DE47844C - Selbsteinkassirende Schaustellungsvorrichtung - Google Patents

Selbsteinkassirende Schaustellungsvorrichtung

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DE47844C
DE47844C DENDAT47844D DE47844DA DE47844C DE 47844 C DE47844 C DE 47844C DE NDAT47844 D DENDAT47844 D DE NDAT47844D DE 47844D A DE47844D A DE 47844DA DE 47844 C DE47844 C DE 47844C
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Germany
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Application number
DENDAT47844D
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C. LAUTZ in Leipzig, Hainstrafse
Publication of DE47844C publication Critical patent/DE47844C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/16Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Auf der Zeichnung in Fig. 1 bis 8 ist eine Einrichtung dargestellt, welche den Zweck hat, die Anschauung von Bildern an beliebigen, für den öffentlichen Verkehr freien Orten zu ermöglichen. Der Apparat wirkt dadurch selbstthätig, dafs durch Einwerfen eines Geldstückes ein Schauloch geöffnet und eine Anzahl Bilder oder sonstige Schaustücke der Reihe nach in gewissen Zeitabständen an dem Auge des Beschauers vorübergeführt werden. Auch können bei diesem Apparat mehrere Personen gleichzeitig, an verschiedenen Schaulöchern stehend, die betreffenden Bilder erblicken. Jedes einzelne Schauloch wird durch Einbringen einer Münze in den dazugehörigen Einlegeschlitz geöffnet. Ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, welche den vorbeschriebenen Vorgang ermöglicht, ohne dafs hinter einander folgende, doppelte oder mehrfache Benutzungen eines und desselben Schauloches stattfinden können.
Der Apparat besteht aus einem Gehäuse A, in dessen Mitte sich der drehbare Träger B für Bilder oder sonstige Schaustellungen befindet. Die Drehung des Trägers geschieht fortwährend durch ein Uhrwerk, welches schaltweise Drehung hervorruft, so zwar, dafs zwischen jeder Weiterdrehung ein zeitweiliger Stillstand für das Beschauen eintritt. In der Gehäusewand befinden sich innerhalb die Schaulochklappen D, sowie die Einlegeschlitze E für die Münzstücke. Unterhalb der Münzzuleitung ist der Hebel F angeordnet, welcher um α schwingt und durch Einlegen eines Geldstückes abwärts bewegt wird (s. punktirte Stellung Fig. 3). Hebel F ist mit einem Stift b versehen, welcher in die Einkerbung d der Auslösestange G eingreift und letztere so lange festhält (s. Fig. 3), als eine Belastung des Hebels durch eingelegtes Geldstück nicht stattfindet. Ist jedoch der Hebel abwärts gesunken und die Stange G frei, so wird letztere zurückgeschoben und dadurch gleichzeitig die Klappe D von dem Schauloch entfernt. Bei dieser Bewegung von Stange G wird gleichzeitig die Haltescheibe J zurückgedrückt, so zwar, dafs der Haltehaken H über die Scheibe J greift und letztere, sowie das Stiftenrad K zurückgehalten wird. Dasselbe, tritt nun mit dem Hauptrad L in Eingriff und ist so eingerichtet, dafs es bei einer ganzen Umdrehung von letzterem ebenfalls eine volle Umdrehung gemacht hat. Sobald die volle Umdrehung stattgefunden, gelangt der Haltehaken in einen Einschnitt oder in die schraubenförmige Ausbauchung f der Scheiben J (s. Fig. 3 bis 7). Vermöge der Wirkung der Feder M wird Scheibe / nebst Stange G zurückgeschoben und die Schauklappe D wieder geschlossen, worauf der Hebel F, dessen Stifte b vorher auf G bei e auflagen (s. Fig. 3), wieder in seine Anfangsstellung zur Neuaufnahme eines Geldstückes zurückgeht.
Um nun zu verhindern, dafs durch fortwährendes Zurückhalten der Stange G ein fortwährendes Oeffnen des Schauloches auch bei mehrmaliger Umdrehung des Bilderträgers stattfinden kann, ist folgende Einrichtung getroffen: Auf der Hülse des Stiftenrades K ist eine zweite Scheibe N angebracht, hinter welche sich der Haken O der besonderen Klappen-
stange P legt. Letztere wird durch Verschieben der Auslösestange G mitbewegt, indem die Scheibe JV, welche durch G ebenfalls verschoben wird, den Haken O der Stange P ergreift und mitnimmt. Sobald nun das Stiftenrad L bezw. der Bilderträger B eine Umdrehung gemacht hat, so findet, da Scheibe JV ebenfalls wie J mit Einschnitten oder schraubenförmiger Ausbiegung f versehen ist, ein Freiwerden der Klappenstange P statt und ' die durch Feder oder Gewicht beeinflufste Schaulochklappe D verschliefst sich, gleichviel ob die Stange G in ihrer eingedrückten Stellung erhalten wird oder nicht. Es ist durch diese Einrichtung jede Doppelbenutzung der einzelnen Schaulöcher ausgeschlossen.
Die eben beschriebenen Theile befinden sich an jedem einzelnen Schauloch des Apparates; letzterer kann je nach seiner Gröfse mit einer beliebigen Zahl Schaulöcher versehen sein.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    An selbsteinkassirenden Schaustellungsvorrichtungen, bei welchen die Oeffnung der Schaulochklappen durch das Gewicht einer eingeworfenen Münze und ein Hebelwerk bewirkt wird, Einrichtungen, welche bei jeder Schauöffnung nur eine einmalige Besichtigung der sämmrlichen an einem drehbaren Träger B angebrachten Schaustücke gestatten, darin bestehend, dafs die durch Gewicht Q oder Feder beeinflufsten Schaulochklappen D mit einer Stange P verbunden sind, deren Haken O hinter eine durch Auslösestange G verschiebbare Scheibe JV greift und nach einer Umdrehung derselben, welche einer Umdrehung des Bilderträgers B entspricht, durch den Einschnitt oder die Ausbiegung f der Scheibe JV hindurchgeleitet wird, so dafs die Klappe D durch Wirkung der Feder oder des Gewichtes Q in ihre Schlufsstellung gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47844D Selbsteinkassirende Schaustellungsvorrichtung Expired - Lifetime DE47844C (de)

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