DE145754C - - Google Patents

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Publication number
DE145754C
DE145754C DENDAT145754D DE145754DA DE145754C DE 145754 C DE145754 C DE 145754C DE NDAT145754 D DENDAT145754 D DE NDAT145754D DE 145754D A DE145754D A DE 145754DA DE 145754 C DE145754 C DE 145754C
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DE
Germany
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springs
brake
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catcher
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DENDAT145754D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet eine selbsttätige Bremsvorrichtung für mit Fangnetz versehene Straßenbahnfahrzeuge, die sofort in Wirkung tritt, sobald ein Körper auf das Fangnetz fällt.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Seitenansicht eines mit der neuen Vorrichtung versehenen Wagens. Fig. 2 zeigt die Anordnung der Bremsbacken in Oberansieht, während Fig. 3 eine Seiten- und Fig. 4 eine Oberansicht der in Ruhestellung befindlichen Fang- und Sperreinrichtung darstellt. Fig. 5 stellt die vorerwähnte Einrichtung nochmals in Seitenansicht, jedoch in ausgelöster Stellung dar:
Die zweckmäßig aus Winkeleisen bestehenden Seitenteile b der an beiden Stirnseiten des Wagens angebrachten Fangnetze α sind hinten U-förmig gebogen und mit dem oberen Schenkel am Wagenuntergestell befestigt. In den Winkeleisen lagern Stangen c, auf deren hinterem Teil je eine Springfeder angebracht ist; der. vordere Teil steht mit einem Gleitstück e in Verbindung; letzteres wird bei gespannter Feder d von einem durch Federn/ beeinflußten, beweglichen Rahmen g in der Weise gehalten, daß an diesem angebrachte Stifte h in entsprechende Aussparungen der Gleitstücke e eingreifen; diese Sperrung könnte aber auch in sonstiger zweckmäßiger Weise, z. B. durch Nasen, erfolgen. Die Stangen c stehen außerdem mit einem zweiarmigen Hebel k in Verbindung, dessen oberer Arm mit dem Bremsgestänge / gekuppelt ist. Dieser
Hebel k sitzt fest auf der Welle n>. Über dem Fangnetzrahmen b befindet sich ein oder mehrere segmentartig gebogene und. mit seitlichen Schlitzen versehene Rohre η, welche ebensolche Stangen ο in sich aufnehmen; die letzteren werden von Springfedern i beeinflußt und sind unter sich durch Stangen ρ und q verbunden; diese sind mit Stäben r versehen, die eine Art Gitter bilden, das in der Ruhestellung durch gleichfalls auf, der Welle w sitzende Haken s gehalten wird, die in die hintere Stange ρ. eingreifen. Fällt nun eine Person o. dgl. auf das Fangnetz, so drückt dieselbe den Rahmen g nieder, wodurch die Gleitstücke e ausgelöst und die Stangen c durch die Wirkung der Federn d zurückgezogen werden. Der mit diesen verbundene Hebel k und damit die Welle w werden infolgedessen in Richtung des Pfeiles 1 (Fig. 5) gedreht. Dadurch gleiten einerseits die Haken 5 von den Stangen ρ ab und geben diese sowie das Gitter r frei, das durch die Federn i vorgeschnellt wird, andererseits wird das Bremsgestänge / in Richtung des Pfeiles 2 angezogen und somit die Bremsbacken α gegen die Innenseiten der Räder gedrückt. Das vorspringende Gitter r hält die gefährdete Person o. dgl. fest und verhindert ein nochmaliges Abgleiten bezw. Abwerfen derselben von dem Fangnetz. Die in Anwendung kommenden Anhängewagen können mit der gleichen Bremsvorrichtung wie in vorbeschriebener Weise ausgestattet werden, wobei dann die Gestänge / entsprechend verkuppelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ;
    Eine mit einer Bremseinrichtung verbundene Fangschutzvorrichtung für Straßenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,
    daß das unter der Wirkung von Federn stehende Bremsgestänge mit einem auf dem Fänger verschiebbaren Gleitstück (e) verbunden ist, welches in der Lösestellung der Bremse bei gespannten Federn durch ein von einer auf dem Fänger angeordneten Schwinge (g) gebildetes Gesperre (g h) festgehalten wird, während beim Auffallen eines Körpers auf den vorderen Teil der Schwinge (g) das Gesperre ausgelöst und die Federn zum Anziehen der Bremse freigegeben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT145754D Active DE145754C (de)

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DE (1) DE145754C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2463300A (en) * 1948-02-20 1949-03-01 Frederick W O'connor Safety fender device for cars and buses

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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