DE385157C - Fetteinbrennkessel fuer Lederindustrie - Google Patents

Fetteinbrennkessel fuer Lederindustrie

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DE385157C
DE385157C DEM78709D DEM0078709D DE385157C DE 385157 C DE385157 C DE 385157C DE M78709 D DEM78709 D DE M78709D DE M0078709 D DEM0078709 D DE M0078709D DE 385157 C DE385157 C DE 385157C
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kettle
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Fetteinbrennkessel für Lederindustrie. Die Erfindung bezieht sich auf dampfbehei7te Fetteinbrennkessel, innerhalb deren die zu gerbenden Felle - und zwar in der Regel ganze Häute - eingehängt und bei vorgeschriebener Temperatur mit Fett getränkt werden. Um die vorgeschriebene Temperatur zu erzielen und längere Zeit gleichmäßig zu erhalten, ist der Einbrennkessel in an sich bekannter Weise mit einem wassergefüllten Heizmantel umgeben. Die Beheizung eines solchen Wassermantels durch unmittelbare Einführung von Heizdampf, der sich im Mantelraum niederschlägt, würde stellenweise eine sehr starke und stellenweise eine unzureichende, jedenfalls keine gleichmäßige Beheizung ergeben, und es würden außerdem Geräusche und Erschütterungen entstehen. Die Erschütterungen stören den Einbrennvorgang aus dem Grunde, weil die nur an ihrem oberen Rande gefaßten Häute in Schwingung geraten, so daß an den Stellen der Schwingungsbäuche, wo die Poren der Häute wechselweise geöffnet und zusammengedrückt werden, das Fett rascher in das Innere der Häute eindringt als an den Stellen der Schwingungsknoten, wo die Poren unverändert bleiben. Infolgedessen ist das Einbrennen des Fettes an den Stellen der Schwingungsbäuche schon zu weit fortgeschritten, wenn an den Stellen der Schwingungsknoten die Arbeit noch nicht vollendet ist, und die behandelten Häute erhalten eine streifige Beschaffenheit. Andere Ungleichmäßigkeiten der Erzeugnisse werden durch die ungleichmäßige Verteilung der Temperatur im Heizmantel verursacht.
  • Gemäß der Erfindung ist der Wassermantel des Einbrennkessels durch eine obere und eine untere "Zwischenleitung mit einem außerhalb des Einbrennkessels und seines Heizmantels befindlichen Steigrohr verbunden, in dessen unteres Ende, nach oben gerichtet, eine an eine Dampfzuleitung angeschlossene Strahldüse mündet, und es sind innerhalb des '\Z"assermantels zwischen der oberen und der unteren Zwischenleitung als Scheidewände dienende Flacheisen in wagerechter Lage, wechselweise versetzt, eingelegt. Es ist an sich bekannt, (iaß Strahldüsen erschütterungsfrei arbeiten. Durch die Zerlegung der Einmündung des Heizdampfes an eine Stelle außerhalb des Heizmantels wird jede örtliche Störung der gleichmäßigen Temperaturverteilung vermieden, und diese wird durch die Scheidewände in geregeltem Umlauf vollzogen.
  • In der Zeichnung ist ein derartiger Einbrennkessel dargestellt, und zwar zeigen Abb. r den Querschnitt nach 1-I der Abb. 2. Abb. 2 den Längsschnitt nach II-II der Abb. r, Abb.3 einen wagerechten Schnitt nach III-111 der Abb.2 und Abb. .4 einen Längsschnitt durch die Strahldüse in größerem Maßstabe.
  • Der Innenkessel a ist bis zur Höhe b mit Fett gefüllt. In das durch die Beheizung flüssig erhaltene Fett sind die zu gerbenden Felle (ganze Häute) c oder Lederstücke eingehängt, und zwar so, daß sie nur an ihrem oberen Rand erfaßt «erden. Der Innenkessel ist von einem Außenkessel d umgeben. Der zwischen den beiden Kesselwandungen verbleibende Mantelrauen ist beispielsweise bis zur Höhe f mit Wasser gefüllt. Ein unten l;efindlicher Verbindungsstutzen g führt zu einer außerhalb desKessels befindlichenStrahldüse k, die von unten her in ein Steigrohr h mündet, und ein zweiter Stutzen i führt vom Rohr ya nach dem oberen Teile des Wasserniaii, tels zurück. Beim Durchströmen des sich erweiternden Stückes der Strahldüse verlangsamt sich die anfangs sehr große Geschwindigkeit des eintretenden Dampfstrahles. Dieser Geschwindigkeitsverminderung entspricht in bekannter Weise eine Drucksenkung, so daß durch den Dampfstrom aus dem unteren Teil des Heizmantels durch den Stutzen g Wasser herangesaugt und dieses '\#,Tasser durch den sich niederschlagenden Dampf angewärmt wird. Durch die vom Dampfstrahl zugeführte kinetische Energie wird (las zugeführte Wasser zusammen mit dem durch Niederschlagen des Dampfes hinzugekommenen Wasser nach oben getragen, wo das heiße Wasser durch den Stutzen i in den Heizmantel eintritt. Wegen des zustande kommenden Umlaufs setzt sich der beschriebene Vorgang ohne Unterbrechung fort.
  • Damit die Verteilung und Abwärtsbewegung des durch Wärmeabgabe sich allmählich wieder abkühlenden und dahei sinkenden Wassers gleichmäßig vor sich geht, sind innerhalb des Dampfmantels als Scheidewände Flacheisen rz eingelegt, welche dem Wasser einer. Weg, beispielsweise in Schlangenwindungen, vorschreiben.
  • Die Erprobung eines ausgeführten derartigen Fetteinbrennkessels hat gezeigt, daß, zumal bei Anwendung der Wasserführung mittels der eingelegten Flacheisen, die Amvärmung des Fettes im Innenkessel rasch und gleichmäßig vor sich geht und die eingehängten Leder schnell fertig werden und gleichmäßige Beschaffenheit erhalten. Das bei älteren Einbrennkesseln beobachtete Schwanken und Undichtwerden ist ausgeblieben.

Claims (1)

  1. PATENT-AIdsPRUcß: Fetteinbrennkessel für Lederindustrie mit einem durch Dampf beheizten, den Innenkessel umgebenden Wassermantel, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Wassermantel (e) durch eine obere und eine untere Zwischenleitung (g und i) mit einem außerhalb des Einbrennkessels und seines Heizmantels l:efindlichen Steigrohr (h) verbunden ist, in dessen unteres Ende, nach oben gerichtet, eine an eine Dampfzuleitung angeschlossene Strahldüse (k, in) mündet, und daß innerhalb des Wassermantels zwischen der oberen und der unteren Zuleitung (i, g) als Scheidewände dienende Flacheisen (n) in wagerechter Lage, wechselweise versetzt, eingelegt sind.
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