DE347977C - Haertevorrichtung - Google Patents

Haertevorrichtung

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DE347977C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/62Quenching devices
    • C21D1/63Quenching devices for bath quenching

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Härtevorrichtung. Eitlem immer noch bestelenden Bedürfnisse Rechnung tragend, ist durch den Erfindungsgegenstand ein Härtebad geschaffen, in welchem die verschiedensten Arten der zu härtenden Stücke abgekühlt werden können, ohne daß bei sachgemäßer Behandlung ein Stück zerspringen oder sonstigen Schaden nehmen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel angeführt, und zwar ist ei ein Behälter aus Eisenblech, welcher bis etwa zur _ Hälfte mit Wasser gefüllt ist, während sich über dein Wasser eine Ölschicht 1a befindet, welche den Behälter ca nicht ganz bis zi,m Rande füllt.
  • b stellt einen mit Wasser gefüllten Behälter dar, welcher auf einer am Boden des Behälters a befestigten Fiihrungshülse f verschiebbar angeordnet ist und mittels einer an seiner Wandung angenieteten Zugstange 1l je nach Bedarf nach unten oder oben bewegt werden kann.
  • d ist ein herausnehmbarer, mit gelochten Wandungen versehener Einsatz, dessen Schaft dl in der Führungshülse f leicht verschiebbar angeordnet ist.
  • Das am Behälter b angeordnete Abflußrohr b@ hat den Zweck, einen einige Zentimeter über den Ölspiegel hochgezogenen Behälter b bis zur Rohrmündung b3 zu entleeren, so daß beim Hineintauchen eines zu härtenden Stückes das Wasser nicht über den Rand des Behälters b ,gedrückt wird.
  • Ein Sperrbolzen c wird mittels eines unter Federwirkung stehenden Gestänges e1 stets in. die in der Zugstange bl in kurzen Dwischenräumen angeordneten Löchern b4 gedrückt und hält somit den Behälter b in einer je nach Bedarf erwünschten Stellung fest.
  • c ist ebenfalls ein herausnehmbarer Einsatz. Ein immer auf dem Wasserspiegel ruhender Schwimmer g, welcher mit seiner Verlängerung über den Ölspiegel hinausragt, ermöglicht eine Kontrolle über die Höhe des Wasserstandes bzw. die Tiefe der (51schicht.
  • Verschiedene Beispiele von Abkühlmethoden r. Im Wasser kühlen und im Öl erkalten lassen, ohne daß das betreffende Stück beim Überführen aus dem Wasserbad in das Ölbad mit der atmosphärischen Luft in Berührung kommt.
  • Diese Art der Härtung geschieht folgendermaßen: Nachdem der zu härtende Gegenstand bis zu der erforderlichen Temperatur erhitzt ist und im Wasserbad ca i im Behälter. b kühlt, bis die Braunrotwärine zu schwinden beginnt, läßt man den Wasserbehälter b durch Herausziehen des Sperrbolzens e mittels Niedertretens des Gestänges e1 bei e2 auf den Boden des Behälters ca gleiten und den durch diesen Vorgang in die Ölschicht geratenen zu härtenden Gegenstand im Einsatz c erkalten`.
  • z. Durch eine auf einfache Art stärker oder schwächer zu gestaltende Ölschicht hindurch im Wasser abkühlen und, wenn erforderlich, aus dem Wasser zurück im Ölbad erkalten lassen Bei dieser Abkühlmethode wird erst der Wasserbehälter b je nach Beschaffenheit des zu härtenden Stückes mehr oder weniger tief in die Ölschicht 1c hineingetaucht, somit eine mehr oder weniger starke Ölschicht über dem Wasserspi- gel im Behälter b gebildet und mittels des Sperrbolzens e der Wasserbehälter. b in der gewünschten Stellung festgehalten-.
  • Danach wird das erhitzte zu härtende Stück durch die Ölschicht hindurch in dem mit Wasser gefüllten Behälter b gekühlt und, sofern danach noch ein allmählicheres Erkalten des zu härtenden Gegenstandes. gewünscht wird, anschließend in der Behandlung desselben weiter verfahren wie bei Härtemethode z.
  • 3. Nur im Wasser abkühlen.
  • Das zu härtende Stück wird in dem über den Ölspiegel hochgezogenen, mit Wasser gefüllten Behälter b gekühlt.
  • .l. Nur im Öl abkühlen.
  • Das zu härtende Stück wird in der Ölschicht h gekühlt.
  • Es sei noch bemerkt, daß der Erfindungsgegenstand auch so eingerichtet sein kann, daß das Versenken und Heben des Wasserbehälters b sowie das Überführen der zu härtenden Stücke aus dem Wasserbad a1 im Behälter b in den Einsatz e auf mechanischem Wege erfolgen kann, wodurch außer einer stets gleichmäßigen Abkühlung eine Zeitersparnis für den Härter erreicht wird.
  • Auch kann durch einen einstellbaren Zu-und Abfluß im unteren Teil des Behälters a die Temperatur des Kühlbades konstant gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH In ihrem unteren Teil mit einer schwereren Flüssigkeit (z. B. Wasser) und im oberen Teil mit einer leichteren Flüssigkeit (z. B. Öl) gefüllte Härtevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß indem Behälter (ca) ein zweiter mit der schwereren Flüssigkeit (a1) gefüllter Behälter (b) auf einer Führungshülse (f) gleitend so angeordnet ist, daß ein zu härtendes Stück erst in dem schwereren Bad (al) im Behälter (b) gekühlt werden kann und im erforderlichen Zeitpunkt durch Niedergleitenlassen des Behälters (b) in das leichtere Bad (Ja) gelangt, ohne bei diesem Vorgang mit der atmosphärischen Luft in Berührung zu kommen. .
DE1920347977D 1920-11-13 1920-11-13 Haertevorrichtung Expired DE347977C (de)

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