DE548706C - Elektromagnetische Schlagvorrichtung - Google Patents

Elektromagnetische Schlagvorrichtung

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DE548706C
DE548706C DE1930548706D DE548706DD DE548706C DE 548706 C DE548706 C DE 548706C DE 1930548706 D DE1930548706 D DE 1930548706D DE 548706D D DE548706D D DE 548706DD DE 548706 C DE548706 C DE 548706C
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armature
magnet
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electromagnetic
lifting
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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Description

  • Elektromagnetische Schlagvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Schlagvorrichtungen, insbesondere Schlagsender für Schallsngnale, Echolote u. dgl., bei denen der mit dem Schlagwerkzeug dauernd verbundene Anker des Elektromagneten beim Anheben eine Schlagfeder spannt, .die nach Unterbrechung des Stromkreises des Elektromagneten das Schlagwerkzeug mit dem Anker herunterschlägt.
  • Gemäß der Erfindung wird der Anker mit dem Schlagwerkzeug in der oberen Stellung durch eine mechanische Sperre festgehalten, die von Hand oder selbsttätig auslösbar ist. Dadurch wird ermöglicht, das Schlagwerkzeug bei gespannter Feder so lange in der oberen Stellung festzuhalten, bis der Magnetismus des Systems vollständig oder nahezu verschwunden ist, .so daß die Schlagwirkung der gespannten Feder beim Schlage voll zur Wirkung kommt, während sie bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art durch den ihr entgegenwirkenden, nach Unterbrechung des Stromkreises nicht sofort, sondern erst allmählich verschwindenden Magnetismus des Systems beeinträchtigt wird.
  • Das Auslösen bzw. Einrücken der Sperre erfolgt vorteilhaft durch einen Hilfsmagneten.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i wird die Sperre durch einen Hilfselektromagneten ausgelöst. Die Schlagvorrichtung ist in an sich bekannter Weise ausgebildet. Das Gehäuse a bildet mit der Stromspule b einen Topfmagneten, an dessen kolbenförmigem Anker c unten der Schlagkopf e befestigt ist. Der Anker hängt an einer Stange d, auf deren Teller d' die Schlagfeder f drückt. Das obere, aus dem Federgehäuse herausragende Ende der Stange d ist als Haken oder bse g ausgebildet und greift mit einem Haken 1a zu- sammen, der über der Stange d um den Zapfen i drehbar gelagert ist. Eine Feder /z zieht den Haken gegen ein Widerlager m und hält ihn dadurch in der Eingriffstellung. Auf der anderen Seite des Hakens ist ein Hilfselektromagnet rt angeordnet, der den Haken nach der entgegengesetzten Seite ausschwingt, wenn :der Stromkreis dieses Elektromagneten geschlossen wird.
  • Beim Einschalten des Stromkreises des Hauptelektromagneten mittels des Schalters o wird der Anker c angehoben, wobei die Schlagfeder f gespannt wird. Dabei wird die Stange d durch den Zusammengriff der Haken g, l2 aufgefangen, und der Anker wird in der oberen Stellung bei gespannter Feder festgehalten. Nunmehr wird der Stromkreis des Hauptmagneten unterbrochen und hierauf die Ankersperre g, lt durch Schließen des Stromkreises des. Hilfselektromagneten. 2t mittels des Schalters p gelöst, sobald der Magnetismus des Systems vollständig oder nahezu verschwunden ist. Der hierdurch freigegebene Anker wird nunmehr durch die Schlagfederf heruntergeschlagen, wobei der Anker durch den Magnetismus des Systems nicht gebremst wird.
  • Die beiden Schalter o, p werden vorteilhaft in der aus Fig. :2 ersichtlichen Weise angeordnet und ausgebildet. Dabei ist,der Hauptschalter o mit einer Sperrnase ö versehen, die unter den Hilfsschalter p greift und diesen dadurch in der Ausschaltstellung festhält, solange sich der Hauptschalter in der Einschaltstellung befindet. Der Stromkreis .des Hilfsmagneten kann also erst dann geschlossen werden, wenn der Stromkreis des Hauptmagneten unterbrochen worden ist.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird die Ankersperre von Hand durch Zug an einem Seile r ausgelöst, wobei ein zweiter Anschlag zn2 zur Begrenzung der Bewegung des Sperrhakens lt vorgesehen ist.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß .der Hilfselektromagnet mit dem Hauptelektromagneten vereinigt und derart ausgebildet ist, daß der Hilfelektromagnet nach dem Verschwinden des Magnetismus den Anker selbsttätig freigibt. Die Fig.4 und 5 zeigen zwei Ausführungsbeispiele dieses Erfindungsgedankens. Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 4) ist der Hilfsmagnet als Kolben s ausgebildet, der im unteren Teile des Ankergehäuses a senkrecht zur Bewegungsrichtung des Ankers verschiebbar angeordnet ist und mit einer Sperrnase s1 in eine entsprechende Aussparung t des Ankers eingreift, sobald dieser seine höchste Stellung erreicht hat. Der Kolben s wird bei geschlossenem Stromkreis unter der Wirkung der Stromspule b nach dem Anker hingezogen, und er wird .durch eine Feder s2 zurückgezogen, sobald der Magnetismus des Systems ihn nicht mehr in der Eingriffstellung mit dem Anker hält. Zur Erleichterung der Lösung dieser Sperre wird die Sperrnase oder die Aussparung am Anker zweckmäßig abgeschrägt oder abgerundet.
  • Beider Ausführungsform nach Fig. 5 .dient als Hilfsmagnet ein Kolben u, der im unteren Teile des Gehäuses a in Richtung der Ankerbewegung verschiebbar ist und auf einen Sperrhebel v einwirkt, der um .den Zapfen w drehbar angeordnet ist und unter den Anker greift, sobald dieser die obere Stellung erreicht hat. Die Wirkung dieses Elektromagneten ist im, übrigen die gleiche wie bei ,dem vorher beschriebenen Beispiel.
  • Die Zugkraft der Feder des Kolbens s bziv. zt wird so gewählt, daß sieden Kolben erst dann zurückzieht, wenn der Magnetismus des Systems vollständig oder nahezu verschwunden .ist.
  • Um eine fortlaufende Arbeit der Schlagvorrichtung zu ermöglichen, kann der Anker, wie in Fig.4 beispielsweise dargestellt, mit einem Schalter zusammenarbeiten, der den Stromkreis des Elektromagneten selbsttätig ein- und ausschaltet. -Zu .diesem Zwecke ist die Stange d des Ankers mit zwei Armen d', d2 versehen, die mit dem Hebel x eines Schalters y zusammenwirken, der in den Stromkreis des Hauptelektromagneten eingeschlossen ist. Wenn der Anker herunterschlägt, schaltet er mittels des Armes d' den Strom ein, so daß der Anker sofort wieder angehoben wird. . Wenn er seine obere Endstellung erreicht hat, schaltet er mit dein Arm d= :den Strom wieder .aus. Die Schlagvorrichtung arbeitet also, solange der Stromkreis des Elektromagneten mittels des Schalters z geschlossen ist, dauernd ohne Unterbrechung. Durch Anordnung eines selbsttätig wirkenden Hilfselektromagneten, derart wie in Fig.4 und 5 dargestellt, wird dabei erreicht, daß .der Anker in der angehobenen Stellung nach dem selbsttätigen Ausschalten des Stromkreises den Hauptelektromagneten so lange festhält, bis der Magnetismus des Systems vollständig oder nahezu verschwunden ist. .

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetische Schlagvorrichtung, bei der der mit dem Schlagwerkzeug dauernd verbundene Anker des Elektroin.agneten beim Anheben eine Schlagfeder spannt, die nach Unterbrechung des Stromkreises das Schlagwerkzeug finit dein Anker herunterschlägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker mit dem Schlagwerkzeug .in der oberen Stellung durch eine mechanische Sperre festgehalten wird, die von Hand oder selbsttätig aaslösbar ist.
  2. 2. Elektromagnetische Schlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslösen der mechanischen Sperre ein Hilfselektromagnet dient.
  3. 3. Elektromagnetische Schlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einrücken der mechanischen Sperre ein Hilfselektromagnet dient.
  4. 4. Elektromagnetische Schlagvorrichtung nach Anspruch i und 3, .dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (s, u) des Magneten für die mechanische Sperrung unter der Wirkung einer Feder steht, die ihn aus der Sperrstellung zurückzieht, sobald nach Unterbrechung .des Stromkreises des Hubmagneten der Magnetisinus in diesem verschwunden ist. §. Elektromagnetische Schlagvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrmagnet im Ankergehäuse des Hubmagneten so angeordnet ist, daß seine Erregung von der Wicklung des Hubmagneten mitbewirkt wird. G. Elektromagnetische Schlage orrichtun- nach Anspruch i, - und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubanker beim Erreichen der Endstellungen gleichzeitig den Hubmagneten und den Magneten für die mechanische Sperrung ein- bzw. ausschaltet.
DE1930548706D 1930-06-12 1930-06-12 Elektromagnetische Schlagvorrichtung Expired DE548706C (de)

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