DE285462C - - Google Patents

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DE285462C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Aufrecht stehende Tasten für Schreibmaschinen sind bekannt. Je zwei davon, sowie eine zwischen beiden vertieft liegende wagerechte Taste werden von ein und demselben Finger bedient, so daß mit allen zehn Fingern 30 Tasten beherrscht werden. Eine Tastatur mit solchen Tasten gestattet eine vollständige Blindbedienung ohne lange Einübung, hat aber den Übelstand, daß die aufrecht stehenden Tasten zu weit bewegt werden müssen und der Anschlag zu schwer und zu langsam ist. Durch die nachstehend beschriebene Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt. Hier wird durch einen kurzen und leichten Druck gegen die Tasten die Bewegung für den Abdruck eines Schriftzeichens nur eingeleitet und gleichzeitig eine aufgespeicherte Kraft zur Wirkung gebracht, die anstatt des Fingers diese Bewegung vollendet. Nach dem Typenabdruck kann der Typenträger in seine Ruhelage zurückkehren, auch wenn die Taste angedrückt bleibt, wie dies bereits bei wagerechten Tasten bekannt ist.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht einer nach vorn und einer nach hinten ausschlagenden aufrecht stehenden Taste mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Herabziehen eines mit dem Typenhebel in Verbindung stehenden Zwischenhebeis,
Fig. 2 eine Vorderansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Grundriß einer nach vorn und einer nach hinten ausschlagenden aufrecht stehenden Taste.
Auf einer wagerechten Achse 1 befindet sich ein drehbares Rohrstück 2, um welches ein Blechstreifen gebogen und an ihm befestigt ist, dessen beide Enden aufrecht stehen. Das längere Ende dieses Blechstreifens bildet die eigentliche Taste 4. An dem Rücken derselben ist seitlich ein Arm oder ein Winkelstück 7 vorgesehen, an welchem eine Druckstange 15 drehbar angeordnet ist, die gemäß der Zeichnung in ihrem oberen Teile mit der Form des unteren Teils des Winkelstückes 7 übereinstimmt. Letzteres dient der Taste 4 als Anschlag an einem Rundstabe 8. Dieselbe wird, wie beispielsweise bei der Taste 4 (Fig: 1) dargestellt ist, durch eine Feder 6 in Ruhelage gehalten, welche mit ihrem einen Ende in der Achse 1 befestigt ist und mit ihrem anderen Ende an das entgegengesetzte, aufrecht stehende Ende 5 des Blechstreifens drückt. Die so in der Ruhelage gehaltene Taste 4 wird in der Richtung nach dem Schreiber gedrückt, wobei sie sich um die Achse ι dreht. Die Taste 4^ bewegt sich nach entgegengesetzter Richtung. Unter der Taste 4 befindet sich ein Hebel 17, der einen an seinem Kopfe veränderten, mit einem Aufsatze 16 versehenen Tastenhebel einer Schreibmaschine darstellt, an welchem eine Zugstange 18 drehbar befestigt ist.
Auf einer Achse 19, die unter der Wirkung einer Feder steht, die sich in dem am Gestell befestigten Federgehäuse 30 befindet und mittels einer Kurbel 31 aufgezogen werden kann, ist ein Hemmrad 20 angeordnet, welches durch
einen Anker 21,, der auf einer Achse 22 sitzt, gesperrt gehalten wird. Auf der Achse 19 sitzt ferner ein Zahnrad 23, welches eine Achse 24 mittels eines Triebrades 25 dreht. Auf der Achse 24 ist eine mit Armen versehene Scheibe
26 befestigt, die eine Achse 27 unter Vermittlung eines Ansatzes 28 bewegt. Diese Achse
27 ist mit einer Leiste 29 versehen und steht unter Federwirkung, durch welche die Leiste in der Ruhelage gegen einen Anschlag gedrückt gehalten wird.
Wird die Taste 4 bewegt, so drückt ihre Druckstange 15 auf den Aufsatz 16, wodurch der Hebel 17 niedergeht und die an ihm drehbar befestigte Zugstange 18 mit ihrer am unteren Ende vorgesehenen Nase 32 in den Schwingbereich der Leiste 29 gerät. Gleichzeitig drückt aber auch eine am mittleren Teile der Zugstange 18 sitzende Nase 33 auf eine auf der Achse 22 befestigte Leiste 34, wodurch der Anker 21 das Hemmrad 20 um einen Zahn freigibt. Damit dreht sich die Scheibe 26 und bewegt den Ansatz 28 der Achse 27, so daß die an der letzteren befestigte Leiste 29 die Zugstange 18 und damit den Hebel 17 herabzieht und dadurch die entsprechende Type zum Abdruck bringt, worauf die Scheibe 26 den Ansatz 28 der Achse 27 freigibt, so daß die Leiste 29 und die Zugstange 18 in ihre Ruhelage zurückgeführt werden. Dabei läuft die Zugstange 18 mit einem Vorsprung auf einen Rundstab 35 auf, wodurch ihre Nase 32 aus dem Schwingbereich der Leiste gelangt.
Der Weg, welchen die Druckstange 15 beim Anschlagen einer Taste ausführt, ist sehr kurz, da dieselbe mittels ihrer schiefen Anlaufkante an dem Rundstabe 8 gleitet und dadurch von dem Aufsatz 16 abgestreift wird und, solange die Taste 4 angedrückt ist, in schiefer Lage gehalten bleibt, so daß der Hebel 17 und damit der Typenhebel trotz der angedrückt gehaltenen Taste in ihre Ruhelage zurückkehren können.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Aufrecht stehende, auf einer wagerechten Achse schwingbare Taste für Schreibund andere Tasfenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste an ihrem Rücken einen wagerechten Arm trägt, an welchem eine Druckstange (15) drehbar befestigt ist, die die Bewegung eines mit dem Typenhebel und mit der Sperrvorrichtung eines den Typenhebel bewegenden Federtriebwerkes in Verbindung stehenden Zwischengliedes (17) veranlaßt und letzteres freigibt, sobald das Federtriebwerk zur Wirkung gelangt ist, und nach dem Abdruck der Type in an sich bekannter Weise die Rückkehr des Typenhebels bzw. des Zwischengliedes in die Ruhelage gestattet, ohne daß die gedrückte Taste freigegeben zu werden braucht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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