DE348689C - Karbidlampe mit von unten in den Gasbehaelter einschiebbarem Karbidbehaelter - Google Patents

Karbidlampe mit von unten in den Gasbehaelter einschiebbarem Karbidbehaelter

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DE348689C
DE348689C DE1920348689D DE348689DD DE348689C DE 348689 C DE348689 C DE 348689C DE 1920348689 D DE1920348689 D DE 1920348689D DE 348689D D DE348689D D DE 348689DD DE 348689 C DE348689 C DE 348689C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H5/00Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Karbidlampe mit von unten in den Gasbehälter einschiebbarem Karbidbehälter. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf Karbidlampen, bei welchen die Karbidbehälter in bekannter Weise von unten in den Gasbehälter eingeschoben werden. Die bekannten Ausführungsarten weisen fast durchwegs den Nachteil auf, daß die Wasserzufuhr zum Karbid in einer Weise erfolgt, daß eine stürmische Gasentwicklung und ein stoßweises Brennen der Flamme nicht wirksam verhindert werden kann. Gemäß der 1#:rindriig wird bezweckt, eine mit einfachsten Mitteln lind in einfachster Ausführungsart leicht regelbare, allmähliche @Vasserzufuhr zum Karbid zu schaffen, wodurch eine gleichmäßige und stoßfreie Gasentwicklung und demnach ein ruhiges Brennen der Leuchtflamme gesichert «ird.
  • Der Zweck der Erfindung wird dadurch erreicht, daß der den Gasbehälter umschließende Wasserbehälter doppelwandig ausgebildet ist, wobei der innere Mantelteil desselben bis zur Höhe der Wassereintrittsstelle in den Karbidraum herabgezogen ist. Hierdurch wird eine nach oben geschlossene, gleichzeitig als Kühlmantel wirkende Wasservorratskammer gei>ildet, deren Wassersäule durch eine absperrbare Luftzuführung regelbar auf die den Wassereintritt zum Karbid bedingende Wassersäule zur Einwirkung gebracht werden kann.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Aufriß, teilweise im Schnitt zur Darstellung gebracht.
  • Den äußeren Mantel der Lampe bildet der Wasserbehälter i, an dessen unterem Ende eine Auffangschale 2 für abfließendes Wasser angebracht ist. Im oberen Teile ist der nach unten zugeschlossene Wasserbehälter i doppelwandig ausgebildet, wobei der innere Mantelteil 3 für den einschiebbaren, unten offenen Gasbehälter 4 eine Führung bildet. Der Mantelteil 3 reicht nach abwärts bis zum oberen Rande des von unten in dem Gasbehälter 4 einschiebbaren Karbidbehälters 5. Letzterer trägt am unteren Ende einen Bügel 6, an welchem der Karbidbehälter 5 erfaßt und in den Gasbehälter 4 eingeschoben werden kann. Am Bügel 6 ist ein Zapfen 7 angeordnet, mittels welchem der Karbidbehälter 5 durch bajonettartigen Verschluß 8 ein Stück oberhalb dem unteren Rande des Gasbehälters gehalten werclen kann. Der Wasserbehälter bildet durch (lie nach abwärts geführte innere Wand 3 einen Hohlraum 9, der durch einen Absperrhalin To mit der Außenluft regelbar in Verbindung steht. Eine Schraube i i dient dazu, nach ihrer Entfernung den Behälter i mit Wasser zu füllen. Am oberen Ende des Gasbehälters 4. ist der Brenner 12 angeordnet, wobei ein Absperrhahn 13 vorgesehen ist, um den Gaszutritt zum Brenner zu regeln bzw. gänzlich abzusperren.
  • Um die Lampe in Betrieb zu setzen, wird zunächst der Karbidbehälter 5 mit Karbid, gefüllt, in dem Gasbehälter 4 von unten eingeschoben und mittels des Bajonettverschlusses 7, 8 in demselben befestigt. Nach Einschieben des Gasbehälters in den Wasserbehälter i wird die Schraube i i entfernt und der Wasserbehälter i gefüllt, worauf die Schraube i i wieder geschlossen wird. Nun wird der Lufthahn io, wie auch der Brennerhahn 13 geöffnet und nach Entwicklung des Gases und Entweichen der Luft die Lampe angezündet. Durch entsprechende Einstellung des Lufthahnes und des Brennerbahnes, kann eine stetige und gleichmäßig brennende Flamme erzielt werden.
  • Soll der Betrieb der Lampe unterbrochen werden, so wird zunächst der Lufthahn abgesperrt, wodurch der weitere Zutritt des Wassers zum Karbid abgesperrt und die weitere Entwicklung von Gas verhindert wird. Nach .Absperrung des Hahnes 13 verlöscht die Lampe, wobei das durch die Nachvergasung durch das bereits angesaugte Karbid sich entwickelnde Gas in dem Raum 14 unterhalb des Karbidbehälters sich sammelt und den weiteren Wasserzutritt sperrt. Durch den inneren Überdruck eventuell auch steigendes Gas wird weiteres in dem Raum 9 des doppelwandig ausgebildeten Wasserbehälters aufgefangen und gelangt nicht ins Freie.
  • Soll die Lampe wieder in Betrieb genommen werden, so wird der Lufthahn io und der Brennerhahn 13 geöffnet und die Flamme entzündet. Um einen neuerlichen Zutritt von Wasser zum Karbid zu gestatten, wird die Lampe ein wenig geneigt, wodurch das im Raume 14 angesammelte Gas aus diesem Raum abströmt und dem Wasser den Zutritt zum Karbid ermöglicht. Um das nach Absperren der Lampe durch den inneren Überdruck gegebenenfalls austretende Wasser abzufangen, ist die Schale 2 vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Karbidlampe mit von unten in den Gasbehälter einschiebbarem Karbidbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der den Gasbehälter umschließende Wasserbehälter doppelwandig ausgebildet ist, wobei der innere Mantelteil desselben bis zur Höhe der Wassereintrittsstelle in den Karbidraum herabgezogen ist, um eine nach oben abgeschlossene, gleichzeitig als Kühlmantel wirkende Wasservorratskammer zu bilden, derenWassersäule durch eine absperrbare Luftzuführung regelbar auf die den Wassereintritt zum Karbidraum bedingende Wassersäule zur Einwirkung gebracht werden kann.
DE1920348689D 1919-12-16 1920-12-10 Karbidlampe mit von unten in den Gasbehaelter einschiebbarem Karbidbehaelter Expired DE348689C (de)

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