DE27173C - Sicherheit an Triebfedern für Uhrwerke - Google Patents
Sicherheit an Triebfedern für UhrwerkeInfo
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- DE27173C DE27173C DENDAT27173D DE27173DA DE27173C DE 27173 C DE27173 C DE 27173C DE NDAT27173 D DENDAT27173 D DE NDAT27173D DE 27173D A DE27173D A DE 27173DA DE 27173 C DE27173 C DE 27173C
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B1/00—Driving mechanisms
- G04B1/10—Driving mechanisms with mainspring
- G04B1/18—Constructions for connecting the ends of the mainsprings with the barrel or the arbor
- G04B1/20—Protecting arrangements against rupture or overwinding of the mainspring located in the barrel or attached to the barrel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an solchen Uhrenschlagwerken, welche
durch eine vom Ziffer- oder Gehwerke aus zu spannende Feder oder aufzuwindendes Gewicht
getrieben werden, um zu vermeiden, dafs die Feder des Gangrades bei gewaltsamem Umdrehen
der Zeiger zu stark · gespannt bezw. das Gewicht zu hoch aufgewunden wird. Die Einrichtung
beruht im wesentlichen darauf, dafs dem Eingreifen des vom Zeiger aus gewaltsam gedrehten Minutengetriebes in das Gangrad
und somit also dem Aufziehen der Schlagwerkfeder bezw. Aufziehen des Gewichts eine gewisse
Grenze gesetzt wird; sobald diese erreicht ist, wird das eine Ende der Feder bezw. das
Gewicht etc. bei jeder Weiterdrehung des genannten Triebes um einen Zahn auf kurze Zeit
frei, und während derselben kann sich die Feder bezw. die Gewichtsschnur immer wieder um so
viel abwickeln, als sie zu viel aufgewunden war. Es wird dies, wie auf beiliegender Zeichnung
dargestellt,' dadurch erreicht, dafs man zwei, oder mehr Zähne (in Fig. 3 schraffirt) des auf
seiner Achse lose mit dem einen Federende bezw. der Schnurrolle des Gewichts verbundenen
Gangrades r entweder an einer Seite theilweise wegfeilt, Fig. 1, oder aus der Ebene des Rades
seitlich ausbiegt, Fig. 2, so dafs diese Zähne von dem das Gangrad r drehenden Getriebe /,
das natürlich . entsprechend dünner zu halten ist, nicht gefafst werden, sondern über oder
unter demselben vorbeipassiren können. In dem Augenblick, wo das Getriebe / an diese
Stelle des Gangrades r kommt, hört demnach das weitere Eingreifen in das Gangrad r auf,
Fig. 3. Es gleitet vielmehr der Zahn a des Gangrades beim Weiterdrehen des Triebes /
immer nur von einem Zahn desselben auf den nächsten ab, bis schliefslich die Lücke des
Triebes / das Gangrad r während des nun eintretenden Schiagens auslöst. Greift dann der
erste Zahn des Getriebes / wieder in das Gangrad ein, so kann dasselbe bei noch weiterem
Drehen des Triebes / bezw. Zeigers immer wieder nur bis zu der Stelle mit den ausgebogenen
Zähnen aufgedreht werden, so dafs also die Spannung der Feder bezw. das Aufziehen
des Gewichts nie ein bestimmtes Mafs überschreiten kann. Falls man die Zähne nur
seitlich ausbiegt, ist es für den exacten Betrieb des Hammers sehr wichtig, dafs ihre Höhe
mit derjenigen der anderen Zähne des Gangrades genau übereinstimmt. Das auf der Achse
des Hammers sitzende und dessen Hin- und Herschwingen vermittelnde Getriebe d, Fig. 1,
ist für diesen Fall entsprechend stark zu halten.
Ist das Getriebe / mit dem Gangrad r gemeinsam
auf einer Welle (beide natürlich lose) angeordnet, so kann einem Ueberspannen der
die Welle mit r und / verbindenden Feder bei gewaltsamer Drehung der Zeiger einfach dadurch
vorgebeugt werden, dafs das äufsere Ende der Feder mit dem Federgehäuse nicht fest verbunden, sondern nur durch Friction in
seiner Lage gehalten wird, so dafs die Feder bei Ueberschreitung einer gewissen Spannung
nur noch geschleppt wird.
Claims (1)
- Patenτ-Ansprüche:
Bei Uhrenschlagwerken, welche von dem Zifferwerk aus getrieben werden, die Anordnung einiger abgeflachter oder seitlich ausgebogener Zähne des Gangrades, zu dem Zwecke, bei gewaltsamem Umdrehen der Zeiger das Ueberspannen der Gangradfeder bezw. ein zu hohes Aufwinden des das Gangrad treibenden Gewichts zu verhüten. Die Befestigung des einen Endes der Gangradfeder durch Friction, so dafs dieselbe bei Ueberschreitung einer gewissen Spannung nur noch geschleppt, aber nicht mehr gespannt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27173C true DE27173C (de) |
Family
ID=303501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27173D Active DE27173C (de) | Sicherheit an Triebfedern für Uhrwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27173C (de) |
-
0
- DE DENDAT27173D patent/DE27173C/de active Active
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