DE211562C - - Google Patents

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DE211562C
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valve
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cylinder
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/008Structurally associated with fluid-fuel burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 211562 -■KLASSE 4 Ä GRUPPE
in der Offenstellung festgehalten werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1908 ab.
Es sind Gasfernzünder bekannt, bei welchen
das. frei geführte Gasventil durch Elektromagnete oder Solenoide gesteuert wird und mit einer Vorrichtung zum Einklinken . in geöffneter Stellung versehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fernzünder dieser Art, dessen besondere Bauart eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. Innerhalb eines Gehäuses ist ein Ventil gelagert,
ίο welches einen Kopf von besonderer Form trägt, der dazu bestimmt ist, mit einem mit dem Anker ■ eines Elektromagneten fest verbundenen Sperrwerks in Eingriff zu kommen. Dieser Elektromagnet ist in der Achse des Ventils und über diesem angebracht. Das Ventil selbst ist vollkommen freiläufig, und seine Berührungsflächen mit dem Ventilsitz sind außerordentlich schmal ausgeführt.
Fig. ι der Zeichnung stellt in zwei aufeinander senkrecht stehenden Halbschnitten eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach vorliegendem System dar. Die Fig. 2 und 3 sind zwei schematische Darstellungen und zeigen die Stellung der Teile bei Öffnung und vor Schluß des Ventils. Fig. 4 stellt in zwei senkrechten Halbschnitten, ähnlich denen der Fig. 1, eine abgeänderte Ausführungsform dar.
Der das Ventil steuernde Elektromagnet besteht aus der Spule α und dem Kern b, dessen dem Ventil zugekehrter Pol ringförmig ist. Der bewegliche Anker wird durch einen Eisenring d gebildet, der nach unten geschlossen ist. Infolge dieser Bauart besteht ein vollständig geschlossener magnetischer Kraftfluß, so daß kein Kraftverlust entsteht und die Vorrichtung mit schwachem Strom arbeiten kann. Die Stromzuführung zur Spule α geschieht durch den Leiter e.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 wird der Anker d von einem an seinem Umfang befestigten zylindrischen Hohlkörper f getragen, der in der Ruhelage auf der Bodenplatte des sämtliche Ventilteile einschließenden Gehäuses r ruht und am unteren Ende an einer Büchse h geführt ist. In der Wandung des Zylinders / sind vier senkrechte Schlitze g angebracht, von denen sich je zwei diametral so gegenüberliegen, daß die beiden Paare rechtwinklig zueinander liegen. In dem Zylinder/sind an einem festen Teile * zwei Hakenhebel j in der Riehtung eines Durchmessers um je eine Achse k so drehbar gelagert, daß ihre nach außen gerichteten Arme beim Ausschwingen durch je einen Schlitz g hindurchtreten können, während die inneren Arme dann auf eine Feder I drücken. Vor den beiden anderen und unter 90 ° zu den ersteren stehenden Schlitzen liegen außerhalb, des Zylinders / Blattfedern m mit Schützen n.
Das eigentliche Ventil 0 ruht für gewöhnlich auf seinem Sitze p. Dieser Sitz befindet sich in einem auf. die Gaszuleitung aufzuschraubenden Stutzen q, der in der Bodenplatte des Ge-
häuses r verschraubt ist. Das Ventil trägt an seiner oberen Seite einen Dorn s mit einem Kopfe t, der dazu bestimmt ist, beim Anheben
ι des Ventils in Ausschnitte der Hakenhebel j einzugreifen. Unter diesem Kopfe sitzt in einer zur Ebene der Hakenhebel senkrecht liegenden Ebene ein Querstab u, dessen hakenförmige Enden u1 in die Schlitze η der Blattfedern m eingreifen können.
ίο Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Im Ruhezustand nach Fig. ι ist das Ventil geschlossen. Die Haken u1 des Querstabes u liegen in den Schlitzen η der Blattfedern m, die Hakenhebel befinden sich völlig innerhalb des Zylinders/. Wird Strom durch die Spule a geschickt, so wird der Anker d angehoben und nimmt den Zylinder / und die Federn m mit. Durch die Haken u1 des Querstabes u heben die Federn m das Ventil 0 von seinem Sitze p ab, wobei die seitlichen Anschläge am Kopf t die unter Wirkung der Feder I stehenden Hakenhebel j zunächst zur Seite schwingen und dann in deren Ausschnitte eintreten. Die verschiedenen Teile haben dann die Stellung nach Fig. 2, deren beide Hälften zwei senkrecht zueinander stehende schematische Vertikalschnitte darstellen. Das Gas tritt nunmehr durch das Ge-Käuse r hindurch und entzündet sich in bekannter Weise an einem durch den elektrischen Strom zum Glühen gebrachten Platindraht.
Beim Weiterhub des Ankers d stoßen die unteren Ränder der Schlitze g des Zylinders / gegen die äußeren Arme der Hakenhebel j und bringen diese wiederum zum Ausschwingen. Da aber die Haken u1 des Stabes u immer noch in die Schlitze η der Federn m eingreifen, so wird das Ventil in der Offenstellung gehalten. Sobald der Stromkreis unterbrochen wird, sinkt der Anker d allmählich wieder herunter unter Mitnahme des Zylinders/und der Blattfedern m. Hierbei legen sich die Hakenhebel j sofort wieder unter Wirkung der Feder Z unter die Anschläge an dem Kopf t, so daß sie von nun an das Ventil allein tragen. Denn die Federn m, die in ihrer Hochstellung nicht mehr nach der Seite hin gehalten waren, gleiten beim Niedergange mit den oberen Rändern ihrer Schlitze m über die ' nunmehr festgelegten Haken n1 hinweg, und ihre unteren Enden werden in der Endstellung durch die schrägen Flächen r1 des Gehäuses wieder nach innen gedrückt. Sämtliche Teile nehmen dann die in Fig. 3 wiedergegebene Stellung ein. Das Gas hat freien Durchgang von q nach v.
Wenn man von neuem Strom durch die Spule α schickt, so wird der Anker d mit dem Zylinder f wieder angehoben. Da die Hakenhebel j in diesem Augenblick durch die Anschlage am Kopf t des Ventils nach außen gedrückt sind, so stoßen die unteren Ränder der Schlitze g des Zylinders / gegen deren Außenarme und nehmen diese mit. Das Ventil kann dann frei auf seinen Sitz zurückfallen, und die Haken u1 des Stabes u treten wieder in die Schlitze der Feder m ein. Fällt der Anker dann bei der Stromunterbrechung zurück, so kommen alle Teile in die Anfangsstellung nach Fig. i.
Es kann in gewissen Fällen, besonders wenn die Vorrichtung zahlreiche und wiederholte Stöße und Erschütterungen aushalten muß, erforderlich sein, die Offenstellung des Ventils in erhöhtem Maße zu sichern. Dieser Forderung soll die Ausführungsform nach Fig. 4 entsprechen. Der den Anker d tragende zylindrische Hohlkörper / hat hier nur zwei senkrechte Schlitze g, die einander diametral gegenüberliegen und bis zu seinem unteren Ende reichen. Der Dorn s des Ventils 0. trägt einen Quer- 80 ■ stab u, der an jedem Ende eine Gabel bildet. Die Enden ü1 der Gabel bilden nach unten offene Bügel und ruhen auf je einer wagerechten Achse w, die innerhalb des Zylinders senkrecht verschiebbar und frei drehbar gelagert ist. Auf jeder Achse sind drei Schalträder nebeneinander starr befestigt, zwei kleine χ mit sechs Armen und zwischen ihnen ein größeres y mit nur drei Armen. An der Außenseite des Zylinders/ ist vor jedem der beiden Schlitze g um die go Achse k ein Hakenhebel / drehbar gelagert, dessen Ende gegabelt ist und mit den Rädern χ in Eingriff kommen kann. Das Führungsstück h des Zylinders / weist wegen der Räder χ und y Ausschnitte auf sowie eine Tragfläche h1 mit einem Anschlag A2.
i- Wenn man bei der Ruhelage des Systems (Fig. 4) Strom durch den Elektromagneten schickt, so wird der Anker d mit den daran befestigten Teilen angehoben. Hierbei greifen die Hebel / an den Rädern χ an und bewirken eine Drehung der Achsen w, die gleichzeitig eine aufwärts gerichtete Verschiebung erfahren, weil die bis dahin vor den schrägen Flächen der Anschläge h2 gelegenen Arme der Räder y auf diesen Flächen hochgleiten und sich hinter die Anschläge h2 legen.
Mit den Achsen w wird auch die darauf ruhende Querstange u angehoben und dadurch das daran befestigte Ventil 0 geöffnet.
Sobald der Stromdurchgang aufhört, fällt der Anker zurück und die Hakenhebel j können sich hinter die nächsten Zahne der Räder χ legen. Sobald man von neuem Strom durchschickt, drehen die Hakenhebel die Räder λ: j und y weiter, so daß nunmehr wieder die kleinen Räder χ auf die Fläche h1 gelangen. Hierbei senken sich die Achsen w mit dem Querstab u und das Ventil wird geschlossen.
Es ist selbstverständlich, daß die darge-
stellten Ausführungsformen abgeändert werden können, ohne das Prinzip der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Elektromagnetische Fernstell Vorrichtung für Gasbrennerventile, die durch ein Gesperre in der Offenstellung festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß der
ίο Anker (d) des Elektromagneten die Gestalt eines unten geschlossenen Ringes hat und mit einem auf dem Boden des Gehäuses fr) ruhenden geschlitzten Hohlzylinder ff) fest verbunden ist, der mit dem Gesperre des von ihm überdeckten Ventils (0) in Eingriff steht.
2. Ausführungsform der Fernstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Ventil (0) sitzender Querstab fu) mit seinen hakenförmigen Enden fu1) mit am Zylinder ff) vor den Schützen fg) angebrachten Blattfedern fm) in Eingriff steht, die bei dem Anziehen des Ankers das Anheben des Ventils bewirken, während eine an dem Ventil angebrachte Kopfplatte ft) zum Eingriff in zwei seitliche, zum Festhalten des Ventils in der Offenstellung dienende Hakenhebel (j) bestimmt ist.
3. Ausführungsform der Fernstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Ventil angebrachter Querstab fu) innerhalb des Zylinders ff) auf zwei wagerechten Achsen fw) ruht, die mittels je eines Satzes von Schalträdern (x y) verschiedenen Durchmessers und in diese eingreifender, an dem Anker fd) befestigter Hakenhebel (j) senkrecht so verschiebbar gelagert sind, daß das Ventil (0) bei dem Aufruhen der Räder fx) von geringerem Durchmesser auf der Stützfläche fh1) geschlossen, bei dem Aufruhen der Räder fy) von größerem Durchmesser aber geöffnet ist. ' , .
4. Ausführungsform der Fernstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stützfläche fh1) für die Räder fx y) ein Anschlag (h2) vorgesehen ist zwecks Sicherung der Räder fy) bei der Öffenstellung des Ventils.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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