DE34829C - Kraftsammelnde Bremse - Google Patents
Kraftsammelnde BremseInfo
- Publication number
- DE34829C DE34829C DENDAT34829D DE34829DA DE34829C DE 34829 C DE34829 C DE 34829C DE NDAT34829 D DENDAT34829 D DE NDAT34829D DE 34829D A DE34829D A DE 34829DA DE 34829 C DE34829 C DE 34829C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- springs
- axis
- wheel
- pawls
- carriage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D43/00—Devices for using the energy of the movements of the vehicles
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T30/00—Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Auf der Achse A des Wagens -ist das kleine Frictionsrad C und ebenso auf der Achse ß
das Klemmsperrrad P fest aufgesetzt; sämmtliche übrigen Theile des Apparates stehen für
gewöhnlich still und machen bei Bethätigung der kraftspeichernden Bremse nur eine begrenzte
Drehung, je nach der Fahrrichtung in dem einen oder anderen Sinne. Der Antrieb ist auf beiliegender Zeichnung durch Frictionsrä'der
mit Keilrinnen und durch Kettenübertragung bewirkt. Das Frictionsrad D, welches
durch eine Sicherheitskupplung E mit dem Kettenrad F verbunden ist, kann sich mit
diesem auf dem Zapfen G drehen. Diese Theile sind durch die Hängeschienen H pendelnd
unter dem Wagengestell aufgehängt und durch die Stange K mit dem gewöhnlichen
Bremshebel verbunden.
Als Accumulator für die durch das vorbeschriebene Triebwerk übertragene Kraft sind
in der Zeichnung vier Gummizugfedern N angegeben , deren jede aus einem ringförmig in
sich geschlossenen Band besteht; dieses Band wird gestreckt um zwei eiserne Augen gelegt,
deren eines am Wagenkasten, das andere an einem mit dem Kettenrad M verbundenen
Zapfen drehbar befestigt ist. Statt dieser Federn können ebensowohl Stahlfedern, sowie
Vacuum- und Compressionscylinder in genau derselben Weise angeordnet werden; ferner
können die Federn auch durch Zugstangen bethätigte Druckfedern sein. Immer werden
dieselben (bezw. bei Vacuum- und Compressionscylindern eine kleine Hülfsfeder) mit
einer ziemlich bedeutenden Anfangsspannung eingesetzt, so dafs sie auch in der mittleren,
schlaffsten Stellung das Kettenrad M noch durch diese Anfangsspannung in seiner neutralen
Mittelstellung festzuhalten streben. Durch jede Bewegung des Kettenrades M nach der
einen oder anderen Seite, welche jedoch höchstens eine Vierteldrehung beträgt, werden
somit die Federn weiter angespannt.
Zur Abstützung der in den Accumulator eingeleiteten Kraft und ihrer Uebertragung auf
die Achse B enthält das auf der Achse lose Kettenrad M, welches für gewöhnlich stillsteht,
zwei doppelseitige Sperrklinken O, welche mit keilförmigen Zähnen in das auf der Achse feste
Klemmsperrrad P eingreifen können. Ihre Stellung ist jedoch in nachbeschriebener Weise
durch die Stellung des Kettenrades M bezw. der Federn N bedingt. Die Klinken O haben
aufser den dickeren Zapfen, womit sie in dem Kettenrad M gelagert sind, in ihrer Symmetrieebene an jeder Seite noch einen excentrischen
Zapfen, woran die vorbeschriebenen Federn angreifen. Vermöge dieser Excentricität suchen
die Klinken sich also immer mit ihrer Symmetrieachse in der Richtung des Federzuges
einzustellen. In der neutralen Ruhestellung der Kettenscheibe M also, wo die
Richtung des Federzuges durch das Mittel der Wagenachse B geht, werden sich die beiden
Arme der Klinken symmetrisch zur Achse B stellen, d. h. sie bleiben (wie in Fig. 1 angedeutet)
aufser Contact mit dem Sperrrad P. Sowie aber das Kettenrad eine Bewegung nach
der einen oder anderen Seite macht und somit die Federn sich um das am Wagengestell befestigte
Auge drehen und weiter angespannt werden, kommen auch die Klinken O in der
entsprechenden Richtung zum Anliegen, da die Richtung des Federzuges jetzt nicht mehr
durch die Mitte der Wagenachse geht, sondern sich mehr und mehr der Tangente an dem
Kurbelkreis des Federangriffspunktes nähert, mit der sie nach einer Vierteldrehung zusammenfällt.
Die Sperrung kann übrigens bei gleicher Steuerung in jeder beliebigen Form von doppelseitigen Sperrzähnen bezw. Kiemmund
Reibungsgesperren ausgeführt werden.
Wird die Bremse des in Bewegung befindlichen Fahrzeuges angezogen, so drückt die
von dem gewöhnlichen Bremshebel zugleich mitbewegte Stange K durch das Gummipolster
J und das Gehänge H das Frictionsrad D an das mit der Wagenachse A rotirende
Frictionsrad C an. Hierdurch wird ersterem und mit ihm dem Kettenrad F eine dem
Drehungssinne der Achse A entgegengesetzte Drehung ertheilt, welche durch die Kette mit
weiterer Uebersetzung ins Langsame auf das Kettenrad M übertragen wird. Hierdurch werden
die Federn N gespannt und kommen gleichzeitig die Klinken O in der bezüglichen
Richtung zum Anliegen. Währenddessen kann die Achse B in ihrer der langsamen Bewegung
des Kettenrades M entgegengesetzten Drehrichtung unter den leicht angeprefsten (nur
in entgegengesetztem Drehsinne sperrenden) Klinken O sich ruhig weiter bewegen und
tritt Verschleifs und Erwärmung dabei nicht ein, weil die Keilflächen der Klinken in
Schmierung laufen. Nun ist aber die Sicherheitskupplung E so regulirt, dafs sie nur das
Kraftmoment zu übertragen vermag, welches der Federspannung bei einer Viertelumdrehung
des Kettenrades M entspricht. Läuft nun der gebremste Wagen, nachdem das Kettenrad M
diese Vierteldrehung gemacht hat, noch weiter, so beginnt die (geschmierte) Sicherheitskupplung
E zu gleiten, indem das Frictionsrad D weiter mitgenommen wird, während die Kettenräder,
Federn und Klinken der weiteren Bewegung nicht folgen, durch das Reibungsmoment der Sicherheitskupplung E aber in
ihrer, der äufserst zulässigen Federspannung entsprechenden Stellung gehalten werden. Kommt
nun der Wagen zum wirklichen Stillstand, so setzen die Klinken O sich in dem Sperrrade P
der Achse B fest und verhindern ein Zurückgehen der gespannten Federn, indem bei stillstehendem
Wagen und angezogener Bremse sich die entgegengesetzt gerichteten Drehmomente der beiden Wagenachsen das Gleichgewicht
halten. Sobald aber die Bremse gelöst und dadurch die Verbindung der Frictionsräder
C und D aufgehoben wird, kann das Triebwerk sich, dem Federzuge folgend,
frei zurückdrehen, und nehmen dann die Federn N durch Klinken O und Sperrrad P die
Achse B in demselben Drehungssinne, in welchem sie sich vorher bewegte, mit herum.
Sobald also der Kutscher die Bremse losläfst, fährt der Wagen ohne Weiteres an und wird
während einer Viertelachsendrehung durch die Federn N angetrieben. Nach dieser Vierteldrehung
lösen sich die Klinken durch den nunmehr wieder in der Richtung durch die Mittelachse wirkenden Zug der auch in dieser
Stellung noch mit einer gewissen Kraft gespannten Federn selbsttha'tig aus, und der
ganze Apparat bleibt in seiner neutralen (Mittel-) Stellung stehen, während der Wagen weiter
läuft. Es ist ersichtlich, dafs die Wirkungsweise des Apparates für beide Fahrrichtungen
vollkommen die gleiche ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei kraftsammelnden Bremsen die Combination folgender Einrichtungen:a) die zwischen festen Punkten des Wagengestelles und Punkten des um die Wagenachse B oscillirenden Rades M stets gespannten Federn JV, welche bei einer Oscillation von Mstärker angespannt werden;b) das stumme Sperrwerk O P, dessen Sperrkegel, im Rade M gelagert, durch den Angriff der Federn N an ihre excentrische Zapfen je nach dem Ausschlag von M in der einen oder anderen Richtung sperren;c) die regulirbare Frictionskupplung DEF, um Oscillationen von M um mehr als circa eine Viertelumdrehung zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34829C true DE34829C (de) |
Family
ID=310717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34829D Expired - Lifetime DE34829C (de) | Kraftsammelnde Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34829C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5251881A (en) * | 1989-09-19 | 1993-10-12 | Compagnie Generale Des Etablissements Michelin - Michelin & Cie | Methods and devices for the thermal treatment of metal wires upon passing them over capstans |
-
0
- DE DENDAT34829D patent/DE34829C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5251881A (en) * | 1989-09-19 | 1993-10-12 | Compagnie Generale Des Etablissements Michelin - Michelin & Cie | Methods and devices for the thermal treatment of metal wires upon passing them over capstans |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE34829C (de) | Kraftsammelnde Bremse | |
| DE2511663A1 (de) | Trethebelfahrzeug | |
| DE642029C (de) | Kettenbaumbremse | |
| DE857264C (de) | Fangvorrichtung fuer Aufzuege | |
| DE31659C (de) | Umsteuerungsmechanismus für heilmann'sche Stickmaschinen | |
| CH292279A (de) | Bremsvorrichtung an Seilbahnfahrzeugen. | |
| DE973549C (de) | Stoppvorrichtung fuer Buchungsmaschinen-Zaehlwerktrommel | |
| DE35449C (de) | Kraftsammelnde Bremse | |
| AT210108B (de) | Untersetzungsgetriebe | |
| DE633711C (de) | Treib- und Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Schuhwerknaehmaschinen | |
| DE25096C (de) | Automatische Frictionsbremse für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE148737C (de) | ||
| DE29390C (de) | Neuerung an automatischen Friktionsbremsen | |
| DE88307C (de) | ||
| DE331607C (de) | ||
| DE2147669A1 (de) | Aufzugsantrieb II | |
| DE398370C (de) | Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE410512C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen In- und Aussereingriffbringen der Schaltglieder von Schaltwerken fuer die Bewegungsumkehr | |
| DE601136C (de) | Umsteuerbares, selbsttaetiges Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE136535C (de) | ||
| DE68625C (de) | Selbstthätige Bremse für Wagen | |
| DE56536C (de) | Vorschubvorrichtung für Sägegatter | |
| DE49598C (de) | Bremse für Eisenbahn- und Pferdebahn-Fahrzeuge | |
| DE43455C (de) | Neuerung an der durch Patent 32684 geschützten Reibungskuppelung mit Brems-Jrianri k<Zjrs&A? „nur JiaXnrü JA*-, jsf&f.} ~ | |
| DE521053C (de) | Stanzmaschine, insbesondere fuer Leder, Pappe, Leinen o. dgl. |