DE51571C - Selbsteinkassirende Schaustellungsvorrichtung - Google Patents

Selbsteinkassirende Schaustellungsvorrichtung

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DE51571C
DE51571C DENDAT51571D DE51571DA DE51571C DE 51571 C DE51571 C DE 51571C DE NDAT51571 D DENDAT51571 D DE NDAT51571D DE 51571D A DE51571D A DE 51571DA DE 51571 C DE51571 C DE 51571C
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DENDAT51571D
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C. LAUTZ in Leipzig, Hainstrafse
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Zusatz zum Patent No. 47844 vom 27. October 1888.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1889 ab. Längste Dauer: 26. October 1903.
Die im Haupt - Patent bezeichnete Einrichtung mufste, soll sie praktisch brauchbar werden, wesentliche Ergänzungen erfahren, welche auf der Zeichnung, Blatt I bis III, Fig. 1 bis 14, dargestellt sind.
Um während des Betriebes der Vorrichtung nur geringen Reibungswiderstand überwinden zu müssen, sind die im Haupt-Patent bezeichneten Scheiben N und / durch Daumen N1 J1 ersetzt, durch welche nur dann Reibung erzeugt wird, wenn der Apparat zur Thätigkeit gebracht wird, nicht aber wie früher während der Gesammtdrehperiode des Bilderträgers.
Der Vorgang bei Inthätigkeitsetzung der Vorrichtung ist folgender: Nach Einlegen einer richtigen Münze in den Schlitz E wird der Schwingungshebel F bewegt und der im Einschnitt d der Druckstange G sitzende Halter S ausgelöst (s. Fig. 1 und 10). Es kann nunmehr die Stange G in ihrer Längsrichtung verschoben werden, wodurch die Druckscheibe T abwärts geschoben (s. Fig. 1 und 10) und mittelst Stange P bezw. Schnur h die Klappe D vom Schauloch entfernt wird. Gleichzeitig wird aber durch die Bewegung der Stange G und den Niedergang der Schnur m bezw. der Feder M1 ein mit letzterer verbundener Schieber η vor den Einlegeschlitz E gebracht und dadurch das vorzeitige Einlegen von Münzen unmöglich gemacht (s. Fig. 1, 3, 10 und 11). Es wird ferner durch Niedergang der Feder M1 bezw. der Schnur 0 gleichzeitig Münzklappe R derartig gestellt, dafs die eingelegte richtige Münze auf den Münzenhalter s1 zu liegen kommt (s. Fig. 1 und 10), während dieselbe, falls unrichtig, durch den Fanghebel F hierdurch ebenfalls vor das Schauloch gelegt (s. Fig. 5) und bei s so lange liegen bleibt, bis durch Einlegen einer richtigen Münze Hebel F schwingt und auch die Münzklappe R derartig bewegt wird, dafs die vorher zur Schau gelegene Münze bei jR in den Raum S1 abfallen kann (s. Fig. 10 und 11). Gleichzeitig mit dem Niedergang der Klappe bezw. Druckscheibe T wird ferner mittelst Schnur t der am Hebel V befindliche Zahn w aus dem Triebwerk U ausgelöst und der zur elektrischen Beleuchtung erforderliche Contact bei ν hergestellt (s. Fig. 1). Hat nun eine Besichtigung sämmtlicher Schaustücke stattgefunden, so tritt die Scheibe T in Wirksamkeit, indem die Stange G durch Schnur m mittelst Gewichtes oder Wirkung der Feder Af1 von der Scheibe T hinweg wieder nach vorn gebracht wird. Der Vorgang ist hierbei folgender: Die beiden Daumen J1 und N1 gelangen bei einer Umdrehung der Stiftscheibe K nach einander in Wirkung, und zwar derartig, dafs zunächst Haken k an H1 von /, dann durch den Daumen N1 die Stange P gehoben und • deren Haken O hinter dem Halter g weggeschoben wird (s._ Fig. 10, punktirte Stellung). Dadurch wird G und P völlig frei, und es

Claims (1)

  1. findet eine Verschiebung der Stangen derartig statt, dafs durch Feder n1 Klappe D geschlossen, Schieber η durch Feder M1 von dem Einwurfschlitz hinweggebracht, ferner der Zahn w zum Stillsetzen des Triebwerkes im Rad U einfällt, sowie auch der die Beleuchtung bedingende Contact ν gelöst wird. Auch findet eine Bewegung des Münzenhalters R durch die Wirkung der Feder Af1 bezw. Schnur ο statt. Nach erfolgter Vorwärtsbewegung der Stange G wird diese durch Feststeller 5 so lange gehalten, bis durch neuen Einwurf einer Münze die erwähnten Mechanismen wiederum in beschriebene Thätigkeit treten.
    Patenτ-Anspruch:
    An der durch Patent No. 47844 geschützten selbsteinkassirenden Schaustellungsvorrichtung der Ersatz der Scheiben N und J durch Daumen N1 J1 und Halter g I zur Erzielung eines geringeren Reibungswiderstandes während der Drehung des Bilderträgers, sowie die Anordnung der Druckscheibe T zur Auslösung und zum Stillsetzen des Triebwerkes U.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51571D Selbsteinkassirende Schaustellungsvorrichtung Expired - Lifetime DE51571C (de)

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