DE312899C - - Google Patents
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- DE312899C DE312899C DENDAT312899D DE312899DA DE312899C DE 312899 C DE312899 C DE 312899C DE NDAT312899 D DENDAT312899 D DE NDAT312899D DE 312899D A DE312899D A DE 312899DA DE 312899 C DE312899 C DE 312899C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L21/00—Non-electric pocket lamps, e.g. lamps producing sparks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 14. JULI 1920
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1917 ab.
Längste Dauer: 3. Februar 1932.
. Bei der durch- das Hauptpatent geschützten Doehtlampe mit Vergaser für leichtflüchtige
Brennstoffe sollten die aufsteigenden Dämpfe aus dem Brennstoffbehälter durch eine oder
mehrere, neben- oder übereinander angeordnete leere Kammern, die mit feinen Zu- und
Äustrittsöffnungen versehen sind, zu der Flamme geführt werden, um hier in bekannter
Weise mit verbrannt zu werden.
Diese Erfindung läßt sich auch in der Weise ausführen, daß man die neben- oder
übereinander angeordneten leeren Kammern in den unteren Behälter der Lampe anstatt
in den oben aufgesetzten Brenner verlegt.
Hierdurch ergeben sich Vorteile gegenüber jener Ausführungsform, so namentlich der,
daß man die leeren Kammern bedeutend größer bemessen kann, so< daß sie in der Lage
sind, den gesamten in den eigentlichen Brermstofrbehälter einfüllbaren Brennstoff
beim Umkippen der. Lampe aufzunehmen.
, Alsdann kann auch blei dauernd liegender Lampe niemals Flüssigkeit aus.dem Brenner
zu der Flamme auslaufen. Allerdings ist bei dieser Ausführungsform der Lampe noch auf
eine» besonderen Umstand Rücksicht zu nehmen, um dieses Ziel vollständig zu erreichen'.
Der in den zu unterst liegenden Brennstoffbehälter hineinragende Docht muß derart
unterstützt oder gelagert sein,, daß er bei liegender Lampe nicht mehr mit dem Brennstoff
in Berührung kommen kann, dean sonst würde die Lampe weiter brennen, solange der
Docht noch Brennstoff aufnimmt, und die Lampe könnte sich dadurch übermäßig erhitzen.
Erstrebt wird aber, daß· die liegende Lampe möglichst bald erlischt, damit einerseits
keine unzulässige Erwärmung der Lampenteile stattfindet, . andererseits die Um- (
gebung möglichst schnell auf das Erlöschen und somit auf das Umfallen der Lampe aufmerksam
wird. Der Erfindung gemäß soll also weiter der Docht in besonderer Weise
gestützt oder gelagert sein.
Endlich soll eine derartige Lampe zur weiteren Sicherheit auch noch mit besonderen
Einrichtungen zum Anzünden und Auslöschen versehen sein, die namentlich Anwendung
finden, wenn die Lampe in einer geschlossenen Laterne benutzt werden soll.
Die Verbesserungen mögen an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
Fig. ι zeigt die ganze Lampe in einem senkrechten Schnitt unter Andeutung einer
sie umgebenden Laterne. Fig. 2 ist der zugehörige Grundriß.. Fig. 3 bis 5 stellen, besondere
Arten der Dochtlagerimg dar.
Auf einem hohlen und offenen Sockel a ruht das Lampengefäß mit der unteren Brenmstoffkammer
b und darüber angeordneten leeren Kammern c und d, die untereinander
und mit der Brennstoff kammer b<
durch öff-
nungen e verbunden sind. In der oberen Decke des Gefäßes sitzt! in bekannter Weise
die Verschraubung f für den Brenner gy der eine weitere Kammer darstellt, die mit der
5 oberen Gefäßkammer d durch feine Öffnungen h verbunden ist. Durch diese ziehen die
aufsteigenden Brennstoffdämpfe zur Flamme. In der Achse des Brenners liegt das Dochtrohr
i mit dem Docht k.
ίο Bei der Ausführungsform nach Fig. ι ist
nun das Dochtrohr i nach unten hin verlängert und gleichzeitig erweitert, um einen
möglichst großen Dochtvorrat aufnehmen zu können. Das erweiterte Dochtrohr reicht
möglichst tief in den Brennstoffbehälter b hinein und ist am unteren Ende durch eine
gelochte Platte I abgeschlossen. Kippt nun die Lampe um 90° oder weniger, so läuft der
Brennstoff durch die Öffnungen e in die Kammern c und d, die so bemessen sind, daß
sie bei liegender Lampe den ganzen Brennstoff aufnehmen können, ohne daß er aus den
Öffnungen h ausläuft. Selbst wenn die Lampe so ungünstig umfällt, daß ihre Mittelachse
unter die Horizontale geneigt liegt, kann der Brennstoff noch nicht auslaufen, wenn die
Kammern c und d groß genug bemessen sind. Ist die Lampe umgefallen, so kann nur noch
der im unteren Teil des Dochtrohres verbliebene Brennstoffrest von der Flamme verzehrt
werden. Damit aber beim Umkippen der Lampe das Dochtrohr möglichst schnell
gegen den Flüsigkeitsbehälter abgeschlossen wird, kann unter dem Rohr noch ein selbsttätiger
Verschluß angeordnet sein, der schon bei etwa 45 ° Neigung in Wirkung tritt.
Dieser Verschluß kann z. B. wieder, ähnlich wie in dem Hauptpatent beschrieben, aus
einer auf einem Kegel m gleitenden Dichtungsscheibe η bestehen.: Der Kegel m ist
auf dem Boden des Gefäßes befestigt. Die Scheibe η hängt auf diesem Mantel und gleitet
auf diesem gegen die Bodenplatte /, wenn die Kegelachse sich genügend neigt.
Verzichtet man auf größeren Dochtvorrat, .:' so kann die untere Erweiterung des Dochtrohres
i auch fortfallen, und! man kann einfach das ganze Rohr in gleicher Stärke bis
nahe zum Boden des Brennstoffbehälters durchführen (Fig. 3). Diese Durchführung des Rohres ist deshalb erforderlich, damit
der Docht beim Kippen der Lampe nicht nach unten fällt und weiter mit der Flüssigkeit in
Berührung bleibt.
Dasselbe erreicht man, wenn man nach Fig. 4 in der Achse des Dochtes einen
Draht 0 o. dgl. anordnet, der den Docht steif hält, so daß er nicht durchhängen kann. Auch
kann man nach Fig. 5 ein erweitertes Dochtrohr mit Reservevorrat anwenden und in das
untere offene Ende der Erweiterung einen dickeren kurzen Docht p einsetzen. Dieser
wird dann nicht mitverbraucht und sichert dauernd die richtige Tauchtiefe.
Wird die Lampe in einer geschlossenen Laterne benutzt, so ist erwünscht, sie ohne
Öffnung des Gehäuses anzünden und auslöschen zu können. Zu diesem Zwecke soll
der untere Behälter mit den drei Kammern durch einen senkrechten Schacht q durchsetzt
sein, der gegen die Scheidewände der Kammern und des Gefäßes dicht abgeschlossen ist.
Durch diesen Schacht kann man von unten aus durch den Boden hindurch einen geeigneten
Halter r mit Zündstein ί einführen, der durch Entlangziehen an einer die Flamme
in bekannter . Weise umgebenden scharfen Stahlscheibe t Funken gibt. Der Schacht q
ist oben durch einen sich selbsttätig schließenden Federdeckel u abgeschlossen.
In ähnlicher Weise kann man auch eine Kappe ν zum Auslöschen der Flamme von
außen betätigen, indem man einen zweiten Schacht w durch die Kammern hindurchführt,
in welchem ein Stift χ sitzt, der am oberen rechtwinklig umgebogenen Ende die
Kappe ν trägt. Der Stift ist von außen drehbar und kann gleichzeitig gehoben und gesenkt
wer den, so daß man die bei brennender Lampe seitwärts' stehende Kappe nach der
Mitte schwenken und über den Brenner setzen kann. Der Stift χ ist in . geeigneter
Weise,, z. B-. mittels einer Bundscheibe y, gegen die Decke des Gefäßes abgedichtet,
wobei der Bund gleichzeitig die Kappe in richtiger Höhe hält. Der untere Griff des
Stiftes χ findet in dem hohlen Sockel α Platz.
An der Kappe ν kann übrigens auch noch ein Zündstein ζ befestigt sein, mittels dessen
man ebenfalls durch senkrechtes Herabstreichen an der Scheibe t die Lampe anzünden
kann. In diesem Falle müßte der Bund ν entsprechend höher an dem Stift sitzen. Der
Schacht q fiele auf diese Weise fort.
Claims (7)
1. Explosionssichere Dochtlampe mit Vergaser für leicht flüchtige Brennstoffe
und zwischen dem Brennerkopf und dem Brennstoff gelagerte leere Kammern nach Patent 300661, dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Lampengefäß in mehrere übereinanderliegend^ Kammern geteilt
ist, von denen nur die unterste zur Aufnahme des flüssigen Brennstoffes dient,
während.die darüber liegenden, mit jener durch Öffnungen verbundenen Kammern
den auslaufenden Brennstoff beim Um- ■ kippen der Lampe aufnehmen.
2. Dochtlampe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dochtrohr nach unten hin bis in die Flüssigkeit
hinein verlängert ist, damit der Docht beim Kippen der Lampe nicht in die
Flüssigkeit durchhängt.
3. Dochtlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dochtrohr
zur Aufnahme eines Dochtvorrates nach unten hin erweitert, ist.
4. Dochtlampe nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dochtrohr am unteren Ende durch eine gelochte
Bodenscheibe abgeschlossen ist, gegen die sich beim Kippen der Lampe
eine auf einem am Gefäßboden befestigten Kegel abgleitende Dichtungsscheibe
legt.
5. Dochtlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das untere
offene Ende des erweiterten Dochtrohres ein besonderer dicker Docht eingesetzt
ist, der nicht mit verzehrt wird.
6. ' Dochtlampe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der bis nahe zum Boden des Brennstoffgefäßes reichende Docht durch einen Draht, eine
Feder o. dgl. gestreckt gehalten wird, damit er beim Kippen der Lampe nicht durchhängt.
7. Dochtlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den
Kammern versehene Lampengefäß durch einen bzw. zwei senkrechte Schächte durchsetzt ist, die zum Einführen eines
Zündstiftes bzw. zum Betätigen einer Löschkappe dienen, wobei auch an der Löschkappe zugleich die Zündvorrichtung
angeordnet sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312899C true DE312899C (de) |
Family
ID=565797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312899D Active DE312899C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312899C (de) |
-
0
- DE DENDAT312899D patent/DE312899C/de active Active
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