DE504745C - Selbsttaetige Plattentellerbremse fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Selbsttaetige Plattentellerbremse fuer SprechmaschinenInfo
- Publication number
- DE504745C DE504745C DESCH88545D DESC088545D DE504745C DE 504745 C DE504745 C DE 504745C DE SCH88545 D DESCH88545 D DE SCH88545D DE SC088545 D DESC088545 D DE SC088545D DE 504745 C DE504745 C DE 504745C
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- Germany
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- brake
- sleeve
- release lever
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- bushing
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
- G11B17/02—Details
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH /Λ
AUSGEGEBEN AM
15. AUGUST 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 g GRUPPE
Josef Schwarzkopf in Berlin
Selbsttätige Plattentellerbremse für Sprechmaschinen
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Plattentellerbremse für Sprechmaschinen mit
einem sich beim Bremsen an den Umfang des Plattentellers anlegenden Bremsklotz und
einem durch den Tonarm der Sprechmaschine betätigten, durch Reibungskupplung mit einer
Sperrklinke verbundenen Auslösehebel für die Bremse. Bei bekannten Vorrichtungen dieser
Art wird die Reibungskupplung zwischen dem Auslösehebel und der Sperrklinke durch eine
geschlitzte Büchse hergestellt, die an dem waagerechten Arm des Auslösehebels (befestigt
ist und über ainen auf der Sperrklinke sitzenden Stift oder Bolzen greift. Diese geschlitzten
Enden der Büchse können sich leicht aufbiegen, wodurch die Reibungsverbindung beeinträchtigt
wird.
Gemäß der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß das abgebogene Ende des Aus-
lösehebels in eine die Sperrklinke tragende drehbare Büchse eingreift und durch eine
Feder gegen die Büchsenwand gepreßt wird. Dadurch wird in einfachster Weise eine sicher
wirkende Reibungskupplung geschaffen, die auch dann vollkommen wirksam bleibt, wenn
sich der Auslösehebel verbiegt.
Vorzugsweise ist dabei die Anordnung so getroffen, daß die Feder in einen durch Abflachung
der Büchse in ihrem unteren Teil zwischen der Büchse und einer übergeschobenen Hülse entstehenden Hohlraum derart
eingelegt ist, daß sie durch den abgebogenen Teil des Auslösehebels bei dessen Einschieben
in die Büchse gespannt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigt Abb. 1 eine Tellerbremse gemäß der Erfindung in vergrößertem Maßstabe teilweise
im Schnitt, und Abb. 2 einen Schnitt durch die die Reibungskupplung bildende Büchse nach der Linie A-B der Abb. 1 in noch
größerem Maß stäbe.
Bei der gezeigten Ausführungsform geht durch ein auf dem Brett der Sprechmaschine
zu befestigendes Gehäuse a in bekannter Weise ein Bremsbolzen b quer hindurch, an
dessen Vorderende ein Bremsklotz c aus Kork ο. dgl. sitzt. Auf das verjüngte hintere Ende
des Bremsbolzens b ist im Innern des Gehäuses α eine Feder / aufgeschoben, die sich
gegen eine den Bremsbolzen b umgebende geschlitzte Hülse d stützt. Die Verschiebung
des Bremsibolzens b von Hand erfolgt mittels eines durch einen seitlichen Schlitz des Gehäuses
α hindurchgehenden Stifts, der in ein Loch e des Bolzens b eingesetzt werden kann.
In eine Nut g des Bolzens b greift eine rechtwinklig gebogene Sperrklinke h ein, die durch
eine Feder i in der Eingriffsstellung gehalten wird. Das waagerechte Ende der Sperrklinke
h sitzt auf einem Zapfen s, der in der Decke des Gehäuses α drehbar gelagert ist.
Der Zapfen s geht durch die Decke des Gehäuses α hindurch und bildet das untere Ende
einer Büchse k. Diese ist erfindungsgemäß; seitlich ein Stück weit offen oder weggeschnitten,
so daß sie hier im wesentlichen halbringförmigen Querschnitt (Abb. 2) hat
und an dieser Stelle ein Hohlraum m gebildet ist. In diesem Hohlraum m, seitlich von der
hier offenen Hülse k, ist gemäß, der Erfindung eine Blattfeder η eingelegt, die sich auf die
flachen Ränder des seitlich offenen Teils der Hülse k auflegt und durch das seitlich nicht
ausgeschnittene obere Ende / der Büchse k gegen Verschiebung nach oben gesichert
wird. Über die Büchse k ist eine Hülse p geschoben, durch welche die Blattfeder η in
«5 ihrer Lage gehalten wird.
Der Auslösehebel r besteht beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem doppelt rechtwinklig
gebogenen Stück starken Drahtes, dessen nach unten gerichtetes, stiftförmiges
Ende q in die Bohrung der Büchse k hineinpaßt. Beim Einschieben des Hebelendes q in
die Büchse k wird die Feder η nach außen gebogen,
so daß sie in die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung kommt, also gespannt wird.
Um das Hineinschieben des Hebelendes q in die Hülse k neben der Feder η entlang zu erleichtern,
ist das obere Ende 0 der Feder η zweckmäßig ein wenig nach außen abgebogen.
Durch die gespannte Feder η wird das Hebelende q fest gegen die Seitenwand der
Büchse k gepreßt, und es wird auf diese Weise eine sichere Reibungskupplung zwischen
dem Auslösehebel r und der mit der Büchse k fest verbundenen Sperrklinke h hergestellt.
Diese Reibungskupplung bleibt mit unveränderter Wirkung auch bestehen, wenn der Auslösehebel r bei der Handhabung verbogen
wird.
Die Ausbildung der Tellerbremse selbst bildet nicht Gegenstand der Erfindung und
kann beliebig wechseln. Wesentlich ist hier nur die besondere Art der Ausbildung der
Reibungskupplung zwischen Auslösehebel und Sperrklinke.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Selbsttätige Plattentellerbremse für Sprechmaschinen mit einem sich beim Bremsen an den Umfang des Plattentellers anlegenden Bremsklotz und einem durch den Tonarm betätigten Auslösehebel, dessen abgebogenes Ende in eine die Sperrklinke tragende, drehbare Büchse eingreift und mit dieser durch Reibung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung durch eine Feder (n) gebildet ist, die den abgebogenen Teil (q) des Aiislösehebels (r) gegen die Büchsen wand preßt.■ 2. Tellerbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (n) in einen durch Abflachung der Büchse (k) in ihrem unteren Teile zwischen der Büchse und einer übergeschobenen Hülse (P) entstehenden Hohlraum (to) derart eingelegt ist, daß sie (») durch den abgebogenen Teil (q) des Auslösehebels (r) bei dessen Einschieben in die Büchse (k) gespannt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH88545D DE504745C (de) | 1928-12-01 | 1928-12-01 | Selbsttaetige Plattentellerbremse fuer Sprechmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH88545D DE504745C (de) | 1928-12-01 | 1928-12-01 | Selbsttaetige Plattentellerbremse fuer Sprechmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE504745C true DE504745C (de) | 1930-08-15 |
Family
ID=7443929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH88545D Expired DE504745C (de) | 1928-12-01 | 1928-12-01 | Selbsttaetige Plattentellerbremse fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE504745C (de) |
-
1928
- 1928-12-01 DE DESCH88545D patent/DE504745C/de not_active Expired
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