AT138593B - Automat zur dosierten Ausgabe von pastenförmigen Substanzen. - Google Patents

Automat zur dosierten Ausgabe von pastenförmigen Substanzen.

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AT138593B
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coin
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pasty substances
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Eduard Lutz
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Eduard Lutz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automat zur dosierten Ausgabe von pastenförmigen Substanzen. 



   Es sind Automaten mit Münzeneinwurf zur dosierten Ausgabe pastenförmiger Substanzen bekannt, in deren Vorratsbehälter ein auf den Verrat wirkender Kolben zum Auspressen des Vorrates absatzweise bewegbar ist. Es ist weiters bekannt, den Kolben von einer Schraubenspindel tragen zu lassen, die, gegen Drehung gesichert, eine Längsbewegung ausführt, zu welcher sie von einer drehbar gelagerten Mutter veranlasst wird, die mittels einer aus dem Automatengehäuse tretenden Handhabe durch Vermittlung einer als   Kupplungsstück   wirkenden Münze in absatzweise Drehung versetzt werden kann.

   Vorrichtungen dieser Art weisen den Nachteil auf, dass der Gehäusedeckel abgenommen und die Inneneinrichtung herausgenommen werden muss, um den Vorrat ergänzen zu können und die Schraubenspindel nach Auslösung der sie an der Drehbewegung hindernden Organe in die Ausgangsstellung zu bringen, die, ebenfalls nachteiligerweise, ein übermässiges Herausragen der Spindel über den Gehäusedeckel bedingt. 



   Die Erfindung betrifft eine Ausbildung derartiger Vorrichtungen dahin, dass die Schraubenspindel zwischen der unteren und oberen Begrenzung des Vorratsbehälters drehbar und gegen Längsbewegung gesichert angeordnet ist und der gegen Drehung gesicherte Kolben längs der Spindel bewegbar ist, woraus sich der Vorteil ergibt, dass der Kolben aus seiner Endlage nächst dem Behälterboden durch Drehen der Schraubenspindel, deren oberes oder unteres Ende durch den Behälterboden geführt und zum Ansetzen einer Kurbel eingerichtet ist, ohne Öffnen des Vorratsbehälters wieder in seine Ausgangsstellung   nächst   der oberen Behälterbegrenzung hinaufgekurbelt werden kann.

   Bei dieser Lage des Kolbens kann der Vorrat ebenfalls ohne Zerlegung der Vorrichtung durch ein zwischen den Kolbenendlage angeordnetes, mit einer   Füllochschraube   verschliessbares   Fülloeh   ergänzt werden. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem für Münzeneinwurf   gedachten Ausführungs-   beispiel in den Fig. 1 und 2 in zwei senkrecht zueinander geführten   Aehsenschnitten   veranschaulicht. 



  Fig. 3 zeigt in teilweisem Querschnitt eine Draufsicht. 



   Der Automat besteht aus einem Gehäuse 1, dessen unterer Teil als Vorratsraum für die abzugebende Substanz 2 dient. Im Gehäuse 1 ist ein Kolben 3 mittels einer Geradeführung 4 verschiebbar. Zur Verschiebung des Kolbens 3 dient eine ihn durchsetzende Schraubenspindel 5, die einerseits im Behälterboden drehbar gelagert und an diesem Ende mit einem Zapfen 6 zum Ansetzen einer Kurbel versehen ist, der durch Abnahme eines   Verschlussdeckels   7 von aussen zugänglich wird. Oberhalb des Kolbens 3 ist die Schraubenspindel 5 frei drehbar durch eine Stützplatte 8 geführt, die am Gehäuse 1 festgelegt und an einer Stelle mit einem radialen Schlitz 9 versehen ist, von dem eine Abfallbahn 10 durch eine Öffnung 11 in der Gehäusewandung 1 in einen seitlich an das Gehäuse 1 angefügten Münzbehälter 12 führt.

   An 
 EMI1.1 
 sieh ein Antriebsarm 15, der mit einer durch einen Spalt 16 des Gehäuses 1 nach aussen geführten Handhabe 17 endigt, mit einer den Spalt 16 abdeckenden Blende versehen ist und unter dem Einfluss einer Feder 19 steht, die bestrebt ist, den Antriebsarm 15 in einer durch das eine Ende 20 des Spaltes 16 gegebenen Ausgangsstellung zu halten oder ihn in diese   zurückzuführen.   Dieses Spaltende 20 ist derart gelegen, dass ein am Antriebsarm 15 vorgesehener Mitnehmer 21 bei am Spaltende 20 befindlichem Antriebsarm 15 mit einem der Schlitze 14 abschneidet und das   Abwärtsgleiten   einer Münze 22 bis zum Aufsitzen auf der Stützplatte 8 gestattet.

   Zum Einbringen der Münze 22 dient ein im 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Gehäusedeckel 23 vorgesehener Einwurfschlitz 24, an den sich eine   Münzführung   25 anschliesst, in welche ein Münzprüfer eingebaut ist. Dieser besteht aus einem um eine Achse 26 schwingbaren Doppelhebel mit den Armen   2"1   und 28. Der Arm 27 ist mit einem Gewicht 29 belastet, während der Arm 28 derart abgebogen ist, dass er eine Münze, für welche die Münzführung 25 zu breit und deren Gewicht zu gering ist, um den Münzprüfer zu verschwenken, aus der Führung zu einer Auswurfbahn 30 ablenkt. Der Höhenabstand der Stützplatte 8 von der Treibscheibe   13   und dem Mitnehmer 21 ist derart bemessen, dass die auf der Stützplatte 8 aufsitzende Münze 22 sich mit ihrer   Vorder-bzw.

   Rückseite   sowohl im Bereich des Mitnehmers 21 als auch des Treibscheibenschlitzes 14 befindet und darin verbleibt, bis eine Verschwenkung der Handhabe 11 den Mitnehmer   21,   die Münze 22 und die Treibseheibe 13 so weit mitnimmt, dass die Münze, die bei dieser Bewegung mit ihrem Rande auf die Stützplatte 8 gleitet, über den Schlitz 9 der Stützplatte 8 gelangt, durch den sie durchfallen und über die Abfallbahn 10 in den Münzbehälter 12 gleiten muss.

   Durch die Mitnahme der   Treibseheibe     13   (gemäss der Austeilung der Schlitze 14 und der Lage des Schlitzes 9) erfährt auch die Schraubenspindel 5 eine Drehung und infolgedessen der Kolben 3 eine Abwärtsverschiebung um ein Viertel der   Schraubenganghöhe,   durch welche er eine entsprechende Menge der Vorratssubstanz durch eine Entnahmeöffnung 31 aus dem Behälter herauspresst. Der nach dem Abfallen der Münze 22 sich selbst überlassen Antriebsarm 15 kehrt unter der Wirkung der   zusätzlich   gespannten Feder 19 an das Ende 20 des Spaltes 16 zurück, so dass sein Mitnehmer 21 wieder mit einem der Schlitze 14 abschneidet und letzterer zur Einbringung einer Münze 22 bereitliegt.

   In der   Behälterwandung   1 ist zwischen den Endstellungen des Kolbens 3 eine mit einem Deckel 32 versehene Füllöffnung 33 vorgesehen. Der nach Verausgabung des Behälterinhaltes 2 in seine untere Endstellung angelangt Kolben 3 kann mittels einer z. B. auf den Zapfen 6 der Schraubenspindel 5 aufgesteckten Kurbel in die obere Ausgangslage zurückgebracht werden, worauf die Füllung des Vorratsbehälters einsetzen   kann. *  
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Automat zur dosierten Ausgabe von pastenförmigen Substanzen mittels eines auf den Behälterinhalt wirkenden, durch eine Schraubenspindel angetriebenen Presskolbens, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindel zwischen der unteren und oberen Begrenzung des Vorratsbehälters drehbar und gegen   Längsbewegung   gesichert angeordnet ist und der gegen Drehung gesicherte Kolben längs der Schraubenspindel bewegbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Schraubenspindel (5) über das Innere des Vorratsbehälters hinausgeführt und zum Ansetzen einer Kurbel eingerichtet ist, um EMI2.1 zu können.
    3. Automat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Behälterwand (1) eine zwischen Ausgangslage und Endstellung des Kolbens befindliche Füllöffnung (33) angeordnet ist.
AT138593D 1933-02-25 1933-02-25 Automat zur dosierten Ausgabe von pastenförmigen Substanzen. AT138593B (de)

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AT138593D AT138593B (de) 1933-02-25 1933-02-25 Automat zur dosierten Ausgabe von pastenförmigen Substanzen.

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