DE3511520C2 - Schienenwagen zum Auswechseln oder Verlegen bzw. Abbauen sowie zum Transportieren von Gleisjochen - Google Patents
Schienenwagen zum Auswechseln oder Verlegen bzw. Abbauen sowie zum Transportieren von GleisjochenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schienenwagen zum Aufnehmen oder Verlegen
sowie zum Transportieren von aus Schienen und Schwellen gebildeten
Gleisjochen, mit einem auf wenigstens zwei voneinander distanzierten
Spurkranz-Fahrwerken abgestützten, langgestreckten Trägerrahmen,
einer Anzahl jeweils mit einem Antrieb verbundener, über beide Trägerrahmen-
Längsseiten seitlich vorkragender und vor Kopf einzelner
Schwellen angeordneter Hubstempel, die relativ zum Bahnkörper höhenverstellbar
und auf diesem aufsetzbar sind, sowie querverschiebbaren
Greifvorrichtungen zur Aufnahme des Gleisjoches an dessen
Schienen.
Es ist - gemäß DE-OS 17 59 863 - ein Schienenwagen zum Aufnehmen
oder Verlegen sowie Transportieren von aus Schienen und Schwellen
gebildeten Gleisjochen bekannt, welcher einen auf voneinander
distanzierten Spurkranzrad-Fahrwerken abgestützten, langgestreckten
Trägerrahmen aufweist. An diesem Trägerrahmen sind eine Anzahl von mit
einem Höhenverstellantrieb verbundenen und an beiden Stirnseiten
im Bereich vor Kopf einzelner Schwellen angeordneten Hubstempeln vorgesehen,
die relativ zum Bahnkörper höhenverstellbar und auf diesen
individuell aufsetzbar sind. Am Trägerrahmen sind ferner im Bereich
der Spurkranzrad-Fahrwerke zangenartige und den Kopf der jeweiligen
Schiene erfassende Greifvorrichtungen zur Aufnahme des
Gleisjoches an dessen Schienen vorgesehen. Mit einem oder mehreren beim Ab-
oder Antransport auf schienenfahrbaren Hilfswagen angeordneten Schienenwagen
wird das mit den Greifvorrichtungen erfaßte Gleisjoch auf an der
Umbau- bzw. Einbaulücke vorher vorgesehenen Hilfsschienen verfahren
und danach abgesenkt bzw. werden in umgekehrter Weise beim Aufnahmevorgang
unter dem aufgehobenen Gleisjoch Hilfsschienen verlegt und danach
über diese abtransportiert. Die Verwendung von Hilfsschienen
in der Umbaulücke ist nicht nur umständlich, sondern auch unwirtschaftlich
und führt oft zu Störungen und Unfällen, da diese nicht
wie ein normales Gleis über Schwellen in ständiger fester Verbindung
zueinander stehen, sondern provisorisch auf dem meist unebenen Schotterbett
oder Bahnkörper verlegt sind. Darüber hinaus kann ein solcher
Schienenwagen nur mit Hilfsvorrichtungen, Winden od. dgl. oder beispielsweise
erst über eine höhergelegene Schienenrampe mit seinen
Schienenfahrwerken auf das Gleis gehievt werden.
Eine gemäß DE-PS 26 19 504 bekannte fahrbare Anlage
weist zum Verlegen von Schwellen, Schienen und Gleisjochen
Portalkräne auf, die mit einem langgestreckten und mit entsprechenden
Gleisjochbefestigungsmitteln ausgestatteten Verbindungsträger
verbunden sind. Die auf Hilfsschienen verfahrbaren Portalkräne sind in
Querrichtung auf Normal-Schienenspurweite ein- bzw. ausschwenkbar,
wodurch sich eine verbesserte Einsatzmöglichkeit ergibt.
Beim Einsatz dieser Anlage sind aber Hilfsschienen erforderlich, wobei
jedoch zur Verbesserung der Laufeigenschaften beiderseits der Spurkränze
an den Laufrädern der Fahrwerke jeweils paarweise zwei Spurführungsrollen
vorgesehen sind.
Eine gemäß DE-OS 33 40 739 bekannte Gleisbaumaschine für das
Auswechseln eines Gleisjoches weist einen sehr langgestreckten
brückenartigen, in Gleisrichtung verlaufenden Tragbalken
auf, der an seinen Enden auf zwei Fahrzeuge abgestützt ist, die
sowohl Raupenketten als auch Schienenfahrwerke aufweisen. Die beiden
Fahrzeuge sind mit dem Tragbalken, an welchem
über Führungen querverstellbare Laufkatzen mit zangenartigen Greifern
vorgesehen sind, höhenverstellbar. Diese Anlasge ist im Aufbau aber sehr umfangreich
und daher insgesamt umständlich.
Da die beiden Schienen-
bzw. Raupenfahrwerks-Paare im unmittelbaren Endbereich des ohnehin
sehr langen Tragbalkens angeordnet sind, um diese zum Gesamtransport
auf Waggons od. dgl. hieven zu können, ist die Analge
noch sperriger und, bedingt durch die verschiedenen Hindernisse im
Gleisbereich, nur beschränkt anwendbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schienenwagen der
eingangs dargelegten Art zu schaffen, der im Aufbau relativ einfach
ist und mit welchem eine bessere Handhabung des aufzunehmenden
oder abzulegenden bzw. zu transportierenden Gleisjoch ermöglicht
wird.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs beschriebenen Schienenwagen
dadurch gelöst, daß am Trägerrahmen insgesamt wenigstens
acht höhenverstellbare Hubstempel vorgesehen sind, von denen jeweils
vier im Seiten-Außenbereich jeder Längsseite des Trägerrahmens, unter
Bildung von jeweils zwei an jeder vorderen bzw. hinteren Trägerrahmen-
Hälfte vorgesehenen Hubstempel-Paaren angeordnet sind und daß wenigstens
ein je Trägerrahmen-Hälfte zugeordnetes Hubstempel-Paar zu einem
unmittelbar benachbarten Hubstempel-Paar bzw. zu den Laufachsen,
zur Bildung eines in Gleislängsrichtung bewegbaren Schreitgerätes
längsverstellbar ausgebildet ist, wobei die Schienen-Greifvorrichtungen wenigstens im Bereich von
vier, durch Spurkranzräder der Fahrwerke gebildeten Abstützstellen
vorgesehen sind.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Schienenwagens ermöglicht ohne
Hilfsschienen oder Portalkräne sowohl eine relativ
rasche Aufnahme bzw. Ablage eines Gleisjoches für den Transport
über Waggons od. dgl. beim Auswechseln oder Verlegen von Gleisjochen
als auch erstmals
ein problemloses und genaues Verlegen bzw. Aufnehmen
in der oft sehr unebenen Um- bzw. Einbaulücke durch eine im wesentlichen stelzenartige Schreitbewegung des mit dem Gleisjoch verbundenen
Schienenwagens in Gleislängsrichtung. Durch wechselweises
Aus- bzw. Einfahren der Hubstempel der Höhe nach
und durch gegenseitige Längsbewegung der jeweiligen Hubstempel-Paare,
kann der Schienenwagen mit dem Gleisjoch jeweils in die gewünschte
Längsposition schreiten. Mit einem oder auch mehreren, hinteinander
angeordneten, erfindungsgemäß ausgebildeten Schienenwagen können
ferner sowohl relativ kurze als auch sehr lange Gleisweichenjoche
bzw. Gleisbauteile einfach und in wirtschaftlicher Weise sowie
rasch und sicher gehandhabt werden. Ein derartig als Schreitgerät
ausgebildeter Schienenwagen kann sofort im wesentlichen ohne
Vorarbeiten, insbesondere ohne zusätzliche Umrüstarbeiten
eingesetzt werden.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist im Anspruch 2
angegeben.
Mit dieser zusätzlichen Querverstellmöglichkeit jedes Hubstempels
können
insbesondere auch Weichenjoche oder sonstige breitere und
relativ schwere bzw. sperrige Gleisbauteile nunmehr ebenso einfach,
rasch und wirtschaftlich und auch mit größerer Sicherheit für einen
Auswechsel- oder Verlegevorgang gehandhabt werden. Mit der
Kombination der Längs- und Querbewegungen dieser individuell
ein- und ausfahrbaren Hubstempel wird auch jede gewünschte Dreh- oder
Bogenbewegung ermöglicht. Weichen, auch Bogenweichen, können
nunmehr sehr behutsam und genau geführt und abgelegt werden. Die Anzahl
der individuell seitlich aus- und einfahrbaren Hubstempel bleibt
hierbei gleich, so daß diesbezüglich kein zusätzlicher Aufwand
entsteht. Mit den querverstellbaren Hubstempeln kann insbesondere
individuell und wahlweise auch beim Transportvorgang eines derart
sperrigen Weichenjoches auf Waggons od. dgl. jederzeit eine rasche
und problemlose seitliche Lagekorrektur erfolgen, um
den Zugverkehr im Nachbargleis oder benachbarte Anlagen durch vorstehende
sperrige Teile nicht zu behindern bzw. die Anlagen nicht
zu beschädigen. Mit dieser Ausgestaltung wird insbesondere
erstmals auch eine stelzenartige Schreitbewegung der in dieser
Art und Weise angeordneten Hubstempel quer zur Gleislängsrichtung
geschaffen. Durch wechselweises Aus- bzw. Einfahren der Hubstempel
der Höhe nach und durch gegenseitige Querbewegungen der jeweilgen
Hubstempel-Paare kann der Schienenwagen mit dem
Gleis-Weichenjoch jeweils in die geünschte Querstellung schreiten.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß jeder Hubstempel und
jeder Querverschiebestempel mit seinem als
Doppel-Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb ausgebildeten Antrieb jeweils in
eine vorzugsweise vierkantrohrförmige Hub- bzw. Querverschiebe-
Teleskopanordnung eingebaut ist, insbesondere mit im wesentlichen
gleicher Baulänge aller Teleskopanordnungen. Diese Ausbildung ist
besonders einfach und robust im Aufbau und sichert einen störungsfreien
Betrieb. Die vierkantrohrförmige und praktisch geschlossene
Ausbildung der Teleskopanordnungen sichert ferner eine lange Lebensdauer
der Hub- bzw. Querverschiebestempel mit ihrem jeweiligen Antrieb
und gewährleistet hohe Kraftübertragungen, insbesondere bei
der Handhabung der sehr schweren Weichenjoche. Die Ausbildung aller
Teleskopanordnungen mit im wesentlichen gleicher Baulänge gewährleistet
einen leichten und problemlosen Austausch bei einfachstem
Aufbau der Konstruktions-Gesamtanordnung.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die vier zum
Trägerrahmen in bezug zur Gleislängsrichtung ortsfesten und als
Teleskopanordnungen ausgebildeten Hubstempel mit ihren für die
Querverstellung vorgesehenen Querverschiebe-Teleskopanordnungen an
einem zentralen, innerhalb der beiden Schienen verlaufenen, schmalen,
langgestreckten Trägerrahmen befestigt, der aus zwei zueinander
parallel verlaufenden Tragholmen besteht, an denen
Innen-Führungsrollen vorgesehen sind, wobei die anderen vier zum
Trägerrahmen längsverstellbaren Hub-Teleskopanordnungen mit ihren
Querverschiebe-Teleskopanordnungen an einem längsverschiebbaren,
langgestreckten Balken befestigt sind, der ebenfalls aus
zwei zueinander parallel verlaufenden Tragholmen mit die Führungsrollen
aufnehmende Längsführungen besteht. Dadurch wird
praktisch auch eine teleskopförmige ineinanderverschiebbare einfache
und doch robuste Konstruktion geschaffen, die den stärksten
Anforderungen bei der Handhabung derartiger, ein hohes Gewicht aufweisender
Weichenjoche standhält.
In besonders vorteilhafter Weise sind nach einer weiteren erfindungsgemäßen
Ausgestaltung die vier zum Trägerrahmen in bezug zur Gleislängsrichtung
ortsfesten bzw. die vier zu diesem längsverstellbaren Querverschiebe-
Teleskopanordnungen am Trägerrahmen bzw. am längsverstellbaren
Balken jeweils mit ihrem Teleskop-Außenrohr befestigt und
jeweils paarweise und um 180° zueinander versetzt angeordnet, wobei
die acht Hub-Teleskopanordnungen jeweils mit ihrem Teleskop-Außenrohr
am Teleskop-Innenrohr der zugeordneten Querverschiebe-Teleskopanordnungen
befestigt sind. Durch diese einfache und doch sehr zweckmäßige
Konstruktion wird ein sehr übersichtlich zu bedienender Schienenwagen
geschaffen, wobei sich ferner die beim Schreitvorgang bzw.
beim Zentriervorgang des Ablegens oder Aufnehmens eines Gleisjoches
entstehenden, oft sehr hohen Kräfte nicht nur am Trägerrahmen, sondern
auch auf die unmittelbar benachbarten Bauelemente der jeweiligen
Teleskopanordnung abstützen.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die beiden Tragholme
des Trägerrahmens und die beiden Tragholme des längsverschiebbaren
Balkens vorzugsweise mit der gleichen Querschnittsform wie die
Teleskopanordnungen, nämlich vierkantförmig ausgebildet
sind. Durch diese Ausbildung wird in sehr wirtschaftlicher Weise
praktisch der gesamte Schienenwagen in Universalbauweise mit jeweils
gleicher Querschnittsform für die meisten Bauelemente geschaffen.
Eine weitere vorteilhafte Merkmalsausbildung nach der Erfindung besteht
darin, daß der längsverschiebbare Balken mit den an diesem
befestigten vier Hub- und Querverschiebe-Teleskopanordnungen über
einen am Trägerrahmen, vorzugsweise etwa zwischen den beiden Spurkranzrad-
Fahrwerken angeordneten Hydraulikmotor, unter Zwischenschaltung
eines als Zahnstangen- oder Kettenanordnung ausgebildeten
Längsverschiebe-Antriebes, im Abstand bis über die Schienenwagen-
Stirnseite längsverschiebbar ist, wobei die Vorschub-Größe des
Längsverschiebe-Antriebes, vorzugsweise wenigstens drei bis vier
Schwellenabständen entsprechend, bemessen ist. Dadurch wird insbesondere
beim ersten, beispielsweise etwa 2,5 m betragenden Längsschritt
dieses erfindungsgemäßen Schreitgerätes der für den Aufnahme-
oder den Ablagevorgang ohnehin erforderliche, relativ große Gesamtvorschub
in bezug zur Schrittanzahl des Schreitgerätes voll
ausgenützt und die Gesamtbaulänge des Schienenwagens, insbesondere
der Trägerrahmen, auf das erforderliche Mindestmaß reduziert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist jede am Trägerrahmen bzw. am
längsverschiebbaren Balken angeordnete Hub-Teleskopanordnung mit
einer, jeweils über eine der beiden Längsseiten des Trägerrahmens
vorragenden Querverschiebe-Teleskopanordnung verbunden, die in
ihrer Länge im eingefahrenen Zustand wenigstens der Länge einer
Schwelle entspricht, wobei der in jeder Querverschiebe-Teleskopanordnung
eingebaute Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb für eine etwa
gleich große Seitenverschiebebewegung etwa in Schwellen-Länge ausgebildet
ist. Dadurch wird einerseits eine genügend große Verschiebe-
bzw. Aus- und Einfahrbewegung der jeweiligen Hub-Teleskopanordnung
nach links oder rechts seitlich vom Trägerrahmen geschaffen,
wobei andererseits die einzelnen Hubstempel in eingefahrenem Zustand
der Querverschiebe-Teleskopanordnungen etwa im Bereich unmittelbar
vor Kopf der einzelnen Schwellen angeordnet sind, so daß die
gesamte Baulänge in Querrichtung maximal ausgenützt
wird.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist jede
Greifvorrichtung, vorzugsweise über einen eigenen Hydraulik-Zylinder-
Kolben-Antrieb, quer zum Trägerrahmen verstellbar. Diese Ausbildung
gewährleistet ein individuelles und sicheres
Erfassen der oft sehr schwierigen Gleiskonstruktion, insbesondere
bei Gleis-Weichenjochen u. dgl.
In besonders vorteilhafter Weise weist nach einer Weiterbildung
der Erfindung jede am Trägerrahmen befestigte Greifvorrichtung
wenigstens ein Spurkranzrad und einen diesem im wesentlichen gegenüberliegend
angeordneten, am Schienenfuß oder -kopf anlegbaren und
über einen Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb höhenverstellbaren
Greifhaken auf, wobei die Greifhaken vorzugsweise den Spurkranzrädern
der Fahrwerke gegenüberliegend angeordnet sind. Auch diese Ausbildung
ist insbesondere für die Handhabung von Weichenjochen in vorteilhaftester
Weise geeignet. Darüber hinaus sind gleichzeitig die Spurkranzräder
der ohnehin für den Schienenwagen vorgesehenen Laufachsen
als Gegenlager für die jeweiligen Greifhaken zum Erfassen des
Gleisjoches vorgesehen. In zweckmäßiger Weise kann, um insbesondere
wieder ein rasches Erfassen von Weichengleisjochen oder anderen
relativ sperrigen und komplizierten Gleisbauteilen zu ermöglichen,
der Greifhaken mit seinen
Höhenverstell- und Querverstell-Antrieben, vorzugsweise gemeinsam
mit dem Spurkranzrad des Fahrwerkes an einem mit dem Trägerrahmen
verbundenen Querbalken gelagert sein und in Gleislängsrichtung über
eine, am Trägerrahmen angeordnete Achs-Längsführung verschieb- bzw.
verstellbar ausgebildet sein.
Eine einfache und zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich
dadurch, daß jeweils ein zum Trägerrahmen
in Gleislängsrichtung längsverstellbarees und ein mit diesem
fest verbundenes Paar von Querverschiebe-Stempel-Teleskopanordnungen
mit in Trägerrahmen-Querrichtung im wesentlichen gegenüberliegend
angeordneten Hubstempeln unmittelbar vor und hinter einem Spurkranzrad-
Fahrwerk angeordnet ist. Diese nahe Anordnung zu beiden
Seiten der Spurkranzrad-Laufachse ergibt eine besonders robuste und
widerstandsfähige Konstruktion.
In zweckmäßiger Weise können nach einer Weiterbildung Merkmale der Erfindung
für den Transport eines Gleisjoches auf Flachwaggons, dem
mit den Greifvorrichtungen erfaßten Gleisjoch in Längs- und bzw.
oder Querrichtung abrollbar angeordnete Längs- bzw. Quer-Hilfsrollen
zugeordnet sein. Derartige Hilfsrollen können sowohl im Zuge der
Aufnahme oder auch des Ablegens eines Gleisjoches vom Schienenwagen
vorgesehen werden, um ein leichteres Aufschieben bzw. Abschieben des
Gleisjoches von den Waggons oder Zentrieren der Seite nach, insbesondere
durch Quer-Hilfsrollen, zu ermöglichen, gegebenenfalls unter
Überbrückung einiger, durch das Schreitgerät durchzuführender
Schrittvorschübe.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind alle Hub- und Querverschiebe-
Teleskopanordnungen im eingefahrenen Zustand für eine
freie Durchfahrt des vorgeschriebenen Gleisprofils ausgebildet und
mit ihren Antrieben voneinander unabhängig, vorzugsweise von einer
Kabine aus zentral fernsteuerbar. Mit dieser Ausbildung wird nicht
nur eine sichere Konstruktion geschaffen, sondern ein derartig ausgebildeter
Schienenwagen kann, um von einem Ort zum anderen transportiert
zu werden, auch im Gleisverband miteingeschlossen werden.
Ferner ist eine derartige zentrale Fernsteuerbarkeit der Antriebe
des Schienenwagens besonders wirtschaftlich, wobei durch eine derartige
zentrale Steuerung auch die Sicherheit und Leistung bei der
Handhabung derartiger Gleisbauteile gesteigert wird.
Schließlich könnne mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 15
in umfassender und einfachster Weise die meisten Gleisjoche
(Längen um etwa 30 m) gehandhabt werden.
Die Erfindung wird nun anhand eines in der Zeichnung dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Schienenwagens im Verband mit einer durch zwei Flachwaggons
und einer Lokomotive gebildeten fahrbaren Anlage zum
Aufnehmen oder Verlegen und Transportieren von Gleisjochen,
Fig. 2 eine etwas vergrößerte Stirnansicht auf den Schienenwagen
und den Flachwaggons gemäß Pfeil 11 nach Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf den Schienenwagen gemäß
Fig. 1,
Fig. 4 eine teilweise Draufsicht auf ein mit dem längsverschiebbaren
Balken verbundenes Hub- und Querverschiebestempel-Paar und
auf die beiden, einem Fahrwerk zugeordneten Greifvorrichtungen
der linken Trägerrahmen-Längshälfte gemäß Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt gemäß der Linie V-V nach Fig. 4 mit
teilweise im Schnitt dargestellter Querverschiebe-Teleskopanordnung,
Fig. 6 bis 8 in stark schematischer Darstellung verschiedene
Verlege- bzw. Transportstellungen zweier im Verband mit der
fahrbaren Anlage hintereinander angeordneter Schienenwagen
mit dem zu handhabenden Gleisweichenjoch und
Fig. 9 eine stark schematische Draufsicht gemäß Fig. 8 der
Endstellung eines mit der fahrbaren Anlage
verlegten Gleisweichenjoches.
Die in den Fig. 1, 2 und 3 ersichtliche fahrbare Anlage 1 zur Handhabung
von Gleisjochen weist zwei auf zwei aneinandergekuppelten
Flachwaggons 2, 3 hintereinander angeordnete Schienenwagen 4 bzw. 5
auf, mit einem an diesen verankerten Gleisweichenjoch 6 sowie einer
Lokomotive 7 zum Transport des zu verlegenden Gleisweichenjoches 6
in Richtung des Pfeiles 8 bis zur Einbaulücke. Jeder Flachwaggon 2, 3
steht bereits mit seinen Schienenfahrwerken 9 auf einem zuvor verlegten,
aus Schwellen 10 und Schienen 11 gebildeten Gleisjoch 12.
Das ebenfalls aus Schwellen 10 und Schienen 11 gebildete Gleisweichenjoch
6 ist mit seiner gesamten Länge auf den beiden Flachwaggons 2
und 3 gelagert, um, wie im folgenden anhand der Fig. 6 bis 8 noch
näher beschrieben, mittels der beiden Schienenwagen 4 und 5 anschließend
an das bereits verlegte Gleisjoch 12 in die Einbaulücke des Bahnkörpers
verlegt zu werden.
Jeder Schienenwagen 4 und 5 weist einen auf zwei voneinander distanzierten
Spurkranzrad-Fahrwerken 13 abgestützten, relativ schmalen
und etwa mittig zwischen den Spurkranzrädern der Fahrwerke 13 verlaufenden,
langgestreckten Trägerrahmen 14 auf, der aus zwei zueinander
parallel verlaufenden und miteinander verbundenen Tragholmen 15
besteht. Zwischen diesen beiden Tragholmen 15 ist ein längsverschiebbarer,
langgestreckter Balken 16 vorgesehen, der ebenfalls aus zwei zueinander
parallel verlaufenden und miteinander verbundenen, langgestreckten
Tragholmen 17 besteht. Am zum Trägerrahmen 14 längsverschiebbaren
Balken 16 sind an den Außenseiten der zueinander parallel
verlaufenden Tragholme 17 U-profilförmige Längsführungen, und zwar jeweils
im Bereich jeder vorderen und rückwärtigen Trägerrahmen-Hälfte 18
bzw. 19 vorgesehen, die zur Aufnahme von an den Innenseiten der beiden zueinander
parallel verlaufenden Tragholme 15 des Trägerrahmens 14 angeordneten
Führungsrollen 20 dienen. Der Balken 16 ist zum Trägerrahmen 14 über
einen aus Zahnstangen 21 und Ritzel 22 gebildeten Längsverschiebeantrieb
23 über einen am Trägerrahmen 14 angeordneten Hydraulikmotor
24 längsverschiebbar.
Jeder Schienenwagen 4 bzw. 5 weist ferner insgesamt acht, über beide
Trägerrahmen-Längsseiten 25 bzw. 26 seitlich vorragende und vor Kopf
der einzelnen Schwellen 10 angeordnete und jeweils individuell und
unabhängig voneinander hydraulisch beaufschlagbaren Hubstempel 27 bis
34 auf, die relativ zum Bahnkörper höhenverstellbar und auf diesem aufsetzbar
sind. Von den insgesamt acht Hubstempeln sind jeweils vier Hubstempel
27 bzw. 30 bzw. 31 bis 34 im Seiten-Außenbereich jeder Längsseite
25 bzw. 26 des Trägerrahmens 14, unter Bildung von jeweils zwei in
jeder Trägerrahmen-Hälfte 18 bzw. 19 vorgesehenen Hubstempel-Paaren 27,
31 und 28, 32 bzw. 29, 33 und 30, 34 angeordnet. Jedes je Trägerrahmen-
Hälfte 18 bzw. 19 angeordnete Hubstempel-Paar 27, 31 bzw. 29, 33 ist zu
dem unmittelbar benachbarten Hubstempel-Paar 28, 32 bzw. 30, 34 zur
Bildung eines in Gleislängsrichtung bewegbaren Schreitgerätes längsverstellbar
ausgebildet, und zwar in der Weise, daß die beiden Hubstempel-
Paare 28, 32 bzw. 30, 34 am Trägerrahmen und die beiden anderen
Hubstempel-Paare 27, 31 bzw. 29, 33 am längsverschiebbaren Balken 16 in
bezug zur Gleislängsrichtung fest angeordnet sind. Am Trägerrahmen 14
sind zudem im Bereich der vier, die Spurkranzrad-Fahrwerke 13 bildenden
Abstützstellen querverschiebbare Schienen-Greifvorrichtungen 35
zur Aufnahme des Gleisweichenjoches 6 an seinen Schienen 11
vorgesehen. Am längsverschiebbaren Balken 16 sind
Längsführungen 36 befestigt. Jedes Spurkranzrad-Fahrwerk 13 wird
durch eine Einzel-Laufachse mit zwei Spurkranzrädern 37 gebildet.
Die Schienengreifvorrichtungen 35 bestehen aus je einem höhenverstellbaren,
unter den Schienenkopf oder -fuß des zu transportierenden
Gleisweichenjoches 6 ansetzbaren und quer zum Trägerrahmen 14
verstellbaren Greifhaken 38, die jeweils dem Spurkranzrad 37 des Spurkranzrad-
Fahrwerkes 13 gegenüberliegend angeordnet sind, um paarweise das zu
transportierende Gleisjoch an den Außenseiten ihrer beiden Schienen
11 zu erfassen, wie in Fig. 2 ersichtlich.
In Fig. 1 ist in strichlierten Linien eine Stellung des längsverschiebbaren
inneren Balkens 16 mit den beiden ausgefahrenen und
auf dem Bahnkörper abgestützten Hubstempel-Paaren 27, 31 und 29, 33 -
nach Verschiebung in Richtung des Pfeiles 8 zur schrittweisen Fortbewegung
des erfindungsgemäßen Schreitgerätes - dargestellt.
Jeder der acht höhenverstellbaren, hydraulisch beaufschlagbaren
Hubstempel 27 bis 34 ist außerdem mit jeweils einem über einen hydraulisch
beaufschlagbaren Querverschiebestempel 39 bis 46 für eine
individuell und voneinander unabhängige Verstellung quer zum Trägerrahmen
14 bzw. für ein gegensinniges Ein- oder Ausfahren und auch
zur Bildung eines auch in Gleisquerrichtung bewegbaren Schreitgerätes
verbunden, wobei jeder Querverschiebestempel 39 bis 46 einen,
von der Schwellenstirnseite aus bis über diese hinausreichenden Verschiebebereich
aufweist. In Fig. 2 ist - in strichlierten Linien -
eine in Richtung des Pfeiles 8 gesehen, über den Querverschiebestempel
40 bewirkte seitliche Ausfahrstellung des vorderen, auf dem
Schienenwagen 5 angeordneten Hubstempels 31 dargestellt. Auf dieser
Trägerrahmen-Längsseite 26 des Schienenwagens 5 ist auch die seitliche
Ausladung des auf den beiden Flachwaggons 2 und 3 aufliegenden
Gleisweichenjoches 6 sowie ein in diesem Bereich seitlich weiter ausgefahrener
Greifhaken (strichlierte Stellung) ersichtlich, welcher
in vollen Linien in unter dem Schienenfuß eingehakter Stellung teilweise
dargestellt ist.
In Fig. 1 ist ferner eine Energieversorgungsanlage 47 und
eine auf einer Arbeitsbühne 49 angeordnete Kabine 48 dargestellt, von
welcher alle Hub- und Querverschiebestempel 27 bis 34 und 39 bis 46
sowie auch der Längsverschiebe-Antrieb 23 und die höhen- sowie querverstellbaren
Greifhaken 38 zentral überwach- und steuerbar sind.
Längs- und Quer-Hilfsrollen 50 und 51 sind zum leichteren
Abtragen oder Aufnehmen des zu transportierenden Gleisweichenjoches
6 zwischen Gleisjoch und den Flachwaggons 2 und 3 vorgesehen.
Jeder Hubstempel 27 bis 34 und jeder Querverschiebestempel 39 bis
46 ist, wie in den Fig. 4 und 5 noch näher beschrieben wird, als
vorzugsweise doppelter Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb 52 ausgebildet,
welcher jeweils in besonders vorteilhafter Weise in einer
gegen äußere mechanische Einflüsse, aber auch Schmutz und dgl.
wirksam, vierkantrohrförmig ausgebildeten Teleskopanordnung
eingebaut ist. Sehr vorteilhaft sind hierbei alle Hub- und Querverschiebe-
Teleskopanordnungen 53 in gleicher Form, insbesondere auch
mit gleicher Baulänge ausgebildet (Fig. 5). Wie aus Fig. 5 und teilweise
aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind jeweils die vier als Teleskopanordnungen
ausgebildeten Querverschiebe-Stempel 41, 42 und
45, 46 bzw. 39, 40 und 43, 44 mit ihrem Teleskop-Außenrohr 54 am Trägerrahmen
14 bzw. am längsverschiebbaren Balken 16 befestigt. Diese
Querverschiebestempel sind ferner in der aufgezeigten Zusammenstellung
jeweils paarweise und um 180° zueinander versetzt angeordnet,
so daß ein individuelles und voneinander unabhängiges gegensinniges
Ein- und Ausfahren der mit den Querverschiebestempeln verbundenen
Hubstempel (z. B. die in Fig. 3 in strichlierter Stellung gezeigten
Hubstempel 29 und 33) möglich ist. Andererseits sind alle
acht als vierkantrohrförmige Teleskopanordnungen ausgebildeten
Hubstempel 27 bis 34 jeweils mit ihrem Teleskop-Außenrohr 54 am Teleskop-
Innenrohr 55 des jeweils in der gleichen Querschnittsebene zugeordneten
Querverschiebestempels befestigt. Schließlich sind auch die
beiden Tragholme 15 des Trägerrahmens 14 und auch die beiden Tragholme
17 des Balkens 16 mit gleichem vierkantrohrförmigen Querschnitt
ausgebildet (Fig. 2). Eine sehr zweckmäßige Anordnung aller acht
längs- und querverstellbaren Hubstempel ergibt sich ferner dadurch,
daß jeweils ein mit dem Trägerrahmen in bezug zur Gleislängsrichtung
fest verbundenes bzw. ein zu diesem längsverschiebbares und als Teleskopanordnung
ausgebildetes Hub- und Querverschiebestempel-Paar 28, 41
und 32, 42 bzw. 27, 39 und 31, 40 rechts bzw. links bzw. unmittelbar nahe
zu beiden Seiten eines Spurkranzrad-Fahrwerkes 13 angeodnet ist.
In den Fig. 2 und 4 ist erkennbar, daß jeweils zwei Greifhaken 38
paarweise zur Erfassung des zu transportierenden Gleisweichenjoches
6 zum Angriff an die jeweilige Schienen-Außenseite vorgesehen sind.
Jeder Greifhaken 38 ist, wie in Fig. 5 ersichtlich, in einem Führungsglied
56 über einen mit diesem verbundenen Hydraulik-Zylinder-Kolben-
Antrieb 57 höhenverstellbar gelagert. Das Führungsglied 56 selbst
ist über einen weiteren, mit diesem verbundenen Hydraulik-Zylinder-
Kolben-Antrieb 58 in Führungen 59 eines mit dem Trägerrahmen 14 verbundenen
Querbalkens 60 quer zur Gleislängsrichtung verschiebbar.
An diesem Querbalken 60 sind außerdem die einander gegenüberliegenden
und das Fahrwerk 13 bildenden Spurkranzräder 37 gelagert, denen
jeweils ein mit seinen Höhen- und Querverstell-Antrieben 57 bzw. 58
verbundener Greifhaken 38 gegenüberliegend angeordnet ist. Der
Querbalken 60 ist an Halterungen am Trägerrahmen 14 gelagert und über
Achs-Längsführungen 61 gemeinsam mit dem Spurkranzrad-Fahrwerk 13 und den beiden
Greifhaken 38 in Gleislängsrichtung, insbesondere zur Anpassung für
Gleisweichenjoche oder ähnliche Gleisbauteile, verschiebbar.
Wie in den Fig. 4 und 5 teilweise im Schnitt dargestellt, sind die
als Teleskopanordnung ausgebildeten Querverschiebestempel 39 und
40 mit ihrem jeweiligen Teleskop-Außenrohr 54 an den beiden Tragholmen
17 des längsverschiebbaren Balkens 16 und mit ihrem jeweiligen
ausfahrbaren Teleskop-Innenrohr 55 am Teleskop-Außenrohr 54 des
jeweiligen Hubstempels 27 bzw. 31 befestigt. Jede Teleskopanordnung
der Hub- und Querverschiebestempel ist praktisch durch Anordnung von
Stirnendplatten verschlossen ausgebildet. Innerhalb der einzelnen
Teleskopanordnungen jedes Hub- oder Querverschiebestempels ist
jeweils der doppelte Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb 52 eingebaut,
welcher aus zwei hintereinander angeordneten Hydraulik-Zylinder-Kolben-
Anordnungen 62, 63 besteht, die mit einer Kolbenstange 64 und mit einem
Zylinder 65 an einem Mittel-Führungsglied 66 zur Führung in dem Teleskop-
Innenrohr 55 angelenkt sind. Der andere Zylinder 65 ist mit der
Stirnendplatte des Teleskop-Außenrohres 54 und die andere Kolbenstange
64 ist mit einer zugeordneten Stirnplatte des Teleskop-Innenrohres
55 bzw. mit dem Außenrohr 54 des Hubstempels verbunden. Die
hydraulischen Leitungen für die beiden Zylinder sind hierbei auch bei
einem sehr großen Verschiebebereich einfach und störungsfrei in den
Eckbereichen der Vierkant-Rohre verlegbar.
Die Baulänge derartiger, als Schreitgeräte ausgebildeter Schienenwagen
4 oder 5 ist zweckmäßig der üblichen Norm-Waggonlänge angepaßt,
so daß mit einem Schienenwagen 4 oder 5 ca. 15 m oder auch längere
Gleisjoche oder sonstige Gleisbauteile transportierbar sind. Etwa
30 m lange Gleisjoche sind zweckmäßig mit zwei derartigen
Schienenwagen 4 und 5 zu befördern, um ein zu langes Vorragen über
die Endbereiche zu vermeiden.
Der Längsverschiebebereich bzw. die Vorschubgröße des Balkens
16 zum Trägerrahmen 14 beträgt beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
etwa 2,6 m oder ungefähr 3 bis 4 Schwellenabstände, so daß
nur relativ wenige Vorschubschritte pro Schienenwagenlänge erforderlich
sind. Bei einem Schienenwagen 4 zum Transport von ca. 15 m
langen Gleisbauteilen sind es daher vom Beginn der Ein- oder Umbaulücke
5 bis 6 derartige Vorschubschritte.
Die Baulänge der Teleskopanordnung für die Hub- und Querverschiebestempel
ist im Falle der vorliegenden zweckmäßigen Ausführung etwas
größer als eine Schwellenlänge bzw. etwa 2 m, d. h. im ausgefahrenen
Zustand ca. 4 m, so daß mit einem unmittelbar benachbarten Hubstempel-
Paar, z. B. 27, 31, eine ca. 6 m weite Distanz zum Ausfahren und anschließenden
Abstützen auf dem Bahnkörper überbrückbar ist. Damit
können in der Praxis sehr große Breiten von Gleisweichenjochen noch
bewältigt werden. Alle in die Teleskopanordnung eingebauten Hub- und
Querverschiebestempel 27 bis 34 und 39 bis 46 sind ferner im eingefahrenen
Zustand für eine freie, ungehinderte Durchfahrt des vorgeschriebenen
Gleisprofils ausgebildet.
Im folgenden wird anhand der Fig. 6 bis 9 eine mögliche Arbeitsweise
mit der fahrbaren Anlage 1 beschrieben, und zwar das Transportieren
und Verlegen des aus den Schienen 11 und Schwellen 10 gebildeten
Gleisweichenjoches 6 mittels der beiden auf den zwei aneinandergekuppelten
Flachwaggons 2 und 3 hintereinander angeordneten Schienenwagen
4 und 5.
Nachdem die beiden mit den Schienenwagen 4 und 5 und dem Gleisweichenjoch
6 beladenen Flachwaggons 2 und 3 in Richtung des Pfeiles 67 bis
zur Einbaulücke 68 mit der Lokomotive 7 herangefahren wurden, werden
alle Hubstempel 27 bis 34 bis auf den Bahnkörper abgesenkt und das
Gleisweichenjoch 6 geringfügig von den beiden Flachwaggons 2 und 3
abgehoben, um zweckmäßig gegebenenfalls die Längs- und gegebenenfalls
auch die Quer-Hilfsrollen 50 bzw. 51 zu unterschieben. Die Quer-Hilfsrollen
51 erleichtern im Bereich der vorderen, wesentlich breiteren
Stelle, daß das Gleisweichenjoch 6 von der vorher etwa zentrisch
am Flachwaggon 3 gelagerten Stellung schon in eine einseitig überhängende
Lage verbracht werden kann, wie in Fig. 9 ersichtlich. Dabei
werden zweckmäßig schon alle Hubstempel seitlich in diese ebenso
in Fig. 9 ersichtliche Lage durch individuelles Ein- bzw. Ausfahren
gebracht. Grundsätzlich sind sowohl die Längs- als auch die
Quer-Hilfsrollen 50 und 51 nicht unbedingt erforderlich, da auch
lediglich durch Abstützung der Hubstempel selbst mit entsprechender
Seiten- und Längsbewegung des hochgehobenen Gleisweichenjoches 6 das
Auslangen gefunden werden kann. Solange aber die Flachwaggons 2 und
3 noch als Stütze dienen können, wird dies durchgeführt, da die
Flachwaggons auf dem bereits verlegten Gleis natürlich eine solide
Auflage darstellen.
Der erste Vorschubschritt wird durch Längsverstellen der beiden
Balken 16 - über den Längsverschiebe-Antrieb 23 - mit den auf diesen
angeordneten jeweiligen Hubstempel-Paaren 27, 31 und 29, 33 in die
strichlierten Stellungen gemäß Fig. 6 durchgeführt, wonach diese
Hubstempel - wie ebenfalls in strichlierten Linien und durch kleine
Pfeile angeordnet - auf den Bahnkörper abgesenkt werden. Danach
werden die anderen am Bahnkörper bzw. am Schotterbett noch abgestützten
jeweiligen Hubstempel-Paare 28, 32 und 30, 34 der beiden
Schienenwagen 4 und 5 abgehoben und durch Verschiebung dieser Hubstempel
in Richtung des Pfeiles 67 gemeinsam mit den beiden Trägerrahmen
14, mit welchen das Gleisweichenjoch 6 über die Greifhaken
38 fest verbunden ist, der zweite eigentliche Vorschubschritt
durchgeführt. Durch jeweiliges wechselseitiges Ausfahren der Hubstempel
mit den Teleskopanordnungen und gegenseitige Längsbewegung schreiten
die beiden Schienenwagen 4 und 5 mit der Last entlang der Bau-
bzw. Einbaulücke 68. Durch gegenseitige Längsbewegung der Balken 16
und der Trägerrahmen 14 mit dem Gleisweichenjoch 6 in Gleislängsrichtung
erfolgt somit diese Vorgangsweise bis zum Ende der Einbaulücke 68.
In Fig. 7 ist eine mittlere Stellung beim Verlegevorgang ersichtlich,
wobei nach vorherigem Absenken der vorderen Hubstempel-Paare 27, 31
und 29, 33 die mit dem Trägerrahmen 14 verbundenen Hubstempel-Paare
28, 32 und 30, 34 vom Bahnkörper abgehoben und über den Längsverschiebe-
Antrieb 23 gemeinsam mit dem Gleisweichenjoch 6 in die gezeigte
strichlierte Stellung verbracht werden. Dabei dienen die am
Ende des einen Schienenwagens 4 am Gleisjoch befestigten Längs-
Hilfsrollen 50 zum leichten Abrollen vom Flachwaggon 3.
In Fig. 8 ist die Endstellung nach durchgeführter Längsschreitbewegung
und gegebenenfalls auch Querschreitbewegung zur genauen seitlichen
Positionierung des Gleisweichenjoches dargestellt, bei welcher
alle Hubstempel bereits auf dem Bahnkörper abgesenkt sind.
Das Gleisweichenjoch 6 wurde dabei in die richtige Längs- und Seitenlage
in die Einbaulücke 68 und im Anschluß an ein als nächstes
auszuwechselndes Gleisweichenjoch 69 verbracht.
Ausbau und Abtransport eines alten Gleisweichenjoches:
Die beiden Schienenwagen 4 und 5 werden über das nächste Gleisweichenjoch 69 (Fig. 8 links) mit ihren beiden Spurkranzrad-Fahrwerken 13 verfahren bzw. zentriert auf ihren Weichenhebepunkten aufgestellt. Danach schreiten die beiden Schienenwagen 4 und 5 mit dem aufgenommenen alten Gleisweichenjoch 69 in analoger Weise, wie beschrieben, jedoch in umgekehrter Richtung aus der Um- bzw. Einbaulücke 68 heraus über die in der Zwischenzeit herangefahrenen Flachwaggons 2 und 3. Sobald der erste Schienenwagen 5 über dem ersten Waggon 3 ist, kann es dort abgeladen und mit den gegebenenfalls mit den Längs-Hilfsrollen 50 ganz verladen werden. Wenn das Gleisweichenjoch 69 ganz verladen ist, wird es gegebenenfalls mitsamt den beiden Schienenwagen 4 und 5 abtransportiert.
Die beiden Schienenwagen 4 und 5 werden über das nächste Gleisweichenjoch 69 (Fig. 8 links) mit ihren beiden Spurkranzrad-Fahrwerken 13 verfahren bzw. zentriert auf ihren Weichenhebepunkten aufgestellt. Danach schreiten die beiden Schienenwagen 4 und 5 mit dem aufgenommenen alten Gleisweichenjoch 69 in analoger Weise, wie beschrieben, jedoch in umgekehrter Richtung aus der Um- bzw. Einbaulücke 68 heraus über die in der Zwischenzeit herangefahrenen Flachwaggons 2 und 3. Sobald der erste Schienenwagen 5 über dem ersten Waggon 3 ist, kann es dort abgeladen und mit den gegebenenfalls mit den Längs-Hilfsrollen 50 ganz verladen werden. Wenn das Gleisweichenjoch 69 ganz verladen ist, wird es gegebenenfalls mitsamt den beiden Schienenwagen 4 und 5 abtransportiert.
Seitliches Aussetzen von Gleisjochen, Gleisweichenjochen und anderen
sperrigen, schweren Gleisbauteilen:
Mit den erfindungsgemäßen Schreitgeräten kann in sehr vorteilhafter Weise relativ problemlos ein seitliches Aussetzen erfolgen. Die Weiche bzw. das Gleisweichenjoch wird von den Waggons abgehoben, die Waggons werden abgezogen, und die Schienenwagen 4 und 5 schreiten mit dem Gleisweichenjoch seitlich mit Schrittlängen von etwa 1 m bis zum Ablegeplatz, legen die Weiche ab und schreiten wieder zurück ins Gleis. Am Gleis werden die Waggons oder sonstigen Transportwagen wieder darunter gefahren und mit den Schienenwagen abtransportiert.
Mit den erfindungsgemäßen Schreitgeräten kann in sehr vorteilhafter Weise relativ problemlos ein seitliches Aussetzen erfolgen. Die Weiche bzw. das Gleisweichenjoch wird von den Waggons abgehoben, die Waggons werden abgezogen, und die Schienenwagen 4 und 5 schreiten mit dem Gleisweichenjoch seitlich mit Schrittlängen von etwa 1 m bis zum Ablegeplatz, legen die Weiche ab und schreiten wieder zurück ins Gleis. Am Gleis werden die Waggons oder sonstigen Transportwagen wieder darunter gefahren und mit den Schienenwagen abtransportiert.
Claims (15)
1. Schienenwagen zum Aufnehmen oder Verlegen sowie zum Transportieren von
aus Schienen und Schwellen gebildeten Gleisjochen, mit einem auf wenigstens
zwei voneinander distanzierten Spurkranzrad-Fahrwerken abgestützten, langgestreckten
Trägerrahmen, einer Anzahl jeweils mit einem Antrieb verbundener,
über beide Trägerrahmen-Längsseiten seitlich vorkragender und vor Kopf einzelner
Schwellen angeordneter Hubstempel, die relativ zum Bahnkörper höhenverstellbar
und auf diesem aufsetzbar sind, sowie mit querverschiebbaren
Greifvorrichtungen zur Aufnahme des Gleisjoches an dessen Schienen, dadurch
gekennzeichnet, daß am Trägerrahmen (14) insgesamt wenigstens acht höhenverstellbare
Hubstempel (27 bis 34) vorgesehen sind, von denen jeweils vier Hubstempel
(27 bis 30 bzw. 31 bis 34) im Seiten-Außenbereich jeder Längsseite (25,
26) des Trägerrahmens (14) unter Bildung von jeweils zwei an jeder vorderen
bzw. hinteren Trägerrahmen-Hälfte (18, 19) vorgesehenen Hubstempel-Paaren (27
und 31; 28 und 32 bzw. 29 und 33; 30 und 34) angeordnet sind, und daß wenigstens
ein je Trägerrahmen-Hälfte zugeordnetes Hubstempel-Paar (27 und 31)
zu einem unmittelbar benachbarten Hubstempel-Paar (28 und 32) zur Bildung eines
in Gleislängsrichtung bewegbaren Schreitgerätes längsverstellbar ausgebildet
ist, wobei die Schienen-Greifvorrichtungen (35) wenigstens im Bereich von
vier, durch Spurkranzräder der Fahrwerke (13) gebildeten Abstützstellen vorgesehen
sind.
2. Schienenwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der acht
Hubstempel (27 bis 34) mit einem über einen Antrieb beaufschlagbaren Querverschiebestempel (39 bis 46) für eine Verstellung quer zum Trägerrahmen bzw.
zur Bildung eines in Gleisquerrichtung bewegbaren Schreitgerätes verbunden
ist, wobei der Querschiebestempel (39 bis 46) einen bis über die Schwellenstirnseite hinausreichenden Verschiebebereich aufweist.
3. Schienenwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Hubstempel (27 bis 34) und jeder Querverschiebestempel (39 bis 46) mit seinem
als Doppel-Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb (52) ausgebildeten Antrieb jeweils
in eine vorzugsweise vierkantrohrförmige Hub- bzw. Querverschiebe-Teleskopanordnung
(53) eingebaut ist, insbesondere mit im wesentlichen gleicher Baulänge
aller Teleskopanordnungen.
4. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die vier am Trägerrahmen in bezug zur Gleislängsrichtung ortsfesten und
als Teleskopanodnungen ausgebildeten Hubstempel (28, 32; 30, 34) mit ihren
für die Querverstellung vorgesehenen Querverschiebe-Teleskopanordnungen (53)
an einem zentralen, innerhalb der beiden Schienen verlaufenden, schmalen,
langgestreckten Trägerrahmen (14) befestigt sind, der aus zwei zueinander parallel
verlaufenden Tragholmen (15) besteht, an denen Führungsrollen (20) vorgesehen
sind, und daß die anderen vier zum Trägerrahmen längsverstellbaren
Hub-Teleskopanordnungen (53) mit ihren Querverschiebe-Teleskopanordnungen
(53) an einem längsverschiebbaren, langgestreckten Balken (16) befestigt sind,
der ebenfalls aus zwei zueinander parallel verlaufenden Tragholmen (17) mit
die Führungsrollen (20) aufnehmenden Längsführungen (36) besteht.
5. Schienenwagen nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
vier am Trägerrahmen in bezug zur Gleislängsrichtung ortsfesten bzw. die vier
zu diesem längsverstellbaren Querverschiebe-Teleskopanordnungen (53) am Trägerrahmen
(14) bzw. am längsverstellbaren Balken (16) jeweils mit ihrem Teleskop-
Außenrohr (54) befestigt und jeweils paarweise und um 180° zueinander
versetzt angeordnet sind, und daß die acht Hub-Teleskopanordnungen jeweils
mit ihrem Teleskop-Außenrohr (54) am Teleskop-Innenrohr (55) der zugeordneten
Querverschiebe-Teleskopanordnungen befestigt sind.
6. Schienenwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Tragholme (15) des Trägerrahmens (14) und die beiden Tragholme (17) des
längsverschiebbaren Balkens (16) vorzugsweise mit der gleichen Querschnittsform
wie die Teleskopanordnungen, nämlich vierkantrohrförmig, ausgebildet sind.
7. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der längsverschiebbare Balken (16) mit den an
diesem befestigten vier Hub- und Querverschiebe-Teleskopanordnungen
über einen am Trägerrahmen, vorzugsweise etwa zwischen den beiden
Spurkranzrad-Fahrwerken (13) angeordneten Hydraulikmotor (24),
unter Zwischenschaltung eines als Zahnstangen- oder Kettenanordnung
ausgebildeten Längsverschiebe-Antriebes (23), im Abstand bis
über die Schienenwagen-Stirnseite längsverschiebbar ist, wobei die
Vorschub-Größe des Längsverschiebe-Antriebes (23), vorzugsweise wenigstens
drei bis vier Schwellenabständen entsprechend, bemessen ist.
8. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß jede am Trägerrahmen bzw. am längsverschiebbaren
Balken (16) angeordnete Hub-Teleskopanordnung mit einer, jeweils
über eine der beiden Längsseiten (25, 26) des Trägerrahmens vorragenden
Querverschiebe-Teleskopanordnung verbunden ist, die in ihrer
Länge im eingefahrenen Zustand wenigstens der Länge einer Schwelle
(10) entspricht und daß der in jeder Querverschiebe-Teleskopanordnung
eingebaute Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb (52) für eine etwa
gleich große Seitenverschiebebewegung etwa in Schwellen-Länge ausgebildet
ist.
9. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Greifvorrichtung (35), vorzugsweise über
einen eigenen Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb (58), quer zum Trägerrahmen
(14) verstellbar ist.
10. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jede am Trägerrahmen (14) befestigte Greifvorrichtung
(35) wenigstens ein Spurkranzrad (37) und einen diesem im
wesentlichen gegenüberliegend angeordneten, am Schienenfuß oder -kopf
anlegbaren und über einen Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb (57)
höhenverstellbaren Greifhaken (38) aufweist, und daß die Greifhaken
(38) vorzugsweise den Spurkranzrädern (37) der Spurkranzrad-Fahrwerke (13) gegenüberliegend
angeordnet sind.
11. Schienenwagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Greifhaken (38) mit seinen Höhenverstell- und Querverstell-
Antrieben (57, 58), vorzugsweise gemeinsam mit dem Spurkranzrad (37)
des Spurkranzrad-Fahrwerkes (13) an einem mit dem Trägerrahmen (14) verbundenen
Querbalken (60) gelagert ist und in Gleislängsrichtung über eine
am Trägerrahmen (14) angeordnete Achs-Längsführung (61) verschieb-
bzw. verstellbar ausgebildet ist.
12. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils ein zum Trägerrahmen (14) in Gleislängsrichtung
längsverstellbares und ein mit diesem fest verbundenes
Paar von Querverschiebe-Stempeln (39, 40 bzw. 41, 42)
mit in Trägerrahmen-Querrichtung im wesentlichen gegenüberliegend
angeordneten Hubstempeln (27, 31 bzw. 28, 32) unmittelbar vor und hinter
einem Spurkranzrad-Fahrwerk (13) angeordnet ist.
13. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß für den Transport eines Gleisjoches auf
Flachwaggons (2, 3) dem mit den Greifvorrichtungen (35) erfaßten
Gleisjoch (6) in Längs- und bzw. oder Querrichtung abrollbar angeordnete
Längs- bzw. Quer-Hilfsrollen (50 bzw. 51) zugeordnet sind.
14. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Hub- und Querverschiebe-Teleskopanordnungen
im eingefahrenen Zustand für eine freie Durchfahrt des vorgeschriebenen
Gleisprofils ausgebildet und mit ihren Antrieben voneinander
unabhängig, vorzugsweise von einer Kabine (48) aus zentral fernsteuerbar
sind.
15. Schienenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Transport von ganzen, z. B. 30 m langen oder längeren
Gleis-, insbesondere Gleis-Weichenjochen (6) oder Bogenweichen,
wenigstens zwei in Gleis-Längs- und Querrichtung bewegbare
Schienenwagen
(4, 5) vorgesehen sind, die auf wenigstens zwei aneinandergekuppelten
und über einen Antrieb gleisverfahrbaren Flachwaggons (2, 3),
gegebenenfalls mit Quer- oder Längs-Hilfsrollen (50, 51) oder auf
mehreren schienenfahrbaren Hilfswagen, hintereinander angeordnet sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0347084A AT383164B (de) | 1984-10-31 | 1984-10-31 | Schienenwagen zum auswechseln oder verlegen bzw. abbauen, sowie zum transportieren von gleisjochen |
Publications (2)
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| DE3511520C2 true DE3511520C2 (de) | 1993-12-16 |
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|---|---|---|---|
| DE3511520A Expired - Fee Related DE3511520C2 (de) | 1984-10-31 | 1985-03-29 | Schienenwagen zum Auswechseln oder Verlegen bzw. Abbauen sowie zum Transportieren von Gleisjochen |
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