DE642369C - Armlehnenstellvorrichtung an durch Verlagerung des Koerpergewichts verstellbaren Liegestuehlen - Google Patents

Armlehnenstellvorrichtung an durch Verlagerung des Koerpergewichts verstellbaren Liegestuehlen

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DE642369C
DE642369C DEW97603D DEW0097603D DE642369C DE 642369 C DE642369 C DE 642369C DE W97603 D DEW97603 D DE W97603D DE W0097603 D DEW0097603 D DE W0097603D DE 642369 C DE642369 C DE 642369C
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rail
armrest
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front leg
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DEW97603D
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Wilmking & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/28Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
    • A47C4/30Attachment of upholstery or fabric to frames

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

REIC
ENTAMT
Es sind, bereits Armlehnenstellvorrichtungen an durch Verlagerung des Körpergewichtes 'einstellbaren Liegestühlen "bekannt, die aus einer an der Unterfläche jeder Armlehne angeordneten Rastenschiene und einem an der zugeordneten Vorderbeinstrebe angebrachten, in die Rasten dieser Schiene eintretenden Sperrzahn bestehen. -Die Verstellung der Rückenlehne erfolgt in einer Richtung selbsttätig durch Aufrichten des Liegenden. ; Soll die Rückenlehne zurückgelegt werden, so brauchen lediglich die Armlehnen angehoben zu werden, was ebenfalls im Liegen geschehen kann. Die Rückenlehne geht dann ebenfalls wieder selbsttätig beim Zurücklegen des Kör- r pers zurück. Die Feststellung der Rückenlehne in verschiedenen. Stellungen erfolgt durch Loslassen der Armlehnen und in dem Augenblick, in- dem sich eine Rast gegen den Sperrzahn legt. Zu diesem Zweck ist ein an der Vorderbeinstrebe befestigter Beschlagteil mit einem Nietbolzen versehen, der in die Rasten der Schiene eintritt. Eine Ausführungsform besteht beispielsweise darin, daß der Niet einseitig von dem an der Vorderbeintrebe befestigten Beschlagteil absteht und sich gegen die Rasten einer hochkant in die Armlehne eingelassenen Schiene anlegt, wobei unterhalb der Rastenschiene eine sich von · unten gegen den Nietbolzen anlegende Blattfeder angeordnet ist, die ein Heraustreten des an der Vorderbeinstrebe befestigten, in einem Schlitz des Armlehnenbeschlagteiles geführten Beschlagteiles aus·'dem Beschlagteil der Armlehne verhindert.
Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß der an der Vorderbeinstrebe befestigte Beschlagteil gabelförmig ausgebildet ist und seine Schenkel durch den Nietbolzen verbunden, sind, der in die Rasten der zwischen die Schenkel tretenden, hochkant an der Armlehne befestigten Rastenschiene eintritt. Hierbei verhindert ein über die Rastenschiene greifender, an den Enden des Nietbolzens befestigter Bügel ein Heraustreten des an der Vorderbeinstrebe befestigten Beschlagteiles aus der Armlehne.
Es sind ferner Armlehnenstellvorrichtungen bekannt, bei denen an der Unterseite der Armlehnen zahnartige Ausnehmungen angeordnet sind, in die ein an der Vorderbeinstrebe befestigter Stift eingreift. Der Stift ist an seinem Ende U-förmig gebogen und greift mit dem umgebogenen Ende in eine seitliche Führungsnut der Armlehne ein. -
Diese bekannten Stellvorrichtungen sind jedoch vor allen Dingen wegen der Feder oder des besonderen Führungsbügels von verhältnismäßig verwickelter Bauart. Dieses ist nicht allein in der Herstellung, sondern auch im So
Gebrauch nachteilig. Hinzu kommt noch, daß der Nietbolzen oder Stift nach längerem Ge brauch leicht locker wird.
Durch die Erfindung wird nun eine Armlehnenstellvorrichtung an durch Verlagerung des Körpergewichtes einstellbaren Liegestühlen·! angegeben, die ebenfalls aus einer an d Unterfläche jeder Armlehne angeordneten . Rastenschiene und einem an der zugeordneten Vorderbeinstrebe angebrachten, in die Rasten dieser Schiene eintretenden Sperrzahn besteht und bei der ein Verstellen der Rückenlehne in einer Richtung durch Aufrichten des Liegenden und in der anderen Richtung durch Anheben der Armlehnen möglich ist, bei der sich jedoch die Anordnung eines Nietbolzens oder Stiftes, besonderer Führungen, wie Feder oder Bügel, erübrigt. Vor allen Dingen ist der Beschlag lediglich im Preß- und Stanzverfahren herzustellen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Rastenschiene als eine ebene Schiene mit Rastenlöchern ausgebildet ist und der Sperrzahnquerschnitt in seiner Längsrichtung langer ist als das Rastenloch. Hierdurch wird erreicht, daß sich die Rastenschiene in der einen Richtung ohne weiteres über den Sperrzahn schieben läßt, in der anderen Richtung jedoch mit den dem freien Ende der Armlehne zugekehrten Kanten ihrer Rastenlöcher gegen den Sperrzahn anstößt.
Die Schiene ist in bekannter Weise mit einem Schlitz zur Führung des freien Endes des an der Vorderbeinstrebe befestigten Beschlagteiles versehen. Letzterer ist gemäß der Erfindung mit einem herausgedrückten, gewinkelten, an seinem Ende abgeschrägten Lappen versehen, der mit seiner Spitze in die neben dem langen Führungsschlitz entsprechend angeordneten Rastenlöcher der Schiene eintritt, während das äußerste Beschlagteilende abgebogen ist. Das abgebogene Ende legt sich beim Abheben der Armlehnen gegen die Rastenschiene und verhindert somit ein Heraustreten des freien Endes des an der Vorderbeinstrebe befestigten Beschlagteiles aus seinem Führungsschlitz.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den Armlehnenbeschlag an einem Liegestuhl angeschlagen,
Abb. 2 eine vergrößerte Ansicht des Beschlages mit teilweisem Schnitt durch die Rastenlöcher und die Längsnut,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
Der Liegestuhl hat die verstellbare Rückenlehne i, an der gelenkig die Armlehnen 2 befestigt sind. Auf der Unterfläche jeder Armlehne ist eine Schiene 3 befestigt, die mit einem Führungsschlitz 4 und seitlich davon mit Rastenlöchern 5 versehen ist. In dem Führungsschlitz 4 führt sich das freie Ende . eines an der Vorderbeinstrebe 6 befestigten ■jgeschlagteiles 7, der mit einem herausgedrück- 'JpfeüJ. gewinkelten Lappen 8 versehen ist; dessen "rifti'.&r Ebene der unteren Schienenfläche liegeiSfer Querschnitt ist länger als die Rastenlo%fier ausgebildet. Das freie Ende des Lappens 8 ist abgeschrägt, so daß eine schräge Kante 9 und eine Spitze 10 entsteht. Der Lappen 8 tritt infolge dieser Gestalt mit der Spitze 10 in die Rastenlöcher 5 derart ein, daß die dem freien Ende 11 der Armlehne abgekehrte Kante 12 des Rastenloches 5 auf der schrägen Kante 9 des Lappens liegt, während die vordere Rastenlochkante 13 gegen die vordere Kante 14 des Lappens stößt.
Das freie Ende des Beschlagteiles 7 tritt in eine über dem Schlitz 4 der Schiene 3 im Holz der Armlehne befindliche Längsnut 15 ein und ist mit einer Abbiegung 16 versehen. Die Wirkungsweise ist folgende: Soll die Rückenlehne 1 in Richtung des Pfeiles 17 verstellt werden, so richtet sich der Liegende auf. Hierdurch verschiebt sich die Armlehne in Richtung des Pfeiles 17, wobei die Schiene 3 auf der schräg verlaufenden Kante 9 bzw. Spitze 10 des Lappens 8 gleitet. Soll die Armlehne in umgekehrter Richtung des Pfeiles 17 verschoben und dadurch die Rückenlehne ι zurückgestellt werden, so wird die Armlehne zunächst angehoben, so daß die Spitze 10 des Lappens 8 von dem Rastenloch 5 frei ist. Hierbei verhindert die Abbiegung 16 ein Heraustreten des freien Endes des Beschlagteiles 7 aus dem Führungsschlitz 4. Jetzt kann die Armlehne zurückgeschoben werden, und stellt sich nach Loslassen in dem Augenblick wieder fest, in dem die Spitze ι ο in ein Rastenloch 5 eingreift. Oberhalb der Rastenlöcher 5 befinden sich im Holz der Armlehne Ausnehmungen 18, in die die Spitze 10 des Lappens S eintritt (vgl. Abb. 2).

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Armlehnenstellvorrichtung an durch Verlagerung des Körpergewichtes einstellbaren Liegestühlen, bestehend aus einer an der Unterfläche jeder Armlehne angeordneten Rastenschiene und einem an der zugeordneten Vorderbeinstrebe angebrachten, in die Rasten dieser Schiene eintretenden Sperrzahn, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastenschiene (3) als eine ebene Schiene mit Rastenlöchern (5) ausgebildet ist und der Sperrzahnquerschnitt in seiner Längsrichtung langer ist als das Schlitzloch.
2. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, bei
der die Schiene mit einem Schlitz zur Führung des freien Endes des an der Vorderbeinstrebe befestigten Beschlagteiles versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlagteil (7) mit einem'herausgedrückten, gewinkelten, an seinem Ende abgeschrägten Lappen (8) versehen ist, der mit seiner Spitze (10) in die neben dem langen Führungsschlitz (4) entsprechend angeordneten Rastenlöcher (5) der Schiene eintritt, während das äußerste Beschlagteilende (16) abgebogen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW97603D 1935-11-26 1935-11-26 Armlehnenstellvorrichtung an durch Verlagerung des Koerpergewichts verstellbaren Liegestuehlen Expired DE642369C (de)

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