DE353091C - Gasanalytischer Apparat - Google Patents
Gasanalytischer ApparatInfo
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- DE353091C DE353091C DENDAT353091D DE353091DD DE353091C DE 353091 C DE353091 C DE 353091C DE NDAT353091 D DENDAT353091 D DE NDAT353091D DE 353091D D DE353091D D DE 353091DD DE 353091 C DE353091 C DE 353091C
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Description
- Gasanalytischer Apparat. Gegenstand der Erfindung ist einte Vervollkommnung des gasanalytischen Apparates nach Patent 348014, bei dem die Gasabfangvorrichtung in den Abeorptionsmittelbebälter eingebaut ist. Die Verbesserung besteht darin, daß die Gasäbfangvorrichtung aus einem unten U-förmig gebogenen Rohr hergestellt ist, von dessen unterer bis züt einer bestimmten Ebene mit einer Sperrflüssigkeit gefüllten Biegung ein Wasserzuflußrohr nach oben abzweigt und in dessen beide Schenkel, de oben in einte gemeinsame Kammer verlaufen, deren obere Wand von der ev t1. abhebbareu Decke dies Absorptionsmüttelb-ehälters gebildet wird, je ein Gasleitungsrohr hineinragt, wovon das eine zur Gaszuleitung dienende Rohr in dem einen Schenkel in einer bestimmten, über dem Ruheniveau der Sperrflüssigkeit liegenden Ebene und das andere zur Gasableitung dienende Rohr im anderen Schenkel in einer bestimmten, über der ersteren liegenden Ebene ausmändet, so daß dadurch die zu untersuchenden Gase gezwungen sind, ihren Weg in einer Ziekzacklinie dlürch den Gasabfangraum zu nehmen. Dabei kann die Gasabfanbgvorrichtiung samt ihrem Wasserzuflußrohr ganz aus Glas hergestellt und mittels Verschraubungen unter Ver--#vendu.ng besonderer Dichtungen am Deckei des Absorptionsmittelbehälters befestigt sein.
- Diese Form der Gasabfangvorrichtung hat den Vorteil, daß sie sich besonders gut auf der unteren inneren Seite der evtl. abhebbaren Decke dies Absorptionsmittelbehälters so anbringen läßt, daß sämtliche Teile der Gasabfangvorrichtung in fd@en Absorptionsmittelbehälter einaeih!änig sind undl von der Absorptionsflüssigkeit umspült werden, was für eine gleichmäßige Temperierung des Gasabfangraumes und Absorptionsraumes besonders wichtig ist, und d:aß alle zum, d'ich@ten Einbau der Mechanismen der Gas:abfangvorrichtung erforderlichen Dichtungen so angeordnet sind, daß sie von der auf Diehtungen zerstörend einwirkenden Absorptionsflüssigkeit nicht berührt werden. Auch wird durch diese Form der Gasabfamgvorrichtung der ganze Zusammen baut des gaisanalytischen Apparates wesentlich vereinfacht und die Unterbringung sämtliicher Teile in einem sehr kleinen Rawme ermögliciht, ferner die Gasabfangvorrichtung durch dien A:bsorptionsmi:tte,l!biehälter gegen Zerstörung derart ge- schützt, daß sie evtl. ganz aus Glas hergestellt werden kann.
- Auf der Zeifchlnlubg sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Erfindung:sgegenstandes beiispielsweisie dargestellt.
- In Abb.. i isst ein A!bsorptionsmittelbehälter A mit darin eingebauter Gasabfangvorrichtung C senkrecht durchschnitten dargestellt, wobei die Gasabfarngvorriehtung C aus einem unten U-förmig gebogenen, Rohr besteht, von dessen. unterer bis zu einer Ebene N,. mit einer Sperrflüssigkeit f, gefüllten Biegung bei 25 ein Was;serzuflußrohr 24 nach oben abzweigt, welches oben in eine Kammer 26 endet, die das Wasserzuflußrohr 27 trägt uinid in die ein Heber 29, 3o eingesetzt ist, dessen Schenkel 29 im Rohr 2d. bis zu der Ebene N1 hinabreicht, und in dessen beide Schenkel 9 und io, die oben in eine Kammer 8 verlaufen, deren obere Wand von der abhebib@aren Decke B des Absorptionsmittelbehälters A gebildet wird, je ein. Gasleitungsrohr 7 und 6 hineinragt. Das eine, zur Gasztleitu!n!g dienende Rohr 6 endigt in dem einen Schienkel io in, einer bestimmten, über dem, Ruheniveau N,_ der Sperrflüssigkeit liegenden Ebene N3, während das andere, zur Gasableitung dienende Rohr 7 im anderen Schenkel 9 in einer bestimmten, über der ersteren liegenden Ebene N4 ausmündet, so daß die in Richtung @dies Pfeiles I durch das Rohr 6 in die Gasabfanigvorrichtung einströmenden, zur Untersuchung kommenden Gase gezwungen sind, ihren Weg in einer durch Pfeilre i bis 5 angedeuteten Zickzacklinie durch den Gasabfangraum zu nehmen, um in Richtung des Pfeiles II den Apparat wieder zu verlassen. Die Kammer 8 der Gasabfangvorrichtung, die oben eine kleine mit einer Marke M versehene Kammer i i trägt, ist durch ein von. letzterer abzweigendks Gasverdräogunigsrohr 12 mit dien Gasabsorptionsraume A verbunden. 2o ist ein außen an dein Absorptionsmittelbehälter A angebrachter, verschließbarer Überlauf, dessen Überlaufmündung in dass Ruh eniveau N2 der A.bsorptionsflüssigk eit f2 fällt. 21 ist eine Einrichtung zum Ablassen der unbrauchbar gewordenen Absorptionsflüssigkeit. Ein Zapfen 31 an dem Absorptionsmittelbehälter A kann zur Befestigung des Apparates in einer Hülse o. dgl.dienen oder sich in eine Fußplatte einjsetzen.
- In Abb. 2 ist ein ähinlicher Apparat wie in Abb. i dlargeisfiel@lt, dessen Gasiab@fan1,worridrtung C mitsamt ihrem Wasserzu fluß.rohr 24. ganz aus Glas hergestellt ist. Dabei ragen die Glasrohre 6 und 7 sowie die Kammer i i aus der Kammer 8 heraus und auch das dahinter aufsteigende NVassierz;uflußrohr2d. überragt die Kammer 8, Die oberen geschliffenen; Ensdfläiohen der Kammer i i und der Rohre 6, 7 und 24. fallen in eine gemeinsame Ebene und besitzen j e eine stul'partige Kautschtikdichtung 35, mittels deren sie in die abhebbare Decke B des Absorptionsm:ittelsbehälters A eingesetzt werden, worauf der Glaskörper C mittels einier Traverise 37 und zwei Gewindeibolzen 38 am Deckel B befestigt werden kann. Zwischen dien Glaskörper C und die zu diesem Zweck mit einer Aüsneh mang versehene Traverse 37 Bann eine elastische Einlage 36 gelegt werden.
- Abt. 3 zeigt einten horizontalen Querschnitt durch den Abisiarptionsmittelbehälter A und die darin eingebaute Gasabfanworrichtung nach den A66. i und 2.
- Im Ruhezustande steht bei den beschriebenien Apparaten die Sperrflüssiigkeit f, im Gasabfangraume C in einem Niveau IV, und die Absorptionsflüssigkeit f#I im Absorptionsraum A in einem Niveau N#,. Dabei läßt die Sperrflüssigkeit f1 den in Pfeilrichtung I ankommenden und in Pfeilrichtung II austretendem (osder auch umgekehrt geleiteten) Gasen in den Pfeilrichtungen i bis 5 freien Weg durch den Gasiabfangraum C. Wird nun dein Apparat durch das Rohr 27 Wassier zugeführt, so vollzieht - sich die Gasanalyse wie folgt: Erreicht das Wasser f, in der Gasabfangvorri.chtu,ng C die Ebene N3, so sperrt es zunächst den weiteren Gaszutritt I ab, und durch Höhersteigen des Wassers f, bis zur Ebene N4 wird in der Gasabfangvorrichtunig C bzw. in den Räumen 8, 9, 1 o und i i eine in, iheem Volum.ein P, durch die Ebene N¢ und die Mark !e M begrenzte zur Analyse kommende Gasprobe h,. hydraulisch abgefangen, die ins wieiteren Verlauf der Funktion des Apparates von dem nachdringsenden Wasser f,, i:nfol#ge des Druckes der zugleich in den Rohren 6, 7, 2q., 27 und 29 höher aufsteigenden Wassersäulen, durch: das Rohr 12 aus dem AM ansgraum C in den Absorptionsraitmn A verdrängt wird. Eine Beschreibung des weiteren Vorganges der Gasanalyse erübrigt sich im Rahmen der vorliegenden Erfindung, nur sei noch bemerkt, dlaß die Gasanalyse beendigt ist, sobald dxs Wasser f, sdas Niveau N" erreichst hat. Alsidhnn tritt der Heber 29 und 30 in Tätigkeit und das Wasser f, wird bis zu seiner Ruheebene N, ausgehebert, worauf auch die Absorptionsflüsisigkeit f., in ihr Ruheniveau N., zurückgehst, so daß der Apparat für eine neue Gasanalysie wieder bereit ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gasanalytischer Appiarat nach Patent 3d.8olq., bei dem die Gassabfangvorrichturig in den Abs:orptlonsm.ittelbehälter ei,n;gebsaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß .die Gasabfaingvorridhtung aus einem unten U-förmig gebogenen Rohr besteht, von -dessen unterer biss zu: einer Ebene (N,) mit einer Sperrflüssigkeit (f,) gefüllten Biegung (bei 25) ein Wa@ssserzuflußrohr (2d.) nach oben, abzweigt und in dessen beide, oben in einte Kammer (8) verlaufende, Schenkel (9 und io) je ein Gasleitungsrohr (7 und 6) hineinragt, wovon das eine zur Gaszuleitung dienende Rohr (6) in, dem einten Schenkel (io) in einer bestimmten, über dem Ruheniveau der Sperrflüssigkeit liegenden Ebene (N3) und das andere zur Gasableitung dienende Rohr (7) im anderen Schenkel (9) in einer bestimmten, über der ersteren (N..) liegenden Ebene (N4) ausmündet, so d'aß dadurch die zu: untersuchenden Gase gezwungen sind, ihren; Weg, in einer durch Pfeile i bis 5 angedeuteten oder auch umgekehrten Zickzackliniiie durch den Gasabfangraurn zu nehmen.
- 2. Gasanalytischer Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Gasiabfangvorrichtung (C) samt ihrem Wasserzuflußrohr (24) ganz aus Glas heraeste:llt und mittels Verschraubungen (37 und 38) untrer Verwendung von besonderen Dichtungen (35) am Deckel (B) des Absorptionsmittelbehälters (A) befestigt ist.
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