DE33974C - Elektrische Abstellvorrichtung - Google Patents

Elektrische Abstellvorrichtung

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DE33974C
DE33974C DENDAT33974D DE33974DA DE33974C DE 33974 C DE33974 C DE 33974C DE NDAT33974 D DENDAT33974 D DE NDAT33974D DE 33974D A DE33974D A DE 33974DA DE 33974 C DE33974 C DE 33974C
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DENDAT33974D
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Dr. R. PROELL, in Firma: Dr. PROELL & SCHAROWSKY in Dresden
Publication of DE33974C publication Critical patent/DE33974C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Elektrische Abstellvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1885 ab. Längste Dauer: 3. November 1892.
Die im Haupt-Patente No. 1919 angegebene Abstellvorrichtung, welche in der Weise wirkt, dafs die Steuerungsklinken künstlich abgedrängt werden, so dafs sie nicht mehr zur Action gelangen und das Expansionsventil dauernd unter Dampfdruck geschlossen bleibt, ist in der vorliegenden Construction modificirt und unter die Einwirkung eines elektrischen Stromes gestellt worden,,; wodurch es möglich ist, die Abstellung der mit dem Apparat versehenen Maschine von gröfserer Entfernung aus vornehmen zu können.
■ Die elektrische Abstellvorrichtung ist in den Fig. ι bis 6 und die Verbindung derselben mit dem Proell'sehen Expansionsapparat in den Fig. 1 und 7 dargestellt.
An dem Regulatorständer S, Fig. 1, ist in einem angesetzten Kasten M eine Welle w mit einem zweiarmigen Hebel h gelagert, dessen in den Apparat hineinragendes Ende gegabelt und mit den Daumen Z (in Fig. 7 im Schnitt dargestellt) versehen ist. Das andere Ende des Hebels ist mit einem Gewicht Q. beschwert. Auf der Welle w befindet sich seitlich, wie aus Fig. 2 erkenntlich, ein zweiter einarmiger Hebel / befestigt, der mit einer Nase s (s. Fig. 5)· armirt ist. Letztere greift hinter die Nase eines Ankers, der bei nicht geschlossenem Strom die in Fig. 5 dargestellte Lage einnimmt und den Hebel /, also auch den Hebel h, arretirt, so dafs letzterer die in Fig. 1 ausgezogene Lage einnimmt, in welcher er mit seinem gegabelten Ende das zum Betriebe der Maschine nöthige Spiel der Steuerungsklinken K1 K.2, Fig. 7, nicht beeinflufst. Der Anker α ist in der an den beiden ElektromagnetenE befindlichen Brücke q, Fig. 3 bis 6, vor zwei Polschuhen ρ gelagert, die zur Achse des Elektromagneten schräg liegende Endflächen besitzen, während der Anker α bei nicht geschlossenem Strom mit seiner auf die Polschuhe zu liegen kommenden Fläche vertical steht. In dieser Lage wird er durch die Feder m gehalten. Da, wo beide Flächen sich schneiden, ist (genau oder angenähert) der Anker drehbar in dem Zapfen i gelagert, so dafs, wenn der Anker angezogen wird, derselbe einfach um i eine Kippbewegung vollführt, wobei auf der anderen Seite von i die Stahlnase s ausgelöst wird. Sofort bringt dann das Gewicht Q den Hebel h in die in Fig. ι punktirte Lage, wobei die Daumen des gegabelten Hebelendes die Steuerungsklinken Zf1 k.2 bis zur Fangplatte t der Verstellungsgabel 0 in die Höhe schnellen, in welcher (in Fig. 7 punktirten) Lage die mit einander arbeitenden Stahlnasen nicht mehr zur Berührung kommen. Die Einlafsventile bleiben sonach geschlossen und die Maschine gelangt zum Auslauf.
Die eigentümliche kippende Bewegung des Ankers in Verbindung mit der verhältnilsmäfsig grofsen Uebersetzung in den Hebellängen und dem zur Auslösung nothwendigen geringen Wege ermöglicht es, mit einem verhältnifs-
mäfsig schwachen Strom und demnach auch von grofsen Entfernungen aus eine sichere momentane Abstellung der Maschine durch Schliefsung des Stromes zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Behufs Abstellung der Maschine die Bewirkung des Emporschnellens der Steuerungsklinken an den in den Zusätzen P. R. No. 16171 und No. 18695 zum Patente No. 1919 dargestellten und beschriebenen Apparaten mittelst eines Hebels, der, am Ständer des Regulators gelagert,, unmittelbar unter oder an die Klinken greift und mit Hülfe des elektrischen Stromes seiner Stützung beraubt wird.
    An der beschriebenen und dargestellten Abstellvorrichtung die Abschrägung der Polschuhe und die Lagerung des Ankers vor denselben derart, dafs die Drehung des letzteren um zwei Zapfen erfolgt, deren Mittelachsen genau oder angenähert in die Berührungslinie der Polschuhkante und der Ankerfläche fallen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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