DE142002C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE142002C DE142002C DENDAT142002D DE142002DA DE142002C DE 142002 C DE142002 C DE 142002C DE NDAT142002 D DENDAT142002 D DE NDAT142002D DE 142002D A DE142002D A DE 142002DA DE 142002 C DE142002 C DE 142002C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheel
- engine
- pin
- auxiliary
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 2
- 208000001431 Psychomotor Agitation Diseases 0.000 description 1
- 206010038743 Restlessness Diseases 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B1/00—Driving mechanisms
- G04B1/10—Driving mechanisms with mainspring
- G04B1/22—Compensation of changes in the motive power of the mainspring
- G04B1/225—Compensation of changes in the motive power of the mainspring with the aid of an interposed power-accumulator (secondary spring) which is always tensioned
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Triebwerken für Uhren mit zwei unabhängigen Triebwerken, von denen
das eine als Haupttriebwerk dienende das andere (Nebentriebwerk) zeitweilig aufzieht,
wird der Ablauf des Haupttriebwerkes entweder gar nicht oder doch nur in unzulänglicher
Weise vom Nebentriebwerke geregelt, so daß ein Aufziehen des letzteren in sehr kleinen
Zeiträumen und um ein sich stets gleichbleibendes, sehr kleines Maß nicht gesichert
werden konnte.
Bei der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß das in bekannter
Weise von dem Haupttriebwerke mittels eines Stiftenrades und eines Schalthebels zeitweilig
aufgezogene Nebentriebwerk auf ein Schaltrad einwirkt, welches einen Anker für das Stiftenrad in Schwingung versetzt und
hierdurch den Ablauf des Haupttriebwerkes regelt.
Auf beiliegender Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Die Fig. 1 zeigt das Triebwerk in dem Augenblicke, in welchem das
Haupttriebwerk im Begriffe ist, das Nebentriebwerk aufzuziehen, und die Fig. 2 zeigt die
Einrichtung unmittelbar nach dem Aufziehen des Nebentriebwerkes.
Das als Federgehäuse gedachte Haupttriebwerk α steht im Eingriff mit einem Zahnkolben
b, welcher mit dem Zahnrade c fest verbunden ist. Dieses greift in einen mit dem
Stiftenrad e fest verbundenen Kolben d. Das Nebentriebwerk ist beispielsweise durch eine
Schraubenfeder/ gebildet, deren eines Ende bei g befestigt ist, während das andere Ende
an dem Arme h eines bei k drehbar gelagerten Schalthebels hi angreift. An dem
Arme h ist eine Klinke / angelenkt, die in das Schaltrad tri eingreift, welches entsprechend
dem Gange einer Unruhe oder dergl. das Zeigerwerk antreibt. Der Arm i greift mit
seinem Ende in die Bahn der Stifte des Rades e. Ein bei ρ drehbar gelagerter und mit einer
über den Umfang des Schaltrades m schleifenden Klinke 0 versehener Fangarrn η trägt auf
der unteren Seite seines freien Endes zwei Anschläge q r für die Stifte des Rades e und
dient somit dem letzteren als Anker.
Wenn unter dem Antriebe des Haupttrieb-Werkes α einer der Stifte des Rades e auf den
Arm i stößt, wird der Schalthebel h i zu einem sich stets gleich bleibenden Ausschlage im
Sinne des Pfeiles in Fig. 1 veranlaßt, wodurch die Feder f gespannt wird und wobei die
Klinke / in die folgende Zahnlücke des Schaltrades m einfällt. Sobald derjenige der Stifte
des Rades e, welcher mit dem Hebelarme i in Berührung war, von letzterem abgeglitten ist
(s. Fig. 2), fällt ein anderer Stift desselben Rades auf den Anschlag q des Fangarmes n,
wodurch das Haupttriebwerk zum Stillstande gebracht wird. Die Spannung der Feder f
setzt vermittels des Schalthebels h i und der Klinke / das Schaltrad m im Sinne des Pfeiles
in Umdrehung bezw. es wird durch diese Feder das Zeigerwerk in Gang gesetzt. Bei
der Drehung des Schaltrades m kommt aber eine Zahnspitze desselben unter die Klinke ο
und hebt sie allmählich, so daß der Fangarm η im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 ausschwingt
und der Anschlag q dem bisher von
Claims (1)
- ihm zurückgehaltenen Stifte des Rades e ausweicht; infolgedessen fällt dieser Stift auf den Anschlag r, und zwar in dem Augenblicke, in welchem eine Zahrispitze des Schaltrades m an der Klinke ο vorbeigleitet. Diese letztere fällt alsdann in die folgende Zahnlücke hinein, und der Fangarm η schwingt wieder in entgegengesetztem Sinne zu demjenigen des Pfeiles in Fig. ι , wobei der Anschlag r dem von ihmίο festgehaltenen Stifte des Rades e ausweicht. Das Haupttriebwerk ist wieder ausgelöst und veranlaßt einen folgenden Stift dieses Rades, auf den Hebelarm i einzuwirken, um die Feder f wieder zu spannen.Bei den aufeinanderfolgenden Auslösungen des Haupttriebwerkes wird der Schalthebel stets zu einem gleich großen Ausschlage veranlaßt und dementsprechend wird auch das Nebentriebwerk stets genau um dasselbe Maß aufgezogen. Dieses Maß sowie auch die Zeiträume, in welchen das Aufziehen des Nebentriebwerkes erfolgen soll, können durch eine entsprechend e Zahnteilung des Schallrades m beliebig klein gemacht werden, wodurch ein sehr regelmäßiger Gang des Uhrwerkes erzielt wird.Das Nebentriebwerk könnte ebensogut aus einer Schneckenfeder, einer Blattfeder, einem Gewichte usw. statt aus einer Schraubenfeder bestehen.Pate ν τ-Α ν spruch:Aufziehvorrichtung für Uhren mit Nebentriebwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise vom Haupttriebwerk (a) mittels eines Stiftenrades (e) und eines Schalthebels (h I) zeitweilig aufgezogene Nebentriebwerk auf ein Schaltrad fm) einwirkt, welches einen Anker (onrq) für das Stiftenrad in Schwingung versetzt und hierdurch den Ablauf des Haupttriebwerkes regelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE142002C true DE142002C (de) |
Family
ID=409588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT142002D Active DE142002C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE142002C (de) |
-
0
- DE DENDAT142002D patent/DE142002C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE142002C (de) | ||
| DE41474C (de) | Zeitmesser mit Läutevorrichtung | |
| CH288209A (de) | Uhrwerk mit einer ein arretierbares Aufzuggewicht aufweisenden automatischen Aufzugvorrichtung. | |
| DE554033C (de) | Vorrichtung zur Erzielung genauer periodischer Aufzugbewegungen der Hilfsfeder an Laufwerken und Uhrwerken | |
| DE225450C (de) | ||
| DE31218C (de) | Elektrisches Zeigerwerk mit Pendelanker | |
| DE119193C (de) | ||
| DE209773C (de) | ||
| DE192775C (de) | Federantrieb, besonders für Uhren | |
| DE644172C (de) | Nebenuhr mit kontinuierlicher Zeitanzeige zwischen den von der Hauptuhr bewirkten Fortschaltungen | |
| DE12649C (de) | Elektrische Uhr | |
| DE100404C (de) | ||
| DE308677C (de) | ||
| DE44264C (de) | Gegensperrung an der Aufzugswalze der Gewichtsuhren zur Verhinderung eines zu hohen Aufziehens | |
| DE592239C (de) | Umschaltvorrichtung fuer Fallbuegel-Schreibgeraete | |
| DE81265C (de) | ||
| DE214296C (de) | ||
| DE132910C (de) | ||
| DE124611C (de) | ||
| DE266164C (de) | ||
| DE66964C (de) | Auf- und Abwerk | |
| DE27173C (de) | Sicherheit an Triebfedern für Uhrwerke | |
| DE350888C (de) | Uhrwerk mit springender Zeigerbewegung, besonders fuer Arbeitszeit-Kontrolluhren | |
| DE124290C (de) | ||
| DE12417C (de) | Weckerwerk |