DE225450C - - Google Patents

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DE225450C
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calendar
clockwork
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/24386Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator sheet-shaped

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83a. GRUPPE
F. KLOSTERMANN & CO. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abreißen von Blockkalenderblättern vermittels eines durch ein Uhrwerk gedrehten, in ein Loch des Kalender blattes greifenden Hebels. Derartige Einrichtungen sind bereits bekannt; auch hat man die Haltestifte für die Blätter wie beim Gegenstand dieser Erfindung bereits schräg gelagert. Bei dem Erfindungsgegenstand be-
xo steht nun das neue Merkmal, welches die Vorrichtung vorteilhaft gegenüber den bekannten Einrichtungen kennzeichnet und das die eigentliche Erfindung ausmacht, darin, daß der drehbare Hebel, welcher für gewöhnlieh durch einen Anschlag festgehalten wird, vermittels einer vom Uhrwerk beeinflußten Daumenscheibe freigegeben und vermöge der Kraft einer gleichfalls vom Uhrwerk gespannten Feder herumschlägt, wobei die Löcher der Kalenderblockblätter abwechselnd um ein gewisses Stück gegeneinander versetzt sind, was jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist, und der doppelarmig ausgebildete Hebel mit zwei dementsprechend weit vom Drehpunkt angeordneten Dornen versehen ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht.
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Einzelheit in der Vorder- bzw. Seitenansicht.
Der Kalenderblock, welcher oben mit einem mandelförmigen Loch versehen ist, wird auf die an dem Blockhalter befestigte Nadel 2 geschoben. Das Loch wird, wenn nötig, nach oben aufgeschlitzt hergestellt. Damit der Vorschub des Blockes sicher dem fortschreitenden Abreißen gemäß erfolgt, kann z. B. hinter dem Block eine aus Metall hergestellte Belastungsplatte angebracht werden. Durch diese Einrichtung sowie durch Schrägstellung der Nadel 2 gleitet der Block vermöge seines Eigengewichtes auf letzterer allmählich herunter und liegt stets vorn an den Blatthaltern 4, 4 und 5 an.
Die eigentliche Abreißvorrichtung besteht aus einem auf der Welle 13 lose sitzenden, doppelarmigen Hebel 6, welcher zwei Abreißdorne 7 und 8 trägt. Mit diesem Hebel 6 ist durch eine Büchse 19 eine Klaue 15 fest verbunden, in welche das Ende einer um die Welle 13 gewundenen Schraubenfeder 14 eingreift. Das andere Ende der letzteren ist an einer fest auf der Welle 13 sitzenden Spannklaue 16 befestigt. Ebenso sitzen fest auf der genannten Welle eine mit dem Zeigerwerk der Uhr vermittels einer Kette ohne Ende, eines Zahnrades o. dgl. in Verbindung stehende Triebscheibe 20 und eine mit zwei Daumen 18 versehene Scheibe 9, welche einen halbkreisförmigen Ausschnitt 10 für das durchgreifende Ende der Schraubenfeder 14 besitzt.
11 ist ein in senkrechter Richtung verschiebbarer Riegel, der einen Anschlagzapfen 12 hat und durch die Daumenscheibe 9 nach oben bewegt werden kann, so daß er den mit einem Ende an dem Zapfen 12 anliegenden Hebel 6 freigibt. Letzterer schlägt dann vermöge der Spannkraft der Feder 14 herum, bis das abgebogene Ende der Feder 14 an
das Ende des Schlitzes io gelangt ist. Der Riegel fällt wieder durch sein Eigengewicht in die Sperrstellung zurück. Wie aus Fig. i ersichtlich ist, sind die Blätter des Kalenderblockes je mit einem Loch 3 versehen, und zwar sind die Löcher abwechselnd, wie punktiert angedeutet, gegeneinander versetzt, damit der Abreißhebel nicht mit seinen Dornen gleichzeitig mehrere Blätter fassen kann.
Dementsprechend sind auch die Dorne 7 und 8. in verschiedener Entfernung vom Drehpunkt angeordnet.
Der Antrieb der Vorrichtung ist so zu bemessen, daß sich die Daumenscheibe 9 in 48 Stunden einmal herumdreht.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Zunächst sei vorausgeschickt, daß die beiliegende Zeichnung die Abreißvorrichtung in entspanntem Zustande zeigt. Bei der Benutzung liegt der etwas gespannte Hebel 6 mit einem Ende an dem Zapfen 12 des Riegels 11 an. Die auf der Welle 13 sitzende Daumenscheibe 9 hebt den Riegel 11 allmählieh an, bis derselbe in eine solche Stellung gelangt, in welcher der Zapfen 12 den Hebel 6 freigibt, welcher nun unter dem Einfluß der gespannten Feder 14 herumschlägt und dabei mittels eines der Dorne 7, 8 das vorderste Blatt des Kalenderblockes abreißt, indem der betreffende Dorn in das Loch 3 des Blattes eingreift. Das abgerissene Blatt gelangt dann in einen Sammelkasten, welcher beispielsweise im Gehäuse der Uhr untergebracht sein kann. Nach einer ungefähr halben Drehung fängt sich der Hebel 6 wieder an dem Zapfen 12 des inzwischen durch sein Eigengewicht wieder in die Anfangsstellung gelangten Riegels 11, und das Spiel beginnt von neuem.
Man stellt die Vorrichtung zweckmäßig so ein, daß das Abreißen stets um Mitternacht erfolgt.
Die eingangs erwähnte Schlitzung des Loches oben wird zweckmäßig bei kleinen Kalendern vorgenommen, wodurch das Abreißen erleichtert wird und das Uhrwerk leichter gehalten werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Abreißen von Blockkalenderblättern vermittels eines durch ein Uhrwerk gedrehten, in ein Loch des Kalenderblattes greifenden Hebels, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmig ausgebildete, mit zwei verschieden weit vom Drehpunkt angeordneten Dornen (7, 8) versehene drehbare Hebel (6), welcher für gewöhnlich durch einen Anschlag (12) festgehalten wird, vermittels einer vom Uhrwerk beeinflußten Daumenscheibe (9) freigegeben und vermöge der Kraft einer gleichfalls vom Uhrwerk gespannten Feder (14) herumschlägt, so daß er abwechselnd in die um ein gewisses Stück gegeneinander versetzten Löcher der Kalenderblockblätter (3) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE225450C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5289630A (en) * 1991-07-22 1994-03-01 Macdermid, Incorporated Process for fabricating multilayer printed circuits
DE102010034402A1 (de) * 2010-05-18 2011-11-24 Uwe Strahl Kalender mit einer Vielzahl von Kalenderblättern, die automatisch einzeln abwerfbar sind

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5289630A (en) * 1991-07-22 1994-03-01 Macdermid, Incorporated Process for fabricating multilayer printed circuits
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