DE553903C - Teigteilmaschine - Google Patents

Teigteilmaschine

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DE553903C
DE553903C DEZ19205D DEZ0019205D DE553903C DE 553903 C DE553903 C DE 553903C DE Z19205 D DEZ19205 D DE Z19205D DE Z0019205 D DEZ0019205 D DE Z0019205D DE 553903 C DE553903 C DE 553903C
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DE
Germany
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knife
machine frame
dough dividing
piston
measuring chambers
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Expired
Application number
DEZ19205D
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English (en)
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EHRHARDT ZAPP
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EHRHARDT ZAPP
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/02Dough-dividing machines with division boxes and ejection plungers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Teigteilmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Teigteilmaschinen mit unterhalb einer Teigzuführungsvorrichtung angeordnetenMeßkammern, bei denen derTeig mittels Kolben in die außen durch ein verschiebbares Messer abschließbaren Meßkammern gedrückt und nach Freigabe der Auspreßöffnung herausgepreßt wird. Es sind bereits derartige Maschinen bekannt, bei denen die Änderung der Teilgröße durch Verstellen des Kolbenhubes erfolgt. Ferner ist es bei Teigteilmaschinen bekannt, zum Zwecke der Änderung der Teilgröße die die Meßkammer von dem Fülltrichter trennende Decke oder Zunge in der Hubrichtung des Kolbens zu verschieben, wodurch ein früherer oder späterer Abschluß des Kammerinhaltes von der in dem Fülltrichter befindlichen Teigmasse und damit eine Änderung derTeilgröße erreicht wird. Gemäß der Erfindung soll bei Teigteilmaschinen mit Ausstoßkolben, Meßkammer und Abschlußmesser vor der Auspreßöffnung ein gleichmäßiges Abteilen dadurch begünstigt und bei allen Einstellungen der Teilgröße unnötige Pressung des Teiges dadurch vermieden werden, daß die Meßkammern je aus zwei aufeinander verstellbaren Teilen bestehen, wobei gleichzeitig mit derVerstellung des Meßkammerinhältes auch der Zeitpunkt der Freigabe der Auspreßöffnungen durch das Abteilmesser derart selbsttätig verstellt wird, däß das Messer bei jeder eingestelltenMeßkammerlänge gleichzeitig mit dem durch die vorgehenden Kolben erfolgenden inneren Abschließen der Kammern die Auspreßöffnungen freigibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Maschinenmitte, Abb. z eine Ansicht von hinten auf das Antriebsgestänge, Abb. 3 eine Aufsicht mit teilweisem waagerechtem Schnitt nach Linie A-B der Abb. z, Abb.4 eine Ansicht von vorn auf das Messer und Abb. 5 eine Teilansicht auf den Nockenantrieb für das Messerbetätigungsgestänge.
  • In dem Teigbehälter i sind in bekannter Weise zwei entgegengesetzt umlaufende Teigzuführungswalzena angeordnet, von denen der Teig mittels zweier Schaber 3 abgestreift und nach unten durch dachförmige Verteileinsätze 5 über Vorkammern 4 den eigentlichen Meßkammern.6, 7 zugedrückt wird. Die Vorkammern 4 sind reichlich bemessen, damit der ungehinderte Zutritt zu den Meßkammern 6, 7 gewährleistet ist. Jede Meßkammer 6, 7 besteht aus zwei aufeinandergeschraubten Muffen gleichen Innendurchmessers, von - denen die eine, 6, in der Achsrichtung im Maschinengestell verschiebbar geführt und die andere außenliegende; 7, imMaschinengestell drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist.-Die Veränderung des Rauminhaltes der Meßkammern erfolgt durch das Ineinander- oder Auseinanderschrauben der beiden Muffen 6, 7 mittels Kettenantriebes $,-g.' Dadurch wird die Meßkammerlänge, und zwar von dem mit Rücksicht auf das Vorhandensein eines Abschlußmessers 2o festliegenden äußeren Ende an nach innen verändert. Bei einer Ausführung mit zwei Meßkammern ist z. B. ein gemeinsames Antriebskettenrad 8 auf der Verbindungslinie der beiden Meßkammermitten (vgl. Abb. 3 und 4) auf einem im Gehäuse des Teigbehälters gelagerten Drehbolzen 9 mit Sechskantkopf befestigt, auf dem außerdem einRitzel 34 zur Übertragung der Verstellbewegung auf eine Auslösevorrichtung für das Anheben des gleichzeitig als Abschluß der Anpreßöffnung dienenden Abstreifmessers 2o sitzt. Die Einstellung der beiden Meßkammern auf die gewünschte Teilgröße erfolgt durch Drehen des Bolzens 9 mittels Steckschlüssels über die gemeinsame, um das Zahnrad 8 und die auf den Muffen 7 der Meßkammern sitzenden Zahnräder gelegte Kette. In einer Flucht mit den Meßkammern sind im Maschinengestell Zylinder mit dem lichten Durchmesser der Meßkammern angeordnet, in denen Kolben io mit gleichem Hub hin und her gehen, die aus den Vorratskammern 4 Teig in die _Meßkammern drücken. Die Kolben io werden mittels Schubstangen durch eine um eine am Lagerauge 13 desMaschinengestells aufgehängte und mittels Kurbeltrieb von einer ebenfalls am Maschinengestell gelagerten Welle 15 angetriebenen Hängekulisse 12 betätigt, durch deren Schlitz 14 der Kurbelzapfen der gekröpften Kurbel hindurchgeht. Außerdem sitzen auf der Welle 15 zwei Nocken 18, die mit zwei an den Seiten des Teigbehälters schwenkbar gelagerten Winkelhebeln 16 für die Messerbetätigung zusammenarbeiten. Die Enden der Winkelhebel 16 sind dabei mit Führungsrollen 17 ausgerüstet, die auf den Nocken 18 abrollen. Die anderen Enden der Hebel 16 sind durch eine Stange miteinander verbunden, an der mittels zwei Laschen i9 das am Maschinengestell geführte Messer 2o aufgehängt ist. Die hinteren Arme der beiden Winkelhebel 16 sind durch eine weitere Stange 2i miteinander verbunden, die einen Anschlag 32 für eine Verriegelungsvorrichtung zur zeitweisen Aufrechterhaltung der tiefsten Messerstellung @ trägt. Mit der Innenfläche der die Kolben io betätigenden Hängekulisse 12 arbeitet das äußere Ende eines unter Wirkung einer Feder 23 dauernd nach außen gedrückten, im Maschinengestell verschiebbar geführten. Bolzens 22 zusammen, dessen Kegel 24 wiederum auf das kugelförmige Vorderende einer um ein Lager 26 schwenkbaren Stange 25 einwirkt. Das Lager 26 ist dabei zum Zwecke der allseitigen Schwenkbarkeit der Stange25 innen ballig mit in der Lagermitte kleinstem Durchmesser ausgedreht und weist eine Längsnut auf, in die ein im zylindrischen Ende der Stange 25 befestigter Zapfen eingreift. Ferner ist das Lager 26 auf einem im Maschinengestell drehbar gelagerten Zapfen befestigt, der durch Zahnrad 35 mit dem Ritzel 34 der Verstellvorrichtung für die Meßkammern in Antriebsverbindung steht. Der Schaft der Stange 25 ist mittels Gewinde durch das Auge eines Hebels 27 hindurchgeschraubt, der fest auf einem Vierkantende eines im Maschinengestell gelagerten Drehzapfens28 sitzt, auf dessen anderemEnde ein Hebelarm 29 befestigt ist.
  • Der Hebelarm 29 liegt gegen den unteren Arm 3o eines ebenfalls im Maschinengestell gelagerten Doppelhebels an, dessen oberer Arm 31 mit dem Anschlag 32 für die Messerverriegelung zur zeitweisen Sperrung des Messers 2o in seiner tiefsten Stellung zusammenarbeitet. Dabei ziehen Federn 36 die Doppelhebel 27, 28, 29 und 30, 31 in die Sperrlage.
  • Die Maschine arbeitet wie folgt: Beim Beginn des Ausstoßhubes der Kolben io sind die Auspreßöffnungen durch das Messer 2o gesperrt. Der Hebelarm 31 steht also unter dem Anschlag 32. Beim weiteren Vorschub der Kolben hat die Hängekulisse i2 den Bolzen 22 so weit zurückgeschoben, daß der Kegel 24 das kugelförmige Ende der Stange 25 beiseite drückt und dadurch letztere zusammen mit dem Doppelhebel 27, 28,:29 zum Ausschlag bringt. Dadurch wird gleichzeitig der mit dem Hebelarm 29 zusammenarbeitende Doppelhebel 30, 31 (vgl. Abb. 2) entgegen dem Sinne desUhrzeigers ausgeschwenkt und somit die Messerverriegelung gelöst, so daß das Messer 2o unter der Einwirkung einer an seinem Antriebsgestänge 16 angreifenden Feder 3;; die Auspreßöffnungen freigibt. Dabei erfolgt die Aufhebung der Messersperrung, wenn die Kolben io in die Meßkammern eintreten, so daß dieTeigstücke ohne weiterePressung ausgestoßen werden. Während des Rückgangs der Kolben io gelangen dann die Nocken 18 unter die mit Rollen: 17 versehenen Enden der Winkelhebel 16, wodurch dasMesser 2owieder in seine die Auspreßöffnungen abschließende Anfangsstellung zurückgebracht wird. In dieser Stellung schnappt der Arm 31 des oberen Doppelhebels wieder unter der Wirkung der oberen Feder 36 unter den Anschlag 32 der Stange 2,1, wodurch das Messer so lange verriegelt bleibt, bis beim nächsten Arbeitsspiel dieKolbenwieder in dieMeßkamrnern6, 7 eintreten und die Verriegelung durch Anschlagen desKegels 24 an den Kopf der Stange 25 von neuem gelöst wird. Um unnötiges Pressen des Teiges zu vermeiden, muß mit der Einstellung der Meßkammer gleichzeitig auch eineVerlegung des Zeitpunktes der Frei-, gabe der Auspreßöffnungen durch das Messer Hand in Hand gehen. Diesem Zweck dient die Zahnradverbindung 34, 35 Zwischen, dem Einstellbolzen 9 und dem mit der Stange -25 auf Drehung verbundenen Lager 26. Auf diese Weise wird durch Drehen des Bolzens 9 neben der Verstellung der Meßkammerteile 6 und 7 zueinander gleichzeitig erreicht, daß die Stange 25 sich innerhalb des feststehenden Lagerauges des Hebels 27' je nach der Drehrichtung des Bolzens 9 axial vor- oder zurückschraubt, was einer Verlegung des Zeitpunktes für die Einwirkung des Kegels 24 auf das kugelförmige Ende der Stange 25 und damit auch für die Auslösung der Rückziehbewegung des Messers gleichkommt. Die Einstellung des Rauminhalts der Meßkammern 6, 7 kann dabei durch eine zweckmäßigerweise kreisringförmig um den Drehbolzen 9 herum angeordnete Skala erleichtert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolben-Teigteilmaschine mit unterhalb einer Teigzuführungsvorrichtung angeordneten Meßkammern und vor den Auspreßöffnungen verschiebbarem Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammern (6, 7) zur Veränderung der Teilkammergröße zweiteilig ausgebildet sind und die Verstellvorrichtung für die beiden Teile mit dem Antrieb des Abteilmessers derart verbunden ist, daß das Messer (2o) bei jeder eingestellten Meßkammerlänge gleichzeitig mit dem durch die vorgehenden Kolben (io) erfolgenden inneren Abschließen der Kammern (6, 7) die Auspreßöffnungen freigibt.
  2. 2. Kolben-Teigteilmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammern (6, 7) je aus zwei aufeinandergeschraubten Muffen gleichen Innendurchmessers bestehen, von denen die eine (6) in der Achsrichtung im Maschinengestell verschiebbar geführt und die andere (7) im Maschinengestell drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist.
  3. 3. Kolben-Teigteilmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2o) an zwei im Maschinengestell gelagerten parallelen Doppelhebeln (16) angelenkt ist, deren andere Enden durch Rollen (17) mit auf der Antriebswelle (15) sitzenden Nocken (18) zusammenarbeiten und die einen Anschlag (21, 32) besitzen, gegen den sich in der tiefsten Stellung des Messers (2o) ein das Anheben des Messers gegen die Wirkung einer Feder (33) verhindernder Riegel (30, 31) stützt.
  4. 4. Kolben-Teigteilmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (io) an der Querstange einer um eine feste Achse des Maschinengestelles schwenkbaren Hängekulisse (12, 14) angelenkt sind, die durch eine Kurbel von der Hauptwelle (15) hin und her geschwenkt wird.
  5. 5. Kolben-Teigteilmaschine nach Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Maschinengestell in der Schwenkebene der Hängekulisse (12, 14) ein Bolzen (2-2) verschiebbar geführt ist, der mittels Feder (23) mit seinem vorderen Ende gegen die Hängekulisse gedrückt wird und auf dem ein Kegel (24) befestigt ist, dessen Kegelfläche mit dem kugelförmigen Vorderende einer in einem drehbaren, mit der Verstellvorrichtung für die Meßkammern verbundenen Lager (26) des Maschinengestells gelagerten allseitig schwenkbaren Stange (25) zusammenarbeitet, deren Schaft mittels Gewinde durch das Auge eines im Maschinengestell in geringen Grenzen schwenkbar gelagerten Doppelhebels (27, 28, 29) hindurchgeschraubt ist, der mit dem als Doppelhebel (30, 31) ausgebildeten, im Maschinengestell gelagerten Sperriegel (31) für die Messerbetätigung zusammenarbeitet.
  6. 6. Kolben-Teigteilmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Lager (26) innen ballig mit in der Lagermitte kleinstem Durchmesser ausgedreht ist und eine Längsnut aufweist, in die ein im zylindrischen Ende der Stange (25) befestigter Zapfen eingreift.
  7. 7. Kolben-Teigteilmaschine nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Maschinengestell ein Drehbolzen (9) gelagert ist, auf dem Kettenräder (8) zum Verdrehen der Muffen (7) der Meßkammern mittels Kettentriebs befestigt sind und auf dem ferner ein Stirnrad (34) sitzt, das mit dem Antriebszahnrad (35) des drehbaren Lagers (26) der Messerverriegelung zusammenarbeitet.
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