DE73956C - Signalflügel-Mitnehmer-Auslösung - Google Patents

Signalflügel-Mitnehmer-Auslösung

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Publication number
DE73956C
DE73956C DENDAT73956D DE73956DA DE73956C DE 73956 C DE73956 C DE 73956C DE NDAT73956 D DENDAT73956 D DE NDAT73956D DE 73956D A DE73956D A DE 73956DA DE 73956 C DE73956 C DE 73956C
Authority
DE
Germany
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lever
electromagnet
rod
armature
signal wing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73956D
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication of DE73956C publication Critical patent/DE73956C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/04Electrical locking and release of the route; Electrical repeat locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachfolgenden beschriebene und in der beiliegenden Zeichnung schematisch angedeutete Einrichtung ist eine Ausführungsform der im Haupt-Patent angegebenen Auslösevorrichtung, mittelst welcher der vorüberfahrende Zug den Signalfiügel in die Haltlage zurückführt.
Der Zweck, welchen die ,neue Bauart der elektrischen Auslösung . verfolgt, ist einerseits eine genügend grofse Uebersetzung der beträchtlichen , zum Halten des Signalflügels erforderlichen Kraft, welche in der Zugstange g wirkt, zu erhalten, damit die Festhaltung und Auslösung mittelst schwacher Batterieströme betriebssicher erfolgen könne, andererseits die beim Zurückstellen des Stellhebels erfolgenden heftigen Stöfse, welche bei früheren Ausführungen den Apparat bald zerstörten, zu vermeiden.
Der Mitnehmerhebel c (s. Haupt-Patent) steht mittelst der Stange g in Verbindung mit der eigentlichen Auslösevorrichtung A. Die Stange g dreht einen dreiarmigen Hebel h, dessen Arme i und k im Eingriff mit dem Halthebel / und dem Ankerhebel m stehen. Die Stellung, in welcher sich die einzelnen Theile in der Ruhelage von Stellhebel und Signalflügel befinden, ist aus Fig. 3 ersichtlich. Die Stange g steht in ihrer tiefsten Lage, der Hebel h hält mit seinen Armen i und k den Halthebel /, sowie den Ankerhebel m in bestimmter Lage fest, so dafs das untere Ende des Halthebels I sich hinter der ausgeschnittenen Achse des Ankerhebels m befindet und der Anker an dem Elektromagneten E anliegt. Eine etwaige kleine Bewegung von g nach unten würde die Stellung der Hebel / und m nicht ändern können, da die Theile der letzteren, welche sich gegen die Arme des Hebels h stützen, nach Kreisbögen um den Drehpunkt 0 des Hebels h gebildet sind.
Wird dagegen der Stellhebel des Signals in die Fahrtstellung gebracht, so wird der von der Stellvorrichtung S gegen den Drehpunkt b des Mitnehmerhebels c ausgeübte Druck zunächst die Stange g anheben; hierbei verlassen die Arme i und k die bogenförmigen Führungen und Arm i tritt gegen die Nase η des Halthebels, J letzterer sucht sich zu drehen, wird jedoch daran durch die ausgeschnittene Achse des Ankerhebels gehindert, welch letzterer durch'den sogleich mit dem Beginn der Stellhebelbewegung den Elektromagneten durchfliefsenden Strom der Batterie B an dem Magneten anklebt und sich so dem Einflufs seines Eigengewichts oder auch einer Feder entzieht, welche ihn so zu stellen bestrebt sind, dafs der Halthebel I durch den Achseneinschnitt durchtreten kann.
Infolge des Widerstandes des Halthebels kann die Stange g nicht weiter in die Höhe gehen und die sich weiter bewegende Stellvorrichtung hebt den Flügel F mittelst des in der Schleife des Hebels c sitzenden, am Flügel
befestigten Bolzens b in die Fahrtstellöng (Fig. ι).
Bei etwaiger Zurücknahme des Signals, bevor ein Zug gefahren ist, würde beim Zurückstellen des Signalhebels ohne Weiteres die Stellung Fig. 3 wieder zwangläufig erreicht werden.
Fährt dagegen ein Zug an dem Signal vorbei und erreicht mit seiner ersten Achse einen an entsprechender Stelle , an dem Geleise befindlichen Stromunterbrecher P, so verschwindet der Magnetismus des Elektromagneten E, der Ankerhebel m fällt ab und seine Achse erlaubt dem Halthebel Z den Durchgang. Stange g kann somit in die Höhe gehen; es wird daher, da die Stellvorrichtung S und mit ihr der Drehpunkt b des Hebels c feststehen, der Flügel unter der Wirkung seines Gewichts in die Haltlage zurückfallen, wobei der Hebel h eine entsprechende Drehung macht. Die entstehende gegenseitige Lage der einzelnen Theile ist aus Fig. 2 ersichtlich.
Beim nunmehr erfolgenden Zurückführen des Stellhebels H in die Haltlage wird der Hebel c vom Stellzeug S nach unten gezogen und wird sich, da der Flügelstift nicht folgen kann, am letzteren drehen und dabei die Stange g nach unten zurückführen; der hierbei sich drehende Hebel h stöfst dann im Verlauf seiner Drehung zuerst mit seinem Arm i an die Fläche q des Halthebels Z und versetzt denselben in Drehung, wobei das untere Ende von / hinter die Achse des Ankerhebels tritt. Nachdem dieses geschehen, tritt der Arm k gegen die Fläche ρ des Ankerhebels m, dreht denselben, so dafs sich der Anker an den Elektromagneten anlegt, und tritt sodann auf die bogenförmige Fläche. Hiermit ist die Stellung der Fig. 2 wieder erreicht.
Der Strom ist in dieser Stellung am Stellhebel H unterbrochen, der Ankerhebel / wird jedoch durch den Arm k am Fallen gehindert,
Die Stange g, welche bei der zuletzt beschriebenen Bewegung einen Druck nach unten erfährt, ist, um diesen Druck nicht in voller Stärke auf das leicht gebaute Auslösewerk übertragen zu können, mit einem Gelenk versehen, so dafs sie seitlich ausweichen kann. Hierdurch wird. aufser der vermiedenen Stofswirkung weiter erreicht, dafs man die richtige' Ruhelage des Hebels H durch Anschläge einhalten kann, dem Stellzeug dagegen, um diese Lage mit Sicherheit zu erreichen, einen Wegüberschufs geben kann, in welchem Falle die Stange g mittelst ihres Gelenkes ausweichen kann. Um jedoch die zur Ueberwindung der erforderlichen Arbeit im Auslösewerk nothwendige Kraft jederzeit sicher durch Stange g zu übertragen, ist der untere Theil derselben mittelst eines Gewichtes belastet, dessen Druck genügt, die Zurückführung des Ankerhebels m in seine obere Lage wieder zu bewirken. Dieses Gewicht hat noch die weitere Aufgabe, den Zug, welchen der auf »Fahrt« stehende Flügel auf, das Auslösewerk ausübt, zu verringern und beim Niederfallen des Flügels als Gegengewicht zu wirken. Ist das Gewicht in der Stärke, wie es zum sicheren Arbeiten der Auslösung genügt, für diese Zwecke nicht hinreichend schwer, so kann ein weiteres Gewicht in dem oberen Theil der Stange g über dem Gelenk angebracht werden.
Die Stromgebung für den Elektromagneten erfolgt, sobald der Stellhebel H aus der Haltstellung bewegt bezw. die Handfalle desselben" angehoben wird, mittelst des Contactes K, und bleibt bestehen so lange, bis der Unterbrecher P befahren oder der Stellhebel in die Haltlage zurückgeführt wird. Im ersteren -Falle fällt der Anker ab und ' unterbricht mittelst eines auf der Ankerhebelwelle sitzenden Schleifcontactes (Fig. 4 und 5) den Stromlauf nochmals, so dafs der beim Verlassen des Unterbrechers P durch das Rad erfolgende Zurückgang desselben keine neue Stromschliefsung nach erfolgtem Ankerabfall mehr zu bewirken vermag. In die Leitung können ferner noch Signalnachahmer oder sonstige Anzeigevorrichtungen eingeschaltet werden, welche anzeigen, dafs der Signalflügel aus seiner Haltlage entfernt ist.
Die beschriebene Vorrichtung übt gleichzeitig eine Ueberwachüng der guten Wirksamkeit ihrer Batterie aus, indem bei zu schwachem Strom der Elektromagnet E den Ankerhebel nicht zu halten vermag, also der Halthebel Z nicht an seiner Bewegung gehindert wird; es kann deshalb bei schlechtem Zustande der Batterie der Flügel überhaupt nicht in die Fahrtstellung gebracht werden, es wird vielmehr beim Umlegen des Hebels H nur die Stange g gehoben.
Statt der Verwandlung der auf- und abgehenden Bewegung der Stange g in eine drehende des Hebels h könnte selbstverständlich auch die Stangenbewegung unmittelbar verwendet werden; es würde dies nur geringe Abänderungen der Einrichtung verlangen. Ebenso kann die Stellvorrichtung S in beliebiger Weise ausgeführt sein. Auch läfst sich, wie in dem Haupt - Patent näher beschrieben, diese Anordnung auch für mehrflügelige Signale verwenden. Ebenso kann die Unterbrechung des Stromes zum Zweck der Signalflügelauslösung aufser durch den Zug von jeder beliebigen Stelle aus mittelst eines in die Leitung einzuschaltenden Unterbrechers erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Ausführungsform der im Patent Nr. 57225 angegebenen Signalflügel - Mitnehmer-Auslösung, gekennzeichnet durch
    die Verbindung des Mitnehmerhebels c mit der eigentlichen Auslösevorrichtung A durch eine belastete, mit einem Gelenk versehene Stange g, zum Zweck, die Uebertragung von Druck auf die Auslösevorrichtung auf ein bestimmtes Mafs zu beschränken und einen etwaigen Ueberschufs von Bewegung des Stellzeuges auszugleichen.
    Eine Ausführungsform der elektrischen Auslösung des Signalflügel - Mitnehmers, gekennzeichnet durch den dreiarmigen Hebel h, an dessen einem Arm die Stange g angreift und dessen andere Arme i und k mit dem Ankerhebel m und Halthebel / derart zusammenwirken, dafs die Stange g eine Aufwärtsbewegung nur machen kann, wenn der Elektromagnet stromlos und der Ankerhebel abgefallen ist, und dafs bei der darauf folgenden Abwärtsbewegung der Stange g zuerst der Halthebel I wieder hinter die ausgeschnittene Achse des abgefallenen Ankerhebels gedreht und sodann der Ankerhebel wieder an die Elektromagnetkerne angehoben wird, in welcher Lage die Hebel / und m bei Stromlosigkeit des Elektromagneten durch kreisbogenförmige Theile ρ und q, die sich gegen die Arme i und k stützen, erhalten werden, wobei der Elektromagnet beim Umstellen des Stellhebels H Strom erhält, bevor der Ankerhebel seine Stützung gegen k ver-· liert, zum Zweck, von dem Vorhandensein eines genügend starken Stromes in den Windungen des Elektromagneten die Fahrtstellung des Signalflügels abhängig zu machen und die Rückführung desselben in die Haltlage vermittelst Stromunterbrechung zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT73956D Signalflügel-Mitnehmer-Auslösung Expired - Lifetime DE73956C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889107C (de) * 1949-10-25 1953-09-14 Heinrich Koester Fa Feilenschleifmaschine mit unverschiebbarer Schleifscheibe und zwei uebereinander angeordneten, rechtwinklig zueinander verschiebbaren Tischen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889107C (de) * 1949-10-25 1953-09-14 Heinrich Koester Fa Feilenschleifmaschine mit unverschiebbarer Schleifscheibe und zwei uebereinander angeordneten, rechtwinklig zueinander verschiebbaren Tischen

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