DE464682C - Kuehleinrichtung fuer Kabeltraenkgefaesse - Google Patents

Kuehleinrichtung fuer Kabeltraenkgefaesse

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DE464682C
DE464682C DED50990D DED0050990D DE464682C DE 464682 C DE464682 C DE 464682C DE D50990 D DED50990 D DE D50990D DE D0050990 D DED0050990 D DE D0050990D DE 464682 C DE464682 C DE 464682C
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Germany
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cable
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cooling
cooling device
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)

Description

Starkstromkabel werden meistens mit der sie umgebenden heißen Tränkmasse dadurch abgekühlt, daß nach erfolgter Tränkung durch die Heizschlangen oder Heizmäntel des Tränkgefäßes kaltes Wasser geschickt wird. Dieses Verfahren hat den Übelstand, daß das Gefäßmaterial sehr beansprucht wird und daß sehr leicht Undichtigkeiten entstehen. Ferner kann infolge Unachtsamkeit oder durch Undichtigkeit der Ventile sogar Dampf von höherem Druck oder Wasser in die Tränkmasse dringen und das Tränkgut verderben. Überhaupt aber bleibt bei diesem Verfahren die Kühlung, da sie nur von unten oder von der Seite erfolgt, verhältnismäßig unwirksam und dauert sehr lange, oder es ist erforderlich, ein Rührwerk vorzusehen.
Eine andere Art der Kühlung besteht darin, daß die heiße Masse in ein Kreislaufsystem gebracht wird, wobei sie Kühlschlangen durchströmt und so allmählich auf die gewünschte Temperatur herabgesetzt wird.' Hierbei besteht der Übelstand, daß die Masse leicht dickflüssig wird und an den Kühlrohrwandungen hängenbleibt. Dies hat bisweilen zur Folge, daß die Pumpen nicht mehr imstande sind, die zähe Masse durch die Rohrleitungen zu drücken.
Bei einem anderen Verfahren wird der Kabelkorb, der zum Einbringen des Kabels in das Tränkgefäß dient, nicht wie üblich aus gelochtem Blech, sondern aus vollem Blech hergestellt und der Korb mit dem Kabel und der heißen Masse aus dem Tränkgefäß heraus in Kühlräume geschafft oder durch Blasen mit gekühlter Luft behandelt. Schließlich gibt es noch Verfahren, nach denen Starkstromkabel nach ihrer Tränkung in einem ersten, stets auf hoher Temperatur erhaltenen Gefäß in ein zweites, ebenfalls mit Tränkmasse gefülltes, jedoch nicht geheiztes Gefäß zwecks allmählicher Abkühlung gebracht werden. Letzteres Gefäß mit Inhalt, das kurz vor dem Einbringen des Kabels auf die gleiche oder nahezu die gleiche Temperatur erwärmt wird, die das Tränkgefäß hat, wird danach durch Einlassen von kaltem Wasser in die Kühlschlangen oder Kühlmäntel des Gefäßes beschleunigt abgekühlt. Dieses Verfahren hat den Übelstand, daß das Gefäßmaterial sehr beansprucht wird und daß dadurch Undichtigkeiten entstehen. Die beiden letzteren Verfahren erfordern viel Raum und schwere Hebezeuge und verursachen entsprechend hohe Bedienungs- und Erhaltungskosten.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist frei von diesen Mängeln. Sie besteht im wesentlichen aus einer Kühlschlange, die in das Massegefäß hinabgesenkt wird, bis sie von der Masse bedeckt ist, die sich über dem Kabel befindet. Durch diese Kühlschlange wird zunächst nur die Oberschicht der Masse abgekühlt. Die abgekühlte Schicht sinkt jedoch nach unten und wird durch aufsteigende warme Masse ersetzt, die nunmehr ebenfalls der Abkühlung unterliegt, so daß
stets die heißeste Masse gekühlt wird. Durch diesen selbsttätigen Kreislauf wird die Masse in kurzer Zeit ganz abgekühlt, ohne daß einer der obenerwähnten ÜheLstände auftritt. Die Kühlschlange wird zweckmäßig in einer flachen, den Kabelkorb abdeckenden Lage angeordnet. Sobald die Masse genügend abgekühlt ist, wird die*Schlange herausgenommen; sie kann sofort-an anderer
ίο Stelle wieder verwendet werden. Bei entsprechend angepaßtem Betrieb reicht eine Schlange für mehrere Gefäße aus', so daß die Kosten der Einrichtung gering sind.
Die Erfindung ist näher auf der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt im Querschnitt, Abb. 2 in der Draufsicht ein Massegefäß A, in welchem auf Stützen b der das geschichtete Kabel K enthaltende Korb d ruht. Das Gefäß A ist bis dicht unter seinen Rand mit der Masse gefüllt. Der Kabelkorb d ist mit einem Deckel/ abgedeckt, der an seiner Unterseite die Kühlschlange g trägt. Der Deckel ist mit der Kühlschlange und ihrem Zu- und Abfluß h bzw. i aus dem Gefäß A herausnehmbar. Wenn die Kühlschlange abgehoben ist, kann auch der Kabelkorb herausgehoben werden. Zur Kühlung kann Wasser oder eine andere Kühlflüssigkeit benutzt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kühleinrichtung für Kabeltränkgefäße, gekennzeichnet durch eine Kühlschlange (§■), welche nach vollendetem Tränken des Kabels, von oben in das das Kabel und die Tränkmasse enthaltende Gefäß (A) bis unter die Oberfläche der Masse eingesenkt wird.
2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlschlange in einer flachen, den Kabelkorb (d) abdeckenden Lage angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED50990D 1926-07-31 1926-07-31 Kuehleinrichtung fuer Kabeltraenkgefaesse Expired DE464682C (de)

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