsprechende Kurbelbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagklinke (28) mittels eines durch Führungsgestänge (5z, 52, 53) o. dgl.-mit einem im Flüssigkeitsbehälter (z) angeordneten Schwimmer (5o) in Verbindung stehenden Sperrarmes (55) bei Unterschreitung der zulässigen unteren Grenze des Flüssigkeitsspiegels gesperrt wird.
DEK101616D 1926-11-17 1926-11-17 Zapfvorrichtung fuer OEl oder andere Fluessigkeiten in abgemessenen Mengen Expired DE475852C (de)

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