DE302103C - - Google Patents
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- DE302103C DE302103C DENDAT302103D DE302103DA DE302103C DE 302103 C DE302103 C DE 302103C DE NDAT302103 D DENDAT302103 D DE NDAT302103D DE 302103D A DE302103D A DE 302103DA DE 302103 C DE302103 C DE 302103C
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- electromagnet
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- vessel
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- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 10
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/08—Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
- B67D7/16—Arrangements of liquid meters
- B67D7/163—Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
- B67D7/166—Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type comprising at least two chambers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Sperrvorrichtung für das drehbare Meßgefäß
von selbsttätigen Flüssigkeitsmessern nach Patent 273905.
Die bisher verwendete Sperrvorrichtung besteht gemäß dem Hauptpatente aus einem
Sperrhaken, der in das Meßgefäß oder einen damit verbundenen Teil eingreift und mit
dem Anker eines Elektromagneten starr verbunden ist. Bei dieser Sperrvorrichtung
muß aber der Elektromagnet besonders kräf-, tig sein, damit er den Sperrhaken außer Eingriff mit dem Gefäß bringen kann, da dieses
infolge seiner Bestrebung, sich zu drehen, den Sperrhaken ziemlich schwer belastet.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, diesen Nachteil zu beseitigen und die
\/erwendung eines Elektromagneten von verhältnismäßig
geringer Stärke an allen in Be-. 20 tr acht kommenden Größen der Meßgefäße zu
ermöglichen.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß zwischen dem Sperrhaken und dem Elektromagneten
ein gewichts- oder federbelaste- -25 ter Hebel vorgesehen ist, der durch den nicht
angezogenen Anker des Elektromagneten gesperrt gehalten wird und nach dem Anziehen
des Ankers unter der Einwirkung seiner Gewichts- oder Federbelastung derart bewegt
wird, daß er den Sperrhaken außer Eingriff mit dem Meßgefäß bringt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch einen mit der neuen Sperrvorrichtung ausgerüsteten
Flüssigkeitsmesser.
Fig. 2 ist ein wagerechter ' Schnitt durch das Gehäuse des Meßapparates mit dem Meßgefäß
von oben gesehen.
Das auf der Hohlwelle 1 drehbar gelagerte Meßgefäß 2 ist in einem feststehenden Gehäuse
3 untergebracht. Die Welle 1 ist durch die eine Seitenwand des Gehäuses hindurchgeführt
und geht in die äußerste Zuleitung 4 über. Das Gehäuse ist unten zu einem zur
Aufnahme der abgemessenen Flüssigkeit dienenden Gefäß 5 ausgebildet, an welches die
Verbrauchsleitung angeschlossen ist.
Das Meßgefäß 2 besteht aus einem trom-
Früheres Zusatzpatent: 288284.
raelartigen Behälter, der durch die radialen Scheidewände 6 in zwei gleich große Räume J
und 8 geteilt ist. Die Nabe g des Behälters besitzt zwei öffnungen ίο, ii, die je zu einem
der Räume 7 und 8 führen, während die Hohlwelle ι zwei entsprechende Öffnungen 12, 13
hat. Jeder Raum des Behälters besitzt ein Auslaßventil 14 bzw. 15, dessen Stange mit
einem zweiarmigen Hebel 16 bzw. 17 verbunden ist, der, durch eine Feder 18 bzw. 19 be-'
lastet, das Ventil für gewöhnlich geschlossen hält. Unterhalb des Meßgefäßes ist eine
schräge Führung 20 vorgesehen, auf welche die Ventilstangen zwecks Öffnens der Ventile
aufgleiten. ..
Die Räume 7, 8 enthalten je einen Schwimmkörper 21 bzw. 22, auf denen je ein
Stift 23 ruht, der ein Luftventil bildet und einen außerhalb des Behälters ragenden Vorsprung
24 bzw. 25 trägt, der zur Schließung eines Kontaktes 26 in dem Stromkreis eines Elektromagneten 27 bestimmt ist. Dieser
Elektromagnet ist an der Wand des Gehäuses 3 befestigt und dient zur Beherrschung der
Sperrvorrichtung des Meßgefäßes. Der Stromkreis dieses Elektromagneten enthält
eine Stromquelle 50' und einen Kontakt 51, der durch einen im Gefäß 5 befindlichen
Schwimmkörper 52 derart beherrscht ist, daß er geschlossen ist, wenn dieses Gefäß leer ist.
Die Sperrvorrichtung des Meßgefäßes besteht aus einem Sperrhaken 28, der vor oder
hinter die Enden einer an dem Behälter 2 vorgesehenen Leiste 29 greift. Der Sperrhaken
ist als ein Winkelhebel ausgebildet, der auf der im Gehäuse 3 befestigten Welle 30 gelagert
ist und dessen Arm 31 einen seitlichen Vorsprung 32 besitzt, der unter einem auf
der Welle 30 gelagerten Hebel 33 greift. Der Sperrhaken 28 ist durch eine Feder 34 belastet,
die den Haken gegen die Leiste 29 drückt.
Der Hebel 33 ruht mit seinem freien Ende ■ auf einem mit dem drehbar gelagerten Anker
35 des Elektromagneten 27 starr verbundenen, federbelasteten Arm 36 und ist durch
.. eine Feder 37 belastet, die den Hebel 33 abwärts zu bewegen strebt. Das freie Ende des
Hebels ist hakenförmig gestaltet und mit einem Absatz 38 versehen, der nach dem Anziehen
des Ankers 35 auf den Arm 36 zu liegen kommt. Ein auf dem Behälter 3 vorgesehener
Vorsprung 39 dient zum Zurückführen des Hebels 33 in seine aufgehobene Stellung.
Zur Begrenzung der Bewegung des Meßgefäßes dient ein Anschlag 40, der mit zwei
Absätzen 41 und 42 des Behälters 2 zusammenwirkt.
Die Wirkungsweise des oben beschriebenen Apparates ist wie folgt:
Wenn der Behälter 2 die dargestellte Stellung einnimmt, strömt Flüssigkeit von der
Hohlwelle 1 aus durch die Öffnungen 12 und 10 in den Raum 7 hinein. Gleichzeitig wird
der Raum 8 durch das geöffnete Ventil 15
entleert. Wenn der Raum 7 mit Flüssigkeit gefüllt ist, so hebt sich der Schwimmkörper
21 und schließt das betreffende Luftventil sowie den Kontakt 26. Sobald die aus dem
Raum 8 ausströmende Flüssigkeit durch das Gefäß 5 geflossen ist, sinkt der Schwimmkörper
52 und schließt dadurch den Kontakt 51, so daß der Elektromagnet 27 Strom' erhält '"
und seinen Anker 35 einzieht. Der Hebel 33 wird -dadurch freigegeben und schwingt unter
der Einwirkung der Feder 37 abwärts, bis der Absatz 38 an dem Ende des Armes 36 anliegt. Der Sperrhaken 28 wird hierdurch,
da der Hebel 33 auf den Arm 32 drückt, gegen die Wirkung der Feder 34 nach außen
bewegt, so daß er den Behälter 2 freigibt und dieser unter Einwirkung der im Raum 7 befindlichen
Flüssigkeit in Bewegung in der Richtung des Pfeiles α versetzt wird und sich
dreht, bis der Absatz 42 mit dem Anschlag 40 in Eingriff kommt. Während dieser Bewegung
entfernt sich erstens der hochgedrückte Vorsprung 24 vom Kontakt 26, so däß dieser
sich öffnen kann und den Stromkreis des Elektromagneten 27 unterbricht, und zweitens
bringt der Vorsprung 39 hierbei den Hebel 33 in seine gehobene Stellung zurück. Nach Er- ■
reichung dieser Stellung fällt der Arm 36 infolge der Einwirkung seiner Feder unter den
Hebel 33 ein und hält ihn in seiner hochgehobenen Lage fest. Während der Bewegung
des Behälters gleitet der Sperrhaken 28 auf die Leiste 29. Wenn der Ansatz 42 gegen den
Anschlag 40 stößt, schnappt der Sperrhaken hinter dem unteren Ende der Leiste 29 ein,
so daß der Behälter in seiner neuen Stellung gesichert wird. In dieser Stellung nehmen
die Seitenwände 6 die . gestrichelte Lage ein. Die Öffnung 11 der Nabe 9 befindet sich jetzt
gerade gegenüber der Öffnung 13 der Hohlwelle, so daß Flüssigkeit in den Raum 8 eintreten
kann. Das Auslaßventil 14 des Rau-' mes 7 ist durch Aufgleiten der zugehörigen
Ventilstange auf die schräge Führung.20 ge- no
öffnet worden und läßt die Ausströmung der Flüssigkeit aus diesem Raum zu. Der Vorsprung
25 steht nunmehr gerade unterhalb des Kontaktes 26.
. Wenn der Raum 8 gefüllt worden ist und der Raum 7 sowie das Gefäß 5 entleert sind,
wiederholt sich der beschriebene Vorgang mit dem Unterschied, daß der Behälter 2 jetzt in
seine auf der Zeichnung dargestellte Lage zu-, rückschwingt.
Die Länge des Hebels 33 wird so gewählt, daß der Druck des Hebels auf den Arm 36
auch bei großen Meßgefäßen durch einen schwachen Elektromagnet überwunden werden
kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Selbsttätiger Apparat zur Abmessung bestimmter Flüssigkeitsmengen nach Patent 273905, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sperrhaken (28) für das drehbare Meßgefäß und dem Elektromagneten (27) ein feder- oder gewichtsbelasteter Hebel (33) eingeschaltet ist, der durch den nicht angezogenen Anker des ElektromagneLeti (27) gesperrt gehalten, bei der Erregung des Elektromagneten ausgelöst wird und dann durch die Wirkung seiner Feder- oder · Gewichtsbelastung den Sperrhaken (28) außer Eingriff mit dem Meßg-efäß bringt.
- 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbar gelagerte Meßgefäß einen 'Vorsprung o. dgl. (39) zur Zurückführung des Auslösehebels (33) in seine gesperrte Lage besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302103C true DE302103C (de) |
Family
ID=555927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302103D Active DE302103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302103C (de) |
-
0
- DE DENDAT302103D patent/DE302103C/de active Active
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