DE696944C - Kipp- und Feststellvorrichtung fuer Kippgefaesse, insbesondere fuer Foerderwagen - Google Patents
Kipp- und Feststellvorrichtung fuer Kippgefaesse, insbesondere fuer FoerderwagenInfo
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- DE696944C DE696944C DE1938O0023944 DEO0023944D DE696944C DE 696944 C DE696944 C DE 696944C DE 1938O0023944 DE1938O0023944 DE 1938O0023944 DE O0023944 D DEO0023944 D DE O0023944D DE 696944 C DE696944 C DE 696944C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/02—Tipping wagons characterised by operating means for tipping
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung. betrifft eine Kipp- und FeststeUvorrichtung für Kippgefäße, insbesondere
für Förderwagen vermittels eines am Gestell quer schwingbar angelenkten Handhebeis;,
mit dem der Kipphebel und ein mit dem schwenkbaren Feststellhebel zusammenarbeitender
Steuernocken verbunden ist, um durch das Ausschwenken des Handhebels nacheinander die Entriegelung und dasi Kip-ο
ρ en zu bewerkstelligen.
Bei den bekannten Kipp- und Feststellvorrichtungen dieser Art befindet sich der Feststellhebel
nicht dauernd in. Eingriff mit dem Handhebel^ sondern nur während des kurzen
Leerlaufes des Handhebels· zwischen der Ruhestellung und der Eingriffsstellung des
Kipphebels. Es besteht daher keine Gewähr dafür, daß beim Zurückholen der Eingriff
wieder ordnungsgemäß zustande kommt. Auch fbffdet der Eingriff schlagartig statt, was
für die Steuerteile nachteilig ist. Es sind zwar bereits1 besondere Lagerungen von Kipp-.gefäßen
bekannt, bei denen das selbsttätige Kippen eingeleitet wird, ohne daß der Eingriff
zwischen dem Feststellhebel und dem as.
Handhebel verlorengeht. Aber das ist nur infolge einer in der Grundstellung labilen
Lage des Kippgefäßes ermöglicht worden, weil hiermit 'ein sehr kleiner Ankipphub zur
Einleitung des selbsttätigen Kippens verbun- 3<>
den isjt und also der Handhebel nur um einen kleinen Winkel ausgeschwenkt zu werden
braucht. Für einen kleinen Schwenkwinkel war der Eingriff zwischen Feststellhebel und
Handhebel jedoch auch bei den anderen vorstehend zuerst erwähnten Kippvorrichtungen
vorhanden. Schwierigkeiten waren jedoch' zn oberwinden, diesen Eingriff für
einen großen Schwenkbereich des Handhebels zu sichern, wie er bei den öbEchen
Kippvorrichtungen notwendig ist. Es wäre nämlich- bei einem großen Schwenkwinkel
mit einer entsprechend langen Gleitfläche am Feststellhebel zu rechnen, und eine solche
Ausbildung ist praktisch aus baulichen Gründen, insbesondere mit Rücksicht auf die engen.
S Platzverhältnisse, nicht' zweckmäßig. Ä
Die Erfindung löst nun die Aufgabe, durch den großen Schwenkbereich des Handhebels
bewirkten langen Steuerweg zu ermöglichen mit einer verhältnismäßig kurzen
ίο Gleitfläche am Feststellhebel, und erreicht
dies dadurch, daß der mit dem Steuernocken zusammenarbeitende rückwärtige Arm des
FeststeUhebels mit einer Gleitfläche versehen ist und daß am Steuerarm des Handhebels
ein weiterer Steuernocken angeordnet ist, der an der Gleitfläche zur Anlage kommt, bevor
der erste Steuernocken über sie hinausgleitet. Hierdurch ist-die ständige paarschlüssige
Verbindung zwischen dem Lenlchebel und dem Feststellhebel gewährleistet. Der Feststellhebel
selbst wird entsprechend kurzer und handlicher. Der rückwärtige Arm des Feststellhebels
kann auch zur Hubbegrenzung des Kippantriebes dienen, indem er am freien Ende mit einem Fanghaken versehen wird,
in dem der zweite Steuernocken hubbegrenzend
zur Anlage kommt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι 'eine Stirnatisicht eines Muldenkippers
in der Ruhelage,
Abb. 2 die Kipplage.
Abb. 2 die Kipplage.
Da die Mulde nach beiden Seiten kippbar ist, befindet sich an jeder Stirnseite je ein
Kippantrieb. Beide sind, wie üblich, diagonal gegenüberliegend angeordnet und dienen zum
Kippen der Mulde nach der dem Standort des Bedienenden jeweils gegenüberliegenden.
Seite. . -
Der Handhebel A ist mit dem Steuerarm B
fest verbunden. Beide sind um den Zapfen C schwenkbar am festen Gestell gelagert. Am
Steuerarm B ist vermittels des Zapfens d1
der Kipphebel D angelenkt, der im Winkel einen Übergewichtsarm d2 aufweist. Am
Steuerarm sind ferner zwei zylinderzapfenförmige Steuernocken b1 und b2 befestigt,
die mit der Gleitfläche e1 des rückwärtigen Armes E des FeststeUhebels F zusammenarbeiten,
der um die Achse G drehbar im festen Gestell gelagert ist. Der rückwärtige Arm E weist im Anschluß an die Gleitfläche
ex 'einen Fanghaken e- auf und ist
ferner mit einem Leitansatz e* versehen, der mit 'einer Führungsfläche des Kipphebels D
zusammenarbeitet. Als Feststellansatz für die Mulde dient der übliche unter der Mulde befindliche
Feststellnocken H1 als Kippansatz der seitliche Anschlag / und als Anschlag
für den Handhebel der seitliche Ansatz L. Der Kippansatz / ist in bekannter Weise mit
einer Pfanne i1 versehen, mit der das freie Ende S des Kipphebels D zusammenarbeitet.
Zum Kippen der Mulde wird der Handhebel
A in Richtung des Pfeiles 1 ausge-..schwenkt
bis in die Endlage. Infolge des sich '•Zwangsläufig mitbewegenden Steuerarmes B
bewegt sich der Steuernocken bx auf der durch den Pfeil 2 veranschaulichten Kreislinie.
Er gleitet dabei über die Gleitflächee1 7»
des rückwärtigen Armes E, der im Uhrzeigersinn um die Achse C? ausgeschwenkt wird,
so daß der Feststellhebel F sich gemäß Pfeil 3 nach unten bewegt und dadurch den
Feststellnocken H der Mulde freigibt.
Gleichzeitig hat sich der am Steuerarm B angelenkte Kipphebel Z>
entsprechend angehoben; sein freies Ende d3, das in der Grundstellung,
wie ersichtlich, außerhalb der Bewegungsbahn des Kipparisatzes / für das
Kippen der Mulde nach der entgegengesetzten Seite liegt, bewegt sich jedoch nicht nur
nach oben, sondern gleichzeitig auch nach rechts infolge der Steuerung durch den
Steuernocken e%, der sich vermöge der Drehung des rückwärtigen Armes E auf der
Kreislinie 4 bewegt. Die Führungsfläche des Kipphebels D1 mit der der Steuernocken *es
zusammenarbeitet, ist so ausgebildet, daß infolge der durch das Übergewicht d2 erzwun-"genen
Anlage das freie Ende äs in die Pfanne i1 des Kippansatzes / eingeführt wird.
Sobald es hier zur Anlage kommt, setzt zwangsläufig die Kippbewegung der Mulde
nach rechts ein. Im Verlaufe dieser Bewegung gelangt dann der Steuernocken ö2 des
Steuerarmes B zur Anlage an der Gleitfläche e1 des rückwärtigen Armes E und löst
dadurch den Steuernocken b1 ab. Dieser dreht sich am Fanghaken e2 vorbei, da dieser
inzwischen durch den Steuernocken i>2
weiter angehoben worden ist. Hat dann der Steuernocken &2 die ganze Gleitfläche e1 bestrichen,
so fängt .er sich im Fanghaken e3 und begrenzt dadurch die Bewegung des gesamten
Kipp- und Feststellantriebes.
Die Mulde hat sich üblicherweise bereits vorher vermöge ihres Übergewichtes selbsttätig
bis in die volle Kipplage gedreht. Vor dem Wiederaufrichten wird der Hand- "°
hebel A wieder in die Grundstelluing zurückgedreht, wobei sämtliche Antriebs- und Feststellteile
wieder in ihre Grundstellung gehen.
Wird auch die Mulde zurückgeholt, so schlägt der Feststellnocken H auf dem Fest- »5
stellhebel F auf. Dieser weicht durch Drehen
um die Achse G aus und schnappt dann hinter dem auf die Grundstellung gegangenen
Feststellnocken H vermöge des Übergewichtes des rückwärtigen Armes E wieder in die
Grundstellung, so daß die Mulde selbsttätig festgestellt ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:
ι. Kipp- und Feststellvorrichtung für Kippgefäße, insbesondere für Förderwagen, vermittels eines am Gestell quer schwingbar angelenkten Handhebels, mit dem der Kipphebel und ein mit dem schwenkbaren Feststellhebel zusammemiarbeitender Steuernocketti verbunden ist, um durch das Ausschwenken des Handhebels nacheinander die Entriegelung und das Kippen zu bewerkstelligen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Steuernocken (b1) zusammenarbeitende rückwärtige Arm (E) des FeststeUhebels (F) mit einer Gleitfläche (e1) versehen ist und daß am Steuerarm (B) des Handhebels (A) ein weiterer Steuernockein (ö2) angeordnet ist, der an> der Gleitfläche (e1) zur Anlage kommt, bevor der erste Steuernocken (b1) über sie hinausgleitet, so daß bei ständiger paarschlüssiger Verbindung zwischen dem Handhebel (A) und dem Feststellhebel (F) ein langer Steuerweg· des Handhebels (Ä)_ ohne entsprechend lange Gleitfläche am Feststellhebel (F) ermöglicht wird. - 2. Kipp- und Feststellvorrichtung madh Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Arm (E) des FeststeE-hebels (F) am freien Ende einen oberhalb der Bewegungsbahn (2) des ersten Steuernockens (b1) gelegenen Fanghaken (e2) aufweist, in dem der zweite Steuernocken (δ2) hubbegrenzend zur Anlage kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938O0023944 DE696944C (de) | 1938-12-16 | 1938-12-16 | Kipp- und Feststellvorrichtung fuer Kippgefaesse, insbesondere fuer Foerderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938O0023944 DE696944C (de) | 1938-12-16 | 1938-12-16 | Kipp- und Feststellvorrichtung fuer Kippgefaesse, insbesondere fuer Foerderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696944C true DE696944C (de) | 1940-10-02 |
Family
ID=7356082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938O0023944 Expired DE696944C (de) | 1938-12-16 | 1938-12-16 | Kipp- und Feststellvorrichtung fuer Kippgefaesse, insbesondere fuer Foerderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696944C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929108C (de) * | 1953-09-19 | 1955-06-20 | H F Christian Bolte | Muldenkipper |
-
1938
- 1938-12-16 DE DE1938O0023944 patent/DE696944C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929108C (de) * | 1953-09-19 | 1955-06-20 | H F Christian Bolte | Muldenkipper |
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