DE370046C - Fliegenklatsche - Google Patents

Fliegenklatsche

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Publication number
DE370046C
DE370046C DEH88691D DEH0088691D DE370046C DE 370046 C DE370046 C DE 370046C DE H88691 D DEH88691 D DE H88691D DE H0088691 D DEH0088691 D DE H0088691D DE 370046 C DE370046 C DE 370046C
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DE
Germany
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fly swatter
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swatter
rifle
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Expired
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DEH88691D
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MARCUS HEIDBREDER
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MARCUS HEIDBREDER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M3/00Manual implements, other than sprayers or powder distributors, for catching or killing insects, e.g. butterfly nets
    • A01M3/02Fly-swatters
    • A01M3/027Fly-swatters using resilient means or projectiles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVS 370046 IiLASSE 45k GRUPPE 1
(HS8691 Ill\45k)
Marcus Heidbreder in Rabenscheid, Dillkreis.
Fliegenklatsche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1922 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fliegenklatsche mit einem gewehrähnlichen Halter, an dem vorn ein an seinem freien Ende die eigentliche Klatsche tragendes, elastisches Zugmittel befestigt ist, das im gespannten Zustand durch einen hinten am Halter angeordneten Hahn gehalten wird. Das Neue liegt in der Hauptsache darin, daß der gewehrähnliche Halter aus zwei in der Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen besteht. Dadurch kann die Spannung des Zugmittels und mithin die Schußweite oder
aber die Schlagkraft der Klatsche nach Belieben verändert werden. Weiter besteht der Vorteil, daß der Halter hei Nichtgebrauch auf eine geringere Länge zusammengeschoben werden kann, so daß er dann wenig Platz beansprucht.
Die Erfindung liegt ferner darin, daß am Halter eine Glocke o. dgl. angeordnet ist, deren Klöppel durch die nach vorn geschleuderte Klatsche oder das Zugmittel bewegt wird. Dadurch ertönt beim Abschuß ein Glockensignal o. dgl., das einen Ersatz für den 1 ei anderen Spielzeuggewehren auftretenden Knall bildet.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht und
Abb. 3 eine Unteransicht.
a, b, c ist ein gewehrähnlicher Halter, der aus zwei die Stelle von Lauf und Schaft einnehmenden Stangen a, b und einem am unteren Ende der Stange α befestigten Gewehrkolben c besteht. Die Stange b ist mittels aus Blechstreifen gebogener, teils an der einen, teils an der anderen Stange befestigter Schellen d an der Stange α längsverschiebbar geführt und trägt an ihrer Unterseite einen Nocken f, der als Handhabe zum Verschieben und zum Festhalten der Stange b in der vorgeschobenen Stellung dient.
Am vorderen Ende der Stange b ist in bekannter Weise ein elastisches Zugmittel, beispielsweise ein doppelter Gummistreifen g, befestigt, der an seinem freien Ende die beispielsweise aus einem Lederläppchen und einer Mehrzahl von Lederstreifen bestehende eigentliche Fliegenklatsche h trägt. Hinten am Halter ist, wie üblich, ein Hahn i angeordnet, welcher dazu dient, das Zugmittel im gespannten Zustand zu halten. Der Hahn besteht aus einem S-förmig gebogenen Draht, der in einem Schlitz k des Schaftfortsatzes c1 des Kolbens geführt ist, mit seinem einen Ende i nach unten aus dem Schlitz k heraustritt und mit seinem anderen Ende r durch ein Loch m der Stange α nach oben herausgeführt ist. Eine Blattfeder η hält den Hahn gewöhnlich in der in Abb. 2 gezeichneten Stellung, in welcher das Zugmittel g mit seiner Endschleife auf das obere Drahtende gehängt werden kann. Der Hahn wird durch Fingerdruck auf das untere Drahtende ausgelöst, wobei er sich, da er durch dieFührung im Loch m der Stange α gegen Verschiebung gesichert ist, an der Stange α abwälzt, so daß er keines besonderen Drehzapfens bedarf. Bei der Auslösung des Hahnes wird das obere Ende des S-förmigen Drahtes in das Loch der Stange a hineingezogen und dadurch das Zugmittel g freigegeben. Dieses schleudert infolgedessen die Fliegenklatsche h nach vorn gegen das Ziel. Durch Ausschieben der Stange Z) vor Auslösen des Hahnes i kann dabei die Spannung des Zugmittels g und damit die Schlagkraft der Klatsche h beliebig geregelt werden. Da das Zugmittel sich beim Verschleudern nur teilweise entspannt, so wird die Klatsche nach Erreichung ihrer äußersten Stellung in Riehtung des gestreckten Zugmittels zurückgezogen. Hält man die Stangen a, b spitzwinklig zur Ebene des Zieles, z. B. spitzwinklig zur Tischplatte, so erzielt man dadurch einen ziehenden Schlag, so daß die Wirkung der Klatsche sich über eine wesentlich größere Fläche erstreckt, als die Grundfläche der Klatsche beträgt.
Als Ersatz für den bei anderen Spielzeuggewehren auftretenden Knall kann beim Auslösen des Hahnes ein Glockensignal o. dgl. ertönen. Im Beispiel ist an der Unterseite des Schaftfortsatzes des Kolbens c eine Glocke a befestigt, auf die ein im Schlitz k des Kolbenfortsatzes c1 gelagerter, zweiarmiger Klöppel ρ 3s einwirkt, dessen einer Arm p1 durch einen Schlitz q der Stange α nach oben heraustritt. Dieser im Sinne der Entfernung des Klöppels von der Glocke durch eine kleine Blattfeder r belastete Arm liegt somit zwischen den beiden Schenkeln des doppelten Gummistreifens g, was zur Folge hat, daß die Klatsche h bzw. die Endschleife des Zugmittels g beim Vorschnellen den Klöppel bewegt, wodurch dessen unterer Arm p gegen die Glocke 0 schlägt.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Fliegenklatsche mit einem gewehrähnlichen Halter, an dem vorn ein an seinem freien· Ende die eigentliche Klatsche tragendes,, elastisches Zugmittel befestigt ist, das im gespannten Zustand durch einen hinten am Halter angeordneten Hahn gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der gewehrähnliche Halter aus zwei in der Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen besteht, um die Spannung des Zugmittels verändern zu können.
2. Fliegenklatsche nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Glocke o. dgl., deren Klöppel durch die nach vorn geschleuderte Klatsche oder das Zugmittel bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH88691D 1922-02-14 1922-02-14 Fliegenklatsche Expired DE370046C (de)

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DEH88691D DE370046C (de) 1922-02-14 1922-02-14 Fliegenklatsche

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DE370046C true DE370046C (de) 1923-02-26

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ID=7165370

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DE (1) DE370046C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE865230C (de) * 1949-09-30 1953-04-02 Carl Koch Fliegenklatsche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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