DE34941C - Läute-Apparat für Strafsenbahnwagen - Google Patents

Läute-Apparat für Strafsenbahnwagen

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DE34941C
DE34941C DENDAT34941D DE34941DA DE34941C DE 34941 C DE34941 C DE 34941C DE NDAT34941 D DENDAT34941 D DE NDAT34941D DE 34941D A DE34941D A DE 34941DA DE 34941 C DE34941 C DE 34941C
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DE
Germany
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lever
bell
shaft
clapper
brake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34941D
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English (en)
Original Assignee
J. GUTMANN in Berlin
Publication of DE34941C publication Critical patent/DE34941C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/07Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals
    • G10K1/072Operating or striking mechanisms therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
JULIUS GUTMANN in BERLIN. L ä u t e - A ρ ρ a r a t für S t r a fs e η b a h η w a g e n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1885 ab.
Der in dem Folgenden beschriebene Apparat soll ein andauerndes Läuten selbst in denjenigen Fällen ermöglichen, in welchen die betreffende Person beide Hände zu anderen Functionen benutzt, wie z. B. bei Pferdebahnwagen und anderen Strafsenfahrzeugen, wenn die Bremse mit der einen Hand anzuziehen ist und mit der anderen Hand die Zügel zu halten sind.
Fig. ι stellt einen solchen Apparat dar, welcher an der Vorderseite des Pferdebahnwagens (Fig. 3 bei a) anzubringen ist, und zwar derart, dafs der Kutscher mit derjenigen Hand, mit welcher er die Zügel der Pferde hält, leicht das Ende h1 des Hebels h h1 erreichen kann. Der Kutscher braucht den Hebel hl nicht zu erfassen, sondern nur in der Richtung des Pfeiles \ oder ^1 mit der Hand oder dem Arm bei Seite zu drücken, wird also nicht im Lenken der Pferde behindert. Das Ende h des doppelarmigen Hebels h hl umfafst den Stift der um Punkt K[ drehbaren Platte K. Wird also der Hebel in der Richtung des Pfeiles ^1 bewegt, so geht die Platte K in der Richtung des Pfeiles x1, und umgekehrt erfolgt eine Bewegung der Platte K in der Richtung des Pfeiles x, wenn der Hebel h h1 in der Richtung des Pfeiles \ bewegt wird. Diese alternirende Bewegung der Platte K wird nun durch den wellenförmigen Schlitz K2 auf den Winkelhebel II1 übertragen, und zwar derart, dafs bei einer Bewegung von K der Hebel / P sechs BeVegungen auszuführen gezwungen ist. Der Gelenkarm Z1 besitzt an seinem Ende einen Stift, der in den Schlitz K% greift. Der Arm Z liegt neben dem Klöppel der Glocke in der letzteren und fafst bei b den Stab, an welchem der Klöppel befestigt ist. Wie leicht ersichtlich, mufs der Klöppel bei der Bewegung des Hebels h W- mehrfach gegen die Glocke schlagen.
Es kann nun aber auch die Bewegung der Platte K durch den Fufs erfolgen. ' In diesem Falle wird ein Arm -ST3 angebracht und das Ende dieses Armes mit einem Fufstritt f in Verbindung gebracht.
Endlich kann die Drehung oder Welle für die Bremse zur Bewegung des Klöppels benutzt werden (s. Fig. 2). Die Curve ist alsdann auf der Welle w anzubringen. Ein Ring oder eine Scheibe K, Fig. 2, besitzt die Curve, die das Ende des Armes Z1 des doppelarmigen Hebels Z ZJ umschliefst. Der Arm Z veranlafst die Bewegung des Klöppels.
Damit bei dem Lösen der Bremse, d. h. bei dem Zurückdrehen der Welle w die Glocke nicht läutet, kann man den Ring K drehbar auf der Welle w befestigen und unter Zuhülfenahme einer Sperrklinke s (die an w befestigt ist) nur die Drehung von w nach der einen Richtung mitzumachen zwingen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Läuteapparat für Fahrzeuge, bestehend im wesentlichen- aus einer eine Wellencurve K2 enthaltenden Scheibe K, Fig. 1, die durch Hand oder Fufs bewegt wird,
    sowie ferner einem durch jene Wellencurve vielfach bewegten Hebel / Z1, der den Klöppel erfafst und ihn zum Anschlagen gegen die Glocke bringt.
    Als Ersatz der unter ι. bezeichneten Curyenscheibe der Curvenring K, Fig. 2, auf der Welle, die die Bremse in Action setzt, und welcher Curvenring oder Curvenscheibe einen Hebel II1 in Bewegung setzt, der den Klöppel zum Anschlag gegen die Glocke bringt.
    Bei dem durch den Anspruch 2. gekennzeichneten Lä'uteapparat die Einrichtung, welche das Läuten bei dem Lösen der Bremse bezw. bei dem Zurückdrehen der Welle n> verhindert, bestehend in der Sperrklinke s und der Drehbarmachung des Curvenringes K auf der Welle w.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34941D Läute-Apparat für Strafsenbahnwagen Expired - Lifetime DE34941C (de)

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DENDAT34941D Expired - Lifetime DE34941C (de) Läute-Apparat für Strafsenbahnwagen

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DE (1) DE34941C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2719694A1 (fr) * 1994-05-09 1995-11-10 Paccard Fonderie Cloches Mécanique de carillon.

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