DE354723C - Selbstverkaeufer - Google Patents

Selbstverkaeufer

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DE354723C
DE354723C DEB87006D DEB0087006D DE354723C DE 354723 C DE354723 C DE 354723C DE B87006 D DEB87006 D DE B87006D DE B0087006 D DEB0087006 D DE B0087006D DE 354723 C DE354723 C DE 354723C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/68Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Die Erfindung- bezieht sich auf einen Selbstverkäufer für Abschnitte von einem Streifen (Postwertzeichen, Paketadressen, Einlaßkarten u. dgl.) mit einer in an sich bekannter Weise durch die eingeführte Münze betätigten Schwingstange und einer durch das Auffallen der Münze auslösbaren Haltevorrichtung.
Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so
ίο getroffen, daß· die Schwingstange von einem Schwinghebel erst dann festgehalten wird, wenn der Ausschlag der Stange einen vorher bestimmten, für eine vollständige Betätigung der Vorrichtung, erforderlichen Betrag erreicht hat, und daß erst bei dieser Stellung der Schwingstange eine Auslösung durch das Geldstück erfolgen kann. Hierdurch wird erreicht, daß die Schwingstange einen ganz bestimmten Ausschlag gemacht haben muß, ehe sie \Όη dem Schwinghebel festgehalten wird, so' daß in keiner Zwischenstellung des 'Schwinghebels eine Betätigung des Selbstverkäufers eintreten kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in den Abb. 1 und 2 beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. ι die Hauptteile des Selbstverkäufers an der Vorderseite der Haupttragplatte im Aufriß.
Abb. 2 veranschaulicht die Rückseite der Hauptträgplatte im Aufriß.
Die Außenwand des Gehäuses ist in beiden Abbildungen fortgelassen. Die in den Einführungsschlitz ι (s. Abb. i) eingeführte Münze stößt zunächst gegen die untere Kante ia des Schlitzes, sowie gegen ein Stoßstück 2, welches beispielsweise durch Schrauben 2a einstellbar festgelegt ist.
Die in den Schlitz hineingedrückte Münze schiebt das Stoßstück 2 vor sich her und verursacht so ein Zurückschwingen einer Schwingstange 3, die bei 3° aufgehängt ist. Diese Schwingstange 3 beeinflußt die verschiedenen Teile des Selbstverkäufers, die zu ihrer Einstellung einen Kraftaufwand erfordem. Die Schwingstange wird gegen die Wirkung einer Blattfeder 4 ausgeschwungen.
Sowie die Münze so weit in den Einwurfsschlitz bineingedrückt ist, daß sie in ihrem vollen Durchmesser zwischen der unteren Kante ia und dem Stoßstück 2 erfaßt ist, ist der Selbstverkäufer eingestellt. Hierbei tritt das untere Ende der. Schwingstange 3 in Eingriff mit einem- Hebel 5, der mittels eines gewichtsbelasteten Kopfes 5° ausschwingt. Die Stellung der Schwingstange 3 in ihrer Eingriffslage mit dem Hebel S ist in Abb. 1 durch die gestrichelten Linien angedeutet.
In Abb. 2 ist im Aufriß die Rückseite der Haupttragplatte 26 veranschaulicht. Die Schwingstange 3 auf der anderen Seite der Platte 26 ist durch die gestrichelten Linien angedeutet. Wie ersichtlich, greift ein an dem unteren Ende der Stange 3 befestigter Bolzen 6 durch einen bogenförmigen Schlitz 3° der Platte hindurch. Auf dem Bolzen 6 ist eine Sperrklinke 7 gelagert, die um den Bolzen frei drehbar ist und nur unter dem Ein-
fluß der Schwerkraft steht. Wenn daher die ί Sperrklinke über die Zahnstange 8 gleitet, ί tritt sie schrittweise mit deren Zähnen in Eingriff. Sowie jedoch die Klinke 7 den letzten j Zahn verläßt, hängt sie frei in die Ausneh- : mung 8a hinein. Zu diesem Zeitpunkte kommt j das untere Ende der Schwingstange 3 in Eingriff mit dem Hebel 5, so daß die Wirkung j der Zahnstange 8 nicht mehr notwendig ist. ! Da nun die Sperrklinke 7 in die Ausneh- j mung 8° frei hineinhängt und ihr Rücken gegen die Zahnstange hin gerichtet ist, so kann die Schwingstange 3 ohne Hindernis in ihre Normallage zurückkehren, da alsdann die Sperrklinke über die Zähne der Zahnstange 8 hinweggleitet. Sowie die Sperrklinke die Ausnehmung 86 erreicht hat, stellt sie sich infolge der Schwerkraft für eine neue Wirkung wieder ein. Diese Wiedereinstellung kann noch durch ein gewichtsbelastetes Pendel 33 unterstützt werden. Geeignete Stifte 34, 34° verhindern hierbei ein Überschlagen der Sperrklinke.
Die aus der Münzenführung 9 herabfallende Münze löst den Eingriff des Hebels 5 mit der Schwingstange 3 (s. Abb. i), so daß der Selbstverkäufer nunmehr eine Einheit liefert. Zum Abschneiden einer jeden Einheit nach einer geeigneten Linie, wie beispielsweise nach der Perforierungslinie, dient eine geeignete Abschneidevorrichtung, welche aus Abb. ι zu erkennen ist. Ein Klotz 10 gleitet auf zwei Zapfen 11, von denen auch nur einer zur Anwendung kommen kann. 12 bezeichnet das Messer der Abschneidevorrichtung. Diese wird durch Anheben eines Armes 13 eingestellt, der selbst durch einen an der Stange 3 I einstellbaren Knaggen 36 angehoben wind, so- -1 bald die Stange ihre durch die gestrichelten \ Linien in der Abb. 1 dargestellte Lage ein- ί nimmt. Die Haken 14 und 15 treten nun miteinander in Eingriff und halten die Ab- j schneidevorrichtung· in ihrer Lage, bis die ■ Schwingstange 3 in ihre Normalstellung zu- ■. rückkehrt. Hierbei werden durch die Wir- ; kung eines Knaggens i6, welcher auf das ! Schwingglied 17 einwirkt, die Haken 14 und 15 gelöst.
In der Abb. 1 sind mit 18 und 19 aufeinanderfolgende Einheiten des durchlochten Streifens angedeutet. Die Einheit 18 ist durch die Abschneidevorrichtung abgetrennt, das [ Ende des anderen Streifens 19 auf eine Rolle aufgewickelt.
Die Transportvorrichtung zum Auswerfen einer Einheit ist mit 21, 22 bezeichnet und wird durch die Schwingstange 3 selbst unmittelbar nach deren Freigabe betätigt. Der Arm 22 wird durch die Herabbewegung der Abschneidevorrichtung beeinflußt. Das Anheben der Transportvorrichtung 21 erfolgt mittels des Armes 22 durch einen Zapfen 23. Sobald die Transportvorrichtung bei ihrer Zurückbewegung herabfällt und außer Eingriff mit dem, Arm· 22 kommt, wird ihre untere Stellung bei dem Vorwärtshub durch einen Zapfen 24 gesichert, der unter die Kante eines nicht dargestellten 'Verriegelungsklotzes tritt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Selbstverkäufer mit einer durch die eingeführte Münze bewegten Schwingstange und einer durch Auffallen der Münze auslösbaren Haltevorrichtung, dadurch gekennzeichnet daß die ausschwingbare Stange (3) von einem Schwinghebel (5) festgehalten wird, sobald der Ausschlag der Stange (3) einen vorher bestimmten, für eine vollständige Betätigung der Vorrichtung erforderlichen Betrag erreicht hat, und daß bei dieser Stellung der Schwingstange eine Auslösung durch das Geldstück erfolgt.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingstange (3) nach ihrer Freigabe unmittelbar eine Transportvorrichtung (21, 22) zum Auswerfen der Einheit bewegt.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 go und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingstange (3) eine Klinke (7) trägt, die mit einer feststehenden Zahnstange (8) zusammenwirkt, so daß die Schwingstange in ihr durch die Einführung des Geldstückes erteilten Zwischenstellungen unauslösbar festgehalten wird.
  4. 4. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schwingstange (3) ein Stoßstück (2) einstellbar angelbracht ist, gegen das das Geldstück zwecks Bewegung 'der Schwingstange in ihre volle Arbeitsstellung gedruckt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DEB87006D 1918-08-06 1918-08-06 Selbstverkaeufer Expired DE354723C (de)

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