DE235482C - - Google Patents

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DE235482C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vor-. richtung zum selbsttätigen Auslösen von Objektivverschlüssen an photographischen Kameras mittels Druckball unter Verwendung zweier in zeitlicher Folge durchbrennenden Schnüre. Die Bewegungen zum Zusammenpressen des Balles erfolgen unter Einfluß zweier Schraubenfedern von verschiedener Stärke, deren Schalthebel von den leicht verbrennbaren Schnüren gehalten und nach erfolgtem Durchglimmen ausgelöst werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel vergrößert dargestellt.
Das Zusammenwirken der einzelnen Teile geschieht in folgender Weise:
. Ein Stab c ist an den Platten e1 und e2 einer Grundplatte verschiebbar und vermag mittels Platte h einen Druck auf einen Gummiball m zum Auslösen des Objektivverschlusses auszuüben. Stab c wird von dem Ball m weggetrieben durch die Feder ft, die .an einem Ende gegen die Platte e1 und am anderen Ende gegen eine am Stabe c befestigte Scheibe d preßt. Platte h an dem Stab c und die Platte 64 der Grundplatte begrenzen die Bewegung des Stabes. Zwischen der Platte e und der Winkelplatte f befindet sich eine Feder P, welche stärker als Feder ft gehalten ist. An der Winkelplatte f, welche längs der Rückwand es der Vorrichtung verschoben werden kann, sind Hebel g und r, unter Wirkung der Feder 1 und 2 stehend, drehbar gelagert. Hebel g hat eine Nase zum Einklinken in Schlitz ν der Rückwand e3. Der andere Hebel r reicht mit einem Ende durch die Öffnung j des Teiles f ■ und wird durch die Feder 2 gegen den Stab c .gedrängt. Hebel r reicht mit dem oberen Schenkel durch Schlitz w bis gegen Schenkel t eines zweiarmigen Auslösehebels b. Auf den Achsen 0 und I der Lagerböckchen η und n1 sind die Hebel α und b drehbar unter dem Bestreben, durch Wirkung der Federn 3 und 4 solche Bewegungen zu machen, daß brennbare Fäden A und L, welche sie mit den Enden e5 und e6 der Grundplatte verbinden, gespannt werden und zerreißen, wenn sie zu brennen anfangen. Mit diesen brennbaren Fäden sind weitere brennbare Fäden 5 und N verbunden, auf welche die auf die Hebel wirkenden Enden ohne Einfluß bleiben. An der Stellet hat der Stab c einen Einschnitt, in welchem nach erfolgter Längsverschiebung der untere Schenkel des Hebels r durch die Kraft der Feder 2 bewegt wird.
Die Wirkung des Apparates gestaltet sich folgendermaßen:
Zwischen der Querplatte ei der Grundplatte und der Platte h befindet sich der pneumatische Ball m des Objektivverschlusses. Die Hebel α und b werden durch brennbare Fäden, wie Pyroxylin, Zündschnur, Salpeterschnur o. dgl., an den Enden e6 und e6 der Grundplatte befestigt und mit weiteren brennbaren Fäden verbunden. Die Glimmdauer des Fadens N- muß jedoch um eine gewisse Zeitspanne größer sein als die des Fadens S. Alsdann wird die Platte f verschoben in Richtung des Pfeiles q, entgegengesetzt der Feder P,
wobei das Ende des Hebels g unter Druck der Feder ι in die Öffnung ν einklinkt und das Ende des Hebels r unter Wirkung der Feder 2 sich in den Einschnitt k des Stabes c legt. In diesem Zustande bleibt der Apparat bis zum Anfang seiner Wirkung. Alsdann werden die Fäden S und N angezündet. Nach dem Verglimmen des Fadens S brennt der Faden A durch, und Feder 3 wirft den Hebei «' in die Lage a1 zurück, wobei dessen Ende in die Öffnung ν einschnappt und den Hebel g herausstößt. Die Feder P treibt die Winkelplatte f und gleichzeitig den mit dieser durch den Hebel r gekuppelten Stab c nach unten. Die Platte h drückt auf den Ball m, der nun den Objektiv Verschluß auslöst. Nach bestimmter Zeit glimmt Faden N und durch Berührung mit demselben auch Faden L durch, dann wird der Hebel b unter Druck der Feder 4 abgehoben und drückt mit seinem Ende t, die Lage b1 einnehmend, auf das Ende des Hebels r, welcher infolgedessen sich dreht und aus der Nut k tritt. Die Verbindung zwischen dem Stab c und der Platte f ist aufgehoben, die Feder -p kann nunmehr den Stab nach oben drängen und so den Ball m vom Druck befreien.
Wenn nach dem Spannen die Fäden L und N bei Hebel b nicht vorhanden sind, so wird nach dem Verbrennen des Fadens A, dem Lösen des Hebels α und dem Niedergleiten der Platte f der im Schlitz w befindliche Hebel r auf den an die Platte es herangeschwungenen Schenkel t auftreffen und sofort die Platte f auslösen und damit den Verschluß sofort schließen (Momentaufnahme).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen und Schließen von Objektivverschlüssen unter Verwendung zweier durch Zündschnüre zum Verbrennen gebrachter Fäden, gekennzeichnet durch einen unter Druck zweier Federn von verschiedener Stärke stehenden, verschiebbaren Stab mit Druckplatte für den Ball und Einschnitt im Schafte, derart, daß an der Grundplatte gelagerte, durch Federn gesicherte Hebel nach erfolgtem Durchbrennen des oberen Fadens die durch einen verschiebbaren Winkel angespannte stärkere Feder zur Auslösung des Objektiv Verschlusses freigibt, worauf nach erfolgtem Durchbrennen des unteren Fadens und Auslösung des im Einschnitt des Stabes ruhenden Winkels die schwächere Feder ausgelöst wird, damit der Stab wieder zurückgeht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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