DE112306C - - Google Patents
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- DE112306C DE112306C DENDAT112306D DE112306DA DE112306C DE 112306 C DE112306 C DE 112306C DE NDAT112306 D DENDAT112306 D DE NDAT112306D DE 112306D A DE112306D A DE 112306DA DE 112306 C DE112306 C DE 112306C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/02—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Selbstverkäufer für Gegenstände aller Art,
bei welchem die Verausgabung der Gegenstände dadurch erfolgt, dafs das eingeworfene
Geldstück beim Einschieben oder Einwerfen zuerst durch seine Form und Gröfse eine Auslösung
des zu verausgabenden Gegenstandes aus dem Waarenstapel bewirkt, sodann durch seine Fallwirkung bezw. sein Gewicht den
vorher ausgelösten Verkaufsgegenstand verausgabt. Die Verausgabung erfolgt also durch
eine einzige Bewegung (Einschieben des Geldstückes) des Käufers, wobei das eingeschobene
Geldstück zwei auf einander folgende getrennte Arbeiten verrichtet.
Die bekannten Selbstverkäufer dieser Art (s. die deutsche Patentschrift 96213) sind nun
mit mancherlei Uebelständen behaftet, an welchen die praktische Einführung solcher
Apparate bislang gescheitert ist. Insbesondere erforderte das Hineinstecken des Geldstückes
zu viel Kraftaufwand; es waren ferner zur Bewegung der einzelnen. Theile, verhältnifsmäfsig
lange Hebel nothwendig, welche den ganzen Apparat bezw. das Gehäuse zu grofs machten und dadurch seine Verwendung in
gewissem Grade beschränkten.
Diese Uebelstände werden nun durch den vorliegenden Selbstverkäufer beseitigt, welcher
in seiner Bauart aufserordentlich einfach ist, sicher arbeitet und nur wenig Platz beansprucht.
Dieser letztere Umstand, sowie sein zuverlässiges Arbeiten machen den vorliegenden
Selbstverkäufer auch zur Verwendung auf Strafsenbahnwagen u. s. w. geeignet.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein der vorliegenden Erfindung gemäfs eingerichteter
Selbstverkäufer in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Apparat, die einzelnen Theile befinden sich in
Ruhestellung;
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, welche die erste Arbeitsleistung des eingeschobenen Geldstückes
(Auslösen des Verkaufsgegenstandes, z. B. einer Karte) als fast vollendet verdeutlicht
bezw. erkennen läfst;
Fig. 3 ist ein waagrechter Schnitt durch Fig. i, welcher die inneren Apparattheile in
Aufsicht zeigt;
Fig. 4 ist eine vordere Seitenansicht von Fig. 3, welche die Auslöse- und Ausgabevorrichtung
im Aufrifs darstellt.
Die in dem von den Schienen α gebildeten Waarenschacht aufgestapelten Waaren, z. B.
Karten b, ruhen auf einer Abschlufsplatte c, deren Auslafsöffnung c1 in bekannter Weise
versetzt, d. h. schief zu dem Waarenschacht angeordnet ist (Fig. 3). Auf der Platte c zur
Seite der untersten Karte befindet sich ein Organ, z. B. ein Sternrad d, welches geeignet
ist, der untersten Karte eine solche Drehung zu geben, dafs es über die Auslafsöffnung cl
zu liegen kommt und durch diese hindurch auf eine unterhalb der Platte c drehbar im
Gehäuse e angeordnete Wippe f fällt, sobald das Sternrad d durch den Einschub des Geldstückes
g in Thätigkeit gesetzt wird. Ein in der Führungsleiste a1 des Waarenschachtes vorgesehener
Ausschnitt a2 läfst nur immer die
Drehung bezw. Verschiebung der untersten Karte über die Auslafsöffnung zu, während
das kleine gezahnte Führungsrad h, welches zur anderen Seite der Karte auf der Platte c
angeordnet ist, sich beim Verschieben bezw. Drehen der Karte mitdreht und ein Stauchen
der letzteren verhindert.
Die Bewegung des Sternrades d erfolgt nun in der Weise, dafs die eingeschobene Münze g
zunächst gegen den Knaggen i1 eines Hebels i
wirkt und letzteren anhebt (s. Fig. 2). Der letztere zieht hierbei mittelst einer Zugstange k
einen Rechen / hoch, dessen Sperrzähne über einen auf der Wippenachse f1 sitzenden Sperrarm
m hinweggleiten, welcher ein Zurückschwingen des Rechens verhindert. Die Drehung des Rechens / wird mittelst einer
Federklinkenkuppelung auf die Welle η und durch das Kegelradgetriebe op auf die Welle
des Sternrades d und somit auf dieses selbst übertragen. Ein auf der Welle η sitzendes
Zahnrad q verhindert zusammen mit einer Sperrfeder r ein Zurückdrehen der Welle η
bezw. des Sternrades d beim Niedergehen des Rechens. Die Anordnung der einzelnen Theile
zu einander ist derart, dafs die Drehung der auszugebenden Karte erst dann beendigt ist
bezw. diese Karte erst dann durch die Auslafsöffnung c1 hindurchfällt, wenn der Mittelpunkt
des eingeschobenen Geldstückes g die Verbindungslinie zwischen der Spitze des
Knaggens i1 und des Unterstützungspunktes des
Geldstückes (Unterkante der Einschuböffnung e1) passirt bezw. passirt hat. Diese Einrichtung
gewährt den Vortheil, dafs das in die Ein schuböffnung eingesetzte Geldstück nach erfolgter
Auslösung einer Karte nicht mehr aus der Oeffnung e1 zurückgezogen werden kann,
da solches von dem auf die andere Seite des Geldstückes tretenden Knaggen i1 dann in
wirksamer Weise verhindert wird.
Das nach erfolgter Auslösung der Karte in der mit einem geeigneten, nicht besonders dargestellten
Geldsortirer versehenen Rinne s herabgleitende Geldstück g fällt dann, bevor es in
den Sammelkasten für die Geldstücke gelangt, auf einen in die Rinne hineinragenden Hebel t,
welcher fest auf der Wippenwelle f1 sitzt. Durch das auffallende Geldstück erhält der
Hebel t und damit die Wippe f eine Schwingbewegung, so dafs diese umkippt und die
daraufliegende Karte durch die Ausgabeöffnung u des Gehäuses e hinauswirft bezw.
hinausgleiten läfst. Gleichzeitig mit der Kippbewegung der Wippe f wird der Sperrarm m
aus dem Rechen / ausgelöst, worauf dieser in seine (untere) Anfangsstellung (Fig. 1) zurückfällt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Selbstverkäufer, bei welchem das eingeschobene Geldstück zwecks Verausgabung des zu verkaufenden Gegenstandes zuerst durch seine Form und Gröfse und dann durch sein Gewicht wirkt, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Einschubbewegung des Geldstückes zunächst ein durch eine Sperrvorrichtung am Zurückdrehen verhinderter Rechen (I) angehoben wird, welcher mit Hülfe eines geeigneten Vorschuborganes (Sternrades d) den untersten Gegenstand des Waarenstapels immer erst dann auslöst und auf eine unterhalb angeordnete Wippe (f) fallen läfst, wenn das Geldstück einen Knaggen (i1) eines mit dem Rechen verbundenen Hubhebels (i) passirt oder passirt hat, worauf das niederfallende Geldstück die Wippe zwecks Verausgabung des daraufliegenden Gegenstandes und Auslösung des Rechens umkippt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112306C true DE112306C (de) |
Family
ID=381974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112306D Active DE112306C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112306C (de) |
-
0
- DE DENDAT112306D patent/DE112306C/de active Active
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