DE508948C - Sohlenklemme fuer Skibindungen - Google Patents

Sohlenklemme fuer Skibindungen

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DE508948C
DE508948C DEP59571D DEP0059571D DE508948C DE 508948 C DE508948 C DE 508948C DE P59571 D DEP59571 D DE P59571D DE P0059571 D DEP0059571 D DE P0059571D DE 508948 C DE508948 C DE 508948C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/16Non-self-releasing bindings without straps, but with guiding cheeks

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Durch die Sohlenklemme für Skibindungen gemäß vorliegender Erfindung, welche einen in bekannter Weise wirkenden Umschlagshebel mit kammscheibenförmiger Klemme besitzt, der in geschlossener Stellung selbstschließend ist, sollen besondere Eigenschaften erzielt werden, welche die Sohlenklemme zweckmäßig sowie haltbar im Gebrauch und gleichzeitig billig in der Herstellung machen.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Sohlenklemme genannter Art mit einem zwischen der kammscheibenförmigen Klemme und der Sohle des Schuhes angeordneten und geeignet gestalteten Zwischenstück ausgestattet ist, welches derart mit dem Zehenbacken verbunden ist, daß es sowohl senkrecht bewegt werden als auch während des Ganges eine schwingende oder wippende Bewegung zwischen der Sohle und dem Kammscheibenhebel ausführen kann und daß der Zehenbacken derart geformt ist, daß der Drehpunkt des Kammscheibenklemmhebels entsprechend der Sohlendicke einstellbar ist.
Durch die Anordnung und Gestaltung des
as Zwischenstückes und die dadurch ermöglichte obenerwähnte Beweglichkeit desselben wird nicht nur die Sohle geschont, sondern auch der Fuß während der Bewegung freier. Die Schaffung der Möglichkeit, den Klemmhebeldrehpunkt zu verstellen, erfolgt beispielsweise durch die besondere Formgebung des Zehenbackens derart, daß an diesem ein biegbarer Arm geeigneter Länge gebildet wird; sie hat den Vorteil, daß der Arm mit einem Hammer oder einem sonstigen leicht zugänglichen Werkzeuge leicht nach unten oder nach oben gebogen werden und dadurch die Sohlenklemme einer dickeren oder dünneren »Sohle angepaßt werden kann.
Nach einer anderen Ausführungsform der ^0 Erfindung kann man den Zehenbacken anstatt mit einem Arm obengenannter Art auch mit einem Schrägschlitze versehen, in welchem der Drehzapfen des Kammscheibenklemmhebels verschiebbar gelagert ist, beispielsweise dadurch, daß dessen Oberkante eine gewellte Form besitzt, die ein Gleiten des Drehzapfens in der Klemmstellung des Kammscheibenhebels nicht auftreten läßt. Durch eine solche Anordnung kann durch g0 Vor- oder Rückwärtsführen des Hebels die Höhenlage seines Drehpunktes und damit seiner selbst über der Sohle geändert und der jeweiligen Sohlendicke angepaßt werden.
Besonders vorteilhaft ist es ferner bei der Sohlenklemme gemäß vorliegender Erfindung, das Zwischenstück in einem Schlitze im Zehenbacken durch einen in gewissem Abstande vom Ende des Zwischenstückes befestigten Zapfen desselben zu führen, so daß der Kammscheibenhebel das Zwischenstück an der Oberkante der Sohle abgehoben hält, wenn er in die entgegengesetzte Schließstellung geschwenkt wird, und daß das Zwi-
schenstück wieder vom Sohlenrand abgehoben wird, wenn man den Kammscheibenhebel aus seiner Schließlage ganz herumschwenkt.
Als Langlaufbindung hat die Sohlenklemme gemäß vorliegender Erfindung besondere Bedeutung. Sie kann aber auch mit Vorrichtungen zum Aufhaken des Fersenriemens ausgerüstet werden, wodurch sie wie eine gewöhnliche Sportbindung verwendbar ίο wird.
In den Abbildungen ist eine Sohlenklemme gemäß vorliegender Erfindung in einigen beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt, in welchen der Zehenbacken beispielsweise als geteiltes Zeheneisen ausgebildet ist.
Abb. ι zeigt eine Sohlenklemme in offener, Abb. 2 eine solche in geschlossener Stellung. Der Zehenbacken besitzt dabei eine nach unten und nach vorn gerichtete Ausstanzung, welche derart gestaltet ist, daß ein nach hinten gerichteter Arm A entsteht, in dem der Zapfen B des Kammscheibenklemmhebels C befestigt ist. Hinter dieser Ausstanzung ist in dem Zehenbacken ein schräg ansteigender Schlitz D ausgestanzt, der die Führung für den Zapfen E bildet, durch welchen das Zwischenstück F mit dem Zehenbacken verbunden ist. Der Zapfen E hat auf der Außenseite zweckmäßig einen in der Abbildung nicht dargestellten Kopf, um ein Herausgleiten des Zapfens aus dem Schlitze zu verhüten. Das Zwischenstück F ist krumm, und der Zapfen E sitzt so weit von dessen hinterem Ende entfernt, daß beim Umschwenken des Hebels C in die in Abb. 1 dargestellte hintere Stellung dessen Gewicht ausreicht, um durch seinen Druck auf das Ende des Zwischenstückes F dieses von dem Sohlenrand abzuheben. Dadurch wird in hohem Grade die Einführung des Fußes zwischen die Zehenbacken erleichtert.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform
der Sohlenklemme gemäß vorliegender Erfindung. Bei dieser ist der Zehenbacken an Stelle eines Armes A oben geschilderter Art mit einem Schrägschlitze G versehen, in welchem der Zapfen B' des Kammscheibenhebels C verschiebbar gelagert ist. Die Oberkante des Schlitzes G ist dabei mit Einkerbungen versehen, wodurch verhindert wird, daß der Drehzapfen B' bei Klemmstellung des Hebels C in dem Schlitze gleitet und wodurch ermöglicht wird, die Höhenlage des Hebels C der jeweiligen Sohlendicke anzupassen. Die Ausbildung des Zwischenstückes F' und dessen Führung in einem Schlitze des Zehenbackens mittels des Zapfens E' der Ausführungsform gemäß Abb. 3 entspricht der in Abb. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:1
    i. Sohlenklemme für Skibindungen mit einem in bekannter Weise wirkenden Umschlagshebel mit kammscheibenförmiger Klemme, der in geschlossener Stellung selbstschließend ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (F) zwisehen der Kammscheibe und der Sohle des Schuhes derart mit dem Zehenbacken verbunden ist, daß es senkrecht bewegt werden kann und auch während des Laufens eine schwingende oder wippende Bewegung zwischen der Sohle und dem Kammscheibenhebel ausführt, und daß der Drehpunkt (B) des Hebele (C) entsprechend der Sohlendicke verstellbar ist.
  2. 2. Sohlenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (F) in einem Schlitz (D) im Zehenbacken durch einen in gewissem Abstand vom Ende des Zwischenstückes befestigten Zapfen (E) des Zwischenstückes (F) geführt ist.
  3. 3. Sohlenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (B') des Hebels (C) verschiebbar in einem mit Rasten versehenen Schräg- go schlitze (G) des Zehenbackens gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP59571D 1929-01-29 1929-01-29 Sohlenklemme fuer Skibindungen Expired DE508948C (de)

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DE (1) DE508948C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2469478A (en) * 1942-03-19 1949-05-10 Ruud Otto Severin Ski binding
US2561430A (en) * 1946-02-28 1951-07-24 Tavi Felix Ski binding
US4738158A (en) * 1982-05-12 1988-04-19 Lilian Christol Cycle pedaling device and shoes adapted for use therewith

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